Pressemitteilung gegen das Symposium der Demo für Alle

Als Teil des Bündnis für Akzeptanz und Vielfalt veröffentlichen wir die gemeinsame Pressemitteilung von über 100 Bündnisorganisationen.

Wir wollen keine Veranstaltung dulden, auf der Sex tabuisiert wird, homofeindliche und transfeindliche Thesen propagiert werden und man uns für krank erklärt.
Kommt am 06.05.2017 mit uns nach Wiesbaden!
Gemeinsamer Treffpunkt um 08.30 Uhr am Bahnsteig.

Gemeinsame Presseerklärung

Schon 2016 stellten sich im Rahmen des Bündnisses für Akzeptanz und Vielfalt etwa 3.000 Personen aus der Wiesbadener Stadtgesellschaft und darüber hinaus gegen die populistischeHetze und bürgerlich verpackte Diskriminierung der sogenannten „Demo für alle“. Diese hat ihren Ursprung in der französischen Bewegung „Manif pour tous!“ und wird in Deutschland aus AfD-nahen Kreisen organisiert. Dabei setzt man, trotz anderslautender Lippenbekenntnisse in der Öffentlichkeit, auf die Unterstützung durch Organisationen wie NPD, Der III. Weg und Identitäre Bewegung, welche dem äußerst aggressiven rechten Rand der Gesellschaft zuzuordnen sind.

Nun möchten dieselben Organisatoren am 06. Mai 2017 ein Symposium rund um das Thema „Sexualpädagogik der Vielfalt – Kritik einer herrschenden Lehre” in einem der Wahrzeichen unserer Stadt stattfinden lassen: Im Kurhaus Wiesbaden.
Hierbei handelt es sich um einen Veranstaltungsort, der sich durch  vereinende und traditionelle Veranstaltungen wie der Ballnacht der AIDS-Hilfe Wiesbaden und zahlreiche Kunst- und Kulturveranstaltungen auszeichnet, die die gesellschaftliche Vielfalt dieser Stadt proklamieren. Es sollte weder hier noch anderswo einen Ort für pseudowissenschaftliche Vorträge und gezielte  Desinformation auf Kosten von gesellschaftlichen Gruppen geben.
Am 06.05. werden Redner auf dem Podium stehen, welche die sogenannte „Homoheilung“, also Therapien zur angeblichen Heilung der Homosexualität, befürworten und offen für eine flächendeckende Diskriminierung werben. Dabei sprechen sie zwar von Kinderrechten und Familienwerten, schränken jedoch das Recht auf Wissen und Aufklärung ein und wollen tausenden fürsorglichen Eltern den Familienstatus aberkennen.

 

„Als Bündnis für Akzeptanz und Vielfalt, unter dessen Namen im vergangenen Oktober über 100 Organisationen für eine  diskriminierungsfreie Gesellschaft auf die Straße gingen, werden wir auch diesmal wieder vor Ort sein und zeigen, dass unsere Gesellschaft vielfältig, bunt und offen ist. Wir sind bereit, diese Werte gegen jede Art von Angriff zu schützen“, kündigt Manuel Wüst, 1. Vorsitzender des initiierenden Vereins Warmes Wiesbaden e.V., an.
Das Bündnis lädt daher zwischen 10:00 Uhr und 12:00 Uhr zu einem Regenbogenfest direkt vor dem Kurhaus ein. Mit Frühschoppen, Kinderprogramm und kurzen Reden wollen wir alle gemeinsam ein buntes Zeichen setzen. Es wird um Selbstversorgung gebeten.

 

Ergänzende Informationen:
Der 2016 eingeführte Lehrplan zur Sexualerziehung in Hessen rief umgehend Stimmen aus der rechten Szene um die berüchtigte  sogenannte „Demo für alle“ auf die Tagesordnung. Grund dafür war eine Modifikation der sexuellen Aufklärung im Schulunterricht: Den
Schülern sollte die Akzeptanz von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intersexuellen Menschen vermittelt werden – und damit Offenheit, Diskriminierungsfreiheit und wertschätzendes Verständnis für Verschiedenheit und Vielfalt.
Fakt ist: Andere Lebenskonzepte jenseits des heterosexuellen Vater-Mutter-Kinder-Modells und Geschlechtlichkeit unabhängig von der Zuweisung bei der Geburt sind längst gesellschaftliche Realität. Das Bündnis um Hedwig von Beverfoerde (ehemals CDU, gut vernetzt mit der Familie von Storch; AfD), das tatkräftig von Beatrix von Storch (AfD) und Birgit Kelle (CDU) unterstützt wird, ist sehr weit davon entfernt, dies zu akzeptieren. Der neue Lehrplan trete Kindergefühle und Elternrechte mit Füßen, so die Veranstalter der so genannten „Demo für Alle“.
Zu diesen mit Füßen getretenen Kindergefühlen ist auch anzuführen, dass die Landesschülervertretung den neuen Lehrplan ausdrücklich befürwortet. Darüber hinaus erfüllt jede Bildungsinstitution ihren säkularen Auftrag. Die Würde von trans- oder intersexuellen Kindern und der Jugendlichen, die schwul, lesbisch oder bisexuell sind, wird dabei gezielt ausgeblendet. Die Existenz transsexueller Kinder und Jugendlicher wird einerseits angezweifelt, aber andererseits als „therapierbar“, im Sinne eines äußeren Zwangs hin zum zugewiesenen Geschlecht, dargestellt. Etwas, das die Bundesärztekammer und der Weltärztebund als unethisch einstufen.

Das Bündnis für Akzeptanz und Vielfalt

Das Bündnis für Akzeptanz und Vielfalt gründete sich im Oktober 2016 nach einem Aufruf der Wiesbadener Vereine Warmes Wiesbaden e.V. und AIDS-Hilfe Wiesbaden e.V..
Innerhalb weniger Wochen fanden sich über 100 Organisationen und Vereinigungen, die eindeutliches und positives Zeichen für eine offene Gesellschaft setzen wollten. Zur Demonstration am 30.10. unter dem Titel „Ihr seid nicht alle“ fanden sich über 3.000 Personen aus dem Rhein-Main Gebiet zusammen. Die durchweg friedliche Demonstration setzte einen eindrucksvollen Gegenpol zur sogenannten „Demo für Alle“, die mit knapp 1.000 Demonstrant_innen weit unter den angekündigten Zahlen blieb.
Die Organisationen des Bündnis für Akzeptanz und Vielfalt bilden fast das gesamte gesellschaftliche Spektrum ab und haben in dieser Form zum ersten Mal zusammengearbeitet
Symposium

76. Treffbunt – kreuz und queer durch Darmstadt

Was das ist? Na ein Bembelsche! Und genau so heißt das Lokal, das wir für den nächsten Treffbunt ausgewählt haben.

Am Montag, den 08. Mai, ab 19:30 treffen wir uns diemal urhessisch zu Äbbelwoi oder auch nem Biersche in gemütlich rustikaler Atmosphäre.

Adresse:

Bembelsche, Irenenstraße 1 (Ecke Frankfurter Str.), 64293 Darmstadt

08.05.2017, 19:30 Uhr

Eine Bitte hätten wir noch:

Es wird immer schwieriger für große Gruppen zu reservieren. Ihr würdet uns helfen, wenn ihr bis zum 07.5. fest zu- oder absagt (gerne auch per Mail an untenstehende Adresse, falls facebook nicht infrage kommt). Wer sich am Montag spontan entscheidet ohne zugesagt zu haben, darf natürlich trotzdem kommen!

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vielbunt auf der Weinlagen-Wanderung 2017

Vineyard_in_MontoneDie Weinlagenwanderung am 1. Mai hat an der Bergstraße eine lange Tradition.

So möchten wir auch in diesem Jahr mit euch zwischen Zwingenberg und Bensheim einen Teil der Gesamtstrecke zurücklegen und dabei leckere Rebsorten probieren. Das gemeinsame Wandern mit gelegentlichen Weinproben an den reichhaltigen Stationen bietet eine willkommene Möglichkeit, neue Leute zu treffen und mit Bekannten einen schönen Tag zu verbringen. Weiterlesen

vielbunt erhält den Darmstädter Impuls-Preis

Am 20. April 2017 wurde uns von der Entega-Stiftung der Darmstädter Impuls-Preis für bürgerschaftliches Engagement verliehen.

Die Stiftungsvorsitzende Marie-Luise Wolff-Hertwig und Oberbürgermeister Jochen Partsch lobten die Arbeit von vielbunt und den Einsatz unserer Ehrenamtlichen.

Darmstädter Impuls

Foto: Entega-Stiftung

Rosa Opossum durfte stellvertretend für all unsere Mitglieder den Charlotte Heidenreich von Siebold-Preis für lokale Initiativen  entgegennehmen und ein wenig von unseren Angeboten und Projekten erzählen: „Wir stellen uns gegen Diskriminierung und zeigen, dass eine vielfältige Gesellschaft, in der alle die gleichen Rechte und Möglichkeiten haben, eine Gesellschaft ist, von der auch alle profitieren. Wir haben Gruppenangebote für trans* Menschen und für queere Jugendliche. Wir unterstützen Rainbow Refugees die aus homophoben Gesellschaften geflüchtet sind und in Darmstadt eine Heimat finden sollen, wir bieten Stammtische, Kochabende und weitere Veranstaltungen an, bei denen alle so sein können, wie sie sind, ohne sich verstellen oder Diskriminierung fürchten zu müssen. Wo sie sich kennenlernen, austauschen und nötigenfalls gegenseitig unterstützen können. Mit unserem Aufklärungsprojekt sensibilisieren wir Schulklassen, mit dem Christopher Street Day und kulturellen Events bringen wir neben einigen politischen Botschaften auch unsere manchmal ganz eigene Kultur dem geneigten Publikum näher und fördern so den Austausch zwischen queerer Community und Stadtgesellschaft

Gleichzeitig hat sie erklärt, was die ehrenamtlich Aktiven bei
vielbunt motiviert:
Die Gründungsmitglieder haben Erfahrungen mitgebracht, die den Willen zu Veränderung angetrieben haben. Erfahrungen, die wir als junge Menschen auf der Straße oder auf dem Schulhof gemacht haben. Wenn man uns als unnormal oder krank bezeichnet hat oder ’schwul‘ für unser Umfeld nichts anderes war als ein Schimpfwort. Wir sind lesbisch, schwul, trans*, bisexuell oder intersexuell. Es ist für mich heute leicht zu sagen. Das war es aber nicht immer und ist es bis heute auch nicht für alle.  Die Diskriminierung auf dem Schulhof für viele von uns Vergangenheit. Für einigen jedoch noch gegenwärtiger Alltag. Deshalb wollen wir nicht nur junge Menschen stärken, sondern auch Eltern zu Anwält_innen ihrer Kinder machen: Wer Großvater werden möchte, muss sich für das Adoptionsrecht seiner lesbischen Tochter einsetzen.

Dunja Hayali, die Moderatorin der Preisverleihung wollte erfahren, ob die Arbeit von vielbunt nur auf Darmstadt begrenzt ist und spricht hier die sogenannte Demo für Alle an, der sich viele von uns seit Jahren entgegenstellen und auch kommenden Monat wieder zu verhindern versuchen. Rosa erinnerte auch an die in Medien und Politik kaum beachtete Schwulenverfolgung in Tschetschenien: „Unsere Aufgabe ist es, auf die Menschenrechtsverletzungen in Grozny aufmerksam zu machen und die, die Handlungsmacht haben, aufzufordern diese auch zu nutzen.“ (mehr dazu)

Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert und kommt für vielbunt gerade wie gerufen. Wir haben viel zu tun und insbesondere mit dem Aufbau unseres Queeren Zentrums nicht nur Ideen für die Ausstattung sondern vor allem für neue Projekte.

Wir betrachten diesen Preis nicht als Selbstverständlichkeit. Er ist eine Auszeichnung für den Aktivismus, den viele engagierte Menschen bei vielbunt an den Tag legen. Er ist auch ein Zeichen dafür, dass wir und die Aktivist_innen vor uns auf dem richtigen Weg sind und waren. Und er ist auch eine Verpflichtung. Wir werden uns weiterhin für queere Angelegenheiten einsetzen. Sei es hier in Darmstadt vor der Haustür oder ein Stück weiter weg in Tschetschenien. Sei es die Schaffung von Schutzräumen für die die sich woanders nicht aufgehoben fühlen, die Ermächtigung von jungen Menschen für sich einzustehen, die Unterstützung von queeren Flüchtlingen beim Asylverfahren oder das Pochen auf Gleichberechtigung und den Abbau von Diskriminierung.

Impressionen von der Preisverleihung

Rückblick: Kitchenswitchen 08.04.2017

Unser erstes Kitchenswitchen in 2017 war wieder gut besucht. Wir freuen uns jetzt schon auf die nächsten Termine.

Schlachtfeld „Hauptspeise“

Heiko hat diesen Abend kurz für euch zusammengefasst:

„Samstagnachmittag, ein Supermarkt, ich warte am Eingang – auf den Beginn eines Abends, der mich in eine Küche, in drei Wohnungen, an drei gedeckte Tafeln dieser Stadt führen wird. Teilweise ist es ein Blind-Date, denn die Mehrzahl der Teilnehmenden dieses Kitchenswitchens ist neu. 3 Personen steuern nahezu zeitgleich, noch zweifelnd, auf mich zu – mein Kochteam, es kann losgehen!

Per Whats-App hatten wir uns schon vorab geeinigt, was wir kochen wollen, wir wollen den Hauptgang für die 12 Teilnehmenden zaubern. Eine kurze Endabstimmung, und der Einkauf beginnt. Anschließend verwüsten wir kreativ die erste Küche.

Zur Vorspeise werden wir in Kranichstein erwartet, wo wir familiär empfangen werden. Die Stimmung ist sofort ausgelassen, alle drei Teams haben schon den kreativen Part des Abends hinter sich. Die Vorspeise besteht aus gefüllten Blätterteig-Schnecken und gerösteten Zucchini mit Feta – ein phantastischer Auftakt. Nun eilt mein Team vor, zurück Richtung Bessungen, denn für den hier gereichten vegetarischen Burrito sind noch ein paar Handgriffe erforderlich.

Nun folgt ein kurzer Spaziergang durch Bessungen, doch die Nachspeise, eine opulente Creme mit Himbeeren, hätte auch für kilometerlastige Gewaltmärsche entschädigt! Hier wurde nun auch das Motto für das nächste Kitchenswitchen am 10. Juni geboren: „Mit Mitropa durch Europa.“ Warum nicht gleich anmelden?“

„Wissenschafts“-Symposium im Kurhaus Wiesbaden absagen!

Wie viele andere auch hat uns sehr überrascht, dass nach dem desaströsen Auftritt der sogenannen „Demo für Alle“ in Wiesbaden die homofeindliche und transfeindliche Organisation rund um  sich ein zweites Mal in die Stadt traut, die sich sehr mutig und entschieden gegen rechte Hetze und für eine vielfältige aufgeklärte Gesellschaft positioniert hat.

Noch größere Verwunderung hat bei uns ausgelöst, dass das sogenannte „Wissenschafts“-Symposium von Hedwig von Beverfoerde und ihren Mitstreiter_innen ausgerechsymposiumnet im Kurhaus Wiesbaden stattfinden soll. Dem Ort, an dem seit vielen Jahren die traditionelle Ballnacht der AIDS-Hilfe stattfindet und mit dem die AIDS-Hilfe auch in stets gutem Kontakt stand.

Auf Facebook haben viele Menschen ihren Unmut darüber ausgedrückt, indem sie der Location Kurhaus Wiesbaden schlechte Bewertungen gegeben haben. Diese Seite ist jedoch keine offizielle Seite des Kurhauses. Die Verantwortlichen werden die Kritik wahrscheinlich nicht sehen.

Aus diesem Grund haben wir, wie einige andere schon vor uns, das Kurhaus Wiesbaden direkt angeschrieben und sie aufgefordert, die Veranstaltung abzusagen.
Wiesbaden ist bunt, weltoffen und vielfältig und wir alle sind  bereit auch ein zweites Mal dafür zu sorgen, dass das so bleibt.

Sehr geehrter Herr Michel,

mit großer Verwunderung haben wir zur Kenntnis genommen, dass das Wiesbadener Kurhaus beabsichtigt seine Räume für eine Veranstaltung der sogenannten „Demo für Alle“ am 6. Mai 2017 zu  öffnen.

Die dahinter stehende Organisation hat sich unter dem Vorwand des Kinderschutzes einem aggressiven Kampf gegen Schwule, Lesben, Bisexuelle und Trans* verschrieben. Sie propagiert eine Politik der Ausgrenzung und unterfüttert diese mit hetzerischen Botschaften gegen moderne Schulaufklärung und gegen eine vielfältige Gesellschaft.

Im letzten Jahr haben sich alle Fraktionen im Hessischen Landtag und in der Wiesbadener Stadtverordnetenversammlung von der so genannten „Demo für Alle“ distanziert. Mehrere Tausend Menschen haben sich dem Aufmarsch der sogenannten „Demo für Alle“ entgegen gestellt und beherzt Widerstand geleistet. Das Bündnis für Akzeptanz und Vielfalt vereinte von AIDS-Hilfen über Selbstvertretungsorganisationen, städtische Stellen und Jugendverbände bis hin zu Gewerkschaften über einhundert Akteure.

Für uns ist die Ausrichtung eines „Wissenschafts-Symposiums“ der sogenannten „Demo für Alle“ im Kurhaus aus diesem Grund gleichsam bedauerlich wie unerträglich. Das Wiesbadener Kurhaus war uns als Veranstaltungsort der Ballnacht der AIDS-Hilfe bisher nur positiv aufgefallen. Wir fragen uns ernstlich, was Sie dazu bewegt, sich einer Organisation zu öffnen, die den Grundsätzen von Vielfalt und Akzeptanz in einer modernen, aufgeklärten und sozialen Gesellschaft derart engegensteht.

Wir rufen Sie auf, dies kritisch zu überdenken und die Veranstaltung mit den Organisator_innen der sogenannten „Demo für Alle“ abzusagen.

Zahlreiche Gegenaktionen zu diesem „Wissenschaftssymposium“ sind bereits jetzt angekündigt.
Sofern Sie an der Durchführung der Veranstaltung festhalten, werden auch wir uns am Protest dagegen beteiligen und die menschenverachtenden und gefährlichen Thesen nicht unkommentiert lassen.

Mit freundlichen Grüßen 

 

Kontakt zum Kurhaus:  https://www.wiesbaden.de/microsite/kurhaus/global/impressum.php

Schrill und Laut – KaraOstern

Am Ostersonntag erwartet euch zum neunten Mal das Kult-Event im Schlosskeller: Bei Schrill und Laut KaraOstern mit Karaoke und knalliger Party. Tobt euch aus, kehrt euer Innerstes nach außen, express yourself auf der Bühne und auf der Tanzfläche!

Legendary as usual – 9th annual KaraOstern Contest

Wie jedes Jahr würden wir gerne behaupten, dss wir 2 Millionen Lieder oder vielleicht sogar alle Lieder der Welt (auch die ohne Vocals) anbieten. Aber dass das eine Lüge ist, haben alle mitbekommen. Deshalb sagen wir es einfach mal ganz ehrlich: Wir haben nur 1 Million Lieder. Aber soll die Gesangstalente nicht stören. Genausowenig wie die Präsentation und tänzerische Untermalung eurer Auftritte durch die Gastgeberin auf der Bühne: Rosa Opossum. Durch sie hat das Wort „Abmoderation“ eine neue Dimension gewonnen. Sie hat mit nett gemeinten Randbemerkungen schon mehr musikalischen Wunderkindern allen Mut genommen als das härteste Jurymitglied einer jeden Casting Show.

Trotzdem wollen am Ende doch immer alle singen. Dehalb: Kommt pünktlich um 22 Uhr, fasst euch schnell ein Herz und singt, bevor ihr zum Schluss nicht mehr dran kommt! Die supergeile KaraOke endet um 2 Uhr! Dann reichts auch mit singen – schließlich wird natürlich wieder die ganze Nacht getanzt. Im Hauptraum gibt es Musik von DJ LarsVegas! Es wird unglaublich!

Ostersonntag, 16. April 2017KaraOstern
ab 22 Uhr (punktlich sein zum Singen!)
Schlosskeller Darmstadt
Hier gehts zum Event bei Facebook!

 

 

Tschetschenien: Brief an die Bundesregierung

Seit einigen Tatschetscheniengen erreichen uns stets neue schreckliche Meldungen über Entführungen, Folterungen und Ermordungen von mutmaßlich schwulen Männern in der autonomen Republik Tschetschenien.

Die russischsprachige LGBT-Organisation Quarteera e.V. bittet darum, Informationen und Berichte über die Meschenrechtsverletzungen breit zu teilen um Verantwortliche zum Handeln zu bewegen.

Der Hamburg Pride hat den Außenminister Sigmar Gabriel, die Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung und den  Vorsitzenden des Menschenrechtsausschusses des Deutschen Bundestages aufgefordert aktiv zu werden.
Um dem Nachdruck zu verleihen, schließen wir uns dieser Aufforderung an und haben ebenfalls Briefe verschickt. Gleichzeitig rufen wir alle auf, ebenso Druck aufzubauen um dem Schrecken schnellstmöglich ein Ende zu setzen.

Sehr geehrter Herr Minister Gabriel,

aus zahlreichen Medienberichten geht aktuell hervor, dass es in Tschetschenien zu massiven Menschenrechtsverletzungen gegenüber Schwulen kommt. So sollen über 100 mutmaßlich homosexuelle Männer verschleppt und mindestens drei ermordet worden sein. Die Machthaber der autonomen Republik Tschetschenien tun dies laut Medienberichten als Falschmeldungen ab, da sie grundsätzlich die Existenz von Homosexualität in ihrem Land bestreiten. Der russische LGBT- Aktivist Igor Koschetkov hat indes die Vorgänge in einem Radiointerview bestätigt.

Das von den Medien berichtete Vorgehen der tschetschenischen Behörden ist absolut inakzeptabel und ein eklatanter Verstoß gegen die Menschenrechte der Betroffenen. Es ist nicht hinnehmbar, dass eine Regierung staatlich organisierte Ermordungen und eine brutale Verfolgung sexueller Minderheiten durchführt. Dies muss mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln verhindert werden, außerdem müssen die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.

vielbunt e.V. fordert Sie mit allem Nachdruck auf, den Berichten aus Tschetschenien unmittelbar nachzugehen und alles in Ihrer Macht Stehende zu unternehmen, damit die brutale Verfolgung sexueller Minderheiten in Tschetschenien gestoppt und die Einhaltung der Menschenrechte sichergestellt werden kann. Wir möchten Sie außerdem dringend bitten, die Machthaber in Tschetschenien auf diplomatischem Wege aufzufordern, menschenrechtliche Standards und Verpflichtungen einzuhalten, und sich nicht damit herauszureden, dass es keine Homosexualität in ihrem Lande gebe.

Mit freundlichem Gruß

 
Dieser Brief stammt im Original vom Hamburg Pride und wurde von vielbunt am 05.04.2017 in der vorliegenden, leicht veränderten Form an folgende Adressen gesendet:

Herrn Bundesminister des Auswärtigen
Sigmar Gabriel
Auswärtiges Amt
Werderscher Markt 1
11013 Berlin

Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung
Dr. Bärbel Kofler MdB
Platz der Republik 1
11011 Berlin

Vorsitzender des Menschenrechtsausschusses des Deutschen Bundestages
Prof. Dr. Matthias Zimmer MdB
Platz der Republik 1
11011 Berlin

75. Jubiläums-Treffbunt – kreuz und queer durch Darmstadt

Im April findet unser 75. Jubiläums-Treffbunt statt. 75 Mal queerer Stammtisch in Darmstadt sind es Wert gefeiert zu werden!

Wir freuen uns daher sehr, dass speziell zu diesem feierlichen Anlass das „Esszimmer im Martinsviertel“ extra für uns an ihrem eigentlichen Ruhetag die Türen öffnet.
Daher kommt alle und bringt eure Freunde mit, um mit uns diesen Abend in gemeinsamer bunter Runde zu genießen.

Funs & Hase

 

Fuchs und Hase
Schuhknechtstr. 1
64289 Darmstadt
http://www.fuchsundhase-darmstadt.de
https://www.facebook.com/fuchsundhasedarmstadt

10.04.2017 19:30 Uhr

Zu unserem Jubiläum haben wir uns auch ein neues Logo ausgedacht, welches den treffbunt ab sofort begleiten wird.  (Vielen lieben Dank den den AKÖ!) Vielleicht schaffen wir es auch noch, euch an diesem Abend eine weitere Überraschung zu präsentieren. Drückt die Daumen!

treffbunt-logoDer Treffbunt ist ein Stammtisch für alle queeren Menschen in Darmstadt. Ob vielbunt-Mitglieder oder Interessierte, ganz egal. In der Regel findet er jeden 2. Montag im Monat statt. Das Besondere: eine Stammkneipe gibt es nicht. Die nächste Location wird jedes Mal ausgelost. Also entdecke mit uns Darmstadt, lerne neue Leute kennen und verbringe einen schönen Abend!

Wenn du neu dabei bist, Fragen hast oder einfach ein bisschen Hilfe beim Kennenlernen brauchst, melde dich bei uns unter treffpunkte@vielbunt.org oder einfach direkt beim Treffbunt.

Kitchenswitchen am 08.04.2017 – Anmeldeschluss 02.04.

+++ Der Anmeldschluss 02.04.2017 rückt näher! Jetzt anmelden! +++

Am 08.04.2017 wird wieder gekocht! Wir haben schon einige Anmeldungen erhalten. Möchtest auch du dabei sein? Dann schreibe uns doch eine E-Mail an treffpunkte@vielbunt.org! logo-schrift

Versteckt die Tütensuppen im Keller, die Fertigpizza bei den Nachbarn, das MAGGI-Kochstudio bleibt geschlossen! Das von Heiko ins Leben gerufene Kitchenswitchen geht in die nächste Runde!

Du möchtest…
… neue Leute kennenlernen?
… fremde Küchen zu einem Schlachtfeld verwandeln?
… dein Lieblingsrezept präsentieren?
… einen gemütlichen und kulinarischen Abend mit (neuen) Freunden verbringen?

Dann melde dich bis zum 02.04.2017 bei uns an und gebe an, wenn du in Darmstadt eine Küche zur Verfügung stellen möchtest und wie viele Leute bei dir Platz finden würden.

Anmeldung oder Fragen an: treffpunkte@vielbunt.org

Weitere Infos zum Kitchenswitchen findest du unter http://www.vielbunt.org/kitchenswitchen/

Neue Herausforderungen, neue Wege – Lesbenberatungsstellen im Wandel

Wir möchten auf eine Tagung von Broken Rainbow in Frankfurt aufmerksam machen. Die über zwei Tage (19.5/20.5) gehende Veranstaltung  beinhaltet unter anderem Vorträge zu lesbischen, schwulen und trans* Geflüchteten im Asylverfahren, zu psychosozialer Beratung für Frauen die Gewalt in ihrer Partner*innenschaft verüben und über die Beratung von Trans*. Darüber hinaus werden die Ergebnisse zweier Studien vorgestellt.

Das komplette Programm kann im Flyer (pdf) eingesehen werden.

Aus dem Anschreiben:

„Die lesbische Community und Beratungseinrichtungen, die sich gezielt an lesbische Frauen richten, sehen sich mit grundlegenden gesellschaftlichen Veränderungen konfrontiert, die zum einen suggerieren, endlich in der Normalität angekommen zu sein und sich zum anderen aber auch neue Themenfeld eröffnen, wie beispielsweise lesbische Asylsuchende oder lesbische Trans*frauen. Es stellt sich die Frage, wie sich dieser gesellschaftliche Wandel auf die Arbeit von Lesbenberatungsstellen auswirkt und wie wir damit umgehen.

Die Tagung richtet sich an die Mitarbeiter*innen von Beratungseinrichtungen, die für lesbische und/oder trans* Frauen zugänglich sind sowie an die ehrenamtlichen und angestellten Mitarbeiter*innen von lesbischen und/oder trans* Community Einrichtungen und Beratungsstellen. Wir wollen diskutieren, uns austauschen und vernetzen.“

Anmeldung bis zum 5.5.2017 an:
Broken Rainbow e.V.
Kasseler Str. 1A
60486 Frankfurt/Main
Mail: frankfurt@broken-rainbow.de
Telefon: 069 / 70794300

 

Vielbunte Ostereiersuche 2017

Rosenhöhe_Ostereier

Ja wo sind sie denn?

Nun ja, so einfach wie auf unserem Bild werden die Eier der vielbunten Ostereiersuche am Ostersonntag natürlich nicht zu erkennen sein. Zumal sie nicht übergroß und in knalligen Farben daherkommen. Aber das wäre ja auch langweilig. Wie wir aus der Erfahrung der letzten Jahre wissen, hat der Osterhase es den Suchenden bisher jedoch wohl nicht zu schwer gemacht, denn findige Kids und Erwachsene haben mit geschultem Blick fast immer alles gefunden, was da mit viel Fantasie getarnt worden war… Weiterlesen

Unser neuer Mitarbeiter im Queeren Zentrum

Mit dem Aufbau des neuen Queeren Zentrums in Darmstadt wird sich für die Community allgemein und für vielbunt im Speziellen einiges verändern.  Ein Meilenstein ist die Möglichkeit, nun auch eine hauptamtliche Kraft einstellen zu können, um die queere Jugendarbeit auszubauen und das Leben im Zentrum tatkräftig zu unterstützen.

Ab April wird Oliver Delto seine Stelle bei vielbunt antreten. Wir freuen uns sehr auf die künftige Zusammenarbeit und blicken spannenden Zeiten für uns alle entgegen.

Unser neuer Mitarbeiter: Oliver DeltoOliver Delto

Ich habe Ethnologie und Literaturwissenschaft in Mainz studiert und anschließend meinen Master in interkultureller Bildung, Migration und Mehrsprachigkeit in Karlsruhe gemacht. In dieser Zeit habe ich viel von der dortigen Community mitnehmen können und selbst erfahren, wie wichtig queere Orte sind. Berührungspunkte mit dem pädagogischen Bereich gab es für mich bislang vor allen Dingen im Bereich der Freiwilligenarbeit.

Auf die Arbeit mit vielbunt freue ich mich sehr, da mich das vielfältige Angebot des Vereins sehr beeindruckt hat und ich davon überzeugt bin, dass eine lebendige und politische queere Community für eine offene Gesellschaft von großer Bedeutung ist.

Aufruf – Wir brauchen Geschirr und Besteck!

Noch vor der Eröffnung unseres Queeren Zentrums sind schon viele fleißige Hände bei Umbau, Renovierung und Einrichtung zugange.
Es ist sehr schön, dass viele Menschen aus dem engeren und weiteren Umfeld von vielbunt ehrenamtlich aktiv sind und sich am Aufbau unseres neuen Zuhauses beteiligen.

Spätestens in der Mittagspause zeigt sich allerdings, dass es uns jetzt schon an einigen Dingen fehlt. Deshalb sind wir auch hier wieder auf eure Hilfe angewiesen: Wir brauchen dingend Geschirr und Besteck!

Wer also folgende Sachen zu viel im Keller stehen hat und nicht bis zum nächsten Polterabend warten will, kann sie gerne bei uns los werden:

– Tassen/KaffeebecherGeschirr und Besteck
– flache Teller
– tiefe Teller
– Messer, Gabeln, Esslöffel

Wir sind an den kommenden beiden Wochenenden
(18./19./25./26. März) jeweils von 11.00 bis 17.00 Uhr beim Renovieren in der
Oetinger Villa, Kranichsteiner Straße 81
anzutreffen und freuen uns über eure Spenden!

Öffentliches Hearing: Diagnostik und Behandlung von trans* Kindern und Jugendlichen

An der Erarbeitung einer neuen Leitlinie zur „Diagnostik und Behandlung von Geschlechtsdsyphorie im Kindes- und Jugendalter“ sollen auch Behandlungssuchende und ihre Angehörigen einbezogen werden und zu Wort kommen.  Die Erfahrungen und Expertisen von trans* Menschen werden durch Vetreter_innen aus trans* Organisationen in der Arbeitsgruppe eingebracht.  Darüber hinaus sollen trans* Kinder und Jugendliche und deren Angehörige auch bereits zu Anfang des Erarbeitungsprozesses an der Diskussion im Rahmen der Entwicklung neuer Leitlinien beteiligt werden.

Aus diesem Grund veranstaltet die AWMF (Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V.) am 1. April 2017 ein öffentliches Hearing in Frankfurt.

Eingeladen sind Betroffene, Behandlungssuchende und ihre Angehörigen, um ihre individuellen Perspektiven einzubringen.

Die Anwesenheit von trans* Kindern und Jugendlichen, deren Eltern und anderen Angehörigen erhöhen nicht nur die Sichtbarkeit. Ihre Erfahrungen, Wünsche und Forderungen in Bezug auf die Leitlinien und deren Neuformulierung sind von großer Bedeutung.  Es ist aber auch sinnvoll, einfach nur dort zu sein und seine Unterstützung zu zeigen, ohne selbst mitzudiskutieren.

Öffentliches Hearing in Frankfurt

Öffentliches Hearing mit Behandlungssuchenden und ihren Angehörigen für die Neufassung der AWMF-Leitlinie „Diagnostik und Behandlung der Geschlechtsdysphorie im Kindes- und Jugendalter“
Datum: Samstag 1. April 2017
Beginn: 11.00 Uhr
Ort: Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie
Universitätsklinik-Hausnr. 92, Seminarraum – UG
Deutschordenstr. 50, 60528 Frankfurt

Teilnehmende werden gebeten sich bis spätestens 17.3. per Fax (+49 251 83-56249) oder Email (sekre.romer@ukmuenster.de) anzumelden.

Zur inhaltlichen Vorbereitung des Hearings sind zudem schriftliche Kurzkommentare zu Erfahrungen in der medizinischen und therapeutischen Versorgung von Behandlungssuchenden und damit verbundenen inhaltlichen Bedarfen an eine Aktualisierung von Leitlinienempfehlungen ebenfalls bis zum 17.3. willkommen, jedoch nicht notwendig.

Aktuelle S1-Leitlinie „Störungen der Geschlechtsidentität im Kindes- und Jugendalter(F64)

Teamende für unsere Jugendgruppe gesucht!

Unsere queere Jugendgruppe farbenfroh sucht dringend weitere

EHRENAMTLICHE MITARBEITER_INNEN!

Unsere Jugendgruppe besteht nun seit September 2012. Wir treffen uns als Teamer_innen einmal im Monat und planen die kommenden Treffen mit den Jugendlichen. Diese finden freitags von 18 bis 20 Uhr statt. Da uns dieses Projekt sehr am Herzen liegt und der Umzug ins Queere Zentrum neue Aufgaben bedeutet, suchen wir weiterhin ehrenamtliche Mitarbeiter_innen.

Was wir erwarten:

  • kontinuierliche Mitarbeit in der Planung und Durchführung der Treffen der Jugendgruppe,
  • Teilnahme an Sitzungen auch in den Abendstunden,
  • Kommunikationsfähigkeit und Mitarbeit in einem queeren Team,
  • Lust, Verantwortung zu übernehmen und eigene Ideen einzubringen,
  • Spaß an der Arbeit mit Jugendlichen und jungen Menschen,
  • Offenheit zu Gesprächen über queere Themen

Was wir bieten:

  • ein lustiges, engagiertes Team mit Erfahrung,
  • Kontakt zu neuen Leuten innerhalb der Darmstädter Community,
  • Einblicke in das Arbeitsfeld Jugendarbeit,
  • schriftliche Bestätigung deiner Mitarbeit im Verein,
  • Weiterbildung im Bereich Juleica

Du hast Interesse?

Du bist interessiert oder hast Fragen, dann melde dich doch einfach bei Christian März (0175 3666575 oder jugend@vielbunt.org) oder komme zu einer der nächsten AG Sitzungen.

Wir freuen uns auf dich!

Kitchenswitchen am 08.04.2017

Kitchenswitchen-Freunde aufgepasst! Am 08.04.2017 wird wieder gekocht!logo-schrift

Versteckt die Tütensuppen im Keller, die Fertigpizza bei den Nachbarn, das MAGGI-Kochstudio bleibt geschlossen! Das von Heiko ins Leben gerufene Kitchenswitchen geht in die nächste Runde!

Du möchtest…
… neue Leute kennenlernen?
… fremde Küchen zu einem Schlachtfeld verwandeln?
… dein Lieblingsrezept präsentieren?
… einen gemütlichen und kulinarischen Abend mit (neuen) Freunden verbringen?

Dann melde dich bis zum 02.04.2017 bei uns an und gebe an, wenn du in Darmstadt eine Küche zur Verfügung stellen kannst und wie viele Leute bei dir Platz finden würden.

Anmeldung oder Fragen an: treffpunkte@vielbunt.org

Weitere Infos zum Kitchenswitchen findest du unter http://www.vielbunt.org/kitchenswitchen/

Schrill und Laut – It’s All About 6

super6yVoll schlimm, es soll ja Zeiten gegeben haben, in denen man überhaupt nie offen über 6 reden durfte. Eine ganze Ziffer aus der Grundzahlenreihe zwischen 1 und 10 wurde einfach so wegtabuisiert und selbst in Partnerschaften war 6 mit Scham und Schuldgefühlen besetzt. Die Kirchenmoral und das insgesamt verklemmte Establishment hat eigentlich seit dem Mittelalter kaum zugelassen, offen über das zu sprechen, was da zwischen 5 und 7 ist. Obwohl es ohne 6 ja eigentlich gar nicht geht. Zum Glück sind die meisten von uns nach der 6uellen Revolution geboren, die in der Achtundsexiger-Bewegung quasi ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht hat. Damit die Entwicklung nicht wieder rückwärts verläuft, ist es weiterhin wichtig, sechsy zu bleiben und sexte Geburtstage so zu feiern, wie sie fallen.

6 means 6

Unser versechstes Jubiläum hält wie immer ein paar liebevolle Details für euch bereit. Neben super6y Marian (Vorsicht: Versechslungsgefahr mit Sixi Hartmann) an den Turntables grüßt euch die Frau, die erst bei der Sex anfängt zu zählen: Dr. Rosa Sommer beantwortet eure Fragen rund um Sechsualität und auch Liebe. Für die praktische Umsetzung wartet auch wieder der allseits beliebte All Gender Dark Room auf reges Treiben, Kalkulieren und Potenzieren. Denkt immer dran: No means no, yes means yes und 6 means 6.

Schrill und Laut – It’s All About 6
Freitag, 17.03.2017
ab 22 Uhr
Schlosskeller Darmstadt
Queers + super6y Friends

Ihr könnt beim Facebook-Event teilnehmen und Leute einladen!

74. Treffbunt – kreuz und queer durch Darmstadt

Da es bei euch allen am Dienstag den 14.3. vermutlich Schnitzel gibt, beginnen wir die Woche doch mit indisch-pakistanischer Küche.  Das mit bunten Vorhängen und orientalischen Lampen dekorierte Restaurant hat uns schon vor einiger Zeit einen gemütlichen Treffbunt beschert.

Eine Bitte: Es wird immer schwieriger für große Gruppen zu reservieren. Ihr würdet uns helfen, wenn ihr bis zum 12.3. fest zu oder absagt (gerne auch per Mail). Wer sich am Montag spontan entscheidet ohne zugesagt zu haben, darf natürlich trotzdem kommen!

Kommt vorbei plaudert und genießt den Abend!


http://www.shalimar-darmstadt.de

13.03.2017 19:30 Uhr

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Neue Broschüre: Trans* & Recht

vielbunt e.V. hat zusammen mit der AIDS-Hilfe Darmstadt e.V. eine Broschüre zum Thema Trans*& Recht herausgegeben.trans-und-recht

Wie kann ich meinen Vornamen und Personenstand ändern? Wo gibt es die nötigen Formulare? Was sind die Voraussetzungen für eine angleichende Operation? Und wo kann ich mich beraten lassen und erhalte Unterstützung?

Die neue Broschüre möchte trans* Menschen ein Leitfaden sein und fokussiert dabei auf rechtliche und praktische Aspekte, die viele auf ihrem individuellen Weg der Transition beschäftigen. Sie informiert über den derzeitigen Stand hinsichtlich Namens– und Personenstandsänderung und über medizinische Möglichkeiten der Geschlechtsangleichung. Zu guter Letzt gibt es einen ausführlichen Anhang mit Literatur, Filmen sowie Informations- und Beratungsangeboten.

Die Broschüre kann hier als PDF geladen werden:
PDF Trans* und Recht