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  • Schrill und Laut – Keine Hose, Keine Probleme

    Es soll Leute geben, die Zuhause herumlaufen als würden sie jeden Moment Besuch von der Fashion Police bekommen. So richtig ordentlich angezogen, mit Socken und Schuhen an und allem. Wie soll man sich so eingeengt und in seiner persönlichen Entfaltung beschnitten überhaupt entspannen und wie zuhause fühlen können…?! Wir kennen eigentlich nur Leute, die sich die Hosen schon runterreißen, bevor die Wohnungstür ins Schloss fällt. Und wir finden das auch richtig. Schlimm ist, dass die Befreiung vom einengenden Joch der Hose, die unsere Beine teilt und unseren Willen schwächt nur im Geheimen, im Häuslichen, um Privaten ausgelebt werden kann.
    Wir stellen uns klar dagegen: Für die Befreiung der Schenkel! Gegen das Diktat der skinny pants!
    keine hose, keine probleme
    Es gibt Alternativen! Eine andere Welt ist möglich:
    Röcke, Kleider, Jumpsuits, Hella-von-Sinnen-
    Gedächtnis-Overalls und Leggings für alle!
    Oder einfach nix für niemand!
    Entsagt dem Denim!
    Keine Hose, kein Problem!

    Damit die Nacht nicht in ein emanzipatorisches Jeansverbrennungsritual ausartet, haben wir für euch wieder das beste Partyprogramm des Monats zusammengestellt. Sensationelle Musik gibts von Emma England und wir halten wieder ein paar kleine Extras für euch bereit. Lasst die Hosen im Schrank und kommt alle!

    Schrill und Laut – Keine Hose, Keine Probleme
    Freitag, 19. Mai 2017
    22.00 Uhr
    Queers & Friends

    Hier gehts zum facebook-Event (teilnehmen und Leute einladen!)

    p.s. Schon die Gala hat berichtet: Skinny pants machen krank!
    p.p.s. Wir meinen das ernst: Wer mit Hose kommt, kriegt Probleme ♥ seriously.

  • „Wissenschafts“-Symposium im Kurhaus Wiesbaden absagen!

    „Wissenschafts“-Symposium im Kurhaus Wiesbaden absagen!

    Wie viele andere auch hat uns sehr überrascht, dass nach dem desaströsen Auftritt der sogenannen „Demo für Alle“ in Wiesbaden die homofeindliche und transfeindliche Organisation rund um  sich ein zweites Mal in die Stadt traut, die sich sehr mutig und entschieden gegen rechte Hetze und für eine vielfältige aufgeklärte Gesellschaft positioniert hat.

    Noch größere Verwunderung hat bei uns ausgelöst, dass das sogenannte „Wissenschafts“-Symposium von Hedwig von Beverfoerde und ihren Mitstreiter_innen ausgerechsymposiumnet im Kurhaus Wiesbaden stattfinden soll. Dem Ort, an dem seit vielen Jahren die traditionelle Ballnacht der AIDS-Hilfe stattfindet und mit dem die AIDS-Hilfe auch in stets gutem Kontakt stand.

    Auf Facebook haben viele Menschen ihren Unmut darüber ausgedrückt, indem sie der Location Kurhaus Wiesbaden schlechte Bewertungen gegeben haben. Diese Seite ist jedoch keine offizielle Seite des Kurhauses. Die Verantwortlichen werden die Kritik wahrscheinlich nicht sehen.

    Aus diesem Grund haben wir, wie einige andere schon vor uns, das Kurhaus Wiesbaden direkt angeschrieben und sie aufgefordert, die Veranstaltung abzusagen.
    Wiesbaden ist bunt, weltoffen und vielfältig und wir alle sind  bereit auch ein zweites Mal dafür zu sorgen, dass das so bleibt.

    Sehr geehrter Herr Michel,

    mit großer Verwunderung haben wir zur Kenntnis genommen, dass das Wiesbadener Kurhaus beabsichtigt seine Räume für eine Veranstaltung der sogenannten „Demo für Alle“ am 6. Mai 2017 zu  öffnen.

    Die dahinter stehende Organisation hat sich unter dem Vorwand des Kinderschutzes einem aggressiven Kampf gegen Schwule, Lesben, Bisexuelle und Trans* verschrieben. Sie propagiert eine Politik der Ausgrenzung und unterfüttert diese mit hetzerischen Botschaften gegen moderne Schulaufklärung und gegen eine vielfältige Gesellschaft.

    Im letzten Jahr haben sich alle Fraktionen im Hessischen Landtag und in der Wiesbadener Stadtverordnetenversammlung von der so genannten „Demo für Alle“ distanziert. Mehrere Tausend Menschen haben sich dem Aufmarsch der sogenannten „Demo für Alle“ entgegen gestellt und beherzt Widerstand geleistet. Das Bündnis für Akzeptanz und Vielfalt vereinte von AIDS-Hilfen über Selbstvertretungsorganisationen, städtische Stellen und Jugendverbände bis hin zu Gewerkschaften über einhundert Akteure.

    Für uns ist die Ausrichtung eines „Wissenschafts-Symposiums“ der sogenannten „Demo für Alle“ im Kurhaus aus diesem Grund gleichsam bedauerlich wie unerträglich. Das Wiesbadener Kurhaus war uns als Veranstaltungsort der Ballnacht der AIDS-Hilfe bisher nur positiv aufgefallen. Wir fragen uns ernstlich, was Sie dazu bewegt, sich einer Organisation zu öffnen, die den Grundsätzen von Vielfalt und Akzeptanz in einer modernen, aufgeklärten und sozialen Gesellschaft derart engegensteht.

    Wir rufen Sie auf, dies kritisch zu überdenken und die Veranstaltung mit den Organisator_innen der sogenannten „Demo für Alle“ abzusagen.

    Zahlreiche Gegenaktionen zu diesem „Wissenschaftssymposium“ sind bereits jetzt angekündigt.
    Sofern Sie an der Durchführung der Veranstaltung festhalten, werden auch wir uns am Protest dagegen beteiligen und die menschenverachtenden und gefährlichen Thesen nicht unkommentiert lassen.

    Mit freundlichen Grüßen 

     

    Kontakt zum Kurhaus:  https://www.wiesbaden.de/microsite/kurhaus/global/impressum.php

  • Schrill und Laut – KaraOstern

    Am Ostersonntag erwartet euch zum neunten Mal das Kult-Event im Schlosskeller: Bei Schrill und Laut KaraOstern mit Karaoke und knalliger Party. Tobt euch aus, kehrt euer Innerstes nach außen, express yourself auf der Bühne und auf der Tanzfläche!

    Legendary as usual – 9th annual KaraOstern Contest

    Wie jedes Jahr würden wir gerne behaupten, dss wir 2 Millionen Lieder oder vielleicht sogar alle Lieder der Welt (auch die ohne Vocals) anbieten. Aber dass das eine Lüge ist, haben alle mitbekommen. Deshalb sagen wir es einfach mal ganz ehrlich: Wir haben nur 1 Million Lieder. Aber soll die Gesangstalente nicht stören. Genausowenig wie die Präsentation und tänzerische Untermalung eurer Auftritte durch die Gastgeberin auf der Bühne: Rosa Opossum. Durch sie hat das Wort „Abmoderation“ eine neue Dimension gewonnen. Sie hat mit nett gemeinten Randbemerkungen schon mehr musikalischen Wunderkindern allen Mut genommen als das härteste Jurymitglied einer jeden Casting Show.

    Trotzdem wollen am Ende doch immer alle singen. Dehalb: Kommt pünktlich um 22 Uhr, fasst euch schnell ein Herz und singt, bevor ihr zum Schluss nicht mehr dran kommt! Die supergeile KaraOke endet um 2 Uhr! Dann reichts auch mit singen – schließlich wird natürlich wieder die ganze Nacht getanzt. Im Hauptraum gibt es Musik von DJ LarsVegas! Es wird unglaublich!

    Ostersonntag, 16. April 2017KaraOstern
    ab 22 Uhr (punktlich sein zum Singen!)
    Schlosskeller Darmstadt
    Hier gehts zum Event bei Facebook!

     

     

  • Schrill und Laut – It’s All About 6

    super6yVoll schlimm, es soll ja Zeiten gegeben haben, in denen man überhaupt nie offen über 6 reden durfte. Eine ganze Ziffer aus der Grundzahlenreihe zwischen 1 und 10 wurde einfach so wegtabuisiert und selbst in Partnerschaften war 6 mit Scham und Schuldgefühlen besetzt. Die Kirchenmoral und das insgesamt verklemmte Establishment hat eigentlich seit dem Mittelalter kaum zugelassen, offen über das zu sprechen, was da zwischen 5 und 7 ist. Obwohl es ohne 6 ja eigentlich gar nicht geht. Zum Glück sind die meisten von uns nach der 6uellen Revolution geboren, die in der Achtundsexiger-Bewegung quasi ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht hat. Damit die Entwicklung nicht wieder rückwärts verläuft, ist es weiterhin wichtig, sechsy zu bleiben und sexte Geburtstage so zu feiern, wie sie fallen.

    6 means 6

    Unser versechstes Jubiläum hält wie immer ein paar liebevolle Details für euch bereit. Neben super6y Marian (Vorsicht: Versechslungsgefahr mit Sixi Hartmann) an den Turntables grüßt euch die Frau, die erst bei der Sex anfängt zu zählen: Dr. Rosa Sommer beantwortet eure Fragen rund um Sechsualität und auch Liebe. Für die praktische Umsetzung wartet auch wieder der allseits beliebte All Gender Dark Room auf reges Treiben, Kalkulieren und Potenzieren. Denkt immer dran: No means no, yes means yes und 6 means 6.

    Schrill und Laut – It’s All About 6
    Freitag, 17.03.2017
    ab 22 Uhr
    Schlosskeller Darmstadt
    Queers + super6y Friends

    Ihr könnt beim Facebook-Event teilnehmen und Leute einladen!

  • Schrill und Laut – Deine Mutter

    deine mutterSie tänzeln ungeduldig vor dem Badezimmer während du dich fertig machst, haben einen kritischen Blick auf dein Outfit wenn du dich verabschiedest und sitzen die ganze Nacht nervös ihm Sessel, bis du bei Sonnenaufgang wieder viel zu zerstört erst beim vierten Versuch den Schlüssel in die Wohnungstür rein bekommst: Deine Eltern.
    Selbst wenn du schon lange ausgezogen bist, rufen sie in den ungünstigsten Momenten an, beschweren sich, dass du nie zu Besuch kommst, geben dir eingetupperte Kürbissuppe mit und fragen ständig wann du endlich deinen Abschluss machst. Und wenn du samstagmittags mit Augenringen wie ein Pandabär am Esstisch sitzt, wollen sie noch so komische Sachen wissen, über diese ominöse Party auf der du gestern warst. Als wären die nie jung gewesen! Eins wissen wir: Auch unsere Eltern waren mal in unserem Alter. Und auch unsere Eltern waren mal feiern. Nur halt nicht bei Schrill und Laut. Was muss das für eine Faszination sein, die von dieser sagenumwobenen Party ausgeht. Die würden auch gern mal hin. Die wollen das mal sehen. Die sollten das erleben!

    Bring deine Mutter

    Deshalb: Bringt im Januar eure Eltern mit! Die coolen Alten werden eine flotte Sohle aufs Parkett legen und dir ihre Standardtanz-Moves von damals beibringen, die eher schüchternen Exemplare können einen Gesprächskreis bilden. Mutti lernt endlich all deine Verflossenen kennen und Vati kann Rosa mal vorführen, was er damals beim Bund mit den anderen Kameraden gemacht hat. Wer Oma oder Opa mitbringt, kommt gratis rein! Es winken lange Gespräche darüber dass DJs früher noch Vinyl und Kassetten aufgelegt haben, elterliche Kuppelversuche, intergenerativer Dialog und ungläubige Blicke auf allen Seiten.

    Den perfekten Soundtrack für die Familienfeier liefert DJ Carsten (Let’s Go Queer, Wiesbaden) auf dem Mainfloor. Auf dem 2nd Floor für das etwas andere Partyerlebnis organisieren wir – echt jetzt! – eine Tupperparty (Wie eine Dildoparty, nur mit Dosen)!
    Wir meinen das ernst!

    Eintritt trotz allem erst ab 18. Gilt auch für Teenmoms!
    queers + friends + mothers* (fathers, sisters, uncles, …)
    Cocktailbar – Happy Hour bis 0 Uhr!

    20.01.2017 // 22 Uhr
    Schlosskeller Darmstadt

    Hier geht es zum Facebook-Event!

  • Kick-Off des Arbeitskreises Queeres Zentrum

    Kick-Off des Arbeitskreises Queeres Zentrum

    Liebe Mitglieder

     Am 28.11.2010 wurde vielbunt gegründet. An diesem Tag hat eine Handvoll Menschen ein neues Kapitel in der queeren Geschichte von Darmstadt und darüber hinaus gelegt. In den letzten sechs Jahren haben wir viel Arbeit geleistet, konnten einige wichtige Ziele erreichen und sind dafür auch ziemlich bekannt geworden.
    Wir haben Christopher Street Days quasi aus Wohnzimmern heraus organisiert, mussten Jugendgruppenstunden in viel zu kleinen Kellerräumen verbringen und die angesammelten vielbunten Schätze vom Demo-Megafon bis zum aufblasbaren Einhorn sind über etliche Dachböden, Regale und Abstellkammern in der ganzen Stadt verteilt.
    Vor zwei Jahren erhielt der damalige Vorstand deshalb den Auftrag, sich noch mehr als zuvor um eigene Räume für die vielfältigen Angebote Arbeitskreis Queeres Zentrumund Projekte von vielbunt zu kümmern. Und es hat auch wirklich genau zwei Jahre gedauert, bis dieses Ziel in greifbare Nähe gerückt ist. Bei der letzten Mitgliederversammlung in diesem Monat konnten wir euch mitteilen, dass die Stadtverordnetenversammlung beabsichtigt, vielbunt eigene Räume in Darmstadt zu überlassen. Kurz darauf war es beschlossene Sache: Wir werden in einem Teil der Oetinger Villa ein Queeres Zentrum mit einer vollen hauptamtlichen Stelle einrichten!

     

    Gefeiert wurde diese Neuigkeit am letzten Wochenende bei unserem vielbunten Jahresabschluss. Nun kommt wohl der größte aber auch schönste Teil der Arbeit und ein weiterer Meilenstein in unserer Vereinsgeschichte:
    Zum Jahreswechsel werden wir in unsere eigenen Räume in der Oetinger Villa einziehen können. vielbunt bekommt ein Zuhause, das ein wenig renoviert und mit Leben gefüllt werden muss.

    Mitmachen und Mitgestalten

    Da dies das Ergebnis des Engagements und der Unterstützung aller Mitglieder ist, möchten wir euch einladen, die nächsten Schritte auch weiterhin gemeinsam zu gehen.
    Wie soll ein Queeres Zentrum in Darmstadt aussehen? Wie wird sich unsere Arbeit in Zukunft gestalten? Wie soll das Queere Zentrum heißen und wie sieht das erste Jahr in unseren eigenen vier Wänden aus?
    Um dies zu diskutieren, zu planen und gemeinsam zu entscheiden und auch tatkräftig anzupacken, gründet sich
    am 13. Dezember 2016 um 18.00 Uhr
    der Arbeitskreis Queeres Zentrum.

     

    Wir freuen uns über eine breite Beteiligung aller Mitglieder. Um besser planen zu können und eine passende Räumlichkeit für dieses Treffen zu finden, sagt uns per Email kurz Bescheid, ob ihr teilnehmt: info@vielbunt.org

    Wir freuen uns auf euer Kommen

  • Schrill und Laut – The Barty Party

    Die Temperaturen sinken. Es wird kalt im Gesicht – besonders an der Oberlippe. Schön dass man zur Schrill und Laut den warmen Damenbart stehen lassen darf. Schnauzer, Schnorres und Pornobalken sind am 18. November nicht nur gern gesehen, sondern das absolute Must-Have des
    Abends. Egal oBarty Partyb aus Plastik, Echthaar oder Kokosfaser, fein gezwirbelt oder als breite Rotzstop- Bürste: Lasst eurem Haarwuchs und eurer Fantasie freien Lauf! Als Experte für Haarmoden im Gesicht und vor allem für tanzbare Musik empfängt euch DemBambiSeiMudder mit Elektroswing, House und anderen elektronischen Beats
     
    Achtung: Rosa hat angekündigt traditionell ihre kostenfreie rektale Prostatavorsorge im Aktionsmonat Movember anzubieten. Jedoch weisen wir dringend darauf hin, ihr und allen anderen Tunten mit langen Gummihandschuhen aus dem Weg zu gehen und sich nicht beschwatzen zu lassen.
    Schrill und Laut – The Barty Party
    Freitag, 18. November 2016

    22 Uhr
    Schlosskeller Darmstadt
    Hier geht es zum Event bei Facebook
  • Protest gegen die „Demo für Alle“ in Wiesbaden

    Protest gegen die „Demo für Alle“ in Wiesbaden

    Mach mit beim bunten Widerstand!
    Für Solidarität und Vielfalt
    Gegen die sogenannte ‚Demo für Alle‘

    Am 30. Oktober werden wir uns dem antifeministischen, homofeindlichen, transfeindlichen und rassistischen Aufmarsch der sogenannten „Demo für Alle“ in Wiesbaden entschieden entgegenstellen.

    Gemeinsam mit den Wiesbadener ‚Bündnis für Akzeptanz und Vielfalt – gegen Diskriminierung und Ausgrenzung‘ und anderen Gruppen werden wir lautstark und bunt die Hetzveranstaltung von Reaktionär*innen, Erzkonservativen, Fundamentalist*innen, Rechtspopulist*innen und Neonazis zu einem Desaster machen.

    Gemeinsame Anreise aus Darmstadt

    Wir rufen alle Menschen in Darmstadt und Umgebung auf, mit uns zu kommen. Hierfür wurde vom Darmstädter Bündnis für Solidarität und Vielfalt eine gemeinsame Anreise mit dem Bus organisiert.

    Abfahrt am 30.10.2016 um 11.00 Uhr am Europaplatz (Hbf Darmstadt)
    Rückfahrt um 18.30 in Wiesbaden.

    Bitte meldet euch über unser Formular an.
    Die Mitfahrt ist kostenfrei, wir bitten aber im Bus um eine Spende.

    "Demo für Alle" in Wiesbaden
    Aufruf – Bündnis für Solidarität und Vielfalt
  • Schrill und Laut – Dirty Dating

    Dirty DatingSchluss mit Sommer, Schluss mit verstohlenen Blicken quer über die Liegewiese und Schluss mit am Ende doch wieder keinen Move gemacht haben.
    Der Herbst kommt, es wird Zeit sich was Kuschliges auszusuchen und sich gegenseitig Wärme zu spenden. Es ist Zeit, die Hemmungen abzulegen und alle Register zu ziehen. Es ist Zeit für Dirty Dating!
    Lasst euch hinreißend mitreißen vom Sog der Erotik auf der Tanzfläche. Gebt euch gegenseitig sexy einen aus und schaut euch dabei superdeep in die Augen. Verteilt schamlos Küsse bis die Wangen glühen. Tragt eine Wassermelone!

    Für Singles und alle anderen

    Der September ist wie immer besonders den willigen Singles gewidmet. Auch dieses Mal haben wir uns einige Specials ausgedacht, um zusammenzubringen, wer sich sonst nie getroffen hätte. Wir geben euch den sanften Schubs direkt in die Arme eures Schwarms! Verdammt noch mal: Wir verbinden Menschen! Uns ist egal ob jemand gerade schon besetzt ist! Wir verraten nix!
    Heiße und unwiderstehliche Musik für den ersten Schritt ins Glück auf dem Dancefloor liefert euch Collect Call!

    Hier gehts zum facebook-Event. Teilnehmen und Leute einladen!

  • 14 x Darmstadt Frontrunners beim Lauf für mehr Zeit!

    Lauf für mehr Zeit

    Auch dieses Jahr gibt es nur zwei Möglichkeiten: Mitlaufen oder Mitspenden!

    Der Lauf für mehr Zeit ist jedes Jahr ein Highlight für die Darmstadt Frontrunners. Bei diesem Lauf für den guten Zweck laufen so viele Frontrunner wie bei keinem anderen Stadtlauf!

    Dazu gehört immer eine Spendenaktion, bei der die Spenden zu 100% an den Förderverein der AIDS-Hilfe Frankfurt gehen. 2016 soll der Vorjahresbetrag erneut übertroffen werden. Das Spendenziel liegt bei 750€!


    Motiviert die Frontrunner indem ihr spendet! Jeder noch so kleine Betrag hilft, das Ziel zu erreichen und unterstützt die AIDS-Hilfe Frankfurt!

  • OpenMicNight Juni 2016 – Rückblick

    OpenMicNight Juni 2016 – Rückblick

    Kennt ihr das? Ihr freut euch so über etwas, dass ihr einfach nicht die richtigen Worte findet? Nachdem ich die ersten Absätze nun mehrfach gelöscht und irgendwie anders wieder angefangen habe, schreibe ich einfach drauf los:

    WOW! Ihr seid super! Darmstadt ist super! Was ein toller Abend!

    Auf der Bühne der zweiten OpenMicNight in 2016 mit dem Motto „Märchenwelt“ standen dieses mal 14 Künstler_innen. Von Tanz, Stand up, Theater, Zauberei bis Travestie war alles dabei. Moderiert wurde der Abend von unserer liebreizenden Aurora DeMeehl.

    Das HoffArt-Theater war voll, viele von euch harrten trotzdem über Stunden auf dem Boden aus. So füllte sich das Theater mit fast 120 Menschen.

    Dank sommerlicher 35 Grad (gefühlt), naja zumindest im Theater, hattet ihr ordendlich durst und habt  die Getränke-Kasse zum Glühen gebracht. Dank unserer zwei Hoppelhasen-Barkeeper war der Getränkenachschub auch dieses Mal wieder ohne langes Warten gesichert.

    Erst irgendwann nach 22:30 Uhr waren wir mit dem Progamm durch. Sichtlich wohl haben sich alle gefühlt, denn erst gegen 3 Uhr in der Früh haben wir die letzten Gäste aus dem Hof gekehrt. Eine Premiere. Hier geht ein besonder Dank an Lisa Harres, die uns Kurzerhand ein kleines Open Air Konzert geliefert hat. Mit ihrer offenen, warmherzigen Art hat sie sicherlich einige Gäste in ihren Bann gezogen.

    Wir haben uns sehr gefreut, dass wir in eurem Namen und im Namen von Vielbunt e.V., der AIDS-Hilfe Darmstadt e.V. die gesammelten Spenden in der stolzen Höhe von

    +++ 540 EUR +++

    überreichen konnten.

    Wir möchten uns bei allen Menschen bedanken, die uns geholfen haben, die OpenMicNight zu planen, zu gestalten und durchzuführen sowie allen Künstler_innen und Gästen, die diesen Abend zu einem so wunderschönen Ereignis gemacht haben.

    Ach übrigens, auch wenn die Gagaladies das Gerücht verbreiten, dass sie mit Grippe im Bett lagen, in Wirklichkeit hatten wir ihnen ihren Auftritt aufgrund seelischer Grausamkeit gerichtlich untersagt. Alles nur für Euch!

    Bis zur nächsten OpenMicNight am 8.10.2016!

  • Mahnwache Pulse Orlando

    Mahnwache OrlandoBei der Mahnwache für die Opfer des Anschlags in Orlando wurde die folgende Ansprache in Hamburg, Münster, Bielefeld und Darmstadt verlesen:

    Wir schauen heute mit großer Trauer und Bestürzung nach Orlando, wo ein sinnloses und brutales Attentat gestern 50 Menschen das Leben gekostet hat und viele weitere Verletzte zu beklagen sind. Die Opfer dieses feigen Verbrechens haben einen Club besucht. Sie wollten feiern, flirten und tanzen. Sie wollten einfach nur ausgelassen sein und eine großartige Nacht erleben. Sie wollten die Freiheit genießen, so sein zu können, wie es ihrer sexuellen Identität und Orientierung entspricht. In ihre Fröhlichkeit hinein trat ein Terrorist, der ihnen diese Freiheit, der ihnen dieses Recht auf Vielfalt absprach, und der 50 von ihnen wahllos erschoss.

    Es ist kaum möglich, Worte zu finden für den Hass und die Brutalität dieses fanatischen Mörders. Zu groß ist das Entsetzen und zu groß ist die Trauer über diese Tat, die unschuldige, wehrlose Menschen getroffen hat – und mit der wir alle gemeint sind, die wir lesbisch sind oder schwul, queer, bi, inter oder trans*. Die Opfer aus dem Pulse in Orlando hatten einfach das Pech, zur falschen Zeit am falschen und doch richtigen Ort zu sein: einem Club, der für Lebensfreude steht und der für 50 von ihnen zur Todesfalle geworden ist.

    Ein Angriff auf unsere Community

    Eine solche Tat kann jeden von uns treffen. Terroristen kennen keine Grenzen, weder räumlich noch in ihrem verbrecherischen Vorgehen. Das haben wir in den letzten Monaten und Jahren schmerzvoll erfahren müssen. Die Terroristen des sogenannten Islamischen Staates wollen unsere offene und pluralistische Gesellschaft treffen. Dafür ist ihnen jedes Ziel und jedes Mittel recht.

    Trotzdem war das Ziel dieses Anschlages sicher nicht zufällig ein Gay Club. Auch wenn wir noch zu wenig über die Hintergründe dieser Tat wissen, so zeigt sie eines doch auf schmerzhafte Weise sehr deutlich: Homophobie tötet! Dieser Angriff zielte explizit auf eine bestimmte Lebensweise. Es ist ein Angriff auf unsere Community.

    Die Frage dabei ist aber nicht, ob es ein islamistischer oder ein homophober Anschlag war. Jeder Gewaltakt des sogenannten Islamischen Staates oder derer, die sich auf ihn berufen, ist automatisch ein homophober Akt. Unsere Community steht für vieles von dem, was Islamisten bekämpfen: die sexuelle Freiheit und eine offene Gesellschaft, die ein Zusammenleben in Vielfalt organisiert und aushält. Das zeigt sich an Taten wie der in Orlando von gestern. Aber das zeigt sich auch an den brutalen Morden schwuler Männer, die im Namen des IS von Hochhausdächern gestürzt werden – und an die wir heute genau so denken wollen.
    Das Attentat von Orlando traf nun erstmals in einem so großen und unvorstellbaren Ausmaß Opfer der LGBTI-Community. Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind bei ihren Familien und all jenen, die ihnen nahestanden.

    Dear folks of Orlando: Our hearts are full of sadness. Our thoughts are with you, with your families and friends. We suffer with you. Our solidarity is with you.

    We send you our love. And we know, that hate will never win. Love is much stronger than hate and violence can ever be. Even such an brutal act can’t take your freedom, your joy of life, your passion, your hope and your love.

    Jeder Mensch hat das Recht, so leben und lieben zu können, wie es seiner/ihrer sexuellen Identität und Orientierung entspricht. Diese Freiheit kann ein solcher Terrorakt auf brutale und erbarmungslose Weise angreifen. Nehmen kann er uns diese Freiheit nicht.

    Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit und Schwesterlichkeit, Solidarität, Menschenwürde und Menschenrechte sind am Ende stärker als Hass, Gewalt und Unfreiheit es jemals sein können. Das dürfen wir bei aller Wut über diese Tat nicht vergessen. Hass und Ausgrenzung können nicht unsere Antwort sein.

    Lasst uns weiter mutig, kämpferisch und entschlossen sein

    Was gestern in Orlando geschehen ist, kann uns jederzeit auch in Deutschland, auch hier in unserer Stadt treffen. Doch diese Gewissheit sollte uns nicht davon abhalten, weiterhin mit allem Selbstbewusstsein, das wir haben, für Vielfalt und Freiheit zu kämpfen und uns den Gegnern der Vielfalt und der Freiheit entschlossen entgegen zu stellen.

    Angst ist kein guter Ratgeber. Deshalb lasst uns auch weiter mutig, kämpferisch und entschlossen sein, um den geistigen Brandstiftern jedweder religiösen oder politischen Ausrichtung hierzulande zu zeigen, dass sie mit ihrem Hass und ihrer Ausgrenzung in unserer Gesellschaft keinen Platz haben. Das sind wir den Opfern von Mord und Gewalt, das sind wir den Toten von Orlando schuldig.

    Es ist nur ein kleiner Schritt vom Wort zur Tat. Wer in seinen Reden gegen Minderheiten hetzt, wer sich auf öffentlichen Plätzen oder in den Parlamenten ans Mikrofon stellt, und sich über sexuelle Orientierung lustig macht, wer in Zwischenrufen fordert, dass Homosexuelle ins Gefängnis gehören: Der legt die Grundlage für solche Taten. Und wer zu all dem schweigt, Frau von Storch, Frau Petry, Herr Höcke oder Herr Gauland, wer sich hiervon nicht klar und glaubhaft distanziert: der stimmt zu!

    „Liebe ist die einzige Macht, die im Stande ist, einen Feind in einen Freund zu verwandeln“, hat Martin Luther King gesagt. Hass führt zu Taten wie jener, die uns heute hier in Trauer und Solidarität vereint.

    „Am Ende“, auch das hat Martin Luther King gesagt, „am Ende werden wir uns nicht an die Worte unserer Feinde erinnern, sondern an das Schweigen unserer Freunde.“

    Noch fehlen uns die Worte, noch lähmt der Schmerz unsere Zungen. Doch wenn Menschenhass und Ausgrenzung laut werden, schweigen wir nicht mehr.

    Doch für den Moment möchte Euch daher einladen und bitten, nun schweigend der Menschen zu gedenken, die gestern in Orlando ihr Leben lassen mussten.

  • Kundgebung zum IDAHIT 2016

    Kundgebung zum IDAHIT 2016

    Seit elf Jahren ist der 17. Mai als Internationaler Tag gegen Homophobie (IDAHO) ein wichtiger Tag im queeren Kalender. In Darmstadt begehen wir – wie viele andere Städte weltweit – seit einigen Jahren darüber hinaus den Internationalen Tag gegen Homophobie und Transphobie, um um auf Missstände und Diskriminierung gegenüber Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Trans* aufmerksam zu machen und friedlich für ein tolerantes und offenes Miteinander zu demonstrieren.

    IDAHIT – ein Schritt weiter

    In diesem Jahr möchten wir erstmals einen Schritt weiter gehen: Aus diesem Grund labeln wir dieses Jahr den 17. Mai zum IDAHIT, dem Internationalen Tag gegen Homophobie, Interphobie und Transphobie. So wie Homosexualität nicht mehr als Krankheit diskriminiert wird, wollen wir dies auch für Trans* und Inter* erreichen. Jedes Geschlecht verdient Respekt. Dafür demonstrieren wir gemeinsam mit allen Unterstützer_innen auf dem Luisenplatz.

    Wir werden um 18.30 Uhr eine Kundgebung veranstalten, zu der es verschiedene Redebeiträge geben wird.
    Eingeladen ist unter anderem ein Vorstandsmitglied von Intersexuelle Menschen e.V., und Aktivist_innen aus dem Rhein-Main-Gebiet.

    Wir rufen alle trans*, lesbischen, bisexuellen, inter*, schwulen, queeren und heterosexuellen Menschen auf, ein sichtbares und hörbares Zeichen gegen Homophobie, gegen Transphobie und gegen Gewalt an intersexuell geborenen Menschen zu setzen und am 17. Mai um 18.30 Uhr Uhr zum Darmstädter Luisenplatz zu kommen. Bitte sagt dies auch euren Freund_innen, Bekannten und Familienmitgliedern weiter!

    Nach der Veranstaltung wird dank des Einsatzes der DGB-Jugend und weiterer befreundeter Organisationen im programmkino rex der Film PRIDE gezeigt. Über Kartenvorverkauf und weitere Infos halten wir euch auf dem Laufenden.

  • Informationsveranstaltung Rainbow Refugees

    Informationsveranstaltung Rainbow Refugees

    Schwule, lesbische, bisexuelle, trans* oder inter* Geflüchtete sind eine Minderheit innerhalb einer Minderheit.
    Die Betroffenen stellen eine besonders vulnerable Gruppe mit spezifischen Bedarfen und Problemlagen dar.

    In der ersten von zwei Informationsveranstaltungen hat die Gruppe Rainbow Refugees Darmstadt von vielbunt e.V. in Kooperation mit dem Frauenbüro eine Fachreferentin mit langer Erfahrung in der LGBT-Flüchtlingsarbeit für eine Informationsveranstaltung eingeladen. Jouanna Hassoun ist hauptamtliche Mitarbeiterin des LSVD Berlin-Brandenburg und ist dort unter anderem mit der Leitung des Projekts MILES (Zentrum für Migranten, Lesben und Schwule) betraut.

    Rainbow Refugees sind überall

    Die Informationsveranstaltung richtet sich sowohl an Menschen die hauptamtlich in der Flüchtlingsarbeit tätig sind, als auch an freiwillig Helfer_innen und solche die sich zukünftig gerne ehrenamtlich engagieren möchten. Es sind sowohl Aktive aus der LGBT-Flüchtlingsarbeit angesprochen als auch diejenigen die allgemein Flüchtlingsarbeit machen. Rainbow Refugees sind überall.

    Ziele der Veranstaltungsreihe „Rainbow Refugees“ ist sind
    Sensibilisierung für kulturspezifische Auffassungen von Sexualität und Geschlecht, Besondere Bedürfnislagen und Schutzaspekte von LGBT-Geflüchteten, die Vernetzung von Strukturen und Einzelpersonen.

    Rainbow Refugees
    Refugees welcome!


    Wir freuen uns auf eine fruchtbare und interessante erste Veranstaltung.

    22. April 2016
    18.30 Uhr
    Bessunger Knabenschule
    Hier geht es zum Event bei Facebook