68. Treffbunt – Kreuz und Queer durch Darmstadt

palazzoAuswärtsspiel im September

Der nächste Treffbunt, direkt nachdem dem fantastischen CSD in Darmstadt, findet am 12.09.2016 ab 19:30 Uhr vor den Toren von Darmstadt in der bekannten Zwiebelstadt, auch Griesheim genannt, statt. Wir treffen uns im Ristorante-Palazzo direkt am Marktplatz von Griesheim.

Wir würden uns freuen, wenn ihr alle zahlreich erscheint und wir gemeinsam in den Erinnerungen des tollsten CSD aller Zeiten schwelgen können.

Griesheim ist mit der Straßenbahnlinie 9 direkt von Darmstadt aus zu erreichen. Für diejenigen die nicht alleine dorthinfahren möchten gibt es die Möglichkeit um 19:11  Uhr mit der Linie 9 ab Luisenplatz gemeinsam anzureisen.

Der Treffbunt ist ein Stammtisch für alle queeren Menschen in Darmstadt. Ob vielbunt-Mitglieder oder Interessierte, ganz egal. In der Regel findet er jeden 2. Montag im Monat statt. Das Besondere: eine Stammkneipe gibt es nicht. Die nächste Location wird jedes Mal ausgelost. Also entdecke mit uns Darmstadt, lerne neue Leute kennen und verbringe einen schönen Abend!

Wenn Ihr neu seid oder noch Niemanden kennt, könnt ihr uns auch eine E-mail schreiben an: treffpunkte@vielbunt.org

Wir freuen uns auf einen schönen Abend mit euch!

Eure Heidi

Kitchenswitchen – Terminänderung

+++ Kitchenswitchen-Fans aufgepasst! +++

Wegen einer Terminüberschneidung haben wir das nächste Kitchenswitchen vom 17.09.2016 auf den 15.10.2016 verschoben! Dann ist es auch nicht mehr lange bis zum Kitchenswitchen im November!

Also gleich den Termin im Kalender ändern, zur Not Omas Geburtstag um eine Woche verschieben  (merkt sie nicht) und rechtzeitig anmelden.

Wer die Anmeldung vergisst, wird von uns persönlich an der OpenMicNight am 8.10. nochmal daran erinnert.

Mehr Infos unter http://www.vielbunt.org/kitchenswitchen/

67. Treffbunt – Kreuz und Queer durch Darmstadt

(c) Schlossgarten

(c) Schlossgarten

Vielbunt goes Bastion

Endlich ist es wieder so weit! Bei hoffentlich gutem Wetter wollen wir mit euch unseren nächsten Treffbunt im wunderschönen Darmstädter Schlossgarten verbringen. Wenn ihr also Lust auf nette Unterhaltungen habt und/oder uns und unsere Arbeit bei Vielbunt kennenlernen möchtet, kommt einfach vorbei und habt eine gute Zeit mit uns im Schlossgarten (Bastion) . Wir treffen uns dort am Montag, den 08.08.2016 ab 19.30 Uhr.

Web: http://www.schlossgarten-darmstadt.de/   
ÖPNV: Haltestelle Schloss (viele, fast alle Linien)

Der Treffbunt ist ein Stammtisch für alle queeren Menschen in Darmstadt. Ob vielbunt-Mitglieder oder Interessierte, ganz egal. In der Regel findet er jeden 2. Montag im Monat statt. Das Besondere: eine Stammkneipe gibt es nicht. Die nächste Location wird jedes Mal ausgelost. Also entdecke mit uns Darmstadt, lerne neue Leute kennen und verbringe einen schönen Abend!

Wenn Ihr neu seid oder noch Niemanden kennt, könnt ihr uns auch eine E-mail schreiben an: treffpunkte@vielbunt.org

Wir freuen uns auf einen schönen Abend mit euch!

P.S Bei schlechtem Wetter wird der Treffbunt woanders stattfinden. Schaut daher am Besten kurz vorher nochmal auf unserer Seite oder auf Facebook nach, ob sich etwas geändert hat.

vielbunt fährt nach München gegen die „Demo für Alle“

Update: Aufgrund der Ereignisse vom Freitag wurde die „Demo für Alle“ in München abgesagt.

Am Sonntag marschieren in München wieder die Homohasser der Demo für Alle. In Stuttgart waren wir bereits dreimal, um uns diesen Menschen in den Weg zu stellen und für Vielfalt zu demonstrieren.
Wir haben kurzfristig wieder einen Bus organisiert und fahren am Sonntag um 7:30 Uhr in Darmstadt los. Gegen 17:00 Uhr geht es dann wieder zurück nach Darmstadt.

Bitte unbedingt hier Anmelden:
Anmeldung zur Busfahrt nach München >

Jeder, der mit uns für Vielfalt demonstrieren möchte, ist herzlich eingeladen!

Demo für Alle nimmt Abstand

Der homophobe Verein Ehe-Familie-Leben e.V. unter der Führung von Hedwig von Beverfoerde ruft für den 24. Juli zu einer „Demo für Alle“ in München auf. Es ist davon auszugehen, dass auch an diesem Tag etliche Rechte, Evanglikale, Identitäre, AfD-Menschen und Fundamentalist_innen aller Lager sich zu einer unheiligen und Besorgnis erregenden Allianz zusammenschließen. Das Ziel dieser Veranstaltungen ist  – nach unseren Erfahrungen – den meisten Teilnehmenden der sogenannten „Demo für Alle“ nicht klar. Der einzige Konsens zwischen Nazis, Fundis und verhindertem Landadel scheint der gemeinsame Hass gegen Lesben, Schwule, Transgender und Bisexuelle zu sein. Über eine darüber hinausgehende Verklemmtheit, mangelnde Erziehung, fehlende Bildung oder sonstige Schäden bei Organisator_innen und Teilnehmenden möchten wir keine öffentliche Aussage treffen.

Demo für Alle nimmt Abstandvielbunt e.V. hat gegen die letzten drei rechten Aufmärsche der sogenannten „Demo für Alle“ in Stuttgart mobilisiert und ist mit großen Gruppen aus Darmstadt, Frankfurt und Wiesbaden angereist, um aktiv Widerstand zu leisten. Wir waren hier Teil einer großen Bewegung, die sich rechter Hetze und homophober Propaganda in den Weg gestellt hat. Unsere Gegner_innen haben den Gegenwind gespürt und es wurde ruhiger um die sogenannte „Demo für Alle“.

Auf Distanz gegangen

Seit einigen Tagen rufen Ehe-Familie-Leben e.V., die AfD, rechte Medien und andere Strukturen des menschenverachtenden Dunstkreises von Hedwig von Beverfoerde, Beatrix von Storch und Birgit Kelle zu einer weiteren „Demo für Alle“ in München auf.

Wir erkennen hieran, dass unsere Gegner_innen Stuttgart als Schauplatz für ihr rechtes Treiben zunächst einmal als verloren betrachten. Man widmet sich nun der Bayerischen Landespolitik und versucht dort, Stimmung gegen sexuelle Minderheiten und gegen eine aufgeklärte Gesellschaft zu machen. Die Vermutung liegt nahe, dass die sogenannte „Demo für Alle“ sich in Bayern große Chancen erhofft, die Uhren zurück zu drehen.

Wir erkennen an der Orientierung noch weiter nach Süden aber auch:
Die sogenannte „Demo für Alle“ versucht, einen größtmöglichen Abstand zu Darmstadt einzunehmen. 😉

Die Gegenveranstaltung Vielfalt für Alle! startet am 24. Juli um 12.30 Uhr am Richard-Strauss-Brunnen.

Wir haben wieder eine Busfahrt organisiert: weitere Infos

Die beste Zugverbindung ab Darmstadt mit dem EC 113 um 08.38 Uhr ab Gleis 10 erreicht um 12.10 Uhr den Münchener Hauptbahnhof.

Bildet Gruppen, bleibt zusammen, seid friedlich und entschlossen!

mehr Informationen:

Queer.de Homophobe „Demo für alle“ kommt nach München (08.07.2016)

66. Treffbunt – kreuz und queer durch Darmstadt

8113020354_356770721a_oSommer! Endlich Sommer! Die Temperaturen steigen und auch unsere Laune raus zu gehen in die bunte Natur… Und da es schließlich schon Tradition ist, wenn man es zum zweiten Mal macht, zieht es uns am  11.07.2016 ab 19:30 Uhr mal wieder zum Picknicken in den  Herrngarten. Wir haben für Euch ein Auge auf den Wetterbericht, der bisher gar nicht so schlecht aussieht und melden uns mit einer Alternative, wenn es doch nicht so einladend sein sollte.  Es ist im Sommer immer etwas voll im Park, aber wir haben auf der Karte mal einen Zielbereich markiert in dem wir uns gegenseitig finden und zusammen die größte Picknickdecke Darmstadts auslegen. Also findet Euch einfach neben dem Teich in der Nähe vom Johann-Heinrich-Merck-Denkmal ein  (ACHTUNG! Anders als letztes Jahr!).

treffbunt-herrngarten

Also Häppchen vorbereiten, Getränke kaltstellen und die Decke unter den  Arm klemmen und ab in den Park. Tupperschalen tauschen, plaudern und neue Leute kennenlernen.  Das Picknick kann losgehen. Bitte beachtet, dass Grillen im Park nicht erlaubt und vom Ordnungsamt nur ggf. toleriert wird.

Weiterlesen

vielbunt mit eigenem LKW auf dem CSD Frankfurt 2016

Auch dieses Jahr wird vielbunt wieder mit einem LKW an der Demo-Parade des CSD Frankfurt am 16.Juli 2016 teilnehmen. Wir laden euch herzlich ein, mit uns nach Frankfurt zu fahren und diesen tollen Tag zu genießen.

ANMBildschirmfoto 2016-07-02 um 13.41.38ELDUNG:
Zwecks Planung meldet euch bitte über das folgende Formular an:
Anmeldung für die Teilnahme vielbunt auf dem CSD FFM > 

Wenn ihr Zeit habt tragt euch auch als Helfer_in für Auf- und Abbau des LKW ein, mit vielen Händen geht das auch sehr schnell.

Mehr Informationen auch auf facebook.

Wir freuen uns auf euch!

Theaterbesuch – Kaspar Hauser

Wir schauen uns am Samstag, dem 9. Juli 2016, gemeinsam das Handlungsballett „Kaspar Hauser“ von Tim Plegge an.

18:20 Uhr: Wir treffen uns an der Hauptpforte des Staatstheaters Darmstadt.  Die Hauptpforte liegt an der Hügelstraße (Nordseite des Staatstheaters) bei der Einfahrt in die Theatergarage.

18:30 Uhr: Der Ballettdirektor des Hessischen Staatsballetts, Tim Plegge, nimmt uns persönlich für eine kurze Führung in Empfang. Wir werden sehen, wie sich die Tänzerinnen und Tänzer auf ihren Auftritt vorbereiten und wie die Bühne für „Kaspar Hauser“ aus Sicht der Darsteller aussieht.

19:00 Uhr:  Die Dramaturgin Josefine Sautier wird uns im Foyer des Großen Hauses etwas zum Stück „Kaspar Hauser“ selbst erzählen.

19:30 Uhr: Beginn der Vorstellung.   Dauer etwa 2 Stunden.

Informationen zum Stück gibt es unter
https://www.staatstheater-darmstadt.de/spielplan-tickets/stueckinfo/kaspar-hauser/2016-01-29-19-30-1.html#about

WIE IHR TEILNEHMEN KÖNNT
Beim Staatstheater Darmstadt sind bis zum 5. Juli 2016 auf vielbunt e.V. Karten zum regulären Preis von 34 € beziehungsweise 27,50 € für unseren gemeinsamen Theaterbesuch reserviert (Auftragsnummer 312194).

Ihr könnt Euch auch andere Plätze aussuchen, wenn Ihr weniger ausgeben möchtet. Jeder kauft sich seine Karte bitte selbst. Student_innen der mit dem Staatstheater Darmstadt kooperierenden Hochschulen können die Karte als Freikarte schon vor der üblichen Frist bekommen. Selbstverständlich bekommt Ihr die Karten auch ermäßigt, wenn Ihr eine Ermäßigungsberechtigung habt.

Am 6. Juli wird die Reservierung aufgelöst, ab dann müsst Ihr euch Eure Karten auf jeden Fall selbst aussuchen. Und wem egal ist, dass er nicht mit der Gruppen zusammen sitzt, kann sich seine Karte auch im Webshop des Staatstheaters kaufen.

Wer nicht persönlich zu Vorverkaufskasse des Staatstheaters Darmstadt kommen kann, ruft dort am besten unter 06151 2811-600 an. Man kann am Telefon mit Kreditkarte bezahlen und sich die Karten per E-Mail zuschicken lassen. Per E-Mail ist die Vorverkaufskasse unter vorverkauf@staatstheater-darmstadt.de zu erreichen.

Wir möchten uns vorab beim Staatstheater Darmstadt für diese Möglichkeit und die Organisation dieses Vielbunt-Specials bedanken!

OpenMicNight Juni 2016 – Rückblick

Kennt ihr das? Ihr freut euch so über etwas, dass ihr einfach nicht die richtigen Worte findet? Nachdem ich die ersten Absätze nun mehrfach gelöscht und irgendwie anders wieder angefangen habe, schreibe ich einfach drauf los:

WOW! Ihr seid super! Darmstadt ist super! Was ein toller Abend!

Auf der Bühne der zweiten OpenMicNight in 2016 mit dem Motto „Märchenwelt“ standen dieses mal 14 Künstler_innen. Von Tanz, Stand up, Theater, Zauberei bis Travestie war alles dabei. Moderiert wurde der Abend von unserer liebreizenden Aurora DeMeehl.

Das HoffArt-Theater war voll, viele von euch harrten trotzdem über Stunden auf dem Boden aus. So füllte sich das Theater mit fast 120 Menschen.

Dank sommerlicher 35 Grad (gefühlt), naja zumindest im Theater, hattet ihr ordendlich durst und habt  die Getränke-Kasse zum Glühen gebracht. Dank unserer zwei Hoppelhasen-Barkeeper war der Getränkenachschub auch dieses Mal wieder ohne langes Warten gesichert.

Erst irgendwann nach 22:30 Uhr waren wir mit dem Progamm durch. Sichtlich wohl haben sich alle gefühlt, denn erst gegen 3 Uhr in der Früh haben wir die letzten Gäste aus dem Hof gekehrt. Eine Premiere. Hier geht ein besonder Dank an Lisa Harres, die uns Kurzerhand ein kleines Open Air Konzert geliefert hat. Mit ihrer offenen, warmherzigen Art hat sie sicherlich einige Gäste in ihren Bann gezogen.

Wir haben uns sehr gefreut, dass wir in eurem Namen und im Namen von Vielbunt e.V., der AIDS-Hilfe Darmstadt e.V. die gesammelten Spenden in der stolzen Höhe von

+++ 540 EUR +++

überreichen konnten.

Wir möchten uns bei allen Menschen bedanken, die uns geholfen haben, die OpenMicNight zu planen, zu gestalten und durchzuführen sowie allen Künstler_innen und Gästen, die diesen Abend zu einem so wunderschönen Ereignis gemacht haben.

Ach übrigens, auch wenn die Gagaladies das Gerücht verbreiten, dass sie mit Grippe im Bett lagen, in Wirklichkeit hatten wir ihnen ihren Auftritt aufgrund seelischer Grausamkeit gerichtlich untersagt. Alles nur für Euch!

Bis zur nächsten OpenMicNight am 8.10.2016!

Trans* und Recht. Film – Vortrag – Austausch

Die AIDS-Hilfe Darmstadt e.V. und vielbunt e.V. laden am Donnerstag, 7. Juli 2016, zm Informationsabend „Trans* und Recht“ mit Film, Vortrag und Austausch ein. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im TIP, Theater im Pädagog, Pädagogstraße 5, Darmstadt und richtet sich vor allem an Trans*Menschen, aber auch Allies, Multiplikator_innen, Berater_innen und Interessierte sind herzlich willkommen.

Der Abend beginnt um 19 Uhr mit einem filmischen Input; ausgewählte Passagen aus dem Film „Transamerica“ weisen auf Herausforderungen hin, denen Trans*Personen begegnen können. Es folgt ein informativer Vortrag in dem, neben rechtlichen Aspekten, auch Unterstützungsstrukturen und die Vielfalt von Geschlechterrollen aufgezeigt werden. Der Referent Till Randolf Amelung ist GenderforschTransRechtBilder und im Vorstand des Landesverbandes für transgeschlechtliche Selbstbestimmung in Niedersachsen. Ein entspanntes Get-Together beendet die Veranstaltung.

Hintergrund: Menschen die am Anfang ihrer Trans*biografie stehen haben häufig wenige Kenntnisse über juristische und bürokratische Aspekte ihrer Situation. Auch können die Fortschritte einer Transition ins Zielgeschlecht durch rechtliche Hürden gebremst werden. Der von der AIDS-Hilfe Darmstadt und vielbunt konzipierte Abend stellt Informationen für Trans*Personen und für ein interessiertes (Fach)Publikum bereit, zeigt lokale sowie bundesweite Beratungs- und Vernetzungsstrukturen auf und macht das Thema Trans* in der Öffentlichkeit sichtbarer.

Die Veranstaltung ist kostenfrei und wird aus Landesmitteln des Aktionsplans für Akzeptanz und Vielfalt gefördert.

Weitere Informationen: Dr. Yvonne Bach
AIDS-Hilfe Darmstadt e.V.
Elisabethenstr. 45
64283 Darmstadt

Tel. 06151 280 73
Fax 06151 280 76
E-Mail: yv.bach@darmstadt.aidshilfe.de

Hier geht es zur Veranstaltung bei facebook.

Der Flyer hier zum Download: Trans-und-Recht-Flyer

 

 

Die Freiheit wir selbst zu sein.

Mittwoch – wir haben wieder Badminton gespielt, wie jeden Mittwoch. Heute waren wir acht Spieler, haben uns auf dem einen Feld immer abgewechselt, hatten ein tolles spielerisches Niveau – sogar Zuschauen hat richtig Spaß gemacht.

Trotzdem war es heute für mich anders.

Ich hatte gerade gelesen, dass außerhalb der Community kaum verstanden wird, was die 49 Todesopfer in Orlando mit dem sperrigen Begriff „LGBTQ-Schutzraum“ zu tun haben. Ich hatte gerade gelesen, dass 40% der Deutschen finden, Homosexuelle sollten sich in der Öffentlichkeit nicht küssen. Beides entsetzt mich und wühlt mich enorm auf.

Und genau das hat mich heute ausgesprochen sensibel gemacht für die unbeschwerte Stimmung die wieder in den 3 Stunden Badminton geherrscht hat. Und ich musste an die Zeit denken, als wir noch im „SoccersTreff“ gespielt haben, als auf dem Tennisfeld nebenan der Trainer seine Schützlinge gerne mit „Schwuchtel“ angemotzt hat.

In den Gesichtern der Jungs habe ich heute bei jedem Einzelnen vor allem die Unbeschwertheit wahrgenommen und wie jeder einfach er selbst ist. Mir ist klarer denn je geworden, warum wir uns zum Badminton, zum Schwimmen, zum Radfahren, zum Walken, zum Joggen, zum Yoga und vielem mehr treffen.

Neben dem Sport gibt es uns für einen bestimmten Zeitraum einfach sehr viel Freiheit wir selbst zu sein.

Von Herzen Danke allen, die sich immer wieder kümmern, die organisieren, helfen, unterstützen und engagieren – bei uns aber auch in den anderen AGs, Veranstaltungen, Organisationen.

Danke an diejenigen, die den Frankfurter Volleyball Verein (FVV) möglich machen – Danke an die Menschen die Vielbunt sind.

Es ist so wichtig.

Zweiter Infotag: Rainbow Refugees sind überall

Schwule, lesbische, bisexuelle, trans* oder inter* Geflüchtete sind eine Minderheit innerhalb einer Minderheit.
Die Betroffenen stellen eine besonders vulnerable Gruppe mit spezifischen Bedarfen und Problemlagen dar.

Für die zweite Informationsveranstaltung der Gruppe Rainbow Refugees Darmstadt von vielbunt e.V. in Kooperation mit dem Frauenbüro konnte Norbert Dräger als Fachreferent gewonnen werden. Er ist seit einigen Jahren innerhalb der AIDS-Hilfe Frankfurt mit diesem Thema betraut.

Rainbow Refugees sind überall

Die Informationsveranstaltung richtet sich sowohl an Menschen die hauptamtlich in der Flüchtlingsarbeit tätig sind, als auch an freiwillig Helfer_innen und solche die sich zukünftig gerne ehrenamtlich engagieren möchten. Es sind sowohl Aktive aus der LGBT-Flüchtlingsarbeit angesprochen als auch diejenigen die allgemein Flüchtlingsarbeit machen. Rainbow Refugees sind überall.

Ziele der Veranstaltungsreihe „Rainbow Refugees sind überall“ sind die Sensibilisierung für kulturspezifische Auffassungen von Sexualität und Geschlecht, Besondere Bedürfnislagen und Schutzaspekte von LGBT-Geflüchteten, die Vernetzung von Strukturen und Einzelpersonen.

Wir freuen uns auf eine fruchtbare und interessante Veranstaltung.Rainbow Refugees sind überall

24. Juni 2016
18.30 Uhr
Altes Hauptgebäude der TU Darmstadt
Hochschulstraße 1
Raum S103/109

 

Mahnwache Pulse Orlando

imageBei den heutigen Mahnwachen für die Opfer des Anschlags in Orlando wurde die folgende Ansprache sowohl in Hamburg als auch in Münster, Bielefeld und Darmstadt verlesen:

Wir schauen heute mit großer Trauer und Bestürzung nach Orlando, wo ein sinnloses und brutales Attentat gestern 50 Menschen das Leben gekostet hat und viele weitere Verletzte zu beklagen sind. Die Opfer dieses feigen Verbrechens haben einen Club besucht. Sie wollten feiern, flirten und tanzen. Sie wollten einfach nur ausgelassen sein und eine großartige Nacht erleben. Sie wollten die Freiheit genießen, so sein zu können, wie es ihrer sexuellen Identität und Orientierung entspricht. In ihre Fröhlichkeit hinein trat ein Terrorist, der ihnen diese Freiheit, der ihnen dieses Recht auf Vielfalt absprach, und der 50 von ihnen wahllos erschoss.

Es ist kaum möglich, Worte zu finden für den Hass und die Brutalität dieses fanatischen Mörders. Zu groß ist das Entsetzen und zu groß ist die Trauer über diese Tat, die unschuldige, wehrlose Menschen getroffen hat – und mit der wir alle gemeint sind, die wir lesbisch sind oder schwul, queer, bi, inter oder trans*. Die Opfer aus dem Pulse in Orlando hatten einfach das Pech, zur falschen Zeit am falschen und doch richtigen Ort zu sein: einem Club, der für Lebensfreude steht und der für 50 von ihnen zur Todesfalle geworden ist.

Eine solche Tat kann jeden von uns treffen. Terroristen kennen keine Grenzen, weder räumlich noch in ihrem verbrecherischen Vorgehen. Das haben wir in den letzten Monaten und Jahren schmerzvoll erfahren müssen. Die Terroristen des sogenannten Islamischen Staates wollen unsere offene und pluralistische Gesellschaft treffen. Dafür ist ihnen jedes Ziel und jedes Mittel recht.

Trotzdem war das Ziel dieses Anschlages sicher nicht zufällig ein Gay Club. Auch wenn wir noch zu wenig über die Hintergründe dieser Tat wissen, so zeigt sie eines doch auf schmerzhafte Weise sehr deutlich: Homophobie tötet! Dieser Angriff zielte explizit auf eine bestimmte Lebensweise. Es ist ein Angriff auf unsere Community.

Die Frage dabei ist aber nicht, ob es ein islamistischer oder ein homophober Anschlag war. Jeder Gewaltakt des sogenannten Islamischen Staates oder derer, die sich auf ihn berufen, ist automatisch ein homophober Akt. Unsere Community steht für vieles von dem, was Islamisten bekämpfen: die sexuelle Freiheit und eine offene Gesellschaft, die ein Zusammenleben in Vielfalt organisiert und aushält. Das zeigt sich an Taten wie der in Orlando von gestern. Aber das zeigt sich auch an den brutalen Morden schwuler Männer, die im Namen des IS von Hochhausdächern gestürzt werden – und an die wir heute genau so denken wollen.
Das Attentat von Orlando traf nun erstmals in einem so großen und unvorstellbaren Ausmaß Opfer der LGBTI-Community. Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind bei ihren Familien und all jenen, die ihnen nahestanden.

Dear folks of Orlando: Our hearts are full of sadness. Our thoughts are with you, with your families and friends. We suffer with you. Our solidarity is with you.

We send you our love. And we know, that hate will never win. Love is much stronger than hate and violence can ever be. Even such an brutal act can’t take your freedom, your joy of life, your passion, your hope and your love.

Jeder Mensch hat das Recht, so leben und lieben zu können, wie es seiner/ihrer sexuellen Identität und Orientierung entspricht. Diese Freiheit kann ein solcher Terrorakt auf brutale und erbarmungslose Weise angreifen. Nehmen kann er uns diese Freiheit nicht.

Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit und Schwesterlichkeit, Solidarität, Menschenwürde und Menschenrechte sind am Ende stärker als Hass, Gewalt und Unfreiheit es jemals sein können. Das dürfen wir bei aller Wut über diese Tat nicht vergessen. Hass und Ausgrenzung können nicht unsere Antwort sein.

Was gestern in Orlando geschehen ist, kann uns jederzeit auch in Deutschland, auch hier in unserer Stadt treffen. Doch diese Gewissheit sollte uns nicht davon abhalten, weiterhin mit allem Selbstbewusstsein, das wir haben, für Vielfalt und Freiheit zu kämpfen und uns den Gegnern der Vielfalt und der Freiheit entschlossen entgegen zu stellen.

Angst ist kein guter Ratgeber. Deshalb lasst uns auch weiter mutig, kämpferisch und entschlossen sein, um den geistigen Brandstiftern jedweder religiösen oder politischen Ausrichtung hierzulande zu zeigen, dass sie mit ihrem Hass und ihrer Ausgrenzung in unserer Gesellschaft keinen Platz haben. Das sind wir den Opfern von Mord und Gewalt, das sind wir den Toten von Orlando schuldig.

Es ist nur ein kleiner Schritt vom Wort zur Tat. Wer in seinen Reden gegen Minderheiten hetzt, wer sich auf öffentlichen Plätzen oder in den Parlamenten ans Mikrofon stellt, und sich über sexuelle Orientierung lustig macht, wer in Zwischenrufen fordert, dass Homosexuelle ins Gefängnis gehören: Der legt die Grundlage für solche Taten. Und wer zu all dem schweigt, Frau von Storch, Frau Petry, Herr Höcke oder Herr Gauland, wer sich hiervon nicht klar und glaubhaft distanziert: der stimmt zu!

„Liebe ist die einzige Macht, die im Stande ist, einen Feind in einen Freund zu verwandeln“, hat Martin Luther King gesagt. Hass führt zu Taten wie jener, die uns heute hier in Trauer und Solidarität vereint.

„Am Ende“, auch das hat Martin Luther King gesagt, „am Ende werden wir uns nicht an die Worte unserer Feinde erinnern, sondern an das Schweigen unserer Freunde.“

Noch fehlen uns die Worte, noch lähmt der Schmerz unsere Zungen. Doch wenn Menschenhass und Ausgrenzung laut werden, schweigen wir nicht mehr.

Doch für den Moment möchte Euch daher einladen und bitten, nun schweigend der Menschen zu gedenken, die gestern in Orlando ihr Leben lassen mussten.

OpenMicNight im Juni

Logo rot„Rapunzel, Rapunzel, lass mir dein Haar herunter!“ denn die OpenMicNight am 10. Juni 2016  im HoffART Theater  steht ganz unter dem Motto „Märchenwelt“ und wird diesmal von unserer bezaubernden „Rapunzel DeMeehl“ (Aurora DeMeehl) moderiert!

Einlass: 19:00 Uhr, Beginn 19:30.

Also schnappt Euch die Bühne für 10 Minuten und unterhaltet uns! Die OpenMicNight geht in die nächste Runde und öffnet ihre Tore wieder für Spaß, Spannung, Unterhaltung, Musik, Tanz, Gesang und – diesmal auch mit Zauberei! Ihr habt es euch schließlich gewünscht!

+++ JETZT ANMELDEN: Mail an treffpunkte@vielbunt.org +++ oder spontan am Abend auf die Bühne springen! Weiterlesen

Gender Trouble evangelisch – Vortrag an der EHD

Die Professorin für Soziale Arbeit Barbara Thiessen hält am 30. Juni

2016 in der Evangelischen Hochschule Darmstadt einen Vortrag  mit dem Titel „Gender Trouble evangelisch –
Religiös begründete Abwehrstrategien gegen
Gender- und Queerkonzepte“

Aus dem Flyer:

„Der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland veröffentlichte 2013 die Orientierungshilfe „Zwischen Angewiesenheit und Autonomie. Familie als verlässliche Gemeinschaft stärken“, in der ein
pluralistisches Familienverständnis proklamiert wurde. Prof. Dr.
Barbara Thiessen war Mitglied der Kommission, die die Publikation
erarbeitete.
In konservativen Kreisen innerhalb und außerhalb der evangelischen Kirche stieß die Orientierungshilfe auf heftige Kritik. Sie war stark getragen von antifeministischen Vorwürfen des ‚Genderismus und von Homophobie. Barbara Thiessen analysiert vor diesem Hintergrund die Verflechtungen von Familien- und Genderfragen und rechtspopulistischen Strömungen wie AfD und Pegida, die regelmäßig vor dem sogenannten ‚Gender-Wahn‘ warnen.
EKD und kirchliche Institutionen sind dabei gefordert zu klären, wie
künftig mit ideologischen Positionen umzugehen ist, die Werte der
Geschlechtergerechtigkeit und sexuellen Vielfalt diffamieren.“

30.06.2016
14:00 Uhr
EH Darmstadt
Walter-Rathgeber-Haus (1. Stock, Raum 9)

Die Veranstaltung wird durchgeführt vom Gender- und Frauenforschungszentrum der Hessischen Hochschulen.

Gender Trouble evangelisch

Gay Christ (by Latuff)

Resolution gegen Homo-, Bi-, Trans*- und Inter*Feindlichkeit

Gemeinsame Resolution von vielbunt, AStA TU Darmstadt, Jusos Darmstadt und der Grünen Jugend Hessen. Die Resolution wurde am internationalen Tag gegen Homophobie (IDAHO) am 17.05.2016 auf dem Luisenplatz Darmstadt verlesen.

Am 17. Mai 1990 hat die Weltgesundheitsorganisation beschlossen, Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel für Krankheiten zu streichen. Nichtsdestotrotz werden LGBTIQ* weltweit verfolgt, diskriminiert, erniedrigt und getötet. Auch in Europa haben sich unter dem Deckmantel so genannter besorgter Eltern LGBTIQ* Feind_innen zusammengefunden und wollen alle, die nicht ihrem heteronormativen vorgestrigen Weltbild entsprechenden Menschen aus der Öffentlichkeit und dem Bewusstsein verbannen. Evangelikale Kirchen und die katholische Kirche unterstützen weltweit Kampagnen gegen die Rechte von LGBTIQ* – von Verhinderung einer Ehe für alle über die schädliche “Homoheilung” bis hin zum Aufruf zur Verfolgung von LGBTIQ*. Wir fordern die Gesellschaft dazu auf, sich zusammen mit uns dieser Bewegung zu widersetzen, jeden Tag und überall – nicht nur am CSD!

Im Kampf für die Rechte von LGBTIQ* wurde schon viel erreicht, dennoch gibt es dringenden Handlungsbedarf. Noch immer werden Trans*- und Inter*personen als Menschen mit psychischen oder körperlichen Störungen eingestuft. Diese Einstufung ist verachtenswert und muss sofort beendet werden. Personenstandsänderungen und Geschlechtsangleichungen müssen den Bedürfnissen der Menschen angepasst werden und die Genitalverstümmelung intersexueller Kinder muss aufhören.

Unsere Verantwortung macht nicht vor Grenzen Halt: auch geflüchtete LGBTIQ* müssen bei uns Schutz erhalten und dürfen nicht in ihre als vermeintlich sicher deklarierten Herkunftsstaaten zurück geschickt werden. Entwürdigende Verfahren zur Feststellung der sexuellen Orientierung oder der geschlechtlichen Identität müssen abgeschafft und dauerhaft unterbunden werden. Wir müssen die sexuelle Orientierung endlich ohne Einschränkungen als Fluchtgrund anerkennen und entwürdigende Asyl- und Prüfverfahren gesetzlich verbieten.

Wir fordern gemeinsam, dass sich die Politik endlich hörbar für die Rechte von LGBTIQ* einsetzt und uns bei unserem Kampf um Gleichberechtigung und gegen jede Form der Homo-, Bi-, Trans*- und Inter*feindlichkeit unterstützt.

Wir sind stolz und genau so wird unser Kampf weitergehen!