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  • Kommunalpolitik ist auch Queerpolitik

    Kommunalpolitik ist auch Queerpolitik

    Anlässlich der Hessischen Kommunalwahlen 2016 haben wir erstmals vielbunte Forderungen an die Kommunalpolitik formuliert und veröffentlicht. Im Dezember gingen diese sieben Forderungen mit der Bitte um Antwort bei allen derzeit in der Stadtverordnetenversammlung vertretenen Parteien ein.
    Mittlerweile haben wir von allen acht angeschriebenen Parteien Rückmeldungen erhalten und diese nun als Wahlprüfsteine auf unserer Webseite veröffentlicht.
    Wir haben uns entschieden, nicht auf die einzelnen Antworten einzugehen. Allgemein ziehen wir jedoch ein positives Resümee.
    Für (LGBT-)Wähler_innen in Darmstadt lohnt es sich, auch bei Kommunalwahlen hinsichtlich der Queerpolitik genau hinzusehen. Da sich alle angeschriebenen Parteien in Darmstadt in unterschiedlicher Weise positionieren, können Wähler_innen ihre Wahlentscheidung durchaus an diesem Themenfeld orientieren.
    Zum ersten Mal mussten sich Parteien in Darmstadt zur Kommunalwahl mit Forderungen aus der queeren Community auseinandersetzen. Unabhängig vom Inhalt der Rückmeldungen erkennen wir daran, dass alle Parteien geantwortet haben als positives Signal, dass die Parteien Forderungen von LGBT-Vertretungen ernst nehmen.

    Wir sehen, dass sich innerhalb der Parteien auch auf kommunaler Ebene ein Verständnis für die Notwendigkeit guter Queerpolitik entwickelt. Wir sehen aber auch, dass es sich hierbei um eine Antwort auf die Forderungen einer organisierten Minderheit handelt. Eine gute Minderheitenpolitik ist wichtig für eine Demokratie und sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Minderheitenschutz und eine Politik für Vielfalt und Toleranz sind gut für alle Bürger_innen einer Stadt, eines Landes, eines Staates.

    Unsere zentrale Forderung nach einem queeren Zentrum in Darmstadt wurde mehrheitlich unterstützt. Wir freuen uns darüber sehr. Schade ist, dass sich aus den Antworten beispielsweise nicht absehen lässt, ob sich in Darmstadt eine ernsthafte und umfassende Aufarbeitung der Homosexuellenverfolgung durch die Nationalsozialist_innen realisieren lässt.

    Unsere Wahlprüfsteine sind unter diesem Link zu finden. Zusätzlich zu den einzelnen Forderungen und den jeweiligen Antworten darauf stehen die komppletten Rückmeldungen der Parteien auch als Dateien zum Download zur Verfügung.
    Mithilfe einer Ampelmatrix haben wir alle Forderungen und alle Antworten vereinfacht in eine Grafik zusammengefasst.

    09.02.2016, Der Vorstand
    Kommunalpolitik
  • vielbunte Forderungen an die Kommunalpolitik

    vielbunte Forderungen an die Kommunalpolitik

    Forderungen an die KommunalpolitikDer Verein vielbunt e.V. sieht sich als Gestalter queeren Lebens sowie als Ansprechpartner und Sprachrohr für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Trans* (LGBT*) in Darmstadt. Aus diesem Grund nehmen wir die anstehenden hessischen Kommunalwahlen am 6. März 2016 zum Anlass, queere Forderungen an die Stadtpolitik zu formulieren.

    • In Darmstadt gibt es keinen physischen Ort des queeren Lebens. LGBT* stellen in unserer Gesellschaft nach wie vor eine diskriminierte Minderheit dar und brauchen Begegnungsräume und Schutzorte.
      Wir fordern ein
      queeres Zentrum, um ehrenamtliches Engagement in vielfältigen, bereits bestehenden Projekten (z.B. vielbunt Jugendgruppe und vielbunt Trans*gruppe) weiterhin zu ermöglichen und um anderen LGBT* und denen, die Erstkontakt zur Community suchen, eine Anlaufstelle zu bieten. Die queere Community braucht ein Zuhause und Ratsuchende eine offene Tür. 

    • Viele große und kleine Projekte von LGBT*-Organisationen werden durch immensen ehrenamtlichen Aufwand mit teilweise unzureichenden finanziellen Mitteln realisiert.
      Gerade bei der Arbeit, die wir als öffentliche Aufgaben betrachten, fordern wir eine stabile und fortlaufende finanzielle Unterstützung durch die Stadt Darmstadt.

    • Neben Aufklärungsarbeit und Unterstützung einzelner Projekte braucht es auch ein wiederholtes öffentlich sichtbares Bekenntnis der Stadt Darmstadt zu sexueller und geschlechtlicher Vielfalt ebenso, wie die klare Positionierung gegen Homophobie und Transphobie, damit LGBT* sich in ihrer Stadt anerkannt, willkommen und zugehörig fühlen.
      Beim Christopher Street Day 2015 haben viele Organisationen, Einrichtungen, Geschäfte und Privatmenschen durch Regenbogenfahnen an ihren Häusern Solidarität gezeigt.
      Wir fordern ein solches Zeichen künftig auch an allen öffentlichen Gebäuden der Stadt Darmstadt.
      Ebenso fordern wir fernab des Christopher Street Days ein Statement der Stadt Darmstadt. Sei es zum Internationalen Tag gegen Homophobie und Transphobie jährlich am 17. Mai oder an einem eigenen Darmstädter Aktionstag. 

    • Es gibt in Darmstadt bisher keine aktive LGBT*-Flüchtlingsarbeit. Die meisten Geflüchteten, die in Darmstadt ankommen und voraussichtlich bleiben werden, stammen aus Ländern, in denen Homosexualität verboten und unter Strafe gestellt ist. Ebenso bestehen bis in die Flüchtlingsunterkünfte gesellschaftliche Tabus und Diskriminierungsformen. Auch in Deutschland sind nicht-heterosexuelle bzw. trans* Geflüchtete gefährdet, müssen um ihre Sicherheit fürchten und können sich oft an niemanden wenden, um Hilfe zu erhalten. Auch die erfolgreiche Integration in eine Gesellschaft, in der sie nicht kriminalisiert und verfolgt werden, brauchen LGBT*-Flüchtlinge Unterstützung.
      Die Stadt Darmstadt muss die sensible Thematik von LGBT*-Flüchtlingen im Fokus haben und gewährleisten, dass auch in Flüchtlingsunterkünften niemand aufgrund seiner_ihrer sexuellen Identität diskriminiert oder bedroht wird. Ebenso muss es besondere Beratungs- und Betreuungsangebote für nicht-heterosexuelle bzw. trans* Geflüchtete geben.

    • Immer wieder melden sich Eltern, deren Kinder unter 14 Jahren sich zum gleichen Geschlecht hingezogen fühlen oder erklären, dass sie sich mit ihrem Geburtsgeschlecht nicht identifizieren können. Die bestehenden Beratungsstellen sind für diese Altersgruppe nicht ausreichend spezialisiert und wenden sich in solchen Fällen hilfesuchend an vielbunt e.V. Wir können jedoch weder für Kinder noch Eltern eine versierte Beratung anbieten.
      Wir fordern, für solche zwar seltenen aber dafür besonders sensiblen Fälle ein Hilfsangebot sicherzustellen.

    • Queere Belange benötigen in der Stadtverwaltung einen Ort. Derzeit wissen Menschen in Darmstadt bei LGBT*-spezifischen Angelegenheiten nicht, an welche Stelle sie sich wenden können und wer jeweils der_die richtige Ansprechpartner_in der Stadt Darmstadt ist.
      Auch die Stadtverwaltung braucht eine Zuständigkeit, um an LGBT*-Themen professionell zu arbeiten. So wie es auch städtische Beauftragte für Frauen, Jugend, Migrant_innen etc. gibt, fordern wir eine_n Ansprechpartner_in für sämtliche Angelegenheiten von Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Trans*.  Ein_eine solche städtische_r Beauftragte_r könnte auch zuständig sein für einen kommunalen Aktionsplan gegen Homophobie und Transphobie, der den Aktionsplan für Akzeptanz und Vielfalt des Landes Hessen ergänzt.

    • Auch in Darmstadt wurden Männer wegen ihrer Homosexualität verhaftet, in Konzentrationslager verschleppt und ermordet. Dieser Opfergruppe wird in Darmstadt weder gedacht, noch hat eine umfassende Aufarbeitung der Verfolgung von Homosexuellen in der Zeit des Nationalsozialismus und auch in der jungen Bundesrepublik stattgefunden.
      Wir fordern, sich mit diesem Aspekt der Geschichte auseinander zu setzen. Hierbei geht es um eine angemessene Aufarbeitung und einen Ort des Gedenkens, Erinnerns und Mahnens.

  • Vielfalt leben – Veranstaltung in der Stadtkirche

    Hetero, schwul, lesbisch, transqueer, transsexuell, … – Neue Herausforderungen für Kirche und Gesellschaft ?!

    In Kooperation mit vielbunt e.V. laden der Stabsbereich Chancengleichheit der Evangelischen Kirche Hessen-Nassau und die  Evangelische Stadtkirche Darmstadt zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Thema „Vielfalt leben“ ein.

    Aus dem Flyer:

    Kirchenvorstände, Pfarrerinnen und Pfarrer werden zu Segnungen gleichgeschlechtlicher Partnerschaften angefragt. Menschen bitten um seelsorgerliche Begleitung bei Geschlechtsumwandlung und um Segnung der neuen Identität.
    Wie kann Kirche auf solche Veränderungen reagieren, wie Menschen begleiten?
    Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat sich sehr bewuVielfalt lebensst mit Blick auf die Lebenswirklichkeit der Menschen für einen offenen Partnerschafts- und Familienbegriff entschieden. So lässt sich nach Dr. Volker Jung, Kirchenpräsident der EKHN, sehr wohl biblisch begründen, dass es in Familie darum geht, dass Menschen dauerhaft, verbindlich, verlässlich, partnerschaftlich und gerecht Verantwortung füreinander übernehmen.
    Die Änderung der Lebensordnung (Juni 2013) ermöglicht gleichgeschlechtlichen Partnerschaften einen Segnungsgottesdienst und den Eintrag ins Kirchenbuch.
    Dennoch gibt es nach wie vor Menschen, die Vorbehalte und Unsicherheiten gegenüber Menschen, die anders leben bzw. anders sind, haben.
    Wir wollen mit dieser Informations- und Diskussionsveranstaltung
    die Position der EKHN deutlich machen und dazu beitragen, offene Fragen zu klären. Darüber hinaus wollen wir für Offenheit und Toleranz gegenüber verschiedenen Lebensformen und -identitäten und damit für eine Kirche, in der allen ein Platz angeboten wird, werben.

    Panorama-Beitrag „Die Schwulenheiler“
    von Christian Deker

    dekerJournalist Christian Deker wird seinen Film „Die Schwulenheiler“ vorstellen. Der Film zeigt, dass Homophobie und alte Ressentiments gegen Homosexuelle in manchen Gesellschaftskreisen nach wie vor bestehen. Zum Beispiel ist es auch im 21. Jahrhundert noch möglich, dass Ärzt_innen Homosexualität als Krankheit betrachten und an deren angeblicher Heilung Geld verdienen.

    Podiumsdiskussion

    Im Anschluss findet unter der Moderation von Sebastian von Gehren (Referent für Interne Kommunikation bei der EKHN) eine Diskussion mit Vertreter_innen aus Kirchengemeinde und LGBT-Community statt:
    Matthias Roth (Evangelische Jugend in Hessen und Nassau e.V.)
    Eli Wolf (Pfarrerin, lesbisch, 2 Kinder)
    Alexander Arnold (Vorstand vielbunt e.V.)
    Anja Herzog
    und weiteren Menschen aus Kirche und Gesellschaft

    14. Dezember 2015, 19.30 Uhr
    Gemeindehaus der Stadtkirche Darmstadt
    An der Stadtkirche 1
    64283 Darmstadt

    Die Veranstaltung „Vielfalt leben“ beim Stabsbereich Chancengleichheit

  • „The Normal Heart“ im HoffART-Theater

    „The Normal Heart“ im HoffART-Theater Darmstadt

    Anlässlich des Welt-Aids-Tages zeigt das HoffART Theater in Zusammenarbeit mit der AIDS-Hilfe Darmstadt, dem Kommunalen Kino Weiterstadt und vielbunt – queere community darmstadt – das berührende Drama „The Normal Heart“ in deutscher Fassung.

    Der Film wird präsentiert von SKY.

    Termin: 01.12.2015, 19:30 Uhr, EINTRITT FREI

     „The Normal Heart“ im HoffART-TheaterThe Normal Heart (USA 2014, 132 min.)

    Im Sommer 1981 feiert der schwule Schriftsteller Ned Weeks (Mark Ruffalo) in einem Strandhaus auf Long Island den Geburtstag seines Freundes Craig Donner (Johnathan Groff), der seit kurzem mit dem charismatischen Bruce Niles (Taylor Kitsch) ausgeht. Obwohl Craig in der Blüte seines Lebens steht, bricht er am Strand zusammen. Nachdem Ned auf dem Heimweg in der New York Times über einen seltenen Krebs gelesen hat, der bei 41 Homosexuellen diagnostiziert wurde, sucht er Dr. Emma Brookner (Julia Roberts) auf, die schon mehrere schwule Patienten mit sonderbar seltenen Krankheiten behandelt hat. Als die ersten von Neds Freunden sterben, lädt er sein Umfeld zu Informationsabenden mit Dr. Brookner ein, die glaubt, dass die Krankheit sexuell übertragen wird. Je mehr Leute sterben, desto organisierter und lauter protestieren sie alle gegen die nachlässige Haltung des Gesundheitssystems, wodurch Ned auch den New-York-Times-Reporter Felix Turner (Matt Bomer) kennen lernt.

    Trailer anschauen unter: http://www.thenormalheart.hbo.com/

  • Plätzchenspenden für die viertkleinste AIDS-Gala der Welt

    Mit der Viertkleinsten AIDS-Gala der Welt fackeln wir wieder ein höchst glamourös-groteskes Feuerwerk für den guten Zweck ab: euch erwartet ein gnadenlos gemischtes Programm mit vielen bekannten und neuen Künstler_innen. Seid gespannt!

    Plätzchenspenden für die viertkleinste AIDS-GalaWie auch in den letzten Jahren wollen wir möglichst viele Spendengelder für die Darmstädter AIDS-Hilfe sammeln. Ein Teil dessen ist der traditionelle Plätzchenverkauf für den wir euch und eure Backkünste brauchen: Viele Plätzchen bedeuten viel Geld! Wer also Freude daran hat, zu backen und dabei etwas Gutes zu tun, ist aufgerufen uns in den kommenden Tagen (bis zum 27.11.)  Plätzchen, Kekse und Krokant zu spenden, den wir dann auf der AIDS-Gala in Bares verwandeln können. Je mehr desto besser!

    Meldet euch einfach bei: sanny.schmidt@hotmail.de

    Hier gehts zur Veranstaltung bei Facebook

  • Die viertkleinste AIDS-Gala der Welt

    vielbunt e.V. und die AIDS-Hilfe Darmstadt e.V. veranstalten am 28.11.2015 gemeinsam eine AIDS-Gala der etwas anderen Art.
    Die Solidaritätsveranstaltung mit Kultcharakter versammelt bekannte Künstler_innen und Newcomer aus verschiedenen Genres für den guten Zweck auf einer gemeinsamen Bühne. Moderatorin Rosa Opossum kündigt eine neue Form der Schonungslosigkeit an.
    Während man sich Spenden-Galas eher als große Prunk-Veranstaltungen mit viel Glanz und Gloria vorstellt, setzt die alternative AIDS-Gala von vielbunt, der AIDS-Hilfe und dem AStA der h_da auf Kanonen-Glitzer, Trash-Chic und verlotterten Pomp.
    Im Rahmen des Welt-AIDS-Tags geben sich am Samstag, den 28.11 überregional bekannte Künstler_innen und Newcomer, aber auch talentbefreite Störenfriede und altbekannte Publikumsschrecke auf der vielbunten Bühne die Klinke in die Hand. Wie auch bei den vergangenen „kleinsten AIDS-Galas der Welt“ wissen die Macher_innen genau so wenig wie das Publikum, wie das Bühnenprogramm letztendlich aussehen wird: Ganz nach dem Vorbild der Veranstaltungen in den letzten Jahren präsentiert Drag Queen und Moderatorin Rosa Opossum eine außergewöhnliche Mischung aus Live-Musik, Travestie, Kabarett und Anarchie: „Unser gemeinsamer Einsatz für Menschen die mit HIV leben besteht nicht nur aus Geld sammeln. Wer zu unserer Gala kommt, zeigt sich solidarisch und spricht sich gegen Stigmatisierung und Ausgrenzung aus. Das schützt die Künstler_innen und die sich so nennen, jedoch nicht vor meiner vernichtenden Moderation.“Bereits angekündigt haben sich Singer/Songwriter Hanne Kah und Patrik Jost sowie die Musiker Mad und Clinton aus Mainz und Kapstadt. Die anschließende After-Show-Party wird von klingt-gut.com mit tanzbarer Musik versorgt.viertkleinste AIDS-Gala
    Sämtliche Gewinne der Veranstaltung kommen der Aids-Hilfe Darmstadt e.V. zugute.
    Die Viertkleinste AIDS-Gala der Welt findet im Rahmen des Welt-AIDS-Tages statt. Weltweit erinnern jährlich am 1. Dezember verschiedenste Organisationen an das Thema HIV/AIDS und rufen dazu auf, aktiv zu werden und Solidarität mit HIV-Infizierten, an AIDS Erkrankten und den ihnen nahestehenden Menschen zu zeigen.
    Viertkleinste AIDS-Gala der Welt
    Datum: 28.11.2013
    Uhrzeit: 19.30 Uhr
    Ort: Glaskasten, Schöfferstraße 3, 64295 Darmstadt
    Internet: www.vielbunt.org
    Email: presse@vielbunt.org
    Telefon: 06151-3534346
    Hier geht es zum Event bei Facebook
  • Bericht: 8. „Demo für Alle“ in Stuttgart

    Bericht: 8. „Demo für Alle“ in Stuttgart

    vielbunt leistet Widerstand gegen die 8. „Demo für Alle“ am 11.10.2015 in Stuttgart

    Am 11. Oktober fand in Stuttgart zum achten Mal die „Demo für Alle“ statt.
    Hierbei handelt es sich um eine ultrakonservative bis rechtsradikale Bewegung, die sowohl religiöse Fundamentalist_innen als auch Anhänger_innen verfassungsfeindlicher Gruppierungen in sich vereint. Mit den Schlagworten „Frühsexualisierung“ und „Gender-Wahnsinn“ wird vorgeblich gegen Schulaufklärung und die Baden-Württembergische Bildungsplanreform demonstriert, ebenso spricht sich die „Demo für Alle“ gegen die Gleichberechtigung von gleichgeschlechtliche Partnerschaften aus. Aus den Reihen der Demonstrationsteilnehmer_innen sind zudem offener Hass gegen Schwule, Lesben, Trans*, Frauen, Migrant_innen und andere Minderheiten zu vernehmen.

    (mehr …)

  • Zweites Treffen der Task Force LGBT Refugees

    Liebe Mitglieder, liebe Community

    Am vergangenen Mittwoch fand die erste Task Force LGBT Flüchtlinge statt und hat gemeinsam über eine spezialisierte Hilfe für homosexuelle, bisexuelle und trans* Geflüchtete in Darmstadt nachgedacht.
    Wir haben uns entschieden, am Sonntag (27. September) einen Stand beim Willkommensfest für Geflüchtete in der Michaelisstraße zu organisieren Institutionen sowie andere Gruppen darüber zu informieren, dass Flüchtlinge mit LGBT-Hintergrund an uns verwiesen werden können.

    Task Force LGBT refugees
    refugees-welcome-darmstadt

    Für die Vorbereitung dieses Stands sowie weiterer Maßnahmen wird am kommenden Mittwoch weiter konkretisiert.

    Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, am Mittwoch, den 23. September zu unserem nächsten treffen zu kommen und sich einzubringen.

    Wir treffen uns um 19.30 Uhr im Seminarraum S103/9 im Alten Hauptgebäude der TU Darmstadt, Hochschulstraße 1 (barrierefrei zugänglich).

    Refugees Welcome! <3

  • vielbunt gegen die „Demo für Alle“

    Am 11. Oktober 2015 gehen zur sogenannten Demo für alle in Stuttgart wieder evangelikale und fundamentalistische Christ_innen, rechte Hetzer_innen, rechtspopulistische Politiker_innen, Neonazis und weitere sogenannte „Besorgte“ Seite an Seite auf die Straße, um gegen Gleichstellung, gleiche Rechte, Menschenrechte und Homosexualität generell zu demonstrieren.

    vielbunt war im April schon vor Ort, als die „Demo für Alle“ 4000 Vielfaltsgegner_innen marschieren ließ. Lediglich 300 Menschen stellten sich Demo für Alledieser schieren Masse entgegen. Das darf nicht wieder passieren.

    Deshalb: Komm mit uns nach Stuttgart, leiste friedlichen Widerstand, steh auf gegen die Feind_innen der Vielfalt und zeig ihnen, dass unsere Gesellschaft bunt ist!

    Wir werden denen, die gegen uns hetzen, nicht den Platz überlassen, damit sie ihre menschenverachtenden Parolen ungehindert verbreiten können.

    Wir werden denen, die im Glauben sind, die Stimme einer stillen Mehrheit zu sein, das Gegenteil beweisen.

    Ein breites Bündnis von queeren Verbänden, Parteiorganisationen und antifaschistischen Gruppen wird unter dem Titel „Regenbogen für Alle!“ vor Ort sein und klar machen, dass die Demo für Alle nicht willkommen ist. Deshalb, nicht nur am CSD:

    Bezieh Position!
    Protestiere!
    Leiste Widerstand!
    Stonewall was a riot!
    WIR KÖNNEN AUCH ANDERS!
    Peace :*

    Wir haben einen Reisebus bestellt – Ihr könnt euch für einen Sitzplatz hier verbindlich anmelden. <3

  • Task Force LGBT Flüchtlinge

    Liebe Mitglieder, liebe Community

    Seitdem in Darmstadt eine Außenstelle des Gießener Erstaufnahmelagers für Flüchtlinge eingerichtet wurde und einige hundert Menschen in unserer Stadt eine erste Zuflucht gefunden haben, ist die Hilfe für Geflüchtete ein noch größeres Thema als zuvor.
    Sehr solidarisch wurde von hunderten Freiwilligen eine Erstversorgung sichergestellt. Viele haben Kleidung, Spielsachen und auch Geld gespendet. Wichtig war, dass die die ohne irgendwas hier ankamen, genügend Kleidung und wenigstens eine bescheide Grundausstattung erhalten, bevor es weiter geht.

    Task Force LGBT Flüchtlinge
    refugees-welcome-darmstadt

    Immer auch denken einige von uns daran, dass unter den vielen, die kommen auch einige Schwule, Lesben, Bisexuelle und Trans* sein werden. Wir kennen die Berichte von IS-Terroristen, die schwule Männer vor großem Publikum von Hausdächern in den Tod werfen. Wir wissen, dass Homosexuelle in den meisten Ländern aus denen die Geflüchteten kommen, noch zusätzliche Verfolgung erleiden und um Leib und Leben fürchten müssen. Wir kennen auch Berichte von einzelnen Schwulen und Lesben die in Flüchtlingsunterkünften Diskriminierung ausgesetzt sind.
    Viele von uns haben das Bedürfnis, geflüchteten LGBT hier in Darmstadt zu helfen. Wie können wir den LGBT Menschen im Zeltcamp sagen, dass es uns und damit auch ein queeres Leben gibt? Wie können wir für sie da sein? Wie können wir helfen? Welche Hilfe ist überhaupt nötig?

    Um all diese Ideen zu sammeln und zu diskutieren, was nun zu tun ist und wie wir gemeinsam die richtigen Schritte einleiten können, laden wir euch herzlich zur Task Force LGBT Flüchtlinge ein:

    Am kommenden Mittwoch, 16.9.2015 um 19.30 Uhr treffen wir uns im Seminarraum S103/9 im Alten Hauptgebäude der TU Darmstadt, Hochschulstraße 1 (barrierefrei zugänglich).

    Refugees Welcome! <3

  • Schrill und Laut – KaraOstern

    KaraOsternLegendary KaraOstern geht in die siebte Runde!
    Wie jeden Ostersonntag startet am 05. April wieder KaraOstern, die legendäre Osterparty mit Rosas Karaoke-Contest.
    Bei KaraOstern kann sich jede_r nach Herzenslust auf der Bühne austoben. Wie jedes Jahr stellen wir zweihundert Millionen KaraOke-Songs zur freien Auswahl bereit. Einziges Manko ist und bleibt die Moderation von Rosa Opossum, die dieses Jahr noch uncharmanter und taktloser kommentiert als je zuvor.
    Natürlich gibt es im Hauptraum wie immer tanzbare Musik zum Austoben. Diesmal haben wir eine deutschlandweit bekannte DJane gewinnen können. Seid gespannt und freut euch auf Miss Günnie T.!

    Achtung: Die supergeile KaraOke geht nur bis 2.00 Uhr! Die Erfahrung zeigt, dass es sich lohnt schon um 22 Uhr da zu sein und früh allen Mut und Schnaps zusammen zu nehmen, um die Leute an die Wand zu singen. Vielleicht gibts sogar nen Preis! Währenddessen und danach wird natürlich wieder die ganze Nacht getanzt, was soll man machen.

    Schrill und Laut – KaraOstern

    Sonntag, 05. April 2015
    ab 22 Uhr
    4 (3) Euro Eintritt
    Schlosskeller Darmstadt

    Hier gehts zum Event bei facebook (Einfach teilnehmen und Leute einladen!)

  • Schrill und Laut: Feste Ricken

    feste rickenFrühling lässt sein blaues Band und so weiter und so weiter… Hormone und Blütenduft durchschwemmen die Atmosphäre und überall sind nur noch Frühlingsgefühle, Balztänze und Brunftzeit angesagt. Auch die menschlichen Platzhirsche und -hirsch_innen gehen nun wieder auf die Pirsch um sich einen Rick und/oder eine Ricke zu angeln. Ein wahres Naturschauspiel steht euch also bevor, bei „Schrill und Laut – Feste Ricken“ blasen die Hörner zum Halali und die queere Single-Jagdsaison ist eröffnet.

    Freitag 20. März 2015
    ab 22 Uhr // 4 (3) Euro
    Schlosskeller von Darmstadt

    mit Rosa Opossum
    und DJ Emma England (DontCanDJ)

    Hier gehts zum Event bei facebook

  • Schrill und Laut – Reeperbahn

    reeperbahnFür Fastnacht holen wir die sündigste Meile der Welt in den sündigsten Keller von Darmstadt. Das Rotlicht und die verruchten Vergnügungen der Reeperbahn sind ebenso berühmt-berüchtigt wie die Menschen die sich hier tummeln. Luden und Luder_innen, Kriminelle und Prominente, Huren und Solide…
    Die St. Pauli-Stimmung auf die Ohren und in die Beine liefert euch DJ Andy und wie immer begrüßt euch das stets leichte Mädchen Rosa Opossum zum Kostümcontest um den anzüglichsten Aufzug oder den verludersten Look zu küren. Seid dabei!

    Wir machen das Schloss zum Tollhaus!

    Schrill und Laut – Reeperbahn
    Tulpensonntag, 15.02.2015
    ab 22 Uhr /// 4 (3) Euro
    Schlosskeller Darmstadt

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  • Schrill und Laut – ICE, ICE, BABY!

    ICE, ICE, BABYWährend der Winter im Rest der Stadt frostige Stimmung verbreitet und frierende Menschen gegen den Durchzug abgefressene Plüschdackel vor den Türspalt legen, reißen wir die Türen ganz weit auf um heiße Menschen reinzulassen.
    In der klirrenden Januarkälte liefern wir euch ein heißkaltes Tiefschneegestöber von pinguinesken Ausmaßen. Heißregen! Kaltes Feuer! Glitzer und Fanfaren!
    Musik kommt von DJ Carsten, dem coolsten den wir haben und Schneekönigin Rosa wirft euch außer einem eisigen Blick vielleicht auch noch die eine andere andere Überraschung zu.

    Schrill und Laut – ICE, ICE, BABY!
    Freitag, 16. Januar 2015
    ab 22 Uhr // 4 (3) Euro
    Schlosskeller Darmstadt
    hier geht’s zum Facebook-Event!