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  • Keine „Demo für Alle“ – Gemeinsame Anreise aus Darmstadt

    Keine „Demo für Alle“ – Gemeinsame Anreise aus Darmstadt

    Zum wiederholten Mal sucht die sogenannte „Demo für Alle“ mit einer pseudochristlichen Anhäufung von Personen des rechten Spektrums die Landeshauptstadt heim. Wir haben uns diesen Hassveranstaltungen bereits in Stuttgart entgegengestellt und sind in Wiesbaden nun umso entschlossener. Kommt alle mit uns und zeigt Flagge für eine vielfältige Gesellschaft ohne Diskriminierung und Ausgrenzung.

    Unser gemeinsamer Aufruf des Bündnis für Solidarität und Vielfalt

    Was es braucht, ist bunter Widerstand!
    Für Solidarität und Vielfalt
    Gegen die sogenannte ‚Demo für Alle‘

    Am 25. Juni werden wir uns wieder dem antifeministischen, homofeindlichen, transfeindlichen und rassistischen Aufmarsch der sogenannten ‚Demo für Alle‘ in Wiesbaden entschieden entgegenstellen.

    Gemeinsam mit den Wiesbadener ‚Bündnis für Akzeptanz und Vielfalt – gegen Diskriminierung und Ausgrenzung‘ und anderen Gruppen werden wir lautstark und bunt die Hetzveranstaltung von Reaktionär_innen, Erzkonservativen, Fundamentalist_innen, Rechtspopulist_innen und Neonazis zu einem Desaster machen.

    Bereits im vergangenen Oktober wurde der sogenannten ‚Demo für Alle‘ das Marschieren durch die Wiesbadener Innenstadt fast unmöglich gemacht. Daran werden wir anknüpfen.

    Wir rufen alle Menschen in Darmstadt und Umgebung auf, mit uns zu kommen. Hierfür haben wir eine gemeinsame Anreise mit der Bahn organisiert. Wer kein Ticket hat, kann sich für die Teilhabe an einem Gruppenticket bei uns melden: gruppenticket@vielbunt.org

    Treffpunkt am 25.06.2017 um 12.20 Uhr am Hbf Darmstadt (Vorhalle)
    Treffpunkt zur Rückfahrt um 18.20 am Hbf Wiesbaden (vor dem Haupteingang)

    Hier geht es zur Veranstaltung bei Facebook. Zum Teilnehmen und Leute einladen

  • Pressemitteilung gegen das Symposium der Demo für Alle

    Pressemitteilung gegen das Symposium der Demo für Alle

    Als Teil des Bündnis für Akzeptanz und Vielfalt veröffentlichen wir die gemeinsame Pressemitteilung von über 100 Bündnisorganisationen.

    Wir wollen keine Veranstaltung dulden, auf der Sex tabuisiert wird, homofeindliche und transfeindliche Thesen propagiert werden und man uns für krank erklärt.
    Kommt am 06.05.2017 mit uns nach Wiesbaden!
    Gemeinsamer Treffpunkt um 08.30 Uhr am Bahnsteig.

    Gemeinsame Presseerklärung

    Schon 2016 stellten sich im Rahmen des Bündnisses für Akzeptanz und Vielfalt etwa 3.000 Personen aus der Wiesbadener Stadtgesellschaft und darüber hinaus gegen die populistischeHetze und bürgerlich verpackte Diskriminierung der sogenannten „Demo für alle“. Diese hat ihren Ursprung in der französischen Bewegung „Manif pour tous!“ und wird in Deutschland aus AfD-nahen Kreisen organisiert. Dabei setzt man, trotz anderslautender Lippenbekenntnisse in der Öffentlichkeit, auf die Unterstützung durch Organisationen wie NPD, Der III. Weg und Identitäre Bewegung, welche dem äußerst aggressiven rechten Rand der Gesellschaft zuzuordnen sind.

    Nun möchten dieselben Organisatoren am 06. Mai 2017 ein Symposium rund um das Thema „Sexualpädagogik der Vielfalt – Kritik einer herrschenden Lehre” in einem der Wahrzeichen unserer Stadt stattfinden lassen: Im Kurhaus Wiesbaden.
    Hierbei handelt es sich um einen Veranstaltungsort, der sich durch  vereinende und traditionelle Veranstaltungen wie der Ballnacht der AIDS-Hilfe Wiesbaden und zahlreiche Kunst- und Kulturveranstaltungen auszeichnet, die die gesellschaftliche Vielfalt dieser Stadt proklamieren. Es sollte weder hier noch anderswo einen Ort für pseudowissenschaftliche Vorträge und gezielte  Desinformation auf Kosten von gesellschaftlichen Gruppen geben.
    Am 06.05. werden Redner auf dem Podium stehen, welche die sogenannte „Homoheilung“, also Therapien zur angeblichen Heilung der Homosexualität, befürworten und offen für eine flächendeckende Diskriminierung werben. Dabei sprechen sie zwar von Kinderrechten und Familienwerten, schränken jedoch das Recht auf Wissen und Aufklärung ein und wollen tausenden fürsorglichen Eltern den Familienstatus aberkennen.

     

    „Als Bündnis für Akzeptanz und Vielfalt, unter dessen Namen im vergangenen Oktober über 100 Organisationen für eine  diskriminierungsfreie Gesellschaft auf die Straße gingen, werden wir auch diesmal wieder vor Ort sein und zeigen, dass unsere Gesellschaft vielfältig, bunt und offen ist. Wir sind bereit, diese Werte gegen jede Art von Angriff zu schützen“, kündigt Manuel Wüst, 1. Vorsitzender des initiierenden Vereins Warmes Wiesbaden e.V., an.
    Das Bündnis lädt daher zwischen 10:00 Uhr und 12:00 Uhr zu einem Regenbogenfest direkt vor dem Kurhaus ein. Mit Frühschoppen, Kinderprogramm und kurzen Reden wollen wir alle gemeinsam ein buntes Zeichen setzen. Es wird um Selbstversorgung gebeten.

     

    Ergänzende Informationen:
    Der 2016 eingeführte Lehrplan zur Sexualerziehung in Hessen rief umgehend Stimmen aus der rechten Szene um die berüchtigte  sogenannte „Demo für alle“ auf die Tagesordnung. Grund dafür war eine Modifikation der sexuellen Aufklärung im Schulunterricht: Den
    Schülern sollte die Akzeptanz von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intersexuellen Menschen vermittelt werden – und damit Offenheit, Diskriminierungsfreiheit und wertschätzendes Verständnis für Verschiedenheit und Vielfalt.
    Fakt ist: Andere Lebenskonzepte jenseits des heterosexuellen Vater-Mutter-Kinder-Modells und Geschlechtlichkeit unabhängig von der Zuweisung bei der Geburt sind längst gesellschaftliche Realität. Das Bündnis um Hedwig von Beverfoerde (ehemals CDU, gut vernetzt mit der Familie von Storch; AfD), das tatkräftig von Beatrix von Storch (AfD) und Birgit Kelle (CDU) unterstützt wird, ist sehr weit davon entfernt, dies zu akzeptieren. Der neue Lehrplan trete Kindergefühle und Elternrechte mit Füßen, so die Veranstalter der so genannten „Demo für Alle“.
    Zu diesen mit Füßen getretenen Kindergefühlen ist auch anzuführen, dass die Landesschülervertretung den neuen Lehrplan ausdrücklich befürwortet. Darüber hinaus erfüllt jede Bildungsinstitution ihren säkularen Auftrag. Die Würde von trans- oder intersexuellen Kindern und der Jugendlichen, die schwul, lesbisch oder bisexuell sind, wird dabei gezielt ausgeblendet. Die Existenz transsexueller Kinder und Jugendlicher wird einerseits angezweifelt, aber andererseits als „therapierbar“, im Sinne eines äußeren Zwangs hin zum zugewiesenen Geschlecht, dargestellt. Etwas, das die Bundesärztekammer und der Weltärztebund als unethisch einstufen.

    Das Bündnis für Akzeptanz und Vielfalt

    Das Bündnis für Akzeptanz und Vielfalt gründete sich im Oktober 2016 nach einem Aufruf der Wiesbadener Vereine Warmes Wiesbaden e.V. und AIDS-Hilfe Wiesbaden e.V..
    Innerhalb weniger Wochen fanden sich über 100 Organisationen und Vereinigungen, die eindeutliches und positives Zeichen für eine offene Gesellschaft setzen wollten. Zur Demonstration am 30.10. unter dem Titel „Ihr seid nicht alle“ fanden sich über 3.000 Personen aus dem Rhein-Main Gebiet zusammen. Die durchweg friedliche Demonstration setzte einen eindrucksvollen Gegenpol zur sogenannten „Demo für Alle“, die mit knapp 1.000 Demonstrant_innen weit unter den angekündigten Zahlen blieb.
    Die Organisationen des Bündnis für Akzeptanz und Vielfalt bilden fast das gesamte gesellschaftliche Spektrum ab und haben in dieser Form zum ersten Mal zusammengearbeitet
    Symposium
  • Protest gegen die „Demo für Alle“ in Wiesbaden

    Protest gegen die „Demo für Alle“ in Wiesbaden

    Mach mit beim bunten Widerstand!
    Für Solidarität und Vielfalt
    Gegen die sogenannte ‚Demo für Alle‘

    Am 30. Oktober werden wir uns dem antifeministischen, homofeindlichen, transfeindlichen und rassistischen Aufmarsch der sogenannten „Demo für Alle“ in Wiesbaden entschieden entgegenstellen.

    Gemeinsam mit den Wiesbadener ‚Bündnis für Akzeptanz und Vielfalt – gegen Diskriminierung und Ausgrenzung‘ und anderen Gruppen werden wir lautstark und bunt die Hetzveranstaltung von Reaktionär*innen, Erzkonservativen, Fundamentalist*innen, Rechtspopulist*innen und Neonazis zu einem Desaster machen.

    Gemeinsame Anreise aus Darmstadt

    Wir rufen alle Menschen in Darmstadt und Umgebung auf, mit uns zu kommen. Hierfür wurde vom Darmstädter Bündnis für Solidarität und Vielfalt eine gemeinsame Anreise mit dem Bus organisiert.

    Abfahrt am 30.10.2016 um 11.00 Uhr am Europaplatz (Hbf Darmstadt)
    Rückfahrt um 18.30 in Wiesbaden.

    Bitte meldet euch über unser Formular an.
    Die Mitfahrt ist kostenfrei, wir bitten aber im Bus um eine Spende.

    "Demo für Alle" in Wiesbaden
    Aufruf – Bündnis für Solidarität und Vielfalt
  • Demo für Alle nimmt Abstand

    Der homophobe Verein Ehe-Familie-Leben e.V. unter der Führung von Hedwig von Beverfoerde ruft für den 24. Juli zu einer „Demo für Alle“ in München auf. Es ist davon auszugehen, dass auch an diesem Tag etliche Rechte, Evanglikale, Identitäre, AfD-Menschen und Fundamentalist_innen aller Lager sich zu einer unheiligen und Besorgnis erregenden Allianz zusammenschließen. Das Ziel dieser Veranstaltungen ist  – nach unseren Erfahrungen – den meisten Teilnehmenden der sogenannten „Demo für Alle“ nicht klar. Der einzige Konsens zwischen Nazis, Fundis und verhindertem Landadel scheint der gemeinsame Hass gegen Lesben, Schwule, Trans* und Bisexuelle zu sein. Über eine darüber hinausgehende Verklemmtheit, mangelnde Erziehung, fehlende Bildung oder sonstige Schäden bei Organisator_innen und Teilnehmenden möchten wir keine öffentliche Aussage treffen.

    Demo für Alle nimmt Abstandvielbunt e.V. hat gegen die letzten drei rechten Aufmärsche der sogenannten „Demo für Alle“ in Stuttgart mobilisiert und ist mit großen Gruppen aus Darmstadt, Frankfurt und Wiesbaden angereist, um aktiv Widerstand zu leisten. Wir waren hier Teil einer großen Bewegung, die sich rechter Hetze und homophober Propaganda in den Weg gestellt hat. Unsere Gegner_innen haben den Gegenwind gespürt und es wurde ruhiger um die sogenannte „Demo für Alle“.

    Auf Distanz gegangen

    Seit einigen Tagen rufen Ehe-Familie-Leben e.V., die AfD, rechte Medien und andere Strukturen des menschenverachtenden Dunstkreises von Hedwig von Beverfoerde, Beatrix von Storch und Birgit Kelle zu einer weiteren „Demo für Alle“ in München auf.

    Wir erkennen hieran, dass unsere Gegner_innen Stuttgart als Schauplatz für ihr rechtes Treiben zunächst einmal als verloren betrachten. Man widmet sich nun der Bayerischen Landespolitik und versucht dort, Stimmung gegen sexuelle Minderheiten und gegen eine aufgeklärte Gesellschaft zu machen. Die Vermutung liegt nahe, dass die sogenannte „Demo für Alle“ sich in Bayern große Chancen erhofft, die Uhren zurück zu drehen.

    Wir erkennen an der Orientierung noch weiter nach Süden aber auch:
    Die sogenannte „Demo für Alle“ versucht, einen größtmöglichen Abstand zu Darmstadt einzunehmen. 😉

    Die Gegenveranstaltung Vielfalt für Alle! startet am 24. Juli um 12.30 Uhr am Richard-Strauss-Brunnen.

    Wir haben wieder eine Busfahrt organisiert: weitere Infos

    Die beste Zugverbindung ab Darmstadt mit dem EC 113 um 08.38 Uhr ab Gleis 10 erreicht um 12.10 Uhr den Münchener Hauptbahnhof.

    Bildet Gruppen, bleibt zusammen, seid friedlich und entschlossen!

    mehr Informationen:

    Queer.de Homophobe „Demo für alle“ kommt nach München (08.07.2016)

  • Bericht: 8. „Demo für Alle“ in Stuttgart

    Bericht: 8. „Demo für Alle“ in Stuttgart

    vielbunt leistet Widerstand gegen die 8. „Demo für Alle“ am 11.10.2015 in Stuttgart

    Am 11. Oktober fand in Stuttgart zum achten Mal die „Demo für Alle“ statt.
    Hierbei handelt es sich um eine ultrakonservative bis rechtsradikale Bewegung, die sowohl religiöse Fundamentalist_innen als auch Anhänger_innen verfassungsfeindlicher Gruppierungen in sich vereint. Mit den Schlagworten „Frühsexualisierung“ und „Gender-Wahnsinn“ wird vorgeblich gegen Schulaufklärung und die Baden-Württembergische Bildungsplanreform demonstriert, ebenso spricht sich die „Demo für Alle“ gegen die Gleichberechtigung von gleichgeschlechtliche Partnerschaften aus. Aus den Reihen der Demonstrationsteilnehmer_innen sind zudem offener Hass gegen Schwule, Lesben, Trans*, Frauen, Migrant_innen und andere Minderheiten zu vernehmen.

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