Alle Beiträge von Stefan Zoll

Open(Air)MiCNight

Es heißt wieder BÜHNE FREI und herzlich willkommen zur OpenMicNight – OpenAir beim Queeren Zentrum Darmstadt – die einzige offene Bühne Darmstadts ohne Einschränkungen. Ob Musik, Gesang, Theater oder Travestie, Slapstick, Satire, Comedy oder Kabarett… alles ist erlaubt! 

Lasst euch bei der OpenMicNight #12 von den Künstler_innen verzaubern und taucht ein in die schrille und bunte Welt voller Möglichkeiten. Packt eure Freunde ein und trefft – endlich wieder offline – Menschen aus der Community. Wir bauen für euch auf dem Parkplatz des Queeren Zentrums eine Bühne auf und beschallen euch (und die Nachbarschaft) mit, Beyoncé, Helene Fischer, Schlager, Rosa Opossums unüberhörbarer Stimme, schlechten Witzen und vielem mehr.

Was auf der Bühne passieren wird? Das bestimmst DU! Du hast ein Gedicht, einen Song, eine Liebesgeschichte oder möchtest alle zuschauenden zu einer Runde Yoga animieren? Melde dich an! Du bekommst bei uns 10 Minuten auf den Brettern, die die Welt bedeuten (können), um dich zu präsentieren und Bühnenluft zu schnuppern. Hier kannst Du Dich ausprobieren und Applaus saugen. Anmeldung unter treffpunkte@vielbunt.org

Unsere VIP Künstler_innen “Die Gaga-Ladies” melden sich bitte an folgende E-Mail-Adresse:  spam@vielbunt.org

OpenMicNight #12
05.09.2020 Einlass 18:30 Uhr, Beginn 19:00 Uhr
Queeres Zentrum
Kranichsteiner Str. 81
64289 Darmstadt


+++ ACHTUNG!  +++
Die Veranstaltung findet OpenAir statt und muss auf eine maximale Anzahl von Personen begrenzt werden. Eine Teilnahme ist nur nach Anmeldung möglich. Gerne könnt ihr euch direkt als Gruppe anmelden, damit wir euren Sitzplatz entsprechend zusammenlegen.

Anmeldung: https://forms.gle/QwiufXEiRZWDptrL9

Sollte das Wetter keine OpenAir-Veranstaltung zulassen, wird aus dem Queeren Zentrum heraus gestreamt. Diese Info geben wir am Veranstaltungstag rechtzeitig bekannt.

Bei der Anmeldung zur Veranstaltung sind wir durch die aktuelle Verordnung der Hessischen Landesregierung dazu verpflichtet, Name, Anschrift und Telefonnummer zu erfassen. 

“…Die erfassten personenbezogenen Daten sind für die Dauer eines Monats ab Beginn der Veranstaltung geschützt vor Einsichtnahme durch Dritte, für die zuständigen Behörden vorzuhalten und bei bestätigter Infektion mindestens einer Teilnehmerin oder eines Teilnehmers diesen zu übermitteln sowie unverzüglich nach Ablauf der Frist sicher und datenschutzkonform zu löschen oder zu vernichten. Bei offenkundig falschen Angaben (Pseudonymen, „Spaßnamen‘‘) ist auf die korrekte Angabe der personenbezogenen Daten hinzuwirken oder vom Hausrecht Gebrauch zu machen….“
https://www.hessen.de/sites/default/files/media/20-08-15-auslegungshinweise_cokobev.pdf

Ein Einlass ohne diese Angaben ist ausgeschlossen.

Happy Pride Darmstadt! Kundgebung um 14 Uhr auf dem Friedensplatz!

Auch wenn es dieses Jahr keinen CSD in bekannter Form geben wird. Sichtbarkeit und Zeichen sind gerade jetzt wichtiger denn je! Wir werden am Samstag auf dem Friedensplatz eine kleine Kundgebung machen, zu der alle herzlich eingeladen sind!Zudem sind ganztägig auf dem Friedensplatz verschiedene Infowände aufgebaut, die zu unserem Motto und dem Verein informieren. Bei Fragen stehen euch kompetente Menschen zur Verfügung.*** WICHTIG: ***Die Einhaltung der Corona-Regeln ist Voraussetzung für die Teilnahme. Achtet bitte auf die Abstände und tragt einen Mund-Nasen-Schutz während der Kundgebung und im Umkreis der Infowände. https://www.facebook.com/events/290203662206160/

Botschaft zum IDAHOBIT* 2020: „Seid solidarisch miteinander, haltet durch, haltet zusammen.“

Am diesjährigen Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Trans* Feindlichkeit (IDAHOBIT*) wendet sich die Community in Darmstadt an queere Menschen und die gesamte Gesellschaft.

Die diesjährige Situation zum IDAHOBIT* ist außergewöhnlich – Haltung zeigen, Stellung beziehen und die Regenbogenflagge hissen wird durch die bestehenden Einschränkungen im Alltag erschwert bis unmöglich gemacht. Dabei benötigen vor allem jetzt viele Menschen in der Community Sichtbarkeit und Unterstützung: ungeoutete junge Menschen, die möglicherweise dazu gezwungen sind, in einem queerfeindlichen Umfeld auszuharren oder Menschen, die trans* sind und nun tendenziell zu Hause bleiben, wenngleich sie sich ohnehin vielleicht selten in die Öffentlichkeit trauen.

“Seid solidarisch miteinander, haltet durch, haltet zusammen, schaut nach vorne.”

Aus dem queeren Verein vielbunt e.V. in Darmstadt sind nun zehn Stimmen zu hören, welche die aktuellen Herausforderungen der Community sehr treffend beschreiben und Worte finden, die gleichzeitig Unterstützung aus der Gesellschaft und ein solidarisches Durchhalten der Community fordern. Nicht nur die Forderung nach weniger Polarisierung, Spaltung und Hass, sondern auch die Mahnung, dass niemand innerhalb der Community in diesen schwierigen Zeiten zurückgelassen werden darf.

“Wenn man an einen Zeitraum denkt bis zum Ende des Jahres, müssen wir im Internet weiter sichtbar sein.”

Die Stimmen aus der Community machen deutlich: auch in Zeiten von physischer Distanz und einschränkenden Schutzmaßnahmen ist queeres Leben wichtig – offline und online. Dieses fast vierminütige Video ist eine Möglichkeit, um online LSBT*IQ Mut zu machen. 

“Einfach das Gefühl vermitteln, dass es queere Menschen gibt und es nicht so sei, als gäbe es sie nicht in meiner Region.”

Aber auch queere Sichtbarkeit im realen Leben ist wichtig. Ein Vorschlag wäre, am eigenen Fenster die Regenbogenflagge zu hissen um zu zeigen: “Wir sind hier!”. Aber auch Online-Aktivismus zur Unterstützung von Bars, Clubs und anderen queeren Einrichtungen gehört dazu. Das würde das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der queeren Community ungemein stärken, zusammen mit den sehr aufmunternden Botschaften, die gegen Ende des Videos zu hören sind:

https://www.facebook.com/watch/?v=1065856923808642

Abstimmung zum Mahnmal für die Opfer des §175 StGB

Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat im Herbst 2019 in Kooperation mit der Regionalgruppe der Ökumenischen Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche e.V. (HuK) und dem Verein vielbunt e.V. einen offenen künstlerischen Wettbewerb zur Gestaltung eines Mahnmals für die Opfer des §175 StGB ausgelobt.
Eine Jury hat in einer ersten Stufe aus rund 40 Einreichungen fünf Entwürfe ausgewählt.
In der zweiten Wettbewerbsphase könnt ihr zwischen dem 29. April und dem 20. Mai 2020 die fünf vorausgewählten Wettbewerbsbeiträge bewerten und euren Favoriten wählen. Das Votum fließt in die finale Juryentscheidung ein.
Welcher Wettbewerbsbeitrag soll aus eurer Sicht in Darmstadt realisiert werden?
Mit der „Daumen-Hoch“-Funktion könnt ihr euren Favoriten auswählen. Jede_r hat eine Stimme!

Hier gehts zur Abstimmung!

Lesbian Visibility Day 2020

Am Tag der lesbischen Sichtbarkeit am 26.04.2020 geht es darum, dem Thema allgemeine Aufmerksamkeit zukommen zu lassen, Unterstützung zu zeigen und sich klar gegen Lesbenfeindlichkeit zu positionieren.
Klingt das nicht angesichts dieser Zeiten ein wenig vermessen, wo doch die gesamte Menschheit ganz andere Sorgen hat? Darauf kann die Antwort nur „Nein“ lauten. Zwar brachte die Pandemie einige Beispiele von unerwarteter Solidarität. Aber wir sind auch in dieser Krise nicht alle gleich. Darum ist es wichtig, gerade auch in dieser Situation gemeinsam für die Sichtbarkeit und gegen Diskriminierungen von Lesben zu kämpfen!“

Wie kann das in Zeiten von Social Distancing funktionieren?Ihr könnt z.B. auch im Netz “laut” werden, wenn ihr lesbenfeindliche Inhalte seht oder hört, beschwert euch bei den Verfasser_innen und klärt auf. Für mehr lesbische Sichtbarkeit könnt ihr an diesem Tag eure Postings in den sozialen Medien dazu mit den Hashtags #TagderlesbischenSichtbarkeit, #lesbischeSichtbarkeit, #Lesbian Day of Visibility, #LesbianVisibilityDay versehen.
Lasst uns gemeinsam weiter an einer Zukunft des respektvollen Umgangs miteinander arbeiten. Es wird sich für alle lohnen.

Gaybar Online mit Rosa O. – queerer Barabend

Machen wir uns nichts vor – Du wirst an diesem Abend niemanden mit nach Hause nehmen. Aber vielleicht wird es trotzdem ein guter gemeinsamer Abend.
Es wird Getränke geben, es wird Musik geben, Aurora schlendert vielleicht durch die Reihen und ist zu laut. Hoffentlich bist du nicht in der Jogginghose erschienen, denn das würden wir ja alle sehen. Stell den Sekt kalt! Falls du eine Spiegelkugel zur Hand hast, staub sie schonmal ab. Oder reiß die Kerzen vom letzten Adventskranz ab und bring sie mit, damit es etwas schummrig-gemütlich wird.
Wir treffen uns online in der größten Gaybar der Stadt.

Als Vorbereitung könnt ihr euch schon mal das Videochat Tool https://zoom.us/ installieren.

Zoom Link:
https://us02web.zoom.us/j/736525065?pwd=UWpLU0NTWktndUllaFg4RnhaV01kZz09

Meeting-ID: 736 525 065
Passwort: 034025

Videopremiere: trans*Pride. 7 trans* Menschen, 7 Geschichten

Menschen, die trotz scheinbar eindeutiger körperlicher Merkmale irgendwann zu der Erkenntnis gelangen, dass ihnen bei der Geburt ein falsches Geschlecht zugewiesen wurde, werden deshalb immer wieder stigmatisiert und für krank erklärt. Der Darmstädter CSD ging unter anderem deshalb 2018 bereits mit dem Motto “trans*Pride – Du bestimmst nicht mein Geschlecht!” auf die Straße zusammen mit fast 2,000 Menschen.

Fast zwei Jahre nach der Veröffentlichung des Trailers für diese Veranstaltung folgt nun eine fast 30-minütige Videodokumentation, in der umfangreiche Erfahrungsberichte einen Einblick in die Gedanken von sieben trans* Personen ermöglicht. Dabei wird vor allem eine Sache klar: für die Verteidigung und Gleichstellung ihrer Rechte muss weiterhin gekämpft werden. Sowohl auf politischer als auch auf gesellschaftlicher Ebene.

Infos zur Corona-Krise

Unsere Angebote

Angesichts der Beschränkungen aufgrund der derzeitigen Corona-Pandemie, sind alle vielbunt Angebote vorerst eingestellt.

Unser AG-Sitzungen finden teilweise als Videokonferenzen statt, darüber informieren die jeweiligen AG-Leitungen.

Eine Übersicht der aktuellen Angebote findet ihr hier:

Queeres Zentrum telefonisch erreichbar

Die hauptamtlichen Mitarbeiter_innen des Queeren Zentrums sind aber weiterhin zu den gewohnten Bürozeiten telefonisch oder per E-Mail erreichbar.

Kontaktiert uns gerne für Beratungen oder die Planung von Projekten!

Bürozeiten: Di – Fr 12 – 15 Uhr
Anfragen für das hauptamtliche Team können auch jederzeit an staff@vielbunt.org geschickt werden.    

Pädagogische Mitarbeiter_innen:

info@queereszentrum-darmstadt.org
Annika Beer: +49 (0) 1512 427 68 90 (Di, Mi, Fr)
Christoph Berger: +49 (0) 170 736 3287 (Di, Do, Fr)

LSBT*IQ-Netzwerk Südhessen:

info@lsbtiq-suedhessen.net
Julian Fischer: +49 (0) 151 455 09 (Di, Mi, Do)

Transgender Day of Visibility

Traditionell zeigen am Transgender Day of Visibility trans* Menschen weltweit Gesicht und machen auf sich aufmerksam. An immer mehr Orten gab es Demonstrationen, Kundgebungen und Infostände. In diesem Jahr sind solche öffentlichen Auftritte und Versammlungen in vielen Teilen der Welt nicht möglich. Die trans* Bewegung ist jedoch immer schon online sehr aktiv. Wie auch in den letzten Jahren teilen viele Menschen ihre Geschichten und Gedanken unter den Hashtags #TransDayOfVisibility sowie #TDOV und #TDOV2020 in den sozialen Medien.
Schaut euch die Fotos und Videos an, lest von trans* Leuten weltweit und teilt vielleicht auch selbst etwas von euch! Wir können gerade vielleicht nicht auf die Straßen, aber sichtbar sein und sich begegnen geht auch virtuell.

WICHTIG: Queeres Zentrum Darmstadt ist bis zum 03.05.2020 geschlossen.

Aufgrund der aktuellen Situation des Corona-Virus, sind wir leider dazu gezwungen, das Queere Zentrum Darmstadt bis zum 03.05.2020 zu schließen. In dieser Zeit finden keinerlei Angebote oder Aktivitäten statt.

Wir wünschen euch alles Gute in dieser Zeit und freuen uns, euch Ende April wieder begrüßen zu dürfen. Weitere Informationen zum weiteren Verlauf findet ihr hier und auf unseren Social Media Kanälen.

+++Abgesagt+++ Queerer Barabend am 13.03.2020 um 21 Uhr

Freitag 13.03.2020, 21 Uhr im Queeren Zentrum

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Wir haben uns aufgrund der aktuellen Entwicklung dazu entschieden die Gaybar auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Wir finden das natürlich auch sehr schade und hoffen einfach in wenigen Wochen einen großartigen Abend mit euch zu haben.
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Ja, es gibt viele schöne Kneipen, aber manchmal braucht es eben eine Queere Bar, in der alles ein bisschen anders ist. Einen Ort wo Lesben, Schwule, Bisexuelle und Trans* in der Überzahl sind, wo Sekt aus dem Zapfhahn kommt und es niemanden stört, wenn zum dritten Mal Single Ladies gespielt wird.
Hier muss der Gaydar nicht auf die sensibelste Frequenz gestellt werden und man kann bei ABBA einfach mal die Arme hochreißen. Hier können Frauen nachfühlen, was Melissa Etheridge in ihrem ersten Album wirklich gemeint hat und sich durch den ganzen Raum vielsagende Blicke zuwerfen. Hier können alle so sein, wie sie wollen und man muss niemandem erklären, ob man jetzt ein Mann oder eine Frau ist.
Auch die Dating Apps haben eine Pause, denn unschuldige Flirts (oder Baggern bis die Ohren glühen) sind hier bei 0 m Entfernung und in Echtzeit möglich.

An der Theke bedient euch das charmanteste Barpersonal der Stadt mit Getränken zu super Preisen. Ein DJ_ane-Team bringt immer die passende Musik für den besonderen Augenblick und die anderen Gäste sorgen mit euch zusammen für gute Gespräche, lustige Momente und vielleicht auch für eine unvergessliche Nacht.

vielbunt e.V. bekommt Weihnachtsspende der Firma Accso

Mit Freude erfuhren wir, dass die Firma Accso in Darmstadt, mit ihrer diesjährigen Weihnachtsspende, unseren Verein vielbunt e.V. unterstützen möchte. Mit dem Vorstand besuchten wir die Firma in ihren sehr schönen neuen Büroräumen und berichteten über unsere Arbeit. Auch konnten wir den interessierten Mitarbeiter_innen noch ein paar Tipps zum Thema Diversity in Unternehmen geben. Wir bedanken uns vielmals für diese großzügige Spende!

Kein Raum für die AFD in Darmstadt!

MdB Mariana Harder-Kühnel soll am Donnerstagabend bei einer AfD-Veranstaltung im Hotel Contel Darmstadt sprechen. Sie nutzt regelmäßig den Kampfbegriff „Frühsexualisierung“, um gegen gegen Aufklärungsunterricht an Schulen zu polemisieren und hat fleißig zur selbsternannten „Demo für Alle“ aufgerufen. Auch sonst ist sie vor allem durch ihre Nähe zum rechtsextremen „Flügel“ von Björn Höcke bekannt.

Um zu zeigen, was wir von ihr halten, werden wir ab 18:00 Uhr bei der Kundgebung direkt am Hotel teilnehmen. Kommt mit!

Trans Day of Remembrance 2019

Der 20. November 2019 ist der International Trans Day of Remembrance (TDoR). Dieser Tag erinnert an die Opfer von transfeindlicher Gewalt weltweit. Im Zeitraum vom 1. Oktober 2018 bis zum 30. September 2019 wurden weltweit 331 Tötungsdelikte an trans* Personen registriert. Das ist jedoch nur die Spitze des Eisbergs, denn nicht alle Fälle von Hasskriminalität gegen trans* Personen werden als solche registriert, und nicht alle Fälle von Gewalt gegen trans* Personen enden tödlich. 

Die tiefen Ursachen dieser Gewalt liegen in cis-normativen Gesellschaftskonstrukten, die alles, was sich jenseits einer an körperlichen Merkmalen orientierten Zweigeschlechtlichkeit bewegt, pathologisiert und stigmatisiert. Gewalt gegen trans* Personen beginnt da, wo die geschlechtsbezogene Selbstaussage eines Menschen nicht anerkannt wird, wo im Medizin-, Rechts- oder Bildungssystem und in vielen anderen Bereichen trans* Personen systematisch benachteiligt werden, wo Witze auf Kosten von Menschen gemacht werden, die sich in das cis-normative System nicht einordnen können. Wir alle sind dafür verantwortlich, solche Gewalt zu verhindern, jeden Tag und an jedem Ort. 

https://transrespect.org/en/tmm-update-trans-day-of-remembrance-2019/

Intersex Awareness Day 2019

Intersexuelle Menschen zeichnen sich durch biologische Besonderheiten bei der Geschlechtsdifferenzierung aus: Ihre Körper entwickeln von Geburt an weibliche und männliche Merkmale.Auch wenn Intersexualität eher selten vorkommt, ist sie eine schon immer dagewesene und selbstverständliche Ausprägung der menschlichen Natur. Intergeschlechtlich geborene Personen sind also weder krank noch behandlungsbedürftig. Dennoch werden bis heute Hormonbehandlungen und Operationen bei Kindern und Erwachsenen durchgeführt. Oftmals ohne umfassende Aufklärung oder gegen den Willen der Betroffenen. Diese geschlechtszuweisenden Behandlungen sind unnötig, verursachen irreversible Schäden und lebenslange Leiden.Gegen diese Praxis kämpfen Intersexuellen-Verbände und ihre Unterstützer_innen. Geschlechter, die sich zwischen männlich und weiblich bewegen, brauchen keine Operationen oder sonstigen Zwangsbehandlungen. Intersexuelle Menschen brauchen unsere Solidarität, gesellschaftliche Anerkennung und Schutz.