
Am 30. Mai fahren wir zusammen zum CSD Wiesbaden! Wir treffen uns zur gemeinsamen Anreise um 11:00 Uhr am Darmstädter Hauptbahnhof (Bahnhofshalle) und fahren um 11:10 Uhr mit der RB75 nach Wiesbaden.

Darmstadt, 8. Mai 2026: Der Verein vielbunt e.V., der den Christopher Street Day (CSD) in Darmstadt veranstaltet, begrüßt die in der Stadtverordnetenversammlung bekräftige, breite Unterstützung der demokratischen Fraktionen für den CSD. Sowohl der ursprüngliche Antrag von Bündnis 90/Die Grünen und Volt als auch der Änderungsantrag von SPD, CDU und FDP sprechen sich klar dafür aus, den CSD finanziell und organisatorisch abzusichern. Damit signalisieren die demokratischen Fraktionen über Parteigrenzen hinweg, dass der CSD Darmstadt Rückhalt aus der Mitte der Stadtgesellschaft verdient.
Dass die demokratischen Fraktionen quer durch das politische Spektrum bereit sind, gemeinsam Verantwortung für den CSD zu übernehmen, ist ein starkes Signal. Gerade in einer Zeit, in der queere Menschen in Deutschland und Europa wieder unter wachsenden Druck geraten. Wir freuen uns sehr über die Bereitschaft, gemeinsam mit uns nach tragfähigen Lösungen zu suchen.
Der CSD Darmstadt ist eine überparteiliche Veranstaltung für Vielfalt, Gleichberechtigung und Demokratie. Er betrifft direkt mindestens jede*n zehnte*n Darmstädter*in. Also all jene, die selbst Teil der queeren Community sind, oder queere Angehörige, Freund*innen und Kolleg*innen haben. Darüber hinaus steht der CSD jedes Jahr für ein weltoffenes, solidarisches Darmstadt, das sich klar gegen Diskriminierung und Hass positioniert.

Dass der CSD in seiner heutigen Form überhaupt stattfinden kann, ist dem überdurchschnittlichen Einsatz vieler Ehrenamtlicher zu verdanken: Zahlreiche Menschen bringen weit mehr Zeit, Energie und persönliche Mittel ein, als es im Vereinsleben üblich ist. Die Gesamtkosten der Veranstaltung (u.a. Sicherheit, Kulturprogramm, Infrastruktur und Öffentlichkeitsarbeit) liegen bei fast 50.000 Euro pro Jahr. Diese Summe übersteigt die Einnahmen aus Mitgliedsbeiträgen deutlich.
In zahlreichen anderen Städten wird der CSD längst durch kommunale Föderungen mitgetragen, beispielsweise Wiesbaden mit 21.000 €, Mainz mit 7.000 € oder Frankfurt am Main mit 15.000 €. Darmstadt hat hier die Chance, ein klares und sichtbares Bekenntnis zu queerem Leben in der Stadt abzulegen.

vielbunt e.V. nimmt die im Änderungsantrag formulierte Einladung zum Dialog ausdrücklich an. Wir stehen dem Magistrat und allen demokratischen Fraktionen jederzeit für Gespräche zur Verfügung, um gemeinsam eine geordnete und nachhaltige Absicherung des CSD zu erarbeiten. Der CSD Darmstadt ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Wir freuen uns, dass das in der Stadtverordnetenversammlung so deutlich zum Ausdruck kommt.
Mit dem Beschluss verbindet vielbunt e.V. zugleich die klare Erwartung, dass aus der politischen Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung kein langwieriges administratives Verfahren wird. Die im Änderungsantrag vorgesehene gemeinsame Prüfung darf nicht auf die lange Bank geschoben werden, sondern muss zeitnah zu belastbaren Ergebnissen führen. Der CSD findet in wenigen Monaten statt. Planungssicherheit für ein ehrenamtlich getragenes Großereignis dieser Dimension lässt sich nicht über viele Monate hinweg vertagen. Der politische Wille, den heute die Fraktionen erkennbar gemacht haben, sollte sich daher zügig in einer konkreten Lösung wiederfinden.
vielbunt e.V. ist mit über 450 Mitgliedern einer der größten queeren Vereine in Deutschland. Der Verein veranstaltet jährlich den Christopher Street Day in Darmstadt und setzt sich darüber hinaus für Sichtbarkeit, Vernetzung und Gleichberechtigung queerer Menschen in der Region ein.

Mit welcher Motivation gehen wir in die Planung des CSD Darmstadt 2026 hinein? Was soll unser Themenschwerpunkt werden? Haben wir gute Motto-Vorschläge? Diese und weitere Fragen klären wir am 12. März ab 18 Uhr im AG-Raum bei unserem Mottoabend.
Seid gerne dabei, um über die thematische und politische Ausrichtung zu diskutieren. Ihr habt keine Zeit, aber trotzdem Input? Schickt gerne vorab Vorschläge ein: https://forms.gle/fvu9yYRA92zMTAZX6


Am 19.11.2026 findet die Schnuppersitzung der AG CSD für den CSD Darmstadt 2026 statt. Um 19:00 Uhr trifft sich die AG-Leitung mit allen interessierten Personen im Queeren Zentrum und bietet einen Einblick in die Arbeitsweisen und die Gestaltungsmöglichkeiten im Orgateam des Darmstädter Christopher Street Days. Im Anschluss an die Schnuppersitzung findet ab 20:00 Uhr die erste reguläre Sitzung der neuen AG CSD statt, bei welcher auch die Mitglieder des Orga-Teams teilnehmen, welche bereits in den Vorjahren dabei waren. Wenn du Lust hast dir unsere Arbeit anzuschauen komm gerne vorbei. Bei Fragen sind wir auch vorab schon unter info@csd-darmstadt.de erreichbar!

Darmstadt, 16. August 2025. Laut, sichtbar und entschlossen: Unter dem Motto “Nie wieder still – ich l(i)eb’, wie ich will!” ist der Christopher Street Day (CSD) Darmstadt 2025 erfolgreich über die Bühne gegangen. Ab 12:00 Uhr startete auf dem Karolinenplatz die politische Auftaktkundgebung, im Anschluss legte die Demonstration eine Strecke von 3,3 Kilometer durch die Innenstadt zurück. Ab 15:00 Uhr wurde das Bühnenprogramm auf dem Karolinenplatz eröffnet. Der Tag endet mit der offiziellen CSD-Aftershowparty in der Centralstation.

„‘Nie wieder still – ich l(i)eb’, wie ich will!’ ist für uns Versprechen und Forderung zugleich: Wir verteidigen unsere Errungenschaften und machen sichtbar, was queeres Leben braucht. Sicherheit, Räume, Rechte und Respekt“, sagt Christopher Januschkowetz, Leitung des CSD Darmstadt. „Mein Dank gilt allen Ehrenamtlichen, Initiativen, Künstler*innen, Sponsor*innen, den Einsatz- und Sanitätsdiensten sowie den vielen Menschen, die heute Haltung gezeigt haben. Sichtbarkeit ist kein Selbstzweck, sie ist Voraussetzung für Sicherheit, Teilhabe und gleiche Rechte.“

„CSD ist mehr als ein Fest: Er ist ein politischer Auftrag“, betont Jan Bambach, 1. Vorsitzender von vielbunt e.V. „Wir fordern den grundgesetzlichen Schutz queerer Menschen durch die Ergänzung von Artikel 3 Absatz 3, nachhaltige und verlässliche Finanzierung sicherer Räume und Beratungsangebote – in Darmstadt, in Hessen und bundesweit – sowie ein konsequentes Vorgehen gegen Hass und Hetze. Konkret brauchen wir in Darmstadt eine gesicherte Finanzierung unseres Queeren Zentrums; auf Landesebene stabile Mittel für LSBT*IQ-Netzwerkstellen, die AIDS-Hilfen und das Rainbow-Refugees-Programm.“

Teilnehmende an der Demonstration: 7.000 laut Polizeiangaben
Beteiligte Gruppen/Initiativen/Stände: 28


Am Montag, den 11. August 2025, lädt vielbunt e.V. wieder herzlich zum Treffbunt ein – dem queeren Stammtisch für alle, die Lust auf Austausch, neue Kontakte und einen entspannten Abend haben. Diesmal treffen wir uns ab 18:00 Uhr im Herrngarten Darmstadt zum Picknick. Wir versuchen einen Platz in der Nähe des Wassers zu finden. Ansonsten erkennt ihr uns an der Treffbunt-Flagge. Bringt gerne ausreichen zu Trinken mit – gerne auch Snacks und was ihr sonst noch braucht (Buch, Kartenspiel etc…). Bei Regen: Ab 19:15 Uhr Spieleabend für alle im queeren Zentrum Darmstadt.
Wie immer gilt: Es gibt keine Stammkneipe – wir entdecken gemeinsam neue Orte in Darmstadt und genießen die Vielfalt der Stadt (auch auf der Wiese). Wenn du schüchtern bist oder Fragen hast, melde dich gerne vorher bei uns – wir holen dich ab und sorgen dafür, dass du dich wohlfühlst. Kontakt: treffpunkte@vielbunt.org
Komm vorbei, lerne neue Leute kennen und genieße mit uns einen queeren Abend auf grüner Wiese!
Wir freuen uns auf dich!

Auf zum 1. CSD Bergstraße – „Für eine Welt in der Alle Welten Platz haben“ 🌈🏳️⚧️
Zum 1. CSD Bergstraße sind wir mit großer Freude auch dabei! Ihr findet unserem Infostand ab 14 Uhr auf dem Festplatz (Beauner Platz) in Bensheim. Damit stärken wir zusammen mit den anderen Vereinigungen die queere Sichtbarkeit im ländlicheren Landkreis Bergstraße, südlich angrenzend zu Darmstadt.

Der CSD Darmstadt benötigt deine Unterstützung! Durch den Wegfall öffentlicher Gelder und von Unterstützung aus der freien Wirtschaft fehlen uns wichtige finanzielle Mittel, um den CSD 2025 in seiner gewohnten Form umzusetzen. Aktuell fehlen uns noch rund 5000 €.
♥️ Jeder Euro zählt!
Ob groß oder klein – jede Unterstützung bringt uns näher an das Ziel, den CSD 2025 gemeinsam mit euch feiern zu können und ein wichtiges Zeichen für Akzeptanz und Vielfalt zu setzen!
🔗 Alle Informationen zum Spenden findest du unter csd-darmstadt.de/spenden
🔄 Du kannst uns nicht finanziell unterstützen? Dann teilt diesen Aufruf in deinem Netzwerk! Gemeinsam können wir es schaffen. 💪

Im Rahmen der CSD-Aktionswoche veranstalten wir zum zweiten Mal am 07. August 2025 ab 19:30 Uhr den queeren Poetry-Slam Wettstreit im Schlossgarten Darmstadt. Kommt gerne vorbei! Gekühlte Getränke und Snacks verkauft der Schlossgarten vor Ort. Es gibt Sitzmöglichkeiten und Schutz vor der Sonne. Zusätzlich sorgen wir für Live-Musikacts von talentierten Sängerinnen aus Darmstadt. Es treten insgesamt fünf Poet*innen mit Texten gegeneinander an.
Ein Poetry Slam ist ein moderner Dichter*innen Wettstreit – hauptsächlich als Show für das Publikum. Es kann jede Art von Inhalt oder Textform gebracht werden und das Publikum entscheidet mit Applaus, wer als Sieger*in des Abends hervorgeht. Emm Weyrauch sowie Johanna Schubert, die selbst als Poet*innen regelmäßig das Publikum fesseln, sorgen an dem Abend für eine originelle Moderation. Die Show dauert vermutlich etwa zwei Stunden.
Wir freuen uns auf euch!

Johanna Schubert (Moderation), sie schreibt seit sie schreiben kann, steht auf der Bühne seit sie stehen kann und moderiert seit ihr einmal gesagt wurde, dass sie das bestimmt gut könne.
Die 19 jährige Studentin ist seit einigen Jahren in der deutschsprachigen Poetry Slam Szene unterwegs und bringt das Publikum mit Text und Moderation zum kullern, drehen, zwicken, hoffen und schmunzeln.
Bildcredit: Johanna Schubert

Emm Weyrauch hat nun das zweite Vergnügen mit Johanna gemeinsam in Darmstadt den Queerslam zu moderieren. Dieses Ereignis ist ein Triumph für die nicht binäre Slamperson, die schon seit 2014 auf Bühnen steht, Workshops gibt, Gedichte schreibt, in Büchern veröffentlicht ist und sogar einen kleinen queeren Schreibtisch in der Oetinger Villa organisiert hat. Für mehr Informationen emmweyrauch.de
Bild @anja Goldstein

Maja Leuschner hüpft seit Sommer 2022 auf sämtlichen Bühnen in und um Hessen auf und ab. Sie amüsiert durch unterhaltsame Prosa und bombardiert das Publikum mit scharfen Wortwitzen. Letztes Jahr belegte sie den dritten Platz bei den U20-Meisterschaften Hessen, bei denen sie auch dieses Jahr im Herbst wieder antreten darf.
BIldcredit: Maja Leuschner

Jessica Davis redet oft, gern und viel und wird als Trau(er)rednerin absurderweise sogar dafür bezahlt. Mal laut, mal leise, doch immer eine stürmische Reise durch ihre Gedankenwelt. Tiefgründiges hat dabei genauso viel Platz wie tieffliegende Dad-Jokes.
Bildcredit: @die_foto_ecke

Vero (dey/deren) schreibt meist recht tiefgängige Texte zum Verarbeiten weltlicher und persönlicher Ereignisse. Mit ihnen steht dey seit Oktober letzten Jahres regelmäßig auf unterschiedlichen Bühnen.
Bildcredit: Sandra Limberg.

Sammy (dey/demm) macht als Slam Poet*in deutschsprachige Bühnen unsicher. Mit einer ordentlichen Portion Gesellschaftskritik und einer Prise Selbstironie entführt Sammy so manches mal in überspitzte, lyrische und prosaische Alternativwelten. Oft laut, oft rhythmisch und immer energiegeladen hält dey so sich selbst und allen Beteiligten einen gestochen scharfen Spiegel vor. Denn für Sammy ist Poetry Slam vor allem eins: Deren Sprachrohr und immer politisch!
Bildcredit: @_sammys.world

Hanna Enste – Energiebündel mit Kopfchaos und Herzkompass – zwischen Melancholie, Euphorie, inneren Kämpfen, Gesellschaftskritik und der ständigen Suche nach mir selbst. Für Verbundenheit, das Teilen von Gefühlen und das Öffnen von Herzen.
Bildcredit: unbekannt