Alle Beiträge von Stefan Zoll

5. vielbunter Lady Night Talk (online) am 20.03.2021

Wir wollen an diesem Abend mit „bunten“ Frauen und Lesben in unserem Lady Night-Talk die Ideen rund um das Thema lesbische Sichtbarkeit und Engagement für die Zukunft mit Euch vertiefen und konkretisieren.
Im Anschluss wird wieder es einen lockeren Ausklang geben.
20.03.2021 um 19 Uhr online
Formlose Anmeldung per E-Mail an: Heidi.Schweitzer@vielbunt.org

Queergarten Online

Machen wir uns nichts vor – Du wirst an diesem Abend niemanden mit nach Hause nehmen. Aber vielleicht wird es trotzdem ein guter gemeinsamer Abend.
Es wird Getränke geben, es wird Musik geben, Aurora schlendert vielleicht durch die Reihen und ist zu laut. Hoffentlich bist du nicht in der Jogginghose erschienen, denn das würden wir ja alle sehen. Stell den Sekt kalt! Falls du eine Spiegelkugel zur Hand hast, staub sie schonmal ab. Oder reiß die Kerzen vom letzten Adventskranz ab und bring sie mit, damit es etwas schummrig-gemütlich wird.
Wir treffen uns online in der größten Gaybar der Stadt.

Zoom-Meeting Link: Folgt kurz vor dem Start!

3. vielbunter Lady Night Talk (online)

Ausblicke-Ideen-Visionen

Wir wollen an diesem Abend mit „bunten“- Frauen und Lesben in unserem Lady Night-Talk die Ideen rund um das Thema lesbische Sichtbarkeit und Engagement für die Zukunft mit Euch vertiefen und konkretisieren.

Samstag 23.01.2021

Im Anschluss wird wieder es einen lockeren Ausklang geben.
Formlose Anmeldung per E-Mail an: Heidi.Schweitzer@vielbunt.org

vielbunter Lady Night Talk (online)

Am 29.12.2020 ab 20:00 Uhr
Rückblick-Ausblick-Ideen-Visionen

Wir wollen an diesem Abend mit „bunten“- Frauen und Lesben in einem lockeren Lady Night-Talk das eigenartige Jahr 2020 ausklingen lassen und Ideen und Visionen rund um das Thema lesbische Sichtbarkeit und Engagement für die Zukunft mit Euch zusammen sammeln.

Formlose Anmeldung per E-Mail an: Heidi.Schweitzer@vielbunt.org

10 Jahre vielbunt

Eigentlich hätte heute eine große Feier mit vielen Freund_innen und Unterstützer_innen von vielbunt im Queeren Zentrum stattfinden sollen, aber wie viele andere Geburtstagsfeiern in diesem Jahr muss das aufs nächste Jahr verschoben werden. Älter wird vielbunt dennoch und die runde Zahl 10 bietet einen schönen Anlass kurz zurückzublicken, Danke zu sagen und einen kleinen Ausblick in die Zukunft zu wagen. 

In den vergangenen Jahren hat unser Verein eine beachtliche Entwicklung genommen. Aus einer kleinen Gruppe LSBT*Q- Aktivist_innen die vielbunt damals gegründet hatte, ist mittlerweile ein Verein mit über 300 Mitgliedern, 10 verschiedenen Arbeitsgruppen, einem Queeren Zentrum und 3 hauptamtlichen Mitarbeiter_innen geworden. Dass dies so möglich war, ist in erster Linien den vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter_innen zu verdanken, die unzähligen Stunden an Zeit und Herzblut in vielbunt gesteckt haben und dies auch weiterhin tun. Ganz allein geht es auch nicht, ohne viele Freund_innen, Sponsor_innen und auch politische Unterstützer_innen wäre vieles von dem was heute da ist in dieser Form nicht möglich gewesen. vielbunt und die gesamte Community in Darmstadt werden das nicht vergessen.

vielbunt hat in den letzten Jahren einen wichtigen Beitrag zur Sichtbarkeit von Lesben, Schwulen, Bisexuellen  sowie trans, inter und queere Personen vor allem in Darmstadt, aber auch darüber hinaus geleistet. Natürlich fällt da zuerst der CSD ein, aber auch die Kundgebungen zum Internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie am 17.Mai, der regelmäßige Stammtisch, der mittlerweile in fast jedem Restaurant der Stadt war, die spontane Demo zur „Ehe-für-Alle“, die queeren Angebote auf dem Weihnachtsmarkt und das vorhandensein des Queeren Zentrums können hier stellvertretend für jedes Angebot des Vereins genannt werden.

Der Verein hat schon immer klare Kante gezeigt, nicht nur gegen Homo- und Transphobie, sondern gegen jede Form der Diskriminierung und Menschenfeindlichkeit. Aufruf und Teilnahme an Gegendemonstrationen gegen Rechte und Nazis sind für vielbunt ebenso selbstverständlich und notwendig, wie die Kundgebungen nach dem Attentat von Orlando oder zur Situation in Tschetschenien und auch Reisen nach Stuttgart oder Wiesbaden gegen Kundgebungen der sogenannten Demo für alle.

Es waren intensive erste 10 Jahre für vielbunt und so ist es irgendwie auch nicht verwunderlich, dass dieser besondere Geburtstag in Zeiten einer besonderen Herausforderung stattfindet. Neben der Frage wie es ein Verein schafft den Zusammenhalt auch in Lockdown-Zeiten zu sichern und Austausch und Begegnungen weiterhin zu ermöglichen, gilt es auch den Blick in die Zukunft zu richten und den Verein für die nächsten 10 Jahre gut aufzustellen. 

Um die Wichtigkeit der Angebote und Community steht auch am heutigen Tag mit zwei digitalen Veranstaltungen im Mittelpunkt des Geburtstags am Nachmittag findet der Online-Talk „Queere Räume – Queere Krisen“ statt und am Abend lädt vielbunt gemeinsam mit der AIDS-Hilfe Darmstadt zur „Onlinsten AIDS-Gala der Welt“ ein. 

Pressemitteilung: Die Onlineste AIDS-Gala der Welt

vielbunt und die AIDS-Hilfe Darmstadt veranstalten am Samstag, den 28.11.2020 zum neunten Mal gemeinsam eine etwas andere AIDS-Gala

Was als „Kleinste AIDS-Gala der Welt“ begann und sich über die Jahre immer wieder durch alternative Konzepte auszeichnete, wird auch während der Pandemie wieder neue Wege beschreiten: Statt der „Kleinsten AIDS-Gala der Welt“ findet zum Welt-AIDS-Tag die „Onlineste AIDS-Gala der Welt“ statt

Wie jedes Jahr organisieren vielbunt und die AIDS-Hilfe Darmstadt gemeinsam eine außergewöhnliche Spenden-Gala zum Welt-AIDS-Tag. Bekannte Künstler_innen und neue Talente treten diesmal im Online-Stream für den guten Zweck auf. Die Veranstalter_innen bleiben dem alternativen Charakter der letzten Jahre treu und versprechen einen vielfältigen Abend: Verstörung, Verzauberung, Chic und Rebellion werden direkt auf die Bildschirme zuhause übertragen. Nicht zuletzt verkörpert durch die schonungslose Moderatorin: Drag Queen und Polit-Tunte Rosa Opossum lädt in ihr Schlafzimmer ein und freut sich auf ein volles virtuelles Haus: „Menschen mit HIV sind ein selbstverständlicher Teil unserer Community und unserer Gesellschaft. Wir wollen auch während der aktuellen Lage Solidarität zeigen und hoffen auf viele Spenden!“ Die Veranstaltung bietet den Gästen ein abwechslungsreiches Programm und stellt sich auf die Seite von Menschen, die von HIV oder AIDS betroffen sind. Eine HIV-Infektion bedeutet auch heute noch zu oft, dass Menschen an den Rand der Gesellschaft und in Armut gedrängt werden. Patricia Wagner von der AIDS-Hilfe Darmstadt: „Wir sind sehr froh und dankbar, dass auch in diesem Jahr wenigstens die gute Tradition der AIDS-Gala aufrechterhalten werden kann und freuen uns, wenn möglichst viele Menschen sich auf diese Weise solidarisch mit uns zeigen. Und natürlich freuen wir uns über möglichst viel Spenden, die unmittelbar für die Unterstützung unserer Klient_innen eingesetzt werden.

Die „Onlineste AIDS-Gala der Welt“ findet im Rahmen des Welt-AIDS-Tages statt. Weltweit wird jährlich am 1. Dezember an das Thema HIV/AIDS erinnert und zu Solidarität mit HIV-Infizierten, an AIDS Erkrankten und ihnen nahestehenden Menschen aufgerufen.

Onlineste AIDS-Gala der Welt
Datum: 28.11.2020
Beginn 21.00 Uhr

Die Links zu den Streams werden auf vielbunt.org und facebook.com/vielbunt veröffentlicht.

Facebook Event: https://www.facebook.com/events/648475095848749

Vor während und nach der Show kann direkt über PayPal oder Überweisung an die AIDS-Hilfe gespendet werden.

Kontakt für Rückfragen:

stefan.kraeh@vielbunt.org
Telefon: 06151-3534346

Onlineste AIDS-Gala der Welt

vielbunt und die AIDS-Hilfe Darmstadt veranstalten am Samstag, den 28.11.2020 zum neunten Mal gemeinsam eine etwas andere AIDS-Gala

Was als „Kleinste AIDS-Gala der Welt“ begann und sich über die Jahre immer wieder durch alternative Konzepte auszeichnete, wird auch während der Pandemie wieder neue Wege beschreiten: Statt der „Kleinsten AIDS-Gala der Welt“ findet zum Welt-AIDS-Tag die „Onlineste AIDS-Gala der Welt“ statt

Wie jedes Jahr organisieren vielbunt und die AIDS-Hilfe Darmstadt gemeinsam eine außergewöhnliche Spenden-Gala zum Welt-AIDS-Tag. Bekannte Künstler_innen und neue Talente treten diesmal im Online-Stream für den guten Zweck auf. Die Veranstalter_innen bleiben dem alternativen Charakter der letzten Jahre treu und versprechen einen vielfältigen Abend: Verstörung, Verzauberung, Chic und Rebellion werden direkt auf die Bildschirme zuhause übertragen. Nicht zuletzt verkörpert durch die schonungslose Moderatorin: Drag Queen und Polit-Tunte Rosa Opossum lädt in ihr Schlafzimmer ein und freut sich auf ein volles virtuelles Haus: „Menschen mit HIV sind ein selbstverständlicher Teil unserer Community und unserer Gesellschaft. Wir wollen auch während der aktuellen Lage Solidarität zeigen und hoffen auf viele Spenden!“

Die Veranstaltung bietet den Gästen ein abwechslungsreiches Programm und stellt sich auf die Seite von Menschen, die von HIV oder AIDS betroffen sind. Eine HIV-Infektion bedeutet auch heute noch zu oft, dass Menschen an den Rand der Gesellschaft und in Armut gedrängt werden. Die während der Show überwiesenen Spenden werden unmittelbar für die Unterstützung der Klient_innen der AIDS-Hilfe Darmstadt eingesetzt.Vor während und nach der Show kann direkt über PayPal oder Überweisung an die AIDS-Hilfe gespendet werden.

Die „Onlineste AIDS-Gala der Welt“ findet im Rahmen des Welt-AIDS-Tages statt. Weltweit wird jährlich am 1. Dezember an das Thema HIV/AIDS erinnert und zu Solidarität mit HIV-Infizierten, an AIDS Erkrankten und ihnen nahestehenden Menschen aufgerufen.

Onlineste AIDS-Gala der Welt
Datum: 28.11.2020
Beginn 21.00 Uhr

Links zu Zoom und dem facebook Live-Stream folgen im Laufe der Woche!

Transgender Day of Remembrance 2020

Seit 1999 begeht die trans Community den Transgender Day of Remembrance (TDOR) jährlich am 20. November. Er ist ein Tag des Gedenkens an die Opfer von transfeindlicher Gewalt überall auf der Welt. Anlass für den ersten TDOR war der Mord an der afro-amerikanischen trans Frau Rita Hester. Auch gut zwanzig Jahre nach dem ersten TDOR haben wir weiter Anlass, an diesem Tag zu mahnen und zu erinnern.

In vielen Ländern der Erde müssen trans Personen weiter staatliche Verfolgung fürchten, erhalten keinerlei rechtliche Anerkennung oder medizinische Unterstützung. Sie sind institutioneller Diskriminierung unterworfen, und transfeindliche Morde gab es auch im Jahr 2020. Besonders in Europa und Nordamerika proben konservative Regierungen den Backlash  – bereits erreichte Fortschritte werden zurückgenommen. In Ungarn beispielsweise wurde trans Personen die Möglichkeit genommen, ihren Vornamen und ihren Geschlechtseintrag auf offiziellem Weg ändern zu können. Gruppierungen, die sich als feministisch bezeichnen und gleichzeitig trans Personen die Solidarität und Anerkennung ihrer Selbstaussage entziehen, sind in Europa im Aufwind. Diese strukturelle Gewalt, die mit der medialen Verbreitung von transfeindlichen Narrativen einhergeht, gefährdet trans Personen aller Altersklassen und schürt Hass und falsche Vorurteile.

vielbunt e.V. gedenkt heute aller trans Personen, die im letzten Jahr Opfer von transfeindlicher Gewalt wurden. Wir werden nicht aufhören, dafür zu kämpfen, dass diese Gewalt ein Ende haben wird.

TALK: Queere Räume – queere Krise?

Queere Menschen brauchen queere Räume. Das klingt logisch aber auch ein wenig banal. Was genau wird da von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans* und Inter* gebraucht? Stephanie Kuhnen sagt “Wir brauchen unsere eigenen Räume, um zu werden wer wir sind.” Das lässt vermuten, dass queere Räume mehr bieten als Gesellschaft, Kennenlernen, Dating und Kultur. Queere Räume sind eng verbunden mit den Bedürfnissen und auch Nöten von sexuellen und geschlechtlichen Minderheiten in einer queerfeindlichen Welt. Sie können Schutz bieten und auch Freiheit.

Der CSD Darmstadt 2020 formulierte das so: “Es geht darum, queere Einsamkeit zu überwinden, Räume für Austausch, stärkende Gemeinschaftserfahrungen und Alternativen zu schaffen.” Wie werden queere Räume diesem Anspruch gerecht und wie hat Corona queere Räume und ihre Zugänge verändert?

Darüber wollen wir reden mit Laura Halding-Hoppenheit, die seit 1977 den Kings Club in Stuttgart betreibt, mit Pasta Parisa, die als Drag Queen queere Räume nutzt aber auch schafft, mit Kim Alexandra Trau aus der queeren Bildungsstätte Akademie Waldschlösschen (angefragt) und mit Josefine Liebing, die sich während der Pandemie im Bündnis für Akzeptanz und Vielfalt für queere Bars in Frankfurt eingesetzt hat.
Die Moderation übernimmt Patrick Orth, der viele Jahre im Vorstand des CSD Hamburg aktiv war und jetzt bei der Aidshilfe NRW Präventionsarbeit macht.

Anmeldung: https://forms.gle/VA1fLs1CxiN2djKP6

Die Veranstaltung wird gefördert aus Mitteln des Hessischen Aktionsplans für Akzeptanz und Vielfalt.

TALK: Wie gelingen Menschenrechte? Queerfeindlichkeit in Mittel- und Osteuropa (in Englisch)

SEE BELOW FOR THE ENGLISH VERSION 

+++Teilnahme nur mit Anmeldung+++

Die Rechte queerer Menschen geraten auch innerhalb von Europa wieder stärker unter Druck. Besonders in Mittel- und Osteuropa kann man dies beobachten. In Ungarn ist es für trans* und inter* Menschen seit März 2020 verboten den Geschlechtseintrag in amtlichen Dokumenten zu ändern. Die rechtsnationale Regierung hat ein entsprechendes Gesetz durchgebracht und geschlechtlichen Minderheiten ihre Rechte genommen.

In Polen wurden seit März 2019 in Städten, Gemeinden, Landkreisen und Provinzen Erklärungen gegen queere Menschen beschlossen und über 50 sogenannte LSBT-freie Zonen ausgerufen.

Die autoritären postsowjetischen Regime benutzen Queerfeindlichkeit, um ihre politischen Ziele zu erreichen. In Russland gilt seit 2012 das Gesetzt “gegen Homopropaganda”, das faktisch jede positive Äußerung über LSBT-Menschen verbietet während die Polizei bei Gewalt gegen sexuelle und geschlechtliche Minderheiten wegschaut. Besonders in den Regionen Russlands, wo eine deutliche muslimische Mehrheit wohnt, sind queere Menschen von Gewalt bedroht.

In Belarus gibt es kein gesetzliches Verbot von Homosexualität – das Lukaschenko-Regime unterdrückt aber die LSBT-Bewegung öffentlich: Queere Menschen erfahren polizeiliche Verfolgung und die Regierung äußert sich homo- und transfeindlich. Auch in der Ukraine fehlt ein wirksamer Schutz von queeren Minderheiten vor der Gewalt religiöser und rechtsradikaler Gruppen.

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Redebeiträge von vielbunt auf der Demo „Querdenken entgegentreten“

Jan Bambach:
Liebe Menschen, es ist nicht selbstverständlich, dass wir hier heute stehen. Dass wir hier heute in dieser großen Anzahl stehen können, wurde möglich gemacht durch eine eigentlich sehr korrekte Politik, was das Eindämmen des Corona-Virus in Deutschland betrifft. Wir können uns wirklich sehr glücklich schätzen. Schauen wir uns doch die Länder um uns herum an. Österreich. Schweden. Tschechien. Frankreich. Spanien. Holland. Polen. Menschen aus diesen Ländern sind aktuell wirklich neidisch auf uns, denn wir sind hochgerechnet auf die Einwohner*innenzahlen ziemlich gut davon gekommen.

Foto: Falk Fleischer

Hat unsere Regierung in den letzten Monaten wirklich alles richtig gemacht? Vielleicht nicht, aber diese Frage möchte ich heute auch nicht klären. Natürlich darf man darüber auch gerne diskutieren und Sachen hinterfragen. Wissenschaftlich fundiert mit Argumenten. Was hier drüben bei den Menschen von Querdenken passiert, ist das genaue Gegenteil.

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Open(Air)MiCNight

Es heißt wieder BÜHNE FREI und herzlich willkommen zur OpenMicNight – OpenAir beim Queeren Zentrum Darmstadt – die einzige offene Bühne Darmstadts ohne Einschränkungen. Ob Musik, Gesang, Theater oder Travestie, Slapstick, Satire, Comedy oder Kabarett… alles ist erlaubt! 

Lasst euch bei der OpenMicNight #12 von den Künstler_innen verzaubern und taucht ein in die schrille und bunte Welt voller Möglichkeiten. Packt eure Freunde ein und trefft – endlich wieder offline – Menschen aus der Community. Wir bauen für euch auf dem Parkplatz des Queeren Zentrums eine Bühne auf und beschallen euch (und die Nachbarschaft) mit, Beyoncé, Helene Fischer, Schlager, Rosa Opossums unüberhörbarer Stimme, schlechten Witzen und vielem mehr.

Was auf der Bühne passieren wird? Das bestimmst DU! Du hast ein Gedicht, einen Song, eine Liebesgeschichte oder möchtest alle zuschauenden zu einer Runde Yoga animieren? Melde dich an! Du bekommst bei uns 10 Minuten auf den Brettern, die die Welt bedeuten (können), um dich zu präsentieren und Bühnenluft zu schnuppern. Hier kannst Du Dich ausprobieren und Applaus saugen. Anmeldung unter treffpunkte@vielbunt.org

Unsere VIP Künstler_innen “Die Gaga-Ladies” melden sich bitte an folgende E-Mail-Adresse:  spam@vielbunt.org

OpenMicNight #12
05.09.2020 Einlass 18:30 Uhr, Beginn 19:00 Uhr
Queeres Zentrum
Kranichsteiner Str. 81
64289 Darmstadt


+++ ACHTUNG!  +++
Die Veranstaltung findet OpenAir statt und muss auf eine maximale Anzahl von Personen begrenzt werden. Eine Teilnahme ist nur nach Anmeldung möglich. Gerne könnt ihr euch direkt als Gruppe anmelden, damit wir euren Sitzplatz entsprechend zusammenlegen.

Anmeldung: https://forms.gle/QwiufXEiRZWDptrL9

Sollte das Wetter keine OpenAir-Veranstaltung zulassen, wird aus dem Queeren Zentrum heraus gestreamt. Diese Info geben wir am Veranstaltungstag rechtzeitig bekannt.

Bei der Anmeldung zur Veranstaltung sind wir durch die aktuelle Verordnung der Hessischen Landesregierung dazu verpflichtet, Name, Anschrift und Telefonnummer zu erfassen. 

“…Die erfassten personenbezogenen Daten sind für die Dauer eines Monats ab Beginn der Veranstaltung geschützt vor Einsichtnahme durch Dritte, für die zuständigen Behörden vorzuhalten und bei bestätigter Infektion mindestens einer Teilnehmerin oder eines Teilnehmers diesen zu übermitteln sowie unverzüglich nach Ablauf der Frist sicher und datenschutzkonform zu löschen oder zu vernichten. Bei offenkundig falschen Angaben (Pseudonymen, „Spaßnamen‘‘) ist auf die korrekte Angabe der personenbezogenen Daten hinzuwirken oder vom Hausrecht Gebrauch zu machen….“
https://www.hessen.de/sites/default/files/media/20-08-15-auslegungshinweise_cokobev.pdf

Ein Einlass ohne diese Angaben ist ausgeschlossen.

Happy Pride Darmstadt! Kundgebung um 14 Uhr auf dem Friedensplatz!

Auch wenn es dieses Jahr keinen CSD in bekannter Form geben wird. Sichtbarkeit und Zeichen sind gerade jetzt wichtiger denn je! Wir werden am Samstag auf dem Friedensplatz eine kleine Kundgebung machen, zu der alle herzlich eingeladen sind!Zudem sind ganztägig auf dem Friedensplatz verschiedene Infowände aufgebaut, die zu unserem Motto und dem Verein informieren. Bei Fragen stehen euch kompetente Menschen zur Verfügung.*** WICHTIG: ***Die Einhaltung der Corona-Regeln ist Voraussetzung für die Teilnahme. Achtet bitte auf die Abstände und tragt einen Mund-Nasen-Schutz während der Kundgebung und im Umkreis der Infowände. https://www.facebook.com/events/290203662206160/

Botschaft zum IDAHOBIT* 2020: „Seid solidarisch miteinander, haltet durch, haltet zusammen.“

Am diesjährigen Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Trans* Feindlichkeit (IDAHOBIT*) wendet sich die Community in Darmstadt an queere Menschen und die gesamte Gesellschaft.

Die diesjährige Situation zum IDAHOBIT* ist außergewöhnlich – Haltung zeigen, Stellung beziehen und die Regenbogenflagge hissen wird durch die bestehenden Einschränkungen im Alltag erschwert bis unmöglich gemacht. Dabei benötigen vor allem jetzt viele Menschen in der Community Sichtbarkeit und Unterstützung: ungeoutete junge Menschen, die möglicherweise dazu gezwungen sind, in einem queerfeindlichen Umfeld auszuharren oder Menschen, die trans* sind und nun tendenziell zu Hause bleiben, wenngleich sie sich ohnehin vielleicht selten in die Öffentlichkeit trauen.

“Seid solidarisch miteinander, haltet durch, haltet zusammen, schaut nach vorne.”

Aus dem queeren Verein vielbunt e.V. in Darmstadt sind nun zehn Stimmen zu hören, welche die aktuellen Herausforderungen der Community sehr treffend beschreiben und Worte finden, die gleichzeitig Unterstützung aus der Gesellschaft und ein solidarisches Durchhalten der Community fordern. Nicht nur die Forderung nach weniger Polarisierung, Spaltung und Hass, sondern auch die Mahnung, dass niemand innerhalb der Community in diesen schwierigen Zeiten zurückgelassen werden darf.

“Wenn man an einen Zeitraum denkt bis zum Ende des Jahres, müssen wir im Internet weiter sichtbar sein.”

Die Stimmen aus der Community machen deutlich: auch in Zeiten von physischer Distanz und einschränkenden Schutzmaßnahmen ist queeres Leben wichtig – offline und online. Dieses fast vierminütige Video ist eine Möglichkeit, um online LSBT*IQ Mut zu machen. 

“Einfach das Gefühl vermitteln, dass es queere Menschen gibt und es nicht so sei, als gäbe es sie nicht in meiner Region.”

Aber auch queere Sichtbarkeit im realen Leben ist wichtig. Ein Vorschlag wäre, am eigenen Fenster die Regenbogenflagge zu hissen um zu zeigen: “Wir sind hier!”. Aber auch Online-Aktivismus zur Unterstützung von Bars, Clubs und anderen queeren Einrichtungen gehört dazu. Das würde das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der queeren Community ungemein stärken, zusammen mit den sehr aufmunternden Botschaften, die gegen Ende des Videos zu hören sind:

https://www.facebook.com/watch/?v=1065856923808642

Abstimmung zum Mahnmal für die Opfer des §175 StGB

Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat im Herbst 2019 in Kooperation mit der Regionalgruppe der Ökumenischen Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche e.V. (HuK) und dem Verein vielbunt e.V. einen offenen künstlerischen Wettbewerb zur Gestaltung eines Mahnmals für die Opfer des §175 StGB ausgelobt.
Eine Jury hat in einer ersten Stufe aus rund 40 Einreichungen fünf Entwürfe ausgewählt.
In der zweiten Wettbewerbsphase könnt ihr zwischen dem 29. April und dem 20. Mai 2020 die fünf vorausgewählten Wettbewerbsbeiträge bewerten und euren Favoriten wählen. Das Votum fließt in die finale Juryentscheidung ein.
Welcher Wettbewerbsbeitrag soll aus eurer Sicht in Darmstadt realisiert werden?
Mit der „Daumen-Hoch“-Funktion könnt ihr euren Favoriten auswählen. Jede_r hat eine Stimme!

Hier gehts zur Abstimmung!

Lesbian Visibility Day 2020

Am Tag der lesbischen Sichtbarkeit am 26.04.2020 geht es darum, dem Thema allgemeine Aufmerksamkeit zukommen zu lassen, Unterstützung zu zeigen und sich klar gegen Lesbenfeindlichkeit zu positionieren.
Klingt das nicht angesichts dieser Zeiten ein wenig vermessen, wo doch die gesamte Menschheit ganz andere Sorgen hat? Darauf kann die Antwort nur „Nein“ lauten. Zwar brachte die Pandemie einige Beispiele von unerwarteter Solidarität. Aber wir sind auch in dieser Krise nicht alle gleich. Darum ist es wichtig, gerade auch in dieser Situation gemeinsam für die Sichtbarkeit und gegen Diskriminierungen von Lesben zu kämpfen!“

Wie kann das in Zeiten von Social Distancing funktionieren?Ihr könnt z.B. auch im Netz “laut” werden, wenn ihr lesbenfeindliche Inhalte seht oder hört, beschwert euch bei den Verfasser_innen und klärt auf. Für mehr lesbische Sichtbarkeit könnt ihr an diesem Tag eure Postings in den sozialen Medien dazu mit den Hashtags #TagderlesbischenSichtbarkeit, #lesbischeSichtbarkeit, #Lesbian Day of Visibility, #LesbianVisibilityDay versehen.
Lasst uns gemeinsam weiter an einer Zukunft des respektvollen Umgangs miteinander arbeiten. Es wird sich für alle lohnen.

Gaybar Online mit Rosa O. – queerer Barabend

Machen wir uns nichts vor – Du wirst an diesem Abend niemanden mit nach Hause nehmen. Aber vielleicht wird es trotzdem ein guter gemeinsamer Abend.
Es wird Getränke geben, es wird Musik geben, Aurora schlendert vielleicht durch die Reihen und ist zu laut. Hoffentlich bist du nicht in der Jogginghose erschienen, denn das würden wir ja alle sehen. Stell den Sekt kalt! Falls du eine Spiegelkugel zur Hand hast, staub sie schonmal ab. Oder reiß die Kerzen vom letzten Adventskranz ab und bring sie mit, damit es etwas schummrig-gemütlich wird.
Wir treffen uns online in der größten Gaybar der Stadt.

Als Vorbereitung könnt ihr euch schon mal das Videochat Tool https://zoom.us/ installieren.

Zoom Link:
https://us02web.zoom.us/j/736525065?pwd=UWpLU0NTWktndUllaFg4RnhaV01kZz09

Meeting-ID: 736 525 065
Passwort: 034025