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Emile soll nicht abgeschoben werden!

Am heutigen Montag, den 26. März wurde ein von uns betreuter schwuler Mann aus Nigeria überraschend von der Polizei aus der Darmstädter Erstaufnahme mitgenommen und zur Abschiebung geführt. Über mehrere Stunden wussten weder wir noch sein Partner, mit dem er gemeinsam die Flucht nach Europa angetreten hatte, wo er sich befindet, wohin er gebracht wird und wie es ihm ging.

In Nigeria ist Homosexualität illegal. Das Strafgesetz sieht eine Gefängnisstrafe von bis zu 14 Jahren vor, in den nördlichen Bundesstaaten droht mit der Schari’a zudem die Todesstrafe (Tod durch Steinigung).  Selbst die Betätigung in Gruppen, die sich für Gay Rights oder HIV-Prävention einsetzen, wird mit bis zu 5 Jahren Haft bestraft. Amnesty International berichtet, dass im Sommer letzten Jahres 42 Personen verhaftet wurden, weil sie bei einem HIV-Interventionsprogramm teilgenommen haben. Die Betroffenen wurden nicht nur durch die Behörden bestraft, sondern auch von der Polizei den Medien vorgeführt. Diese öffentliche Bloßstellung kommt einer Freigabe zum Abschuss gleich. Die nigerianische  Bevölkerung ist extrem homofeindlich eingestellt und sieht sich nicht zuletzt durch staatliche und religöse Ächtung sexueller Minderheiten zur Lynchjustiz berechtigt.

Da sie diese Zustände nicht mehr aushalten konnten, sind Fabrice und Emile* aus Nigeria geflüchtet. Sie haben sich als Paar entschieden, ihre Heimat zu verlassen, um in Deutschland frei und sicher leben zu können. Sie wünschten sich ein Leben, in dem man sie für ihre Liebe weder verachtet, noch einsperrt oder tötet. emile

Die beiden jungen Männer sind im Winter in Darmstadt angekommen und haben sich sofort bei vielbunt gemeldet.  In mehreren Treffen konnten wir sie kennenlernen, ihnen beim Ankommen in Darmstadt weiterhelfen. Bei Unsicherheiten standen wir ihnen zur Seite und so manche Ängste konnten wir ihnen nehmen. Auch wenn sie sich gerade erst in der Erstaufnahmeeinrichtung befanden, haben wir dennoch sehr gehofft, dass ihre Anhörung zu einem positiven Ergebnis führt und beide in Deutschland, bestenfalls bei uns in Darmstadt bleiben können. vielbunt hat seit 2015 sehr viele LSBT Geflüchtete und deren Schicksale kennengelernt. Dennoch ist die Aussicht darauf, dass Menschen in Länder abgeschoben werden, in denen sie keine Zukunft haben und um ihre Sicherheit bangen müssen, für uns jedes Mal schockierend.

Die Polizei kam um 5.00 Uhr morgens

Ebenso erschreckend ist die Art und Weise, wie im Asylverfahren mit Geflüchteten insgesamt und LSBT Geflüchteten im Speziellen umgegangen wird.  Emile und Fabrice haben, kaum in Deutschland angekommen, sofort einen Ablehnungsbescheid erhalten. Eine Darstellung ihrer Fluchtgründe und ihrer individuellen Biografien war nicht möglich. Die Tatsache, dass sie als Schwule besonderer Verfolgung ausgesetzt sind, wurde schlicht nicht berücksichtigt.  Die beiden mussten sich einen Anwalt nehmen und sofort Widerspruch gegen diese pauschale und ungerechtfertigte Ablehnung einlegen.

Heute früh um 5.00 Uhr kamen insgesamt vier Polizeibeamte in die Erstaufnahmeeinrichtung in Darmstadt um Emile abzuholen. Sie klopften an und betraten ohne abzuwarten das Zimmer. Sie fragten, wer von den Anwesenden Emile sei und teilten ihm mit dass er unverzüglich nach Italien abgeschoben wird. Er hatte zwei Minuten Zeit, um seine Sachen zusammenzusuchen. Ihm wurde nicht erlaubt, sich von seinem Partner Fabrice zu verabschieden. Ihm wurde auch zunächst nicht gestattet, seinen Anwalt zu kontaktieren. Dann ging es weiter zum Polizeirevier Darmstadt. Bevor er das Gebäude betreten durfte, wurden Emile Handschellen angelegt. Auch im Polizeirevier war er die ganze Zeit an einen Stuhl gefesselt. Hier wurde ihm dann gestattet, seinen Anwalt anzurufen, den er um diese Uhrzeit nicht erreichen konnte. Im Polizeirevier wurde Emile auch sein Handy abgenommen. Dann wurde er an den Flughafen gebracht und dort wieder in Handschellen gelegt. Als er das Flugzeug betrat, sagte Emile laut, dass er nicht freiwillig nach Italien fliegen will. Daraufhin wurde ihm von den Polizeikräften gedroht, dass er ins Gefängnis müsse, wenn er nicht fliegt.

Der Pilot bot an, Emile ein Ticket nach Darmstadt zu kaufen. Denn mitnehmen wollte er ihn nicht.

Die Polizei hat Emile daraufhin wieder mitgenommen und ohne ein weiteres Wort am Darmstädter Hauptbahnhof abgesetzt. Seine noch gültige Aufenthaltsgestattung wurde ihm von der Polizei nicht wieder ausgehändigt.

In der ganzen Zeit konnten wir Emile nicht erreichen. Genauso wie  Fabrice wussten wir nicht, wie es Emile geht, wo er sich befand und wohin man sich wenden soll. Fabrice war verzweifelt und wir können ihm nicht helfen.
Nachdem man ihm sein Handy abgenommen hat, konnten weder sein Anwalt, noch seine Sozialarbeiter_innen oder wir Emile erreichen. Niemand konnte ihm raten, nicht in das Flugzeug zu steigen. Das hätten wir nämlich auf jeden Fall getan. Nur durch Emiles mutigen passiven Widerstand und das resolute Agieren des Piloten konnte diese Abschiebung abgewandt werden!

Alle Rainbow Refugees die wir betreuen und begleiten, kommen aus Ländern in denen sie wegen ihrer Homosexualität um ihre Sicherheit fürchten müssen. Wir wollen niemanden in ein solches Leben zurück gehen lassen. Eine Abschiebung nach Italien würde uns die Chance nehmen, uns mit unseren ohnehin geringen Handlungsmöglichkeiten für Emile einzusetzen.

Flucht ist kein Verbrechen

Und auch für uns stellt sich nun ein Gefühl der Hilflosigkeit ein. Dabei sind wir die, die Unterstützung und Halt bieten sollten.

Wir verurteilen die skandalöse Art und Weise, wie mit den Menschen verfahren wird, denen in ihren Herkunftsländern soziale Ächtung, Gefängnis und Tod drohen. Wir stellen uns gegen eine Asylpolitik, die vor allem auf Ablehnungsbescheide und Abschiebungen fokussiert ist, statt auf individuelle Schicksale und Fluchtursachen. Jeder Mensch, der Schutz in Deutschland sucht, verdient ein faires Verfahren, in dem er seine Fluchtgründe und seine persönliche Biografie darstellen kann. Egal woher er kommt und über welches Land er eingereist ist.

Wir verurteilen ebenso die überfallartigen Abschiebe-Kommandos, die Menschen in ihren Unterkünften aus den Betten holen und wie Kriminelle abführen.  Flucht ist kein Verbrechen!

Emile und Fabrice, zwei junge Männer von 23 und 22 Jahren haben als Paar eine gefährliche Flucht nach Europa auf sich genommen, die viele Menschen nicht überlebt haben. Sie sind mit einem Boot in Italien angekommen und haben es bis nach Deutschland geschafft, weil sie sich gegenseitig hatten. Auch in Darmstadt gab es nur Emile und Fabrice. Sie hatten nur sich.
Wir verurteilen das grausame Auseinanderreißen von Paaren und (Wahl-)Familien. Unsere Leute brauchen sich!

Uns bleibt keine Zeit, den Schock zu verarbeiten. Wir sind heute zum ersten Mal unmittelbar mit der Abschiebung eines von uns betreuten Rainbow Refugees konfrontiert.  Auch wenn Emile jetzt gerade wieder zurück gekommen ist, wissen wir, dass er jederzeit wieder abgeholt werden kann.

Wir stehen vergleichsweise hilflos da, können momentan weder Trost noch Rat bieten. Dabei ist auch das eine unserer wichtigsten Aufgaben als Rainbow Refugee Supporter.
Wir haben vor zwei Jahren begonnen, LSBT Geflüchtete in Darmstadt und Umgebung zu unterstützen. Wir sind fest entschlossen, alles dafür zu tun, dass unsere Leute bleiben können. Mit dem heutigen Tag noch mehr denn je!

Wir bitten alle, die wissen wie man hier konkret helfen kann, sich bei uns zu melden.

Kontakt:
Stefan Kräh
vielbunt e. V. | Rainbow Refugees Darmstadt

0176-62573994
stefan.kraeh@vielbunt.org

 

 

 

*  Namen geändert, um die Sicherheit der Betroffenen nicht zu gefährden.

Workshop „Hatespeech begegnen“ im Queeren Jugendtreff

Am 26.04.2018 findet im offenen Jugendtreff des Queeren Zentrums der Workshop „Hate Speech begegnen“ statt, der allen Interessierten von 14 bis 27 Jahren offen steht. Anmeldeschluss ist der 17.4.

Hate Speech im Netz ist ein Phänomen, das sachliche Diskussionen im Internet und oft auch schon die simple Meinungsäußerung massiv hemmt. Infolge der Mobilisierung von Hass und Hassrede gegen spezifische Gruppen ziehen sich demokratische Akteur_innen und engagierte Menschen immer öfter aus Diskussionen zurück, da sie sich andernfalls hoher Aggressivität bis hin zu Gewaltandrohung auszusetzen riskieren.

Um diesem Trend zu begegnen, freuen wir uns, im Rahmen unseres Jugendzentrums den Workshop „Hatespeech begegnen“ von der Amadeu Antonio Stiftung durchführen zu können. Ziel ist es, Hatespeech im Netz als solche identifizieren zu können und Strategien zu entwickeln, wie wir damit umgehen können. Auf diese Weise soll es den Teilnehmer_innen ermöglicht werden, eine positive Veränderung ihrer digitalen und analogen Lebenswirklichkeit zu erreichen.

Der Workshop findet am 26.04.2018 von 16 bis 20 Uhr im Rahmen des Jugendtreffs des Queeren Zentrums statt und steht allen Interessierten von 14 bis 27 Jahren offen.

+++ Bitte meldet euch bis zum 17.4. unter oliver.delto@vielbunt.org an! Die Teilnahme ist kostenlos. +++

88. Treffbunt – kreuz und queer durch Darmstadt

Saftig, würzig, üppig belegt und so groß, dass man sie nur mit zwei Händen packen kann! Dazu Pommes, Cocktails und Nachtisch.
Wenn wir euch schon einen Grund geben, den Montags-Lauftreff zu schwänzen – dann richtig!

Darum – ab zu Manni&Peet – die Anlaufstelle für Burger und Steaks.

Wenn dich dann doch das schlechte Gewissen plagt: am 1. Mai ist Weinlagenwander…. Ach Moment – Wandern ist da ja eigentlich auch eher Nebensache….

09.04.2018 19:30 Uhr

Manni&Peet
Rheinstraße 12, 64283 Darmstadt

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Kitchenswitchen 07.04.2018 – Rhein-Main, City-Switchen -SPECIAL-

„Ich würde so gerne mitmachen, aber ich habe keine Küche in Darmstadt!“

+++ DAS zählt dieses Mal nicht! +++

Wir starten ein kleines Experiment! Wir begrenzen nicht nur auf Darmstadt, sondern besuchen auch Küchen in den anderen Städten.

Wie soll das gehen?

Wir starten mit dem ersten Gang um 15 Uhr in der ausgelosten Stadt. Es muss keine klassische Vorspeise sein,  um diese Zeit würde sich anstatt kleinen Häppchen auch Kuchen anbieten, oder nicht?

Hauptspeise ist gegen 18 Uhr in einer anderen Stadt.

Die Nachspeise findet gegen 21 Uhr vermutlich in Darmstadt statt, damit wir einen zentralen Ort für unseren Abschluss haben.

Wie kommen wir da hin?

Gute Frage, wir wissen ja noch nicht wo „da“ ist! Wir bilden Fahrgemeinschaften oder benutzen die öffentlichen Verkehrsmittel. Je nachdem wo es hingehen soll.

Muss ich eine eigene Küche stellen?

Nein, du kannst natürlich auch beim Kitchenswitchen mitmachen, wenn du keine Küche bereitstellen kannst.

Allerdings funktioniert das Kitchenswitchen natürlich nur, wenn es auch genug Küchen zum Kochen gibt. Egal wie klein deine Küche ist, egal wie klein dein Esstisch ist, wir freuen uns über jede Küche in der gekocht werden kann! Die Gruppen werden natürlich auf den verfügbaren Platz angepasst.

Da will ich mitmachen!

Wenn Du teilnehmen willst, sende bitte eine Mail an treffpunkte@vielbunt.org und beantworte folgende Fragen:

  • Möchtest du eine Küche stellen?
  • Wie viele Menschen könnten bei dir kochen?
  • Wie viele Menschen könnten bei dir zum Essen Platz finden?
  • Wo befindet sich deine Küche?

Nach Ablauf der Anmeldefrist erhältst Du eine Nachricht mit folgenden Infos: dem genauen Ablauf, wer Dein_e Kochpartner_in ist, welchen Gang Ihr zubereiten werdet und – falls nicht selbst zubereitet – wo die Vorspeise Euch erwartet.

Termin 07.04.2018. Anmeldeschluss ist der 01.04.2018!

Wir freuen uns auf einen interessanten Abend!

 

Klettern & Bouldern – is to be continued

Full House – Das war ein tolles Training! Es hatten sich mehr Menschen angemeldet, als es Plätze gab – die Trainer Max und Dominik haben alles prima erklärt und dann wurde munter die Wände hochgekraxelt.

Alle waren sich einig: Fortsetzung folgt!

A – Es wird in nächster Zeit von ein paar der Teilnehmenden der „Kletterschein Toprope“ gemacht, so dass es dann unabhängige Treffen geben kann.

B – Das Interesse ist auch am Bouldern groß und neben dem Kletterzentrum an der Lichtwiese soll es z.B. auch mal nach Pfungstadt in die dortige Boulderhalle gehen.

Diesmal keinen Platz bekommen? Trag dich hier ein, dann informieren wir dich über die nächsten Termine:

https://goo.gl/forms/elYrq6w112vXTtxT2

Queeres Klettern & Bouldern 17.03.2018

Es ist wieder soweit: Queeres Klettern und Bouldern  im März!

Zum dritten mal organisieren wir wieder ein Boulder- und Klettertraining in Darmstadt!

17.03.2018 um 10:30 Uhr / Dauer 2 Stunden / Ende 12:30 Uhr.

Wir lernen die Sportarten Bouldern und Klettern kennen, üben Bewegungsabläufe, Bouldern und Klettern im Toprope.

Details und Anmeldung gibt es hier:

https://goo.gl/forms/qLnxMOWr3Y57gZGs1

Eure  AG Sport & Bewegung

87. Treffbunt – kreuz und queer durch Darmstadt

Am Montag steigen wir in den Flieger und fliegen ins entfernte Asien… Moment, die Idee ist selbst für Vielbunt ein bisschen zu verrückt. Das dachten wir uns auch, deshalb geht es beim nächsten Treffbunt in ein Darmstädter Asien, nämlich ins Coa in der Wilhelminenpassage.
Kommt vorbei und verbringt mit uns gemeinsam einen gemütlichen Abend!

Wann? 12.03.2018 19:30 Uhr
Wo: Coa Asian Food & Drinks, Wilhelminenstrasse 10

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Rainbow Refugees: Wohnung für Transfrau gesucht

Die AG Rainbow Refugees unterstützt und vernetzt seit 2015 in Darmstadt angekommene LGBT-Flüchtlinge. Die Mitglieder der AG bringen Menschen aus verschiedenen Ländern zusammen und leisten Sozial- und Integrationsarbeit. Die angebotene Hilfe reicht von gemeinsamen Lesen von Behördenbriefen über Unterstützung bei Diskriminierung bis hin zur Begleitung zu Therapieterminen oder Unterstützung bei der Unterbringung.

Uns hat nun eine Anfrage einer transsexuellen Geflüchteten aus NRW erreicht, die ab April oder Juni für sechs Monate einen Kurs für ihre Approbation im Rhein-Main-Gebiet besuchen wird.
Für diesen Zeitraum (ab April oder Juni) sind wir daher zurzeit auf der Suche nach einer Unterkunft in Darmstadt oder Frankfurt.

Es gilt das übliche Spiel: Wer jemanden kennt, die jemanden kennt, kommt am besten direkt auf uns zu (oliver.delto@vielbunt.org). Wir stellen dann sehr gerne den Kontakt mit der suchenden Person her.

Vielen Dank für eure Unterstützung!

Kitchenswitchen – schlemmen was das Zeug hält!

Vor zwei Wochen zogen wieder 12 gut gelaunte und hungrige Menschen queer durch Darmstadt. Es wurde dieses Mal in 4 Teams gekocht. Eine Vorspeisengruppe, zwei Hauptspeisengruppen und eine Nachspeisengruppe.

Vorspeise

Die Vorspeisengruppe bereitete bei Katriina eine leckere Nockerlsuppe für die die gesammte Gruppe vor. Gegessen wurde aus Platzgründen im Queeren Zentrum, wo sich die Gruppe auch das erste Mal komplett gegenüber stand. Schnell wurde klar – das wird ein sehr lustiger Abend! Dank neuer Spülmaschine im queeren Zentrum war schnell wieder aufgeräumt und wir zogen weiter.

Hauptspeise

Die Hauptspeise wurde an zwei unterschiedlichen Orten serviert. Ein Teil der Gruppe fand bei Klara Platz. Hier hatte die Gruppe Hauptspeise 1 anscheidend so viele verschiedene Eier-Speisen zubereitet, dass es kaum noch Platz für den Nachtisch gab.
Der zweite Teil der Gruppe traf sich bei Tobias. Hier hatte die Gruppe Hauptspeise 2 Ramen vorbereitet. Gemüse, eingelegte Eier, Roastbeef und selbst gemachte Nudeln wurden hier serviert. Auch hier gab es wieder genug für zwei Kitchenswitchen-Abende.

Nachtisch

Zum Nachtisch trafen wir uns alle bei Julia. Hier hatte die Nachspeisengruppe ein Dessert vorbereitet, bei dem man nur raten konnte, welche Schicht die meisten Kalorien beherbergt.  Waren es die Oreo-Kekse? Die Fruchtcreme? Die Sahnecreme? Oder doch die Sahnecaramellcreme?

Auf jeden Fall war es so lecker, dass leider nur dieses Bild existiert:

 

 

 

Das nächste Kitchenswitchen ist übrigens am 07.04.2018! Also gleich vormerken und mitmachen!

Hier ein paar Eindrücke vom Abend

„Lesben Raus!“: Für mehr lesbische Sichtbarkeit – Lesung mit Stephanie Kuhnen

Ein Plädoyer für die Sichtbarkeit von LESBEN in Gesellschaft und Community!

Am 21.04.2018 um 19 Uhr im Queeren Zentrum Darmstadt

Wir freuen uns sehr Stephanie Kuhnen in unserem Queeren Zentrum begrüßen zu dürfen. In ihrem Buch beleuchten 28 Autor*innen aus unterschiedlichen Perspektiven das Thema und gehen der Frage nach: Wo sind sie denn, die lesbischen Frauen und Transgender? Welche Vorteile und welche Nachteile bringt eine erhöhte Sichtbarkeit? Was führt zur Unsichtbarkeit? Wie kann mehr Sichtbarkeit in allen Bereichen der Gesellschaft hergestellt werden?

 

Über die Mitautorin und Herausgeberin des Buches:

Stephanie Kuhnen, Stonewall-Jahrgang 1969, lebt seit 20 Jahren leidenschaftlich gern im verrückten Berlin. Im Kerngeschäft Journalistin, Autorin und Projektmanagerin, im Herzen gendertypisch bibliophil, butchesk und katzoman.

 

Es heißt, Lesben sind unsichtbar und eine aussterbende Identität. Angesichts der historisch einmaligen Situation, dass mehrere  Generationen in einer toleranteren Gesellschaft sich offen zeigen können, hätte es über die Jahre eine steigende lesbische Präsenz geben müssen. Stattdessen dominieren schwule Männer Bild und Themen.
Wenn von Homosexuellen gesprochen wird, dann werden Lesben „mitgemeint“. Wenn es um LSBTTI*-Themen
geht, werden selten lesbische Expertinnen befragt. Angeblich gäbe es sie nicht, heißt die Entschuldigung. Auch scheint es, „Queer“ wird lieber zu einer alternativen Identität erhoben, als sich „Lesbe“ zu nennen. Was ist da los?
Sicher ist: Kein Mensch ist unsichtbar! Man wird unsichtbar gemacht oder entscheidet sich für Unsichtbarkeit,
um Konflikte zu vermeiden.
28 Autor*innen beleuchten aus unterschiedlichen Perspektiven das Thema und gehen der Frage nach: Wo sind sie denn, die lesbischen Frauen und Transgender? Welche Vorteile und welche Nachteile bringt eine erhöhte Sichtbarkeit? Was führt zur Unsichtbarkeit? Wie kann mehr Sichtbarkeit in allen Bereichen der Gesellschaft
hergestellt werden?
Mit Beiträgen von Christoph R. Alms, Gwendolin Altenhöfer, Monika Barz, Gabriele Bischoff, Birgit Bosold, Maria Braig, Carolina Brauckmann, Maria Bühner, Traude Bührmann, Lovis Cassaris, Stephanie Gerlach, Max Helmich, Doris Hermanns, Angela Jäger, Manuela Kay, Ria Klug, Juliane Kronen, Stephanie Kuhnen, Mariella
Müller, Eva von Redecker, Babette Reicherdt, Jenny Renner, Corinne Rufli, Lili Sommerfeld, Gabi Stummer, Pia Thilmann, Simone Tichter und Judith Völkel

Lesben raus! – Für mehr lesbische Sichtbarkeit • broschiert
296 Seiten • 16,90 € • ISBN 978-3-89656-257-9
Querverlag, Akazienstraße 25, 10823 Berlin

 

Team „Vorspeise“ sucht Verstärkung!

+++ Für Kurzentschlossene: Das Team „Vorspeise“ sucht für diesen Samstag (17.02.2018) Verstärkung! +++
 
Krankheitsbedingt sind leider ein paar Mitkochende kurzfristig ausgefallen. Gute Besserung!
 
Nun suchen wir Unterstützung für die Vorspeisegruppe, die im Moment nur aus 2 Personen besteht. „Ich kann nicht kochen“ oder „Ich traue mich nicht“ sind keine Ausreden! Dabei sein und tolle Menschen kennenlernen – darum geht es!
 
Jetzt melden! treffpunkte@vielbunt.org
Weitere Infos: http://www.vielbunt.org/kitchenswitchen/

86. Treffbunt – Wintergrillen – Partyspiele

Am kommenden Montag, den 12.02.2018 findet der Rosenmontag-Treffbunt  statt. Es gibt dieses Mal ein paar Specials!

+++ Wintergrillen +++
Im Sommer kann jede_r grillen, darum bringt euch Grillgut mit, wir heizen den großen Grill ein!

+++ Spiele +++
Im Terrassenraum werden von Schaumkusswettessen bis Singstar diverse Spiele angeboten! Wer sich vor den Spielen oder der Faschingsmusik drücken möchte, hat im Barraum genug Platz und „Ruhe“.

86. Treffbunt – kreuz und queer durch Darmstadt

Schrill und Laut – Elektroschwule

Zehn Jahre lang hat eine Partyreihe die Stadt und ihre Menschen in ihren Bann gezogen. Zehn Jahre lang sind wir einmal im Monat zu Doris und Emma gelaufen und haben getanzt bis wir nicht mehr konnten. Die Elektroschule war vom ersten Schultag 2007 bis zur Abschlussprüfung 2017 eine Bildungsinstitution des Nachtlebens und DontCanDJ die besten Lehrerinnen der Welt.
Elektroschwule
Als die schöne Elektroschulzeit vorbei war, flossen Tränen (und Pfeffi). Wohin gehen wir nun? Wie geht es weiter? Wie sieht unsere Zukunft aus?

Schön, dass es auch nach dem Abschluss nie ganz vorbei ist und es immer die Chance gibt, die guten alten Zeiten wieder aufleben zu lassen. Zum Beispiel bei einem Klassentreffen.

Deshalb haben wir DontCanDJ ein Angebot unterbreitet, das sie hätten ablehnen können. Aber auch sie dürstet nach einem one night revival und sie haben zugesagt, exklusiv für euch und uns den Sonder-Abendunterricht zu halten.
Kommt zahlreich und seid fleißig bei Schrill und Laut Elektroschwule mit DontCanDJ, einer beschwipsten Schwulleitung und garantiert ohne Einträge ins Klassenbuch.
Schrill und Laut – Elektroschwule
Freitag, 16.02.2017 // 22.00 Uhr
Schlosskeller Darmstadt
Hier geht es zum Event bei Facebook! Teilnehmen und Leute einladen!

86. Treffbunt – kreuz und queer durch Darmstadt

Village People_Innen -Dorfleben andersrum

Der zweite Treffbunt 2018 fällt auf Rosenmontag und so fragen wir euch:

Are you ready to Party?

Kommt mit uns ins Queere Village und feiert ein zünftiges Dorffest mitten in der Stadt… Verkleidet natürlich und mit jeder Menge Lust am Feiern!
Es warten tolle Überraschungseinlagen auf euch…
Und gibt’s am nächsten Tag auch Kopfweh… Scheiss drauf… Fastnacht ist nur einmal im Jahr 🎉🎊

+++ Wintergrillen +++
Im Sommer kann jede_r grillen, darum bringt euch Grillgut mit, wir heizen den großen Grill ein!

+++ Spiele +++
Im Terrassenraum werden von Schaumkusswettessen bis Singstar diverse Spiele angeboten! Wer sich vor den Spielen oder der Faschingsmusik drücken möchte, hat im Barraum genug Platz und „Ruhe“.

Wann? 12.02.2018 19:30 Uhr
Wo: Queeres Zentrum, Kranichstreiner Str. 81

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Kitchenswitchen am 17.02.2018

1. Kitchenswitchen 2018 – Neues Jahr-Neue Menschen-Neue Küchen.

Es geht wieder los! Am 17.02.2018 ist Kitchenswitchen! Wir freuen und auf neue Menschen, die ihre Küchen tauschen, die leckersten Menüs des Jahres zaubern und sich dabei kennenlernen wollen.

Alle die Lust haben mitzukochen, können sich bis zum 11.02.2018 mit einer Mail an treffpunkte@vielbunt.org anmelden. Bitte gib an, ob Du eine Küche in Darmstadt zur Verfügung stellen möchtest, und wie viele Menschen du beherbergen könntest.

Nach Ablauf der Anmeldefrist erhältst Du eine Nachricht mit folgenden Infos: dem genauen Ablauf, wer Dein_e Kochpartner_in ist, welchen Gang Ihr zubereiten werdet und wo es zu den jeweiligen Speisen hin geht.

Wir freuen uns auf einen interessanten Abend!

+++ Jetzt anmelden +++

Vorglüh(wein)-WarmUp Schrill und Laut

Kennt ihr das? Ihr sitzt zu Hause (alleine) auf der Couch und wartet bis der Schlosskeller endlich seine Türen öffnet und ihr die Tanzfläche stürmen könnt? Die Gefahr beim Warten doch einzuschlafen ist manchmal groß!

Doch das geht auch anders! Wir treffen uns am 19.01.2018 ab 20:15 Uhr im queeren Zentrum zum Vorglüh(wein)trinken!

Passend zum Motto gibt es heißen Apfelglühwein, kühles Bier und diverse Softgetränke!

Gegen 23 Uhr machen wir uns dann gemeinsam auf den Weg zum Schlosskeller zur +++ Schrill und Laut – Mir ist Eis +++

Schrill & Laut Event: https://www.facebook.com/events/357099471366980/

Schrill und Laut – Mir ist Eis!

Mir ist Eis
Ich bin Eis
Ach, warum sind denn nicht alle so Eis?
Ja, ist es denn ein Wunder…
…dass man sich in dieser lebensfeindlichen Winterkälte nicht einfach nur ein bisschen schwitzige Hitze und ein paar warme Gedanken wünscht?!

Mit der bekannten Verweigerung gegenüber jeglicher Realitäten startet Schrill und Laut heißkalt in das neue Jahr und veraMir ist Eis!breicht der aufgeheizten Partymenge das was sie jetzt am meisten braucht: Eis.
Lasst euch durchschütteln von einem Wechselbad der Aggregatzustände mit klirrendkaltem Sekt von den eisesten Barmenschen der Stadt, dampfenden Plattentellern von crstn, der selbst Schnee zum Brennen bringt und einer über-flüssigen Rosa Opossum, die jedem Mann mit heißblauen Augen Himbeereis zum Frühstück verspricht. Eine Nacht zum Dahinschmelzen!

Schrill und Laut – Mir ist Eis!
Freitag, 19.01.2018 | 22 Uhr
Schlosskeller Darmstadt
hier geht es zum Event bei Facebook

Wir wollen keine Demo für Alle in Frankfurt!

Am 20. Januar 2018 veranstalten die Menschen hinter der sogenannten „Demo für Alle“ ein sogenanntes „Symposium“ in Frankfurt am Main. Wie immer bei diesem Zusammenschluss von neurechten, erzkonservativen und radikalkatholischen Personen geht es vor allem darum, sexuelle Minderheiten zu beleidigen, als krank zu bezeichnen und mitunter zu kriminalisieren.
Die sogenannte „Demo für Alle“ behauptet, sich dem Schutz von Familien, Kindern und jungen Menschen verschrieben zu haben. Was sie jedoch tut, ist genau diesen das Leben schwer zu machen. Lesben, Schwule, Trans*, intersexuelle Menschen, Bisexuellekeine demo für alle in frankfurt sowie deren Angehörige leiden unter hetzerischer Propaganda und politischer Agitation, die auf nichts weiteres abzielt, als die Abwertung einer ohnehin schon marginalisierten Bevölkerungsgruppe.

Deshalb machen wir seit nunmehr drei Jahren der sogenannten „Demo für Alle“ das Leben schwer. Wir dulden keine Stimmungsmache gegen sexuelle Minderheiten. Nicht in Stuttgart, nicht in Wiesbaden, nicht in Frankfurt. Nirgendwo. Wenn Organisatorin Hedwig von Beverfoerde glaubt, ungestört rechte „Christen“ und Neonazis zu einer Hetzveranstaltung versammeln zu können, hat sie sich geschnitten. Wir werden wie immer vor Ort sein und wir werden wie immer schrill und laut sein, wie man es von uns erwartet. Wir wollen widersprechen und ein klares Zeichen setzen gegen Diskriminierung und für die Akzeptanz von Vielfalt.
Und wir wollen wie immer, dass möglichst viele Menschen von Darmstadt nach Frankfurt mit kommen.

Die AIDS-Hilfe Frankfurt hat eine Demo der Vielfalt und Liebe angemeldet, der wir uns anschließen. Die Kundgebung startet am 20. Januar um 11 Uhr auf der Hauptwache,  gegen 13 Uhr gibt es einen Demonstrationszug.

Wir wollen gemeinsam mit dem Zug nach Frankfurt reisen. Die beste Direktverbindung für eine frühzeitige Ankunft ist  die S3 um 10.05 Uhr von Gleis 3. Wer kein Ticket hat, jedoch günstig auf einem Gruppenticket mitfahren möchte, kann um 9.50 Uhr zu den Ticketautomaten in der Bahnhofshalle kommen.

Bringt Schilder, Trillerpfeifen und Fahnen mit! Wir bleiben bunt, laut, vielfältig und ungemütlich. Wir wollen keine Demo für Alle in Frankfurt und auch sonst nirgendwo!

Facebook-Event zur gemeinsamen Anreise. Hier erfahrt ihr auch die neusten Updates