AG Eltern

Sein was ich fühle – Kinder überwinden Geschlechternormen

Am kommenden Montag, dem 15. Mai ist Kim & Alex bei pro familia in Rüsselsheim zu Gast:

„Sein was ich fühle“ – Kinder überwinden Geschlechternormen

Kinder entdecken ihre Geschlechtsidentität in der Regel im Kindergartenalter.
Obwohl es hierbei häufig zu Phasen des Ausprobierens kommt, z.B. weil der kleine Bruder der großen Schwester nacheifert und deshalb auch so schöne Zöpfe haben möchte wie sie, stellt sich in der Regel schnell Klarheit ein.

Zu sagen „Ich bin ein Junge“ oder „Ich bin ein Mädchen“ ist für die Mehrheit der Vier- bis Fünfjährigen eine Selbstverständlichkeit. Die meisten Kinder können sich gut mit dem bei der Geburt

Sein was ich fühle

Foto: Tim Evanson

zugewiesenen Geschlecht identifizieren und betrachten es als integralen Bestandteil ihrer Persönlichkeit. Was aber, wenn diese Klarheit sich nicht wie erwartet einstellt? Wenn Kinder immer wieder signalisieren, dass die von außen erfolgte Geschlechtszuweisung nicht oder nicht eindeutig zu ihnen passt?

An diesem Abend berichten eine Mutter und eine Kita-Erzieherin von ihren Erfahrungen mit einem Kind, das die Einordnung in ein vorgegebenes Schema nicht akzeptiert hat und seinen eigenen Weg geht.

Neben einem Einblick in die Lebenswelt eines trans* Kindes erwarten Sie auch Anregungen zur kindgerechten Vermittlung von Vielfalt und Akzeptanz sowie ein Überblick über die wichtigsten Informationsquellen zum Thema.

Montag, den 15.05.2017 20:00 – 21:30 Uhr
pro familia Geschäftsstelle Rüsselsheim
Lahnstr. 30
65428 Rüsselsheim
Tel. 06142 – 12142
www.profamilia.de/ruesselsheim
ruesselsheim@profamilia.de

(Kosten 5€)
Eine Teilnahme bei dieser Veranstaltung ist nur mit Anmeldung bei pro familia möglich

Öffentliches Hearing: Diagnostik und Behandlung von trans* Kindern und Jugendlichen

An der Erarbeitung einer neuen Leitlinie zur „Diagnostik und Behandlung von Geschlechtsdsyphorie im Kindes- und Jugendalter“ sollen auch Behandlungssuchende und ihre Angehörigen einbezogen werden und zu Wort kommen.  Die Erfahrungen und Expertisen von trans* Menschen werden durch Vetreter_innen aus trans* Organisationen in der Arbeitsgruppe eingebracht.  Darüber hinaus sollen trans* Kinder und Jugendliche und deren Angehörige auch bereits zu Anfang des Erarbeitungsprozesses an der Diskussion im Rahmen der Entwicklung neuer Leitlinien beteiligt werden.

Aus diesem Grund veranstaltet die AWMF (Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V.) am 1. April 2017 ein öffentliches Hearing in Frankfurt.

Eingeladen sind Betroffene, Behandlungssuchende und ihre Angehörigen, um ihre individuellen Perspektiven einzubringen.

Die Anwesenheit von trans* Kindern und Jugendlichen, deren Eltern und anderen Angehörigen erhöhen nicht nur die Sichtbarkeit. Ihre Erfahrungen, Wünsche und Forderungen in Bezug auf die Leitlinien und deren Neuformulierung sind von großer Bedeutung.  Es ist aber auch sinnvoll, einfach nur dort zu sein und seine Unterstützung zu zeigen, ohne selbst mitzudiskutieren.

Öffentliches Hearing in Frankfurt

Öffentliches Hearing mit Behandlungssuchenden und ihren Angehörigen für die Neufassung der AWMF-Leitlinie „Diagnostik und Behandlung der Geschlechtsdysphorie im Kindes- und Jugendalter“
Datum: Samstag 1. April 2017
Beginn: 11.00 Uhr
Ort: Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie
Universitätsklinik-Hausnr. 92, Seminarraum – UG
Deutschordenstr. 50, 60528 Frankfurt

Teilnehmende werden gebeten sich bis spätestens 17.3. per Fax (+49 251 83-56249) oder Email (sekre.romer@ukmuenster.de) anzumelden.

Zur inhaltlichen Vorbereitung des Hearings sind zudem schriftliche Kurzkommentare zu Erfahrungen in der medizinischen und therapeutischen Versorgung von Behandlungssuchenden und damit verbundenen inhaltlichen Bedarfen an eine Aktualisierung von Leitlinienempfehlungen ebenfalls bis zum 17.3. willkommen, jedoch nicht notwendig.

Aktuelle S1-Leitlinie „Störungen der Geschlechtsidentität im Kindes- und Jugendalter(F64)

Info-Abend: trans*Kinder und -Jugendliche – Herausforderungen im schulischen Umfeld

Kinder entdecken ihre Geschlechtsidentität in der Regel im Kindergartenalter. Obwohl es hierbei häufig zu Phasen des Ausprobierens kommt, stellt sich in der Regel schnell Klarheit ein. Die meisten Kinder können sich gut mit dem bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht identifizieren und betrachten es als integralen Bestandteil ihrer Persönlichkeit. Was aber, wenn Kinder und Jugendliche irgendwann feststellen, dass sie mit der erfolgten Zuweisung nicht leben können?

Der Informationsabend legt den Schwerpunkt auf die besonderen
Herausforderungen, die trans*Kinder und –Jugendliche im  schulischen Umfeld zu bewältigen haben. Er richtet sich an alle, die junge Menschen auf ihrem Weg durch die Schule begleiten. Dies können Lehrkräfte und andere pädagogische Kräfte aus dem schulischen Bereich, Eltern, aber auch Personen aus dem Bereich der Schulverwaltung oder der pädagogischen Nachmittagsbetreuung sein.

Die Referenten Dr. Erik Schneider und Tom Schaaf bringen umfassende Erfahrung zu diesem Themenbereich mit. Dr. Erik Schneider ist Psychiater und Psychotherapeut und arbeitet seit vielen Jahren mit Eltern von Kindern, die das Zuweisungsgeschlecht nicht für sich annehmen, sowie seit Ende 2016 bei der Schulberatung von Trans-Kinder-Netz e.V. Sein Augenmerk gilt dabei insbesondere der Wahrung von Kinder- und anderen Menschenrechten in Erziehung, Medizin und Recht. Tom Schaaf kennt die Herausforderungen des trans*Wegs sowohl aus der
Elternperspektive als auch aus der eigenen Biographie. Er hat außerdem ein Lehramtsstudium sowie verschiedene Zusatzausbildungen im pädagogischen und therapeutischen Bereich absolviert und verfügt über langjährige Erfahrung in der Arbeit mit Schüler*innen mit besonderen Bedürfnissen.

Nach zwei kurzen Eingangs-Inputs soll ein Großteil des Abends der Diskussion und der Beantwortung von Fragen aus dem Plenum gewidmet sein. Auch die Vertreter*innen der vielbunt-Elterninitiative Kim & Alex sind an diesem Abend ansprechbar. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit Trans-Kinder-Netz e.V.,
dem internationalen Verein von Eltern und Familienangehörigen von minderjährigen trans*Kindern, statt.

Die Teilnahme ist kostenlos, Spenden sind willkommen.

Informationsabend „trans*Kinder und -Jugendliche – Herausforderungen im schulischen Umfeld“

8. Mai 2017 | 19.00 Uhr

Queeres Zentrum in der Oetinger Villa
Kranichsteiner Str. 81
64289 Darmstadt

Einladung zum Download

Elterntreff

elterntreffMein Sohn verlangt immer wieder vehement, im Kleid in den Kindergarten gehen zu dürfen. Meine Tochter hat mir erzählt, dass sie sich in eine Mitschülerin verliebt hat. Was ist mit meinem Kind los, und was soll ich jetzt tun? Der Elterntreff wendet sich an Eltern, deren Kinder sich anders entwickeln, als die gesellschaftliche Norm es aufgrund des bei der Geburt zugewiesenen Geschlechts und des heteronormativen Weltbilds erwartet. Wir wollen unsere Kinder unterstützen, damit sie glücklich, stark und selbstbewusst aufwachsen können. Der Austausch mit anderen Familien hilft bei vielen Fragen, vom Coming-Out in der Schule über den Umgang mit Diskriminierung bis hin zur medizinischen Unterstützung von Trans*Kindern. Wichtig ist uns dabei, dass es nicht den einen richtigen Weg für alle gibt, sondern dass wir im Austausch mit anderen ausloten können, wie wir unserem Kind und dessen individueller Situation am besten gerecht werden können.

Erster Elterntreff in Darmstadt

Wir laden Eltern, Großeltern und andere Bezugpersonen, die sich angesprochen fühlen, herzlich zu unserem ersten Elterntreff in Darmstadt ein:

28. April 2016, 20.00 Uhr
Jugendforum Darmstadt
Büdinger Straße 10
64293 Darmstadt