„Kreationen“ – Vielbunt Special-Rabatt

Theater funktioniert nicht alleine.
Aber zusammen.

Kreationen

heißt das Stück, welches wir uns am 16.06.2018 mit euch anschauen möchten. Ein zweiteiliger Ballettabend von Alejandro Cerrudo und Jeroen Verbruggen.

Das Staatstheater hat nur für Vielbunt ein Special eingerichtet!

Gib im Feld „Gutscheincode“ im Warenkorb „KreationenAlleine“ ein und Du erhältst Deine Karten in den Platzgruppen 1 bis 5 mit 30 % Rabatt, solange der Vorrat reicht.

Karten zur Veranstaltung könnt ihr im Online-Shop, an der Vorverkaufskasse oder an der Abendkasse erwerben.

Wir treffen uns  am 16.06.2018 um 18:45 Uhr im Foyer bei unserem Rollup „Treffpunkt“. Um 19:00 Uhr findet ein kleines Vorprogramm im Foyer statt. Um 19:30 Uhr ist Vorstellungsbeginn.

Wie du bemerken wirst, steht auf den Eintrittskarten  nach der Eingabe des Gutscheincodes „Nach der Vorstellung
treffen wir uns in der Bar der Kammerspiele.“ – ein dezenter Hinweis auf den Ausgang des Abends.

Lasst euch den Abend nicht entgehen! Jetzt Tickets sichern!

info*bar im Queeren Zentrum

Die Termine der info*bar

Gemeinsam mit der AIDS-Hilfe Darmstadt und dem Präventionsprojekt HESSEN IST GEIL! lädt vielbunt zur info*bar im Queeren Zentrum ein. In den vier Veranstaltungen soll sich nach Möglichkeit die gesamte Community wiederfinden. Themenschwerpunkte sind jeweils sexuelle Gesundheit und die Prävention sexuell übertragbarer Infektionen. Los geht es jeweils um 19.00 Uhr im Queeren Zentrum. Der Eintritt ist frei.

28.05 – Björn Beck: Prävention 3.0
Wie kann man sich vor HIV und Geschlechtskrankheiten schützen? Ist die PrEP wirklich sicher? Was bedeutet „unter der Nachweisgrenze“? Im Gespräch mit Björn Beck und einem Rollenmodell der Deutschen AIDS-HIlfe wollen wir diesen Fragen rund um Sex zwischen Männern auf den Grund gehen.

13.06 – Kira Martina Röll + Alexander Hahne: Trans* in Szene und Gesellschaft
Wie ist das als trans* Mensch in den verschiedenen Szenen und Communities? Alexander Hahne aus Hamburg stellt euch die bundesweite IWWIT-Kampagne „Schwul. Trans*. Teil der Szene!“ vor und steht für Fragen zur Verfügung. Kira Martina Röll aus Dresden ist selbstständig, genderqueer, transfeminin oder auch „eine Frau“, wenn das sein muss.

25.06 – Christopher Izgin + Dr. Dirk Sander: Epidemie der Einsamkeit?
Schwule Männer sind stärker von Depressivität, Substanzmissbrauch, Suizidalität und Einsamkeit betroffen. Gemeinsam mit dem Berliner Philosophen Christopher Izgin und dem Sozialwissenschaftler Dr. Dirk Sander (Deutsche AIDS-Hilfe) wollen wir die Situation analysieren und Optionen für einen selbststärkenden Umgang damit aufzeigen.

09.07 – Marianne Rademacher: Frauenlust – und was ist mit sexuell übertragbaren Infektionen?
Verschiedene sexuell übertragbare Infektionen (STI) werden besprochen sowie Infektions- und Schutzmöglichkeiten für Frauen, die Frauen lieben, beleuchtet. Der Vortrag richtet sich insbesondere an lesbische und bisexuelle Frauen, aber natürlich sind alle interessierten Frauen herzlich willkommen. Als Referentin ist Marianne Rademacher von der Deutschen AIDS-Hilfe vor Ort.

Sam wurde nach Jamaika abgeschoben

Im vergangenen Winter ist ein 29-jähriger Mann aus Jamaika in der
Erstaufnahmeeinrichtung in Darmstadt gelandet. Er hat sein Heimatland verlassen müssen, weil der Karibikstaat eines der homofeindlichsten Länder der Erde ist. In Deutschland suchte er Schutz und hoffte auf ein freies Leben als schwuler Mann.

Kurz nachdem Sam* zu uns Kontakt aufgenommen hatte, wurde er auch schon wieder weiterverteilt. Aus der Erstaufnahme in Darmstadt erhielt er einen Transfer in die Nähe von Marburg. Wir konnten ihm Kontaktadressen in der Region nennen. Der Rainbow Refugee Support in Marburg hat ihn weiter betreut und begleitet. Zwar konnten wir Sam nicht mehr treffen, jedoch hielt er den Kontakt über Sprach- und Textnachrichten weiter aufrecht.
So haben wir auch schnell erfahren, dass sein Asylantrag abgelehnt wurde. Er hat sich juristischen Beistand geholt und gegen die Ablehnung geklagt.

Jamaika ist für Touristen der Himmel und für Schwule die Hölle

Wir haben ihm die Daumen gedrückt und auf eine positive Entscheidung des Verwaltungsgerichts gehofft. Dass Jamaika kein sicheres Land für Homosexuelle ist, ist durch zahlreiche Reports von Amnesty International, der US-Regierung und auch durch Hinweise des Auswärtigen Amts erwiesen. Immer wieder lesen wir Nachrichten von Überfällen und Mordanschlägen auf sexuelle
Minderheiten. Jamaikanische Sänger rufen in ihren Liedtexten und auf Konzerten dazu auf, Schwule zu jagen und zu verbrennen. Auch schwule Jamaikaner, die wir bisher in unserer Arbeit getroffen haben, haben gewalttätige und mörderische Angriffe überlebt oder ihnen nahestehende Menschen verloren. Ein Mann aus Kingston sagte uns: „Jamaika ist für Touristen der Himmel und für Schwule die Hölle.“

Mitte April wurde Sams Klage abgewiesen. Wir selbst haben das Urteil nicht gelesen, aber Sam hat uns angerufen und erzählt, dass das Gericht ihm nicht glaubte, als er die Situation von Homosexuellen in Jamaika geschildert hat. Man sagte ihm, er würde übertreiben.

Sam

Von der Polizei eingetretene Zimmertür

Seither verbrachte Sam die Tage und vor allem Nächte in ständiger
Anspannung. An einem Tag schickte er uns Fotos von der vollkommen demolierten Zimmertür seines Nachbarn, der ebenfalls aus Jamaika nach Deutschland geflüchtet war. Mitten in der Nacht sei die Polizei gekommen, um ihn für die Abschiebung abzuholen, hat dabei die Tür eingetreten und alle in Panik versetzt. Auch Sam wurde klar, dass es ihn ebenso jederzeit treffen konnte.

In einem Telefonat mit uns hat er irgendwann nicht mehr sprechen können und begonnen zu weinen. Minutenlang konnte auch unser ehrenamtlicher Supporter nichts mehr sagen. Es fehlten die Worte.

Im Hintergrund wurde derweil eiligst daran gearbeitet, die nächsten
rechtlichen Schritte zu gehen. Auch wir haben recherchiert und eine
Stellungnahme verfasst. Sam sollte in Deutschland bleiben.

Heute Vormittag um kurz nach 11 Uhr hat die Polizei Sam überraschend in der Gemeinschaftsunterkunft aufgesucht. Nichts hat zuvor darauf hingewiesen, dass er heute abgeschoben werden würde. Er hat keine Ausreiseaufforderung erhalten, er wusste nicht, dass er an diesem Tag zurück nach Jamaika gehen muss.
Noch während er notdürftig einige Sachen packte, hat er alle informiert, was gerade passiert Auch uns hat er geschrieben. Er hoffte, dass wir noch irgendetwas tun können. Während er mit einem Bus zum Frankfurter Flughafen gebracht wurde, reichte sein Anwalt neue Eilanträge bei Gericht ein, die die bevorstehende Abschiebung am Nachmittag vielleicht noch abwenden könnten. Wir haben ihn daran erinnert, wie der Abschiebeversuch von Emile verlaufen ist. Auch die Flughafenseelsorge wurde vom Rainbow Refugee Support  in Marburg informiert. Wenigstens sollte der Vorgang beobachtet werden, wenn den Flüchtlingshelfer_innen schon die Hände gebunden waren.

Ich kann nicht zurück nach Jamaika gehen

Sam saß alleine im Bus auf dem Weg zum Flughafen und fragte per
Textnachricht, was nun passieren wird. Er sagte: Ich kann nicht zurück nach Jamaika gehen. Eine ewige Stunde lang haben wir nichts von ihm gehört. Das nächste Mal meldete Sam sich aus dem Flugzeug. Er hat es nicht geschafft, sich bemerkbar zu machen. Er konnte niemandem um ihn herum bitten, ihm zu helfen. Die Resignation und Hilflosigkeit hat ihn gehindert, die letzte, wenn auch kleine Chance zu nutzen, seine Abschiebung doch noch zu verhindern.

Wir sind sicher, dass über seinen Fall in der folgenden Instanz positiv beschieden worden wäre, hätte man ihn nicht vorher eiligst abgeschoben . Wir beobachten in der letzten Zeit eine rasante Beschleunigung der Verfahren. Sobald es zu Ablehnungen kommt, werden Menschen innerhalb kürzester Zeit ohne Vorwarnung abgeholt und zum Flughafen gebracht. Wo zuvor noch Monate Zeit waren, sich auf Klageverfahren vorzubereiten, die dann letztendlich auch erfolgreich waren, werden abgelehnte Asylsuchende mittlerweile innerhalb kürzester Zeit abgeschoben.  Niemand kann innerhalb weniger Tage  neue Hinweise und Argumente recherchieren, die dann letztendlich zu einer positiven Entscheidung führen.

Hier erkennen wir ein System, das vor allem darauf setzt, Ablehnungen schnell durchzuziehen und Menschen in gefährliche Länder und Regionen zurückzuschicken, bevor sich sich gegen das Unrecht das gesprochen wurde zur Wehr setzen können.

Ständig werden mit Leistungskürzungen, nicht versandten Ausreiseaufforderungen, Hausarrest und solchen überfallartigen Abschiebeaktionen neue Formen gesucht, asylsuchende Menschen eine faire Behandlung zu verwehren und sie so schnell es geht abzuschieben. Wir verurteilen diese Asylpolitik, die sich uns vor allem als Abschiebepolitik darstellt. Die in allen Aspekten schwache Position Geflüchteter in Deutschland wird ausgenutzt, um Akten schnell zu schließen. Dass Schutzbedürftige in diesem in unseren Augen unrechten Vorgehen ihrem Schicksal überlassen werden, ist für uns ein beschämender und skandalöser Vorgang.

Heute Nachmittag um 14.30 Uhr ist ein Flugzeug von Frankfurt nach Jamaika gestartet. Ein schwuler Mann sitzt darin, auf dem Weg in homofeindlichste Land der Karibik. Wir fragen uns, wie Behörden und Gerichte eine solche Entscheidung treffen können.

Wir versuchen weiter Kontakt zu Sam zu halten und ihn von hier aus zu unterstützen. Da das für uns der erste Fall einer vollzogenen Abschiebung ist, müssen wir nun zunächst herausfinden was wir tun können. Aber wir bleiben dran.

Wir sind weiter entschlossen, geflüchteten Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Trans* mit allen Mitteln zu helfen.
Ihre Herkunftsländer sind nicht sicher, ihre Abschiebungen sind Unrecht.

 

*Wir haben den Namen geändert

89. Treffbunt – kreuz und queer durch Darmstadt +++ UPDATE +++

+++ Tolles Wetter?! HAHA! Wir treffen uns im Bayrischen Biergarten, das ist nur 50 Meter vom ursprünglichen Treffpunkt weg! Dort sind wir vor dem Regen geschützt +++

Tolles Wetter, Natur, gute Laune und nette interessante Menschen…
Picknick im Bürgerpark ist unser 89. Treffbunt, dieses mal wieder im Grünen.

Wir treffen uns am Montag, dem 14. Mai, um 19 Uhr im Bürgerpark  bei unseren Regenbogen-Fahnen (siehe Karte). Jeder kann seine Speisen und Getränke selbst mitbringen, oder auch von seinem Lieblingslieferdienst bringen lassen. Denkt auch an eine gemütliche Decke, wer keine hat ist aber auch nicht schlimm, Platz ist bei uns auch auf der kleinsten Decke…
Wer hat, bringt ein gemütliches Lichtlein mit und, wer mag und kann, ein Musikinstrument zum gemeinsamen Jammen.

… einfach alles um sich einen schönen Abend in netter Umgebung und mit tollen Menschen zu machen.

Bei schlechtem Wetter geben wir über Facebook und über vielbunt.org rechtzeitig eine entsprechende Alternative bekannt.

Text: Falk

14.05.2018 19:00 Uhr Bürgerpark
Treffpunkt auf google maps

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IDAHOBIT 2018 in Darmstadt

Auch in diesem Jahr wollen wir den 17. Mai als Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Trans- und Interfeindlichkeit (IDAHOBIT) mit einer Kundgebung in der Innenstadt begehen.

Während sich die Situation sexueller Minderheiten in Deutschland gerade in letzter Zeit spürbar verbessert hat und man auf den sommerlichen CSD-Demonstrationen oft gerne positive Bilder vermitteln will, wollen wir bei unserer Demonstration am IDAHOBIT auf Missstände hinweisen und die Diskriminierung von Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Intersexuellen und Trans* thematisieren.

Auch in diesem Jahr steht der IDAHOBIT unter einem Thema, das die Community in Darmstadt besonders beschäftigt. Angesichts der wachsenden Zahl an abgelehnten Asylanträgen von verfolgten LSBTI Geflüchteten und jüngster Versuche, einzelne von ihnen unvermittelt abzuschieben, konzentrieren sich die Kundgebungsbeiträge dieses Jahr auf Rainbow Refugees und internationale LSBTI-Verfolgung.

Wir wollen gemeinsam mit allen Unterstützer_innen auf dem Luisenplatz für eine weltoffene Gesellschaft und ein Ende der Verfolgung sexueller Minderheiten demonstrieren.

Wir rufen alle trans*, lesbischen, bisexuellen, inter*, schwulen, queeren und heterosexuellen Menschen auf, ein sichtbares und hörbares Zeichen gegen Diskriminierung sexueller Minderheiten und Rassismus zu setzen und am 17. Mai um 17.30 Uhr zum Darmstädter Luisenplatz zu kommen.

Sagt es auch euren Freund_innen, Bekannten und Familienmitgliedern weiter!

Hier geht es zur Veranstaltung bei Facebook! Teilnehmen und Leute einladen!

Und weil es mittlerweile Tradition hat:
Nach den Redebeiträgen werden wir es uns natürlich nicht nehmen lassen, traditionell einen schmissigen Hit abzuspielen, zu dem man sich umarmen, küssen, die Hand geben oder freundlich zunicken kann.

Schrill und Laut – Domina Day

Jahrelang hielt uns Linda de Mol mit ihrer Weltrekord-Sendung um die gefallenen Steine fest im Griff. Sie war erst zufrieden, wenn auch der letzte umgekippt war und die europäische Öffentlichkeit mit einem wohligen Gefühl der absoluten Befriedigung wieder in die Sofalehne sinken konnte. Es folgten Champagnerduschen und ein Schnaps für die Nerven.
Was viele nicht wussten: Während der ganzen Live-Sendung hatte die beliebte Moderatorin stets Lack- und Leder-Wäsche unter ihrem schickem Blazer und soll auch im Vorfeld laut peitschend durch die Halle gegangen sein, damit die auf dem BodenDomina Day kauernden Sklaven ihr die Stiefel sauber lecken.

20 Jahre später legen wir das Großereignis wieder neu auf und erzählen die wahre Geschichte: Beim Domina Day wird bestraft wer zu früh wackelt und wer von Anastacia oder Kylie angetippt wird, wird eine Kettenreaktion auslösen . Außerdem gibts Dominanzgesten von der Aorta des Abends Rosa Opossum und Hausverbot für Frauke Ludowig.

Achtung: Es ist wieder Pfingsten! Da ist unsere Party traditionell am Kult-Sonntag!

Schrill und Laut – Domina Day
Sonntag, 20.05.2018
Schlosskeller Darmstadt

Hier gehts zum Event bei Facebook – zum Teilnehmen und Leute einladen

 

 

Die AG Rainbow Refugees lädt ein…

…zu einem Informations- und Vernetzungsabend!

Seit ihrer Gründung 2015 leistet die AG Rainbow Refugees eine kontinuierliche Beratungsarbeit für die verschiedensten Anliegen, die durch Flüchtlinge an sie herangetragen worden sind und konnte sich dabei kontinuierlich professionalisieren. Die regelmäßigen Aufgaben reichen von Unterstützung bei der Wohnungssuche über Begleitung bei Behördengängen oder Amtsbesuchen bis hin zu Fragen zu queerem Leben in Deutschland.

Auch nach gut drei Jahren intensiver Arbeit reißt der Bedarf an der Arbeit der AG nicht ab, sondern kristallisiert sich als ein wichtiger und kontinuierlicher Bestandteil der Arbeit des Vereins heraus. Allerdings stellen wir fest, dass die Begegnungen mit Flüchtlingen häufig oberflächlich und punktuell bleiben; nicht selten trennen sich die Wege, wenn eine akute Problemlage bewältigt worden ist.

Wir möchten daher gerne eine Bestandsaufnahme machen: Was waren die Probleme in der Vergangenheit? Welche Herausforderungen stehen uns bevor? Wie können wir die Menschen, die sich an uns wenden auch aktiv in unsere Community integrieren? Welche Ressourcen braucht es dafür?

Dafür laden wir alle Interessierten ein, die sich gerne an der Gestaltung dieser Arbeit beteiligen möchten. Kommt dafür gerne am 23.05.2018  um 18.30 Uhr ins Queere Zentrum. Wir freuen uns auf euren Enthusiasmus!

Stephanie Kuhnen „Lesben Raus!“ Für mehr lesbische Sichtbarkeit

Am 21.04.2018 konnten wir Stephanie Kuhnen als Herausgeberin des Buches „Lesben Raus!“ Für mehr lesbische Sichtbarkeit zu einer Lesung in unserem schönen Terrasensaal im Queeren Zentrum in Darmstadt begrüßen.

Nach kurzer Begrüßung der, zu unserer großen Freude, zahlreich erschienen Zuhörenden und kurzer Ansprache von Stephanie Kuhnen gegen Transphobie begann die Lesung.

Die Herausgeberin las ihre Plädoyers zum Thema „lesbische Sichtbarkeit“ und betrachtete dabei verschiedene Perpektiven. Unteranderem hörten wir was über Lesben im Alter, den Entstehungsprozess des Buches und auch über Lesben in der AFD. Durch die unterschiedlichen Blickwinkel war es eine abwechslungsreiche Lesung und weder das Vogelgezwitscher noch der verirrte Maikäfer konnten Stephanie Kuhnen aus der Ruhe bringen. Nach ca. 1h Lesung und kurzer Pause wurde dann im Anschluss die „lesbische Sichtbarkeit“ in Darmstadt mit den Zuhörenden diskutiert.

Nachdem Stephanie Kuhnen die Bücher fertig signiert hatte, begann der gemütliche Teil der Veranstaltung mit entspannten Gesprächen bei einem Glas Prosecco und wilden Kickerspielen im Barraum. Anschließend ging es noch auf die benachbarte Tanzfläche der „Krieg der Sternchen“-Party.

Wir danken allen Beteiligten für die Hilfe, die Organisation, Umsetzung und Thekendienst während der Veranstaltung.

Mein Fazit: LSBT-Es geht nur zusammen! – Werdet sichtbar dann erreichen wir mehr!

Heidi

Wohnung für einen sudanesischen Geflüchteten gesucht

Wir suchen dringend eine Wohnung im Landkreis Darmstadt-Dieburg für einen jungen Mann aus dem Sudan, idealerweise mit guter Anbindung der öffentlichen Verkehrsmittel an Darmstadt. Die Miete wird vom Jobcenter übernommen. Der Mann spricht gutes Englisch und besucht einen Deutschkurs. Wer diesbezüglich etwas weiß oder Kontakte hat, melde sich gerne bei uns, damit wir den Kontakt herstellen können. Einfach eine E-Mail an oliver.delto@vielbunt.org oder direkt im Büro anrufen: 06151 971 5632

farbenfroh trifft wildwasser | Update

+++ UPDATE +++

Das Zusammentreffen beider Organisationen hat sich als ein großer Erfolg erwiesen. Die ca. 20 Besucher_innen haben aufmerksam dem Werdegang der Beratungsstelle gelauscht und im Anschluss lebhaft diskutiert. Wildwasser Darmstadt e.V. blickt auf ihrer Homepage auf den den Abend zurück. Wir freuen uns auf weitere Kooperationen.

+++ UPDATE ENDE +++

Wir freuen uns, am kommenden Freitag, den 20.04.2018 einen besonderen Gast zu unserem farbenfroh-Treffen begrüßen zu dürfen. Die Beratungsstelle wildwasser Darmstadt e.V. stellt sich im Queeren Zentrum vor.

Wildwasser e.V. ist eine Fachberatungsstelle gegen sexualisierte Gewalt und richtet sich an Mädchen und Frauen sowie sie unterstützende Personen. Inzwischen blickt wildwasser auf einen über 30jährigen Erfahrungsschatz zurück. Selbsthilfe, politische Forderungen und ein feministisch-parteilicher Beratungsansatz prägen die Arbeit von wildwasser nach wie vor.

Wir möchten an unserem gemeinsamen Abend darüber sprechen, was genau das eigentlich bedeutet und welche Arbeit wildwasser in Darmstadt leistet. Was sind die Bedarfe spezifischer Gruppen und worin bestehen Überschneidungen in den Leitbildern von wildwasser und den Ansätzen, denen vielbunt folgt? Was können wir voneinander lernen und welche Projekte vielleicht auch gemeinsam angehen?

Wir freuen uns außerdem darauf, diesen Abend für die gesamte Vereinsjugend zu öffnen, d.h. alle Besucher_innen von farbenfroh – von 14 bis 27 Jahren – sind zu diesem Abend eingeladen!

WalkAndTalk ab dem 07.05.2018

Am 07.05. geht es endlich wieder los,  WalkAndTalk auf dem Oberfeld!

Wir walken gemeinsam und quatschen über alles was uns einfällt. Nur wer viel erzählt, kommt nicht aus der Puste.

Du benötigst dafür nur gute Laune und passende Schuhe.

Los geht es am Montag den 07.05.2018 um 20:00 Uhr
Treffpunkt Hochzeitsturm auf der Mathildenhöhe.

Du möchtest dabei sein? Schreib uns doch einfach an
sportundbewegung@vielbunt.org

SeeEinhörnchenPrüfung 2018

Die große und grandiose SeeEinhörnchenPrüfung steht bevor. Sei gespannt auf vielseitige, spannende Aufgaben. 

Am 09.05.18 ist es soweit, Treffpunkt ist 20.30 Uhr im Schul- und Trainingsbad am Woog.

Damit du nicht ganz unvorbereitet an die Prüfungen musst, kannst in den nächsten Wochen 3 kostenlose Schnuppertrainings bei uns machen.

Aber auch wenn dir die Prüfung schnuppe ist, kannst du gerne zu den Schnuppertrainings kommen und deine Freude am Schwimmen entdecken.

Damit wir besser planen und dich bestmöglich betreuen können, trage doch bitte unter folgenden Link ein, wann du vorbei schnupperst:

Hier anmelden zur SeeEinhörnchen-„Prüfung“

 

Theater funktioniert nicht alleine.

  • Wann warst du das letzte Mal alleine auf einem Konzert?
  • Wann warst du das letzte Mal alleine bei einem romantischen Dinner?
  • Wann warst du das letzte Mal alleine im Theater?

Genau! Wieso solltest du das alleine tun? Theater funktioniert nicht alleine. Mit vielbunt e.V. und dem Staatstheater Darmstadt, hast du die perfekten Partner gefunden, um deine kulturellen Abende mit anderen zu gestalten.

Theater funktioniert nicht alleine.
Aber zusammen.

+++ Eröffnungsveranstaltung mit Aurora DeMeehl und Herrn Schmidt +++

 

Am 22.04.2018 treffen wir uns um 17:15 Uhr im Foyer bei unserem Rollup „Treffpunkt“. Aurora DeMeehl und Herr Schmidt werden uns Gesellschaft leisten und uns sicher mit einigen Geschichten auf einen tollen  Abend einstimmen.

Wir möchten uns zusammen mit euch „Der Menschenfeind“ anschauen. Beginn 18:00 Uhr. Karten zur Veranstaltung könnt ihr im Online-Shop, an der Vorverkaufskasse oder an der Abendkasse erwerben.

Nach der Vorstellung werden wir den Abend zusammen in einer Bar ausklingen lassen.

Lasst euch den Abend nicht entgehen! Jetzt Tickets sichern!

Einladung zur Mitgliederversammlung am 29.04.2018 um 13:00 Uhr

Liebe Mitglieder,
die vielbunten Gruppen und Angebote haben sich so langsam im Queeren Zentrum eingerichtet und sind hierbei sicher auf neue Möglichkeiten, aber auch Herausforderungen gestoßen. In unseren Räumen ist einiges passiert und es wird auch weiterhin viel geschehen. Der vielbunte Kalender ist wieder voll mit spannenden Veranstaltungen und Arbeitseinsätzen.
Wir wollen uns darüber auszutauschen, wie das letzte halbe Jahr verlaufen ist. Vor allem aber wollen wir in die Zukunft blicken und unsere Visionen für vielbunt und das Queere Zentrum diskutieren. Es gibt viel zu besprechen und wir freuen uns über eine große Beteiligung der mittlerweile fast 280 Mitglieder.
Deshalb laden wir euch hiermit herzlich zur
 Mitgliederversammlung am Sonntag, den 29.04.2018, um 13:00 Uhr
 ein, um gemeinsam zurückzublicken und vor allem nach vorne zu schauen. vielbunt soll weiterhin in Bewegung bleiben und das geht nur zusammen!
Um die Veranstaltung besser organisieren zu können, gebt uns bitte per Mail Bescheid, ob ihr kommt (oliver.delto@vielbunt.org). Oder sagt in der Facebook-Veranstaltung zu!
Die Mitgliederversammlung wird im Queeren Zentrum Darmstadt stattfinden.
Anträge müssen zwei Wochen vor dem Termin durch den Vorstand versendet werden. Wenn ihr also Anträge habt, dann schickt diese bitte zeitnah an vorstand@vielbunt.org
Viele Grüße
Euer Vorstand
PS:
Wir bitten die Leitungen der AGs und AKs ihre Berichte diesmal besonders kurz und knapp zu halten, damit wir uns für die Beratung über unsere Zukunftsvisionen viel Zeit lassen können

vielbunt auf Weinlagen-Wanderung 2018

Der Klassiker an der Bergstraße steht wieder an und wir wollen alle Wein- und Wanderbegeisterten einladen, mit uns einen Teil der Strecke zwischen Zwingenberg und Bensheim zurück zu legen.

Das gemeinsame Wandern mit gelegentlichen Weinproben an den reichhaltigen Stationen bietet eine willkommene Möglichkeit, neue Leute zu treffen und mit Bekannten einen schönen Tag zu verbringen und leckere Weine zu kosten. Die Strecke durch die Weinberge beträgt ungefähr 10 km.
Um an die Bergstraße zu gelangen, wollen wir mit dem Zug von Darmstadt nach Zwingenberg fahren.

Wir treffen uns am 01.Mai 2018 um 9:10 Uhr am Darmstädter Hauptbahnhof in der Vorhalle, kaufen gemeinsam unsere (Gruppen)-Tickets und fahren dann mit der Regionalbahn (9:30 Uhr, Gleis 10) nach Zwingenberg (Ankunft 9:51 Uhr). Für alle die eigenverantwortlich nach Zwingenberg kommen, wäre der Treffpunkt um 10 Uhr am Bahnhof Zwingenberg.

Weitere Infos über die Weinlagenwanderung findest du hier: http://www.bergstraesser-wein.de/weinlagenwanderung/

Wir freuen uns auf euch und einen hoffentlich sonnigen Tag an der Bergstraße. Und falls die Sonne uns nicht so wohlgesonnen sein sollte, haltet euch einfach an das Motto: Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung! Auch bei Sonne an Sonnencreme und Sonnenbrille denken!

Die Hinfahrt erfolgt gemeinsam, die Rückreise erfolgt selbständig.

Viele Grüße von der AG Sport und Bewegung

Kontakt : Thorsten / Bei Fragen 0151-61779222

Kitchenswitchen das City-Switchen -SPECIAL-

Der Plan für das Kitchenswitchen-Special am 7.4. steht fest! Wir sind dieses Mal 15 Teilnehmende und wagen unser Rhein-Main-City-Switchen-Special!

1. Gruppe „Vorspeise Kronberg“: Gekocht wird in Kronberg, zur Vorspeise gastiert hier die Gruppe 3.
2. Gruppe „Vorspeise Erbach“: Gekocht wird in Erbach, zur Vorspeise gastieren hier die Gruppen 4 und 5.
3. Gruppe „Hauptspeise Frankfurt“: Gekocht wird in Frankfurt, zum Hauptgang gastiert hier die Gruppe 1.
4. Gruppe „Hauptspeise Dieburg“: Gekocht wird in Dieburg, zum Hauptgang gastieren hier die Gruppen 2 und 5.
5. Gruppe „Nachtisch Darmstadt“: Gekocht wird in Darmstadt, zum Dessert gastieren hier alle Gruppen
DAS WIRD EIN SPASS!

Vielbunte Ostereiersuche -Rückblick-

Mittlerweile ist es bei uns Tradition, dass wir am Ostersonntag gemeinsam Ostereier auf der Rosenhöhe suchen.

So waren auch dieses Jahr ca. 25 suchbegeisterte Menschen vor Ort, die insgesamt 99 Bio-Eier, 99 Schoko-Eier und 9 #Traditionshasen gesucht haben. Wie jedes Jahr ein großer Spaß für groß und klein. Auch wenn kurz vor Beginn noch ein kleines Unwetter über Darmstadt hereinbrach, schien für uns während der Suche  die Sonne.

Auch dieses Jahr haben wir fast alle versteckten Eier wieder gefunden. Fast.

Da es für das anschließend geplante Picknick doch etwas zu Frisch und Nass war, trafen wir uns noch im Queeren Zentrum zu Kaffee und mitgebrachtem Kuchen.

Bilder: Falk Fleischer. Danke!

Patrick Angus – Proseccoführung im Museum Bensheim

Patrick Angus wurde 1953 in Hollywood geboren. Die Konventionsbrüche und experimentellen neuen Lebensstile der 60er und 70er Jahre boten dem jungen schwulen Maler nie zuvor dagewesene Identifikationsfiguren. Besonders fasziniert war er von den Arbeiten David Hockneys, der die glamouröse Seite des schwulen Lebens darstellte. Doch die Realität, die Patrick Angus erfährt, war nicht vergleichbar mit den Vorstellungen, die Hockneys Bilder vermittelten.

Patrick Angus

Angus Self Portrait, 1992, Galerie Thomas Fuchs © Douglas Turnbaugh

Patrick Angus malte das, was er sah: intime Porträts von Freunden und Familie, zahlreiche Selbstporträts mit Variationen des stets gleichen durchdringenden Blick, die Landschaften und Städte, von denen er sich umgeben findet und immer wieder Szenen aus der schwulen Subkultur in New York City.

Das Museum Bensheim zeigt rund 50 bedeutende Arbeiten von Patrick Angus – erstmals in einer Kleinstadt.  Wir freuen uns sehr über diese Ausstellung und wollen gemeinsam zur einer Proseccoführung nach Bensheim fahren.

Das Museum Bensheim lädt am Samstag, den 26.05.2018 um 15.30 Uhr zu einer Führung durch die Ausstellung ein. Im Anschluss kann man sich bei einem Glas Prosecco über vielbunt e.v. und das queere Leben in Südhessen informieren.
Begrenzte Teilnehmendenzahl. Ticket: 5 € / ermäßigt 3 €
Um Anmeldung unter museum@bensheim.de oder
Telefon 06251/ 847865 wird gebeten.

Für eine gemeinsame Anreise ab Darmstadt Hauptbahnhof empfehlen wir die Regionalbahn um 14.30 Uhr (Gleis 10).

Wer mit vielbunt zu der Prosecco-Führung kommen will, kann sich bei uns anmelden (bitte schnell melden):
oliver.delto@vielbunt.org
Telefon: +49 (0) 6151 9715632