In der AG Jugend werden regelmäßig die Treffen unserer Jugendgruppen geplant, durchgeführt und nachbereitet. Freitags finden zwischen 18 und 20 Uhr immer die Treffen der queeren Jugendgruppe farbenfroh statt, an jedem dritten Donnerstag im Monat trifft sich die trans*-Jugendgruppe. Ergänzt wird das Angebot von der offenen Jugendarbeit, die im Queeren Zentrum an drei Tagen in der Woche stattfindet. Unsere Zielgruppe sind Jugendliche und junge Menschen von 14 bis 27 Jahren.
Für die inhaltliche Vorbereitung der Jugendgruppentreffen sind wir immer auf der Suche nach interessierten und kreativen Menschen, die sich mit eigenen Ideen einbringen und gemeinsame Projekte durchführen möchten. Von einem Spieleabend, über kreative Ideen bis hin zu Diskussionsrunden ist alles möglich.
Wer einen Einblick in die Jugendarbeit bei vielbunt bekommen möchte, ist herzlich zur nächsten Sitzung der AG Jugend eingeladen. Wir treffen uns am 03.07. um 20.00 Uhr im Queeren Zentrum. Hier könnt ihr alle eure offenen Fragen loswerden und euch über Fortbildungsmöglichkeiten im Rahmen eines ehrenamtlichen Engagements bei vielbunt informieren.
Schaut mal rein! Wir freuen uns auf euch!
Fragen, Anmerkungen, Lob oder Kritik? Schickt uns einfach eine E-Mail an jugend@vielbunt.org
Theater funktioniert nicht alleine.
Aber zusammen.
Wir haben ein weiteres Special für euch organisiert! Der Ballettdirektor des Hessischen Staatsballetts, Tim Plegge , freut sich uns wieder persönlich für eine kurze Führung in Empfang zu nehmen und Eure Fragen zu beantworten. Außerdem werden wir sehen, wie sich die Tänzerinnen und Tänzer auf ihren Auftritt vorbereiten.
Vielbunt lädt EUCH zum 90. „Geburtstag“ des Treffbunts ein.
+++ Das Ziel: 90. Geburtstag – mit 90. Menschen! +++
Alle Gäste erhalten ein kleines, exklusives Gastgeschenk als Erinnerung an diesen Abend.
Außerdem kannst DU ein tolles Special gewinnen, wenn du dich unter den ersten 90 befindest und unsere Glücksfee deinen Namen zieht!
Der Clou dabei: Geschenke gibt es nur, wenn mindestens 90 Menschen am Abend da sind, ansonsten nehmen wir das Geschenk wieder mit und essen den Geburtstags-Kuchen selbst. Also – bringt viele, viele Menschen mit!
Getränke gibt – es zu gewohnt kleinem Preis – an unserer Bar.
Wir werden bei schönem Wetter den Grill einheizen, also bringt euer Grillgut einfach mit!
Wir haben noch viele weitere, kleinere Überraschungen für diesen Anlass parat.
11.06.2018 19:30 Uhr Queeres Zentrum
Kranichsteiner Str. 81
64289 Darmstadt
Der Treffbunt ist ein Stammtisch für alle queeren Menschen in Darmstadt und Umgebung. Ob vielbunt-Mitglieder oder Interessierte, ganz egal. In der Regel findet er jeden 2. Montag im Monat statt. Das Besondere: eine Stammkneipe gibt es nicht. Die nächste Location wird jedes Mal ausgelost. Also entdecke mit uns Darmstadt, lerne neue Leute kennen und verbringe einen schönen Abend!
Wenn du neu dabei bist, Fragen hast oder einfach ein bisschen Hilfe beim Kennenlernen brauchst, melde dich bei uns unter treffpunkte@vielbunt.org oder einfach direkt beim Treffbunt.
Am 28.05. startete die erste info*bar im Queeren Zentrum, eine neue Veranstaltungsreihe, die die AIDS Hilfe Darmstadt, vielbunt und HESSEN IST GEIL! gemeinsam für Darmstadt initiiert haben.
Trotz hoher Temperaturen kamen ca. 20 interessierte Besucher_innen, die sich über den neuesten Stand der AIDS-Forschung und Präventionsarbeit informieren wollten. Referent Bjön Beck von HESSEN IST GEIL! und Jörgen, ein Rollenmodell der Kampagne ICH WEISS WAS ICH TU (IWWIT) klärten an diesem Abend über die Infektionswege von HIV auf sowie auch über die Funktionsweisen von PrEP, Kondom und dem Schutz durch Therapie, drei verschiedenen Präventionsansätzen, die vor der Übertragung von HIV schützen.
Ein nicht zu unterschätzender Faktor in der Präventionsarbeit sei vor allen Dingen auch die gesellschaftlich nach wie vor starke Stigmatisierung, die mit der Diagnose von HIV einhergehe und das Sprechen darüber mit einem Tabu belege.
Wichtig sei nach wie vor, seinen eigenen Status zu kennen und dafür regelmäßig zum Test zu gehen, denn insbesondere bei einer frühen Diagnostik sind die Erfolgschancen einer Therapie sehr groß. Außerdem könne dabei auch auf andere sexuell übertragbare Infektionen untersucht und gegebenenfalls eine Behandlung eingeleitet werden. Über die Möglichkeiten, einen Test zu machen, informieren in der Regel die lokalen AIDS-Hilfen.
Im Anschluss an den Vortrag war der Raum offen für Fragen, die auch anonym gestellt konnten. Der Diskussionsbedarf zeigt, wie groß der Wunsch nach Information und Austausch hinsichtlich STI’s nach wie vor ist. Wir freuen uns, diesem Bedürfnis in unserem Queeren Zentrum einen Raum geben zu können und blicken motiviert auf die kommenden drei Veranstaltungen voraus, die ein breites Spektrum der queeren Community abzudecken versuchen.
13.06 – Kira Martina Röll + Alexander Hahne: Trans* in Szene und Gesellschaft.
25.06 – Christopher Izgin + Dr. Dirk Sander: Epidemie der Einsamkeit?
09.07 – Marianne Rademacher: Frauenlust… und was ist mit sexuell übertragbaren Infektionen?
Beginn ist jeweils um 19.00 Uhr. Die Veranstaltungen stehen allen Interessierten offen.
heißt das Stück, welches wir uns am 16.06.2018 mit euch anschauen möchten. Ein zweiteiliger Ballettabend von Alejandro Cerrudo und Jeroen Verbruggen.
Das Staatstheater hat nur für Vielbunt ein Special eingerichtet!
Gib im Feld „Gutscheincode“ im Warenkorb „KreationenAlleine“ ein und Du erhältst Deine Karten in den Platzgruppen 1 bis 5 mit 30 % Rabatt, solange der Vorrat reicht.
Update 06.06.2018:
+++ Führung mit Tim Plegge +++
Wir haben ein weiteres Special für euch organisiert! Der Ballettdirektor des Hessischen Staatsballetts, Tim Plegge , freut sich uns wieder persönlich für eine kurze Führung in Empfang zu nehmen und Eure Fragen zu beantworten. Außerdem werden wir sehen, wie sich die Tänzerinnen und Tänzer auf ihren Auftritt vorbereiten.
Wie du bemerken wirst, steht auf den Eintrittskarten nach der Eingabe des Gutscheincodes „Nach der Vorstellung treffen wir uns in der Bar der Kammerspiele.“ – ein dezenter Hinweis auf den Ausgang des Abends.
Ablauf für den 16.06.2018:
18:20 Uhr: Treffpunkt vor dem Haupteingang 18:30 Uhr: Führung mit Tim Plegge 19:00 Uhr: Eröffnung im Theaterfoyer 19:30 Uhr:Vorstellungsbeginn Anschließend: Gemeinsamer Ausklang in der Bar der Kammerspiele
Lasst euch den Abend nicht entgehen! Jetzt Tickets sichern!
Gemeinsam mit der AIDS-Hilfe Darmstadt und dem Präventionsprojekt HESSEN IST GEIL! lädt vielbunt zur info*bar im Queeren Zentrum ein. In den vier Veranstaltungen soll sich nach Möglichkeit die gesamte Community wiederfinden. Themenschwerpunkte sind jeweils sexuelle Gesundheit und die Prävention sexuell übertragbarer Infektionen. Los geht es jeweils um 19.00 Uhr im Queeren Zentrum. Der Eintritt ist frei.
28.05 – Björn Beck: Prävention 3.0 Wie kann man sich vor HIV und Geschlechtskrankheiten schützen? Ist die PrEP wirklich sicher? Was bedeutet „unter der Nachweisgrenze“? Im Gespräch mit Björn Beck und einem Rollenmodell der Deutschen AIDS-HIlfe wollen wir diesen Fragen rund um Sex zwischen Männern auf den Grund gehen.
13.06 – Kira Martina Röll + Alexander Hahne: Trans* in Szene und Gesellschaft
Wie ist das als trans* Mensch in den verschiedenen Szenen und Communities? Alexander Hahne aus Hamburg stellt euch die bundesweite IWWIT-Kampagne „Schwul. Trans*. Teil der Szene!“ vor und steht für Fragen zur Verfügung. Kira Martina Röll aus Dresden ist selbstständig, genderqueer, transfeminin oder auch „eine Frau“, wenn das sein muss. Wann muss das sein? Wo ist es möglich, genderqueer oder nicht-binär aufzutreten und wo scheint eine konventionellere Präsentation angebrachter oder notwendiger?
25.06 – Christopher Izgin + Dr. Dirk Sander: Epidemie der Einsamkeit?
Schwule Männer sind stärker von Depressivität, Substanzmissbrauch, Suizidalität und Einsamkeit betroffen. Gemeinsam mit dem Berliner Philosophen Christopher Izgin und dem Sozialwissenschaftler Dr. Dirk Sander (Deutsche AIDS-Hilfe) wollen wir die Situation analysieren und Optionen für einen selbststärkenden Umgang damit aufzeigen.
09.07 – Marianne Rademacher: Frauenlust – und was ist mit sexuell übertragbaren Infektionen?
Verschiedene sexuell übertragbare Infektionen (STI) werden besprochen sowie Infektions- und Schutzmöglichkeiten für Frauen, die Frauen lieben, beleuchtet. Der Vortrag richtet sich insbesondere an lesbische und bisexuelle Frauen, aber natürlich sind alle interessierten Frauen herzlich willkommen. Als Referentin ist Marianne Rademacher von der Deutschen AIDS-Hilfe vor Ort.
Im vergangenen Winter ist ein 29-jähriger Mann aus Jamaika in der
Erstaufnahmeeinrichtung in Darmstadt gelandet. Er hat sein Heimatland verlassen müssen, weil der Karibikstaat eines der homofeindlichsten Länder der Erde ist. In Deutschland suchte er Schutz und hoffte auf ein freies Leben als schwuler Mann.
Kurz nachdem Sam* zu uns Kontakt aufgenommen hatte, wurde er auch schon wieder weiterverteilt. Aus der Erstaufnahme in Darmstadt erhielt er einen Transfer in die Nähe von Marburg. Wir konnten ihm Kontaktadressen in der Region nennen. Der Rainbow Refugee Support in Marburg hat ihn weiter betreut und begleitet. Zwar konnten wir Sam nicht mehr treffen, jedoch hielt er den Kontakt über Sprach- und Textnachrichten weiter aufrecht.
So haben wir auch schnell erfahren, dass sein Asylantrag abgelehnt wurde. Er hat sich juristischen Beistand geholt und gegen die Ablehnung geklagt.
Jamaika ist für Touristen der Himmel und für Schwule die Hölle
Wir haben ihm die Daumen gedrückt und auf eine positive Entscheidung des Verwaltungsgerichts gehofft. Dass Jamaika kein sicheres Land für Homosexuelle ist, ist durch zahlreiche Reports von Amnesty International, der US-Regierung und auch durch Hinweise des Auswärtigen Amts erwiesen. Immer wieder lesen wir Nachrichten von Überfällen und Mordanschlägen auf sexuelle
Minderheiten. Jamaikanische Sänger rufen in ihren Liedtexten und auf Konzerten dazu auf, Schwule zu jagen und zu verbrennen. Auch schwule Jamaikaner, die wir bisher in unserer Arbeit getroffen haben, haben gewalttätige und mörderische Angriffe überlebt oder ihnen nahestehende Menschen verloren. Ein Mann aus Kingston sagte uns: „Jamaika ist für Touristen der Himmel und für Schwule die Hölle.“
Mitte April wurde Sams Klage abgewiesen. Wir selbst haben das Urteil nicht gelesen, aber Sam hat uns angerufen und erzählt, dass das Gericht ihm nicht glaubte, als er die Situation von Homosexuellen in Jamaika geschildert hat. Man sagte ihm, er würde übertreiben.
Von der Polizei eingetretene Zimmertür
Seither verbrachte Sam die Tage und vor allem Nächte in ständiger
Anspannung. An einem Tag schickte er uns Fotos von der vollkommen demolierten Zimmertür seines Nachbarn, der ebenfalls aus Jamaika nach Deutschland geflüchtet war. Mitten in der Nacht sei die Polizei gekommen, um ihn für die Abschiebung abzuholen, hat dabei die Tür eingetreten und alle in Panik versetzt. Auch Sam wurde klar, dass es ihn ebenso jederzeit treffen konnte.
In einem Telefonat mit uns hat er irgendwann nicht mehr sprechen können und begonnen zu weinen. Minutenlang konnte auch unser ehrenamtlicher Supporter nichts mehr sagen. Es fehlten die Worte.
Im Hintergrund wurde derweil eiligst daran gearbeitet, die nächsten
rechtlichen Schritte zu gehen. Auch wir haben recherchiert und eine
Stellungnahme verfasst. Sam sollte in Deutschland bleiben.
Heute Vormittag um kurz nach 11 Uhr hat die Polizei Sam überraschend in der Gemeinschaftsunterkunft aufgesucht. Nichts hat zuvor darauf hingewiesen, dass er heute abgeschoben werden würde. Er hat keine Ausreiseaufforderung erhalten, er wusste nicht, dass er an diesem Tag zurück nach Jamaika gehen muss.
Noch während er notdürftig einige Sachen packte, hat er alle informiert, was gerade passiert Auch uns hat er geschrieben. Er hoffte, dass wir noch irgendetwas tun können. Während er mit einem Bus zum Frankfurter Flughafen gebracht wurde, reichte sein Anwalt neue Eilanträge bei Gericht ein, die die bevorstehende Abschiebung am Nachmittag vielleicht noch abwenden könnten. Wir haben ihn daran erinnert, wie der Abschiebeversuch von Emile verlaufen ist. Auch die Flughafenseelsorge wurde vom Rainbow Refugee Support in Marburg informiert. Wenigstens sollte der Vorgang beobachtet werden, wenn den Flüchtlingshelfer_innen schon die Hände gebunden waren.
Ich kann nicht zurück nach Jamaika gehen
Sam saß alleine im Bus auf dem Weg zum Flughafen und fragte per
Textnachricht, was nun passieren wird. Er sagte: Ich kann nicht zurück nach Jamaika gehen. Eine ewige Stunde lang haben wir nichts von ihm gehört. Das nächste Mal meldete Sam sich aus dem Flugzeug. Er hat es nicht geschafft, sich bemerkbar zu machen. Er konnte niemandem um ihn herum bitten, ihm zu helfen. Die Resignation und Hilflosigkeit hat ihn gehindert, die letzte, wenn auch kleine Chance zu nutzen, seine Abschiebung doch noch zu verhindern.
Wir sind sicher, dass über seinen Fall in der folgenden Instanz positiv beschieden worden wäre, hätte man ihn nicht vorher eiligst abgeschoben . Wir beobachten in der letzten Zeit eine rasante Beschleunigung der Verfahren. Sobald es zu Ablehnungen kommt, werden Menschen innerhalb kürzester Zeit ohne Vorwarnung abgeholt und zum Flughafen gebracht. Wo zuvor noch Monate Zeit waren, sich auf Klageverfahren vorzubereiten, die dann letztendlich auch erfolgreich waren, werden abgelehnte Asylsuchende mittlerweile innerhalb kürzester Zeit abgeschoben. Niemand kann innerhalb weniger Tage neue Hinweise und Argumente recherchieren, die dann letztendlich zu einer positiven Entscheidung führen.
Hier erkennen wir ein System, das vor allem darauf setzt, Ablehnungen schnell durchzuziehen und Menschen in gefährliche Länder und Regionen zurückzuschicken, bevor sich sich gegen das Unrecht das gesprochen wurde zur Wehr setzen können.
Ständig werden mit Leistungskürzungen, nicht versandten Ausreiseaufforderungen, Hausarrest und solchen überfallartigen Abschiebeaktionen neue Formen gesucht, asylsuchende Menschen eine faire Behandlung zu verwehren und sie so schnell es geht abzuschieben. Wir verurteilen diese Asylpolitik, die sich uns vor allem als Abschiebepolitik darstellt. Die in allen Aspekten schwache Position Geflüchteter in Deutschland wird ausgenutzt, um Akten schnell zu schließen. Dass Schutzbedürftige in diesem in unseren Augen unrechten Vorgehen ihrem Schicksal überlassen werden, ist für uns ein beschämender und skandalöser Vorgang.
Heute Nachmittag um 14.30 Uhr ist ein Flugzeug von Frankfurt nach Jamaika gestartet. Ein schwuler Mann sitzt darin, auf dem Weg in homofeindlichste Land der Karibik. Wir fragen uns, wie Behörden und Gerichte eine solche Entscheidung treffen können.
Wir versuchen weiter Kontakt zu Sam zu halten und ihn von hier aus zu unterstützen. Da das für uns der erste Fall einer vollzogenen Abschiebung ist, müssen wir nun zunächst herausfinden was wir tun können. Aber wir bleiben dran.
Wir sind weiter entschlossen, geflüchteten Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Trans* mit allen Mitteln zu helfen.
Ihre Herkunftsländer sind nicht sicher, ihre Abschiebungen sind Unrecht.
+++ Tolles Wetter?! HAHA! Wir treffen uns im Bayrischen Biergarten, das ist nur 50 Meter vom ursprünglichen Treffpunkt weg! Dort sind wir vor dem Regen geschützt +++
Tolles Wetter, Natur, gute Laune und nette interessante Menschen…
Picknick im Bürgerpark ist unser 89. Treffbunt, dieses mal wieder im Grünen.
Wir treffen uns am Montag, dem 14. Mai, um 19 Uhr im Bürgerpark bei unseren Regenbogen-Fahnen (siehe Karte). Jeder kann seine Speisen und Getränke selbst mitbringen, oder auch von seinem Lieblingslieferdienst bringen lassen. Denkt auch an eine gemütliche Decke, wer keine hat ist aber auch nicht schlimm, Platz ist bei uns auch auf der kleinsten Decke…
Wer hat, bringt ein gemütliches Lichtlein mit und, wer mag und kann, ein Musikinstrument zum gemeinsamen Jammen.
… einfach alles um sich einen schönen Abend in netter Umgebung und mit tollen Menschen zu machen.
Bei schlechtem Wetter geben wir über Facebook und über vielbunt.org rechtzeitig eine entsprechende Alternative bekannt.
Auch in diesem Jahr wollen wir den 17. Mai als Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Trans- und Interfeindlichkeit (IDAHOBIT) mit einer Kundgebung in der Innenstadt begehen.
Während sich die Situation sexueller Minderheiten in Deutschland gerade in letzter Zeit spürbar verbessert hat und man auf den sommerlichen CSD-Demonstrationen oft gerne positive Bilder vermitteln will, wollen wir bei unserer Demonstration am IDAHOBIT auf Missstände hinweisen und die Diskriminierung von Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Intersexuellen und Trans* thematisieren.
Auch in diesem Jahr steht der IDAHOBIT unter einem Thema, das die Community in Darmstadt besonders beschäftigt. Angesichts der wachsenden Zahl an abgelehnten Asylanträgen von verfolgten LSBTI Geflüchteten und jüngster Versuche, einzelne von ihnen unvermittelt abzuschieben, konzentrieren sich die Kundgebungsbeiträge dieses Jahr auf Rainbow Refugees und internationale LSBTI-Verfolgung.
Wir wollen gemeinsam mit allen Unterstützer_innen auf dem Luisenplatz für eine weltoffene Gesellschaft und ein Ende der Verfolgung sexueller Minderheiten demonstrieren.
Wir rufen alle trans*, lesbischen, bisexuellen, inter*, schwulen, queeren und heterosexuellen Menschen auf, ein sichtbares und hörbares Zeichen gegen Diskriminierung sexueller Minderheiten und Rassismus zu setzen und am 17. Mai um 17.30 Uhr zum Darmstädter Luisenplatz zu kommen.
Sagt es auch euren Freund_innen, Bekannten und Familienmitgliedern weiter!
Und weil es mittlerweile Tradition hat:
Nach den Redebeiträgen werden wir es uns natürlich nicht nehmen lassen, traditionell einen schmissigen Hit abzuspielen, zu dem man sich umarmen, küssen, die Hand geben oder freundlich zunicken kann.
Jahrelang hielt uns Linda de Mol mit ihrer Weltrekord-Sendung um die gefallenen Steine fest im Griff. Sie war erst zufrieden, wenn auch der letzte umgekippt war und die europäische Öffentlichkeit mit einem wohligen Gefühl der absoluten Befriedigung wieder in die Sofalehne sinken konnte. Es folgten Champagnerduschen und ein Schnaps für die Nerven.
Was viele nicht wussten: Während der ganzen Live-Sendung hatte die beliebte Moderatorin stets Lack- und Leder-Wäsche unter ihrem schickem Blazer und soll auch im Vorfeld laut peitschend durch die Halle gegangen sein, damit die auf dem Boden kauernden Sklaven ihr die Stiefel sauber lecken.
20 Jahre später legen wir das Großereignis wieder neu auf und erzählen die wahre Geschichte: Beim Domina Day wird bestraft wer zu früh wackelt und wer von Anastacia oder Kylie angetippt wird, wird eine Kettenreaktion auslösen . Außerdem gibts Dominanzgesten von der Aorta des Abends Rosa Opossum und Hausverbot für Frauke Ludowig.
Achtung: Es ist wieder Pfingsten! Da ist unsere Party traditionell am Kult-Sonntag!
Schrill und Laut – Domina Day Sonntag, 20.05.2018 Schlosskeller Darmstadt
Passend zum Frühling ist in und um Darmstadt ganz viel queerer Sport und ganz viel queere Bewegung geplant.
Was da so alles in Kürze ansteht wurde in der „Vielbunt InfoMail 15.KW Sport & Bewegung“ verraten – Es ist wirklich für alle was dabei – daher hier nochmal zum Nachlesen:
Seit ihrer Gründung 2015 leistet die AG Rainbow Refugees eine kontinuierliche Beratungsarbeit für die verschiedensten Anliegen, die durch Flüchtlinge an sie herangetragen worden sind und konnte sich dabei kontinuierlich professionalisieren. Die regelmäßigen Aufgaben reichen von Unterstützung bei der Wohnungssuche über Begleitung bei Behördengängen oder Amtsbesuchen bis hin zu Fragen zu queerem Leben in Deutschland.
Auch nach gut drei Jahren intensiver Arbeit reißt der Bedarf an der Arbeit der AG nicht ab, sondern kristallisiert sich als ein wichtiger und kontinuierlicher Bestandteil der Arbeit des Vereins heraus. Allerdings stellen wir fest, dass die Begegnungen mit Flüchtlingen häufig oberflächlich und punktuell bleiben; nicht selten trennen sich die Wege, wenn eine akute Problemlage bewältigt worden ist.
Wir möchten daher gerne eine Bestandsaufnahme machen: Was waren die Probleme in der Vergangenheit? Welche Herausforderungen stehen uns bevor? Wie können wir die Menschen, die sich an uns wenden auch aktiv in unsere Community integrieren? Welche Ressourcen braucht es dafür?
Dafür laden wir alle Interessierten ein, die sich gerne an der Gestaltung dieser Arbeit beteiligen möchten. Kommt dafür gerne am 23.05.2018 um 18.30 Uhr ins Queere Zentrum. Wir freuen uns auf euren Enthusiasmus!
Am 21.04.2018 konnten wir Stephanie Kuhnen als Herausgeberin des Buches „Lesben Raus!“ Für mehr lesbische Sichtbarkeit zu einer Lesung in unserem schönen Terrasensaal im Queeren Zentrum in Darmstadt begrüßen.
Nach kurzer Begrüßung der, zu unserer großen Freude, zahlreich erschienen Zuhörenden und kurzer Ansprache von Stephanie Kuhnen gegen Transphobie begann die Lesung.
Die Herausgeberin las ihre Plädoyers zum Thema „lesbische Sichtbarkeit“ und betrachtete dabei verschiedene Perpektiven. Unteranderem hörten wir was über Lesben im Alter, den Entstehungsprozess des Buches und auch über Lesben in der AFD. Durch die unterschiedlichen Blickwinkel war es eine abwechslungsreiche Lesung und weder das Vogelgezwitscher noch der verirrte Maikäfer konnten Stephanie Kuhnen aus der Ruhe bringen. Nach ca. 1h Lesung und kurzer Pause wurde dann im Anschluss die „lesbische Sichtbarkeit“ in Darmstadt mit den Zuhörenden diskutiert.
Nachdem Stephanie Kuhnen die Bücher fertig signiert hatte, begann der gemütliche Teil der Veranstaltung mit entspannten Gesprächen bei einem Glas Prosecco und wilden Kickerspielen im Barraum. Anschließend ging es noch auf die benachbarte Tanzfläche der „Krieg der Sternchen“-Party.
Wir danken allen Beteiligten für die Hilfe, die Organisation, Umsetzung und Thekendienst während der Veranstaltung.
Mein Fazit: LSBT-Es geht nur zusammen! – Werdet sichtbar dann erreichen wir mehr!