Kategorie: Aktuelles

  • 66. Treffbunt – kreuz und queer durch Darmstadt

    8113020354_356770721a_oSommer! Endlich Sommer! Die Temperaturen steigen und auch unsere Laune raus zu gehen in die bunte Natur… Und da es schließlich schon Tradition ist, wenn man es zum zweiten Mal macht, zieht es uns am  11.07.2016 ab 19:30 Uhr mal wieder zum Picknicken in den  Herrngarten. Wir haben für Euch ein Auge auf den Wetterbericht, der bisher gar nicht so schlecht aussieht und melden uns mit einer Alternative, wenn es doch nicht so einladend sein sollte.  Es ist im Sommer immer etwas voll im Park, aber wir haben auf der Karte mal einen Zielbereich markiert in dem wir uns gegenseitig finden und zusammen die größte Picknickdecke Darmstadts auslegen. Also findet Euch einfach neben dem Teich in der Nähe vom Johann-Heinrich-Merck-Denkmal ein  (ACHTUNG! Anders als letztes Jahr!).

    treffbunt-herrngarten

    Also Häppchen vorbereiten, Getränke kaltstellen und die Decke unter den  Arm klemmen und ab in den Park. Tupperschalen tauschen, plaudern und neue Leute kennenlernen.  Das Picknick kann losgehen. Bitte beachtet, dass Grillen im Park nicht erlaubt und vom Ordnungsamt nur ggf. toleriert wird.

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  • vielbunt mit eigenem LKW auf dem CSD Frankfurt 2016

    Auch dieses Jahr wird vielbunt wieder mit einem LKW an der Demo-Parade des CSD Frankfurt am 16.Juli 2016 teilnehmen. Wir laden euch herzlich ein, mit uns nach Frankfurt zu fahren und diesen tollen Tag zu genießen.

    ANMBildschirmfoto 2016-07-02 um 13.41.38ELDUNG:
    Zwecks Planung meldet euch bitte über das folgende Formular an:
    Anmeldung für die Teilnahme vielbunt auf dem CSD FFM > 

    Wenn ihr Zeit habt tragt euch auch als Helfer_in für Auf- und Abbau des LKW ein, mit vielen Händen geht das auch sehr schnell.

    Mehr Informationen auch auf facebook.

    Wir freuen uns auf euch!

  • Theaterbesuch – Kaspar Hauser

    Theaterbesuch – Kaspar Hauser

    Wir schauen uns am Samstag, dem 9. Juli 2016, gemeinsam das Handlungsballett „Kaspar Hauser“ von Tim Plegge an.

    18:20 Uhr: Wir treffen uns an der Hauptpforte des Staatstheaters Darmstadt.  Die Hauptpforte liegt an der Hügelstraße (Nordseite des Staatstheaters) bei der Einfahrt in die Theatergarage.

    18:30 Uhr: Der Ballettdirektor des Hessischen Staatsballetts, Tim Plegge, nimmt uns persönlich für eine kurze Führung in Empfang. Wir werden sehen, wie sich die Tänzerinnen und Tänzer auf ihren Auftritt vorbereiten und wie die Bühne für „Kaspar Hauser“ aus Sicht der Darsteller aussieht.

    19:00 Uhr:  Die Dramaturgin Josefine Sautier wird uns im Foyer des Großen Hauses etwas zum Stück „Kaspar Hauser“ selbst erzählen.

    19:30 Uhr: Beginn der Vorstellung.   Dauer etwa 2 Stunden.

    Informationen zum Stück gibt es unter
    https://www.staatstheater-darmstadt.de/spielplan-tickets/stueckinfo/kaspar-hauser/2016-01-29-19-30-1.html#about

    WIE IHR TEILNEHMEN KÖNNT
    Beim Staatstheater Darmstadt sind bis zum 5. Juli 2016 auf vielbunt e.V. Karten zum regulären Preis von 34 € beziehungsweise 27,50 € für unseren gemeinsamen Theaterbesuch reserviert (Auftragsnummer 312194).

    Ihr könnt Euch auch andere Plätze aussuchen, wenn Ihr weniger ausgeben möchtet. Jeder kauft sich seine Karte bitte selbst. Student_innen der mit dem Staatstheater Darmstadt kooperierenden Hochschulen können die Karte als Freikarte schon vor der üblichen Frist bekommen. Selbstverständlich bekommt Ihr die Karten auch ermäßigt, wenn Ihr eine Ermäßigungsberechtigung habt.

    Am 6. Juli wird die Reservierung aufgelöst, ab dann müsst Ihr euch Eure Karten auf jeden Fall selbst aussuchen. Und wem egal ist, dass er nicht mit der Gruppen zusammen sitzt, kann sich seine Karte auch im Webshop des Staatstheaters kaufen.

    Wer nicht persönlich zu Vorverkaufskasse des Staatstheaters Darmstadt kommen kann, ruft dort am besten unter 06151 2811-600 an. Man kann am Telefon mit Kreditkarte bezahlen und sich die Karten per E-Mail zuschicken lassen. Per E-Mail ist die Vorverkaufskasse unter vorverkauf@staatstheater-darmstadt.de zu erreichen.

    Wir möchten uns vorab beim Staatstheater Darmstadt für diese Möglichkeit und die Organisation dieses Vielbunt-Specials bedanken!

  • OpenMicNight Juni 2016 – Rückblick

    OpenMicNight Juni 2016 – Rückblick

    Kennt ihr das? Ihr freut euch so über etwas, dass ihr einfach nicht die richtigen Worte findet? Nachdem ich die ersten Absätze nun mehrfach gelöscht und irgendwie anders wieder angefangen habe, schreibe ich einfach drauf los:

    WOW! Ihr seid super! Darmstadt ist super! Was ein toller Abend!

    Auf der Bühne der zweiten OpenMicNight in 2016 mit dem Motto „Märchenwelt“ standen dieses mal 14 Künstler_innen. Von Tanz, Stand up, Theater, Zauberei bis Travestie war alles dabei. Moderiert wurde der Abend von unserer liebreizenden Aurora DeMeehl.

    Das HoffArt-Theater war voll, viele von euch harrten trotzdem über Stunden auf dem Boden aus. So füllte sich das Theater mit fast 120 Menschen.

    Dank sommerlicher 35 Grad (gefühlt), naja zumindest im Theater, hattet ihr ordendlich durst und habt  die Getränke-Kasse zum Glühen gebracht. Dank unserer zwei Hoppelhasen-Barkeeper war der Getränkenachschub auch dieses Mal wieder ohne langes Warten gesichert.

    Erst irgendwann nach 22:30 Uhr waren wir mit dem Progamm durch. Sichtlich wohl haben sich alle gefühlt, denn erst gegen 3 Uhr in der Früh haben wir die letzten Gäste aus dem Hof gekehrt. Eine Premiere. Hier geht ein besonder Dank an Lisa Harres, die uns Kurzerhand ein kleines Open Air Konzert geliefert hat. Mit ihrer offenen, warmherzigen Art hat sie sicherlich einige Gäste in ihren Bann gezogen.

    Wir haben uns sehr gefreut, dass wir in eurem Namen und im Namen von Vielbunt e.V., der AIDS-Hilfe Darmstadt e.V. die gesammelten Spenden in der stolzen Höhe von

    +++ 540 EUR +++

    überreichen konnten.

    Wir möchten uns bei allen Menschen bedanken, die uns geholfen haben, die OpenMicNight zu planen, zu gestalten und durchzuführen sowie allen Künstler_innen und Gästen, die diesen Abend zu einem so wunderschönen Ereignis gemacht haben.

    Ach übrigens, auch wenn die Gagaladies das Gerücht verbreiten, dass sie mit Grippe im Bett lagen, in Wirklichkeit hatten wir ihnen ihren Auftritt aufgrund seelischer Grausamkeit gerichtlich untersagt. Alles nur für Euch!

    Bis zur nächsten OpenMicNight am 8.10.2016!

  • Neu! Schwimmen im Freien!

    Ab heute! Queeres Schwimmen im Freien – Jeden Dienstag 19:30 Uhr im DSW Freibad am Nordbad im Bürgerpark!

    Und weiteren queeren Sport findet ihr hier:  AG Sport und Bewegung

    SuB_FVV_Schwimmen

  • Trans* und Recht. Film – Vortrag – Austausch

    Die AIDS-Hilfe Darmstadt e.V. und vielbunt e.V. laden am Donnerstag, 7. Juli 2016, zm Informationsabend „Trans* und Recht“ mit Film, Vortrag und Austausch ein. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im TIP, Theater im Pädagog, Pädagogstraße 5, Darmstadt und richtet sich vor allem an Trans*Menschen, aber auch Allies, Multiplikator_innen, Berater_innen und Interessierte sind herzlich willkommen.

    Der Abend beginnt um 19 Uhr mit einem filmischen Input; ausgewählte Passagen aus dem Film „Transamerica“ weisen auf Herausforderungen hin, denen Trans*Personen begegnen können. Es folgt ein informativer Vortrag in dem, neben rechtlichen Aspekten, auch Unterstützungsstrukturen und die Vielfalt von Geschlechterrollen aufgezeigt werden. Der Referent Till Randolf Amelung ist GenderforschTransRechtBilder und im Vorstand des Landesverbandes für transgeschlechtliche Selbstbestimmung in Niedersachsen. Ein entspanntes Get-Together beendet die Veranstaltung.

    Hintergrund: Menschen die am Anfang ihrer Trans*biografie stehen haben häufig wenige Kenntnisse über juristische und bürokratische Aspekte ihrer Situation. Auch können die Fortschritte einer Transition ins Zielgeschlecht durch rechtliche Hürden gebremst werden. Der von der AIDS-Hilfe Darmstadt und vielbunt konzipierte Abend stellt Informationen für Trans*Personen und für ein interessiertes (Fach)Publikum bereit, zeigt lokale sowie bundesweite Beratungs- und Vernetzungsstrukturen auf und macht das Thema Trans* in der Öffentlichkeit sichtbarer.

    Die Veranstaltung ist kostenfrei und wird aus Landesmitteln des Aktionsplans für Akzeptanz und Vielfalt gefördert.

    Weitere Informationen: Dr. Yvonne Bach
    AIDS-Hilfe Darmstadt e.V.
    Elisabethenstr. 45
    64283 Darmstadt

    Tel. 06151 280 73
    Fax 06151 280 76
    E-Mail: yv.bach@darmstadt.aidshilfe.de

    Hier geht es zur Veranstaltung bei facebook.

    Der Flyer hier zum Download: Trans-und-Recht-Flyer

     

     

  • Die Freiheit wir selbst zu sein.

    Mittwoch – wir haben wieder Badminton gespielt, wie jeden Mittwoch. Heute waren wir acht Spieler, haben uns auf dem einen Feld immer abgewechselt, hatten ein tolles spielerisches Niveau – sogar Zuschauen hat richtig Spaß gemacht.

    Trotzdem war es heute für mich anders.

    Ich hatte gerade gelesen, dass außerhalb der Community kaum verstanden wird, was die 49 Todesopfer in Orlando mit dem sperrigen Begriff „LGBTQ-Schutzraum“ zu tun haben. Ich hatte gerade gelesen, dass 40% der Deutschen finden, Homosexuelle sollten sich in der Öffentlichkeit nicht küssen. Beides entsetzt mich und wühlt mich enorm auf.

    Und genau das hat mich heute ausgesprochen sensibel gemacht für die unbeschwerte Stimmung die wieder in den 3 Stunden Badminton geherrscht hat. Und ich musste an die Zeit denken, als wir noch im „SoccersTreff“ gespielt haben, als auf dem Tennisfeld nebenan der Trainer seine Schützlinge gerne mit „Schwuchtel“ angemotzt hat.

    In den Gesichtern der Jungs habe ich heute bei jedem Einzelnen vor allem die Unbeschwertheit wahrgenommen und wie jeder einfach er selbst ist. Mir ist klarer denn je geworden, warum wir uns zum Badminton, zum Schwimmen, zum Radfahren, zum Walken, zum Joggen, zum Yoga und vielem mehr treffen.

    Neben dem Sport gibt es uns für einen bestimmten Zeitraum einfach sehr viel Freiheit wir selbst zu sein.

    Von Herzen Danke allen, die sich immer wieder kümmern, die organisieren, helfen, unterstützen und engagieren – bei uns aber auch in den anderen AGs, Veranstaltungen, Organisationen.

    Danke an diejenigen, die den Frankfurter Volleyball Verein (FVV) möglich machen – Danke an die Menschen die Vielbunt sind.

    Es ist so wichtig.

  • Zweiter Infotag: Rainbow Refugees sind überall

    Schwule, lesbische, bisexuelle, trans* oder inter* Geflüchtete sind eine Minderheit innerhalb einer Minderheit.
    Die Betroffenen stellen eine besonders vulnerable Gruppe mit spezifischen Bedarfen und Problemlagen dar.

    Für die zweite Informationsveranstaltung der Gruppe Rainbow Refugees Darmstadt von vielbunt e.V. in Kooperation mit dem Frauenbüro konnte Norbert Dräger als Fachreferent gewonnen werden. Er ist seit einigen Jahren innerhalb der AIDS-Hilfe Frankfurt mit diesem Thema betraut.

    Rainbow Refugees sind überall

    Die Informationsveranstaltung richtet sich sowohl an Menschen die hauptamtlich in der Flüchtlingsarbeit tätig sind, als auch an freiwillig Helfer_innen und solche die sich zukünftig gerne ehrenamtlich engagieren möchten. Es sind sowohl Aktive aus der LGBT-Flüchtlingsarbeit angesprochen als auch diejenigen die allgemein Flüchtlingsarbeit machen. Rainbow Refugees sind überall.

    Ziele der Veranstaltungsreihe „Rainbow Refugees sind überall“ sind die Sensibilisierung für kulturspezifische Auffassungen von Sexualität und Geschlecht, Besondere Bedürfnislagen und Schutzaspekte von LGBT-Geflüchteten, die Vernetzung von Strukturen und Einzelpersonen.

    Wir freuen uns auf eine fruchtbare und interessante Veranstaltung.Rainbow Refugees sind überall

    24. Juni 2016
    18.30 Uhr
    Altes Hauptgebäude der TU Darmstadt
    Hochschulstraße 1
    Raum S103/109

     

  • Mahnwache Pulse Orlando

    Mahnwache OrlandoBei der Mahnwache für die Opfer des Anschlags in Orlando wurde die folgende Ansprache in Hamburg, Münster, Bielefeld und Darmstadt verlesen:

    Wir schauen heute mit großer Trauer und Bestürzung nach Orlando, wo ein sinnloses und brutales Attentat gestern 50 Menschen das Leben gekostet hat und viele weitere Verletzte zu beklagen sind. Die Opfer dieses feigen Verbrechens haben einen Club besucht. Sie wollten feiern, flirten und tanzen. Sie wollten einfach nur ausgelassen sein und eine großartige Nacht erleben. Sie wollten die Freiheit genießen, so sein zu können, wie es ihrer sexuellen Identität und Orientierung entspricht. In ihre Fröhlichkeit hinein trat ein Terrorist, der ihnen diese Freiheit, der ihnen dieses Recht auf Vielfalt absprach, und der 50 von ihnen wahllos erschoss.

    Es ist kaum möglich, Worte zu finden für den Hass und die Brutalität dieses fanatischen Mörders. Zu groß ist das Entsetzen und zu groß ist die Trauer über diese Tat, die unschuldige, wehrlose Menschen getroffen hat – und mit der wir alle gemeint sind, die wir lesbisch sind oder schwul, queer, bi, inter oder trans*. Die Opfer aus dem Pulse in Orlando hatten einfach das Pech, zur falschen Zeit am falschen und doch richtigen Ort zu sein: einem Club, der für Lebensfreude steht und der für 50 von ihnen zur Todesfalle geworden ist.

    Ein Angriff auf unsere Community

    Eine solche Tat kann jeden von uns treffen. Terroristen kennen keine Grenzen, weder räumlich noch in ihrem verbrecherischen Vorgehen. Das haben wir in den letzten Monaten und Jahren schmerzvoll erfahren müssen. Die Terroristen des sogenannten Islamischen Staates wollen unsere offene und pluralistische Gesellschaft treffen. Dafür ist ihnen jedes Ziel und jedes Mittel recht.

    Trotzdem war das Ziel dieses Anschlages sicher nicht zufällig ein Gay Club. Auch wenn wir noch zu wenig über die Hintergründe dieser Tat wissen, so zeigt sie eines doch auf schmerzhafte Weise sehr deutlich: Homophobie tötet! Dieser Angriff zielte explizit auf eine bestimmte Lebensweise. Es ist ein Angriff auf unsere Community.

    Die Frage dabei ist aber nicht, ob es ein islamistischer oder ein homophober Anschlag war. Jeder Gewaltakt des sogenannten Islamischen Staates oder derer, die sich auf ihn berufen, ist automatisch ein homophober Akt. Unsere Community steht für vieles von dem, was Islamisten bekämpfen: die sexuelle Freiheit und eine offene Gesellschaft, die ein Zusammenleben in Vielfalt organisiert und aushält. Das zeigt sich an Taten wie der in Orlando von gestern. Aber das zeigt sich auch an den brutalen Morden schwuler Männer, die im Namen des IS von Hochhausdächern gestürzt werden – und an die wir heute genau so denken wollen.
    Das Attentat von Orlando traf nun erstmals in einem so großen und unvorstellbaren Ausmaß Opfer der LGBTI-Community. Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind bei ihren Familien und all jenen, die ihnen nahestanden.

    Dear folks of Orlando: Our hearts are full of sadness. Our thoughts are with you, with your families and friends. We suffer with you. Our solidarity is with you.

    We send you our love. And we know, that hate will never win. Love is much stronger than hate and violence can ever be. Even such an brutal act can’t take your freedom, your joy of life, your passion, your hope and your love.

    Jeder Mensch hat das Recht, so leben und lieben zu können, wie es seiner/ihrer sexuellen Identität und Orientierung entspricht. Diese Freiheit kann ein solcher Terrorakt auf brutale und erbarmungslose Weise angreifen. Nehmen kann er uns diese Freiheit nicht.

    Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit und Schwesterlichkeit, Solidarität, Menschenwürde und Menschenrechte sind am Ende stärker als Hass, Gewalt und Unfreiheit es jemals sein können. Das dürfen wir bei aller Wut über diese Tat nicht vergessen. Hass und Ausgrenzung können nicht unsere Antwort sein.

    Lasst uns weiter mutig, kämpferisch und entschlossen sein

    Was gestern in Orlando geschehen ist, kann uns jederzeit auch in Deutschland, auch hier in unserer Stadt treffen. Doch diese Gewissheit sollte uns nicht davon abhalten, weiterhin mit allem Selbstbewusstsein, das wir haben, für Vielfalt und Freiheit zu kämpfen und uns den Gegnern der Vielfalt und der Freiheit entschlossen entgegen zu stellen.

    Angst ist kein guter Ratgeber. Deshalb lasst uns auch weiter mutig, kämpferisch und entschlossen sein, um den geistigen Brandstiftern jedweder religiösen oder politischen Ausrichtung hierzulande zu zeigen, dass sie mit ihrem Hass und ihrer Ausgrenzung in unserer Gesellschaft keinen Platz haben. Das sind wir den Opfern von Mord und Gewalt, das sind wir den Toten von Orlando schuldig.

    Es ist nur ein kleiner Schritt vom Wort zur Tat. Wer in seinen Reden gegen Minderheiten hetzt, wer sich auf öffentlichen Plätzen oder in den Parlamenten ans Mikrofon stellt, und sich über sexuelle Orientierung lustig macht, wer in Zwischenrufen fordert, dass Homosexuelle ins Gefängnis gehören: Der legt die Grundlage für solche Taten. Und wer zu all dem schweigt, Frau von Storch, Frau Petry, Herr Höcke oder Herr Gauland, wer sich hiervon nicht klar und glaubhaft distanziert: der stimmt zu!

    „Liebe ist die einzige Macht, die im Stande ist, einen Feind in einen Freund zu verwandeln“, hat Martin Luther King gesagt. Hass führt zu Taten wie jener, die uns heute hier in Trauer und Solidarität vereint.

    „Am Ende“, auch das hat Martin Luther King gesagt, „am Ende werden wir uns nicht an die Worte unserer Feinde erinnern, sondern an das Schweigen unserer Freunde.“

    Noch fehlen uns die Worte, noch lähmt der Schmerz unsere Zungen. Doch wenn Menschenhass und Ausgrenzung laut werden, schweigen wir nicht mehr.

    Doch für den Moment möchte Euch daher einladen und bitten, nun schweigend der Menschen zu gedenken, die gestern in Orlando ihr Leben lassen mussten.

  • 65. Treffbunt – kreuz und queer durch Darmstadt

    3klang-csddarmstadtSelten passiert es uns, dass wir die Location kurzfristig verschieben müssen. Wer bei Regen und Gewitter picknicken möchte, soll sich natürlich von mir nicht aufhalten lassen. Alle anderen können sich gerne um 19:30 zum Treffbunt im 3klang am Riegerplatz einfinden.Das Picknick im Herrgarten findet dann hoffentlich im Juli statt.

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  • Das war eine wunderbar sonnige vielbunte Radtour

    Bei bestem Radelwetter ging es heute zur Thomashütte – und das hat großen Spaß gemacht. Du willst die nächste Tour auf keinen Fall verpassen? Einfach den vielbunt Kalender abonnieren oder unsere Seite liken : https://www.facebook.com/AG-Sport-und-Bewegung-vielbunt-eV-1621089114805391/

    vielbunte Radtour

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  • OpenMicNight im Juni

    OpenMicNight im Juni

    Logo rot„Rapunzel, Rapunzel, lass mir dein Haar herunter!“ denn die OpenMicNight am 10. Juni 2016  im HoffART Theater  steht ganz unter dem Motto „Märchenwelt“ und wird diesmal von unserer bezaubernden „Rapunzel DeMeehl“ (Aurora DeMeehl) moderiert!

    Einlass: 19:00 Uhr, Beginn 19:30.

    Also schnappt Euch die Bühne für 10 Minuten und unterhaltet uns! Die OpenMicNight geht in die nächste Runde und öffnet ihre Tore wieder für Spaß, Spannung, Unterhaltung, Musik, Tanz, Gesang und – diesmal auch mit Zauberei! Ihr habt es euch schließlich gewünscht!

    +++ JETZT ANMELDEN: Mail an treffpunkte@vielbunt.org +++ oder spontan am Abend auf die Bühne springen! (mehr …)

  • Gender Trouble evangelisch – Vortrag an der EHD

    Die Professorin für Soziale Arbeit Barbara Thiessen hält am 30. Juni

    2016 in der Evangelischen Hochschule Darmstadt einen Vortrag  mit dem Titel „Gender Trouble evangelisch –
    Religiös begründete Abwehrstrategien gegen
    Gender- und Queerkonzepte“

    Aus dem Flyer:

    „Der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland veröffentlichte 2013 die Orientierungshilfe „Zwischen Angewiesenheit und Autonomie. Familie als verlässliche Gemeinschaft stärken“, in der ein
    pluralistisches Familienverständnis proklamiert wurde. Prof. Dr.
    Barbara Thiessen war Mitglied der Kommission, die die Publikation
    erarbeitete.
    In konservativen Kreisen innerhalb und außerhalb der evangelischen Kirche stieß die Orientierungshilfe auf heftige Kritik. Sie war stark getragen von antifeministischen Vorwürfen des ‚Genderismus und von Homophobie. Barbara Thiessen analysiert vor diesem Hintergrund die Verflechtungen von Familien- und Genderfragen und rechtspopulistischen Strömungen wie AfD und Pegida, die regelmäßig vor dem sogenannten ‚Gender-Wahn‘ warnen.
    EKD und kirchliche Institutionen sind dabei gefordert zu klären, wie
    künftig mit ideologischen Positionen umzugehen ist, die Werte der
    Geschlechtergerechtigkeit und sexuellen Vielfalt diffamieren.“

    30.06.2016
    14:00 Uhr
    EH Darmstadt
    Walter-Rathgeber-Haus (1. Stock, Raum 9)

    Die Veranstaltung wird durchgeführt vom Gender- und Frauenforschungszentrum der Hessischen Hochschulen.

    Gender Trouble evangelisch
    Gay Christ (by Latuff)
  • Resolution gegen Homo-, Bi-, Trans*- und Inter*Feindlichkeit

    Resolution gegen Homo-, Bi-, Trans*- und Inter*Feindlichkeit

    Gemeinsame Resolution von vielbunt, AStA TU Darmstadt, Jusos Darmstadt und der Grünen Jugend Hessen. Die Resolution wurde am internationalen Tag gegen Homophobie (IDAHO) am 17.05.2016 auf dem Luisenplatz Darmstadt verlesen.

    Am 17. Mai 1990 hat die Weltgesundheitsorganisation beschlossen, Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel für Krankheiten zu streichen. Nichtsdestotrotz werden LGBTIQ* weltweit verfolgt, diskriminiert, erniedrigt und getötet. Auch in Europa haben sich unter dem Deckmantel so genannter besorgter Eltern LGBTIQ* Feind_innen zusammengefunden und wollen alle, die nicht ihrem heteronormativen vorgestrigen Weltbild entsprechenden Menschen aus der Öffentlichkeit und dem Bewusstsein verbannen. Evangelikale Kirchen und die katholische Kirche unterstützen weltweit Kampagnen gegen die Rechte von LGBTIQ* – von Verhinderung einer Ehe für alle über die schädliche “Homoheilung” bis hin zum Aufruf zur Verfolgung von LGBTIQ*. Wir fordern die Gesellschaft dazu auf, sich zusammen mit uns dieser Bewegung zu widersetzen, jeden Tag und überall – nicht nur am CSD!

    Im Kampf für die Rechte von LGBTIQ* wurde schon viel erreicht, dennoch gibt es dringenden Handlungsbedarf. Noch immer werden Trans*- und Inter*personen als Menschen mit psychischen oder körperlichen Störungen eingestuft. Diese Einstufung ist verachtenswert und muss sofort beendet werden. Personenstandsänderungen und Geschlechtsangleichungen müssen den Bedürfnissen der Menschen angepasst werden und die Genitalverstümmelung intersexueller Kinder muss aufhören.

    Unsere Verantwortung macht nicht vor Grenzen Halt: auch geflüchtete LGBTIQ* müssen bei uns Schutz erhalten und dürfen nicht in ihre als vermeintlich sicher deklarierten Herkunftsstaaten zurück geschickt werden. Entwürdigende Verfahren zur Feststellung der sexuellen Orientierung oder der geschlechtlichen Identität müssen abgeschafft und dauerhaft unterbunden werden. Wir müssen die sexuelle Orientierung endlich ohne Einschränkungen als Fluchtgrund anerkennen und entwürdigende Asyl- und Prüfverfahren gesetzlich verbieten.

    Wir fordern gemeinsam, dass sich die Politik endlich hörbar für die Rechte von LGBTIQ* einsetzt und uns bei unserem Kampf um Gleichberechtigung und gegen jede Form der Homo-, Bi-, Trans*- und Inter*feindlichkeit unterstützt.

    Wir sind stolz und genau so wird unser Kampf weitergehen!