Schlagwort: Transfrau

  • Schrill und Laut – It’s All About 6

    super6yVoll schlimm, es soll ja Zeiten gegeben haben, in denen man überhaupt nie offen über 6 reden durfte. Eine ganze Ziffer aus der Grundzahlenreihe zwischen 1 und 10 wurde einfach so wegtabuisiert und selbst in Partnerschaften war 6 mit Scham und Schuldgefühlen besetzt. Die Kirchenmoral und das insgesamt verklemmte Establishment hat eigentlich seit dem Mittelalter kaum zugelassen, offen über das zu sprechen, was da zwischen 5 und 7 ist. Obwohl es ohne 6 ja eigentlich gar nicht geht. Zum Glück sind die meisten von uns nach der 6uellen Revolution geboren, die in der Achtundsexiger-Bewegung quasi ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht hat. Damit die Entwicklung nicht wieder rückwärts verläuft, ist es weiterhin wichtig, sechsy zu bleiben und sexte Geburtstage so zu feiern, wie sie fallen.

    6 means 6

    Unser versechstes Jubiläum hält wie immer ein paar liebevolle Details für euch bereit. Neben super6y Marian (Vorsicht: Versechslungsgefahr mit Sixi Hartmann) an den Turntables grüßt euch die Frau, die erst bei der Sex anfängt zu zählen: Dr. Rosa Sommer beantwortet eure Fragen rund um Sechsualität und auch Liebe. Für die praktische Umsetzung wartet auch wieder der allseits beliebte All Gender Dark Room auf reges Treiben, Kalkulieren und Potenzieren. Denkt immer dran: No means no, yes means yes und 6 means 6.

    Schrill und Laut – It’s All About 6
    Freitag, 17.03.2017
    ab 22 Uhr
    Schlosskeller Darmstadt
    Queers + super6y Friends

    Ihr könnt beim Facebook-Event teilnehmen und Leute einladen!

  • Kick-Off des Arbeitskreises Queeres Zentrum

    Kick-Off des Arbeitskreises Queeres Zentrum

    Liebe Mitglieder

     Am 28.11.2010 wurde vielbunt gegründet. An diesem Tag hat eine Handvoll Menschen ein neues Kapitel in der queeren Geschichte von Darmstadt und darüber hinaus gelegt. In den letzten sechs Jahren haben wir viel Arbeit geleistet, konnten einige wichtige Ziele erreichen und sind dafür auch ziemlich bekannt geworden.
    Wir haben Christopher Street Days quasi aus Wohnzimmern heraus organisiert, mussten Jugendgruppenstunden in viel zu kleinen Kellerräumen verbringen und die angesammelten vielbunten Schätze vom Demo-Megafon bis zum aufblasbaren Einhorn sind über etliche Dachböden, Regale und Abstellkammern in der ganzen Stadt verteilt.
    Vor zwei Jahren erhielt der damalige Vorstand deshalb den Auftrag, sich noch mehr als zuvor um eigene Räume für die vielfältigen Angebote Arbeitskreis Queeres Zentrumund Projekte von vielbunt zu kümmern. Und es hat auch wirklich genau zwei Jahre gedauert, bis dieses Ziel in greifbare Nähe gerückt ist. Bei der letzten Mitgliederversammlung in diesem Monat konnten wir euch mitteilen, dass die Stadtverordnetenversammlung beabsichtigt, vielbunt eigene Räume in Darmstadt zu überlassen. Kurz darauf war es beschlossene Sache: Wir werden in einem Teil der Oetinger Villa ein Queeres Zentrum mit einer vollen hauptamtlichen Stelle einrichten!

     

    Gefeiert wurde diese Neuigkeit am letzten Wochenende bei unserem vielbunten Jahresabschluss. Nun kommt wohl der größte aber auch schönste Teil der Arbeit und ein weiterer Meilenstein in unserer Vereinsgeschichte:
    Zum Jahreswechsel werden wir in unsere eigenen Räume in der Oetinger Villa einziehen können. vielbunt bekommt ein Zuhause, das ein wenig renoviert und mit Leben gefüllt werden muss.

    Mitmachen und Mitgestalten

    Da dies das Ergebnis des Engagements und der Unterstützung aller Mitglieder ist, möchten wir euch einladen, die nächsten Schritte auch weiterhin gemeinsam zu gehen.
    Wie soll ein Queeres Zentrum in Darmstadt aussehen? Wie wird sich unsere Arbeit in Zukunft gestalten? Wie soll das Queere Zentrum heißen und wie sieht das erste Jahr in unseren eigenen vier Wänden aus?
    Um dies zu diskutieren, zu planen und gemeinsam zu entscheiden und auch tatkräftig anzupacken, gründet sich
    am 13. Dezember 2016 um 18.00 Uhr
    der Arbeitskreis Queeres Zentrum.

     

    Wir freuen uns über eine breite Beteiligung aller Mitglieder. Um besser planen zu können und eine passende Räumlichkeit für dieses Treffen zu finden, sagt uns per Email kurz Bescheid, ob ihr teilnehmt: info@vielbunt.org

    Wir freuen uns auf euer Kommen

  • Schrill und Laut – The Barty Party

    Die Temperaturen sinken. Es wird kalt im Gesicht – besonders an der Oberlippe. Schön dass man zur Schrill und Laut den warmen Damenbart stehen lassen darf. Schnauzer, Schnorres und Pornobalken sind am 18. November nicht nur gern gesehen, sondern das absolute Must-Have des
    Abends. Egal oBarty Partyb aus Plastik, Echthaar oder Kokosfaser, fein gezwirbelt oder als breite Rotzstop- Bürste: Lasst eurem Haarwuchs und eurer Fantasie freien Lauf! Als Experte für Haarmoden im Gesicht und vor allem für tanzbare Musik empfängt euch DemBambiSeiMudder mit Elektroswing, House und anderen elektronischen Beats
     
    Achtung: Rosa hat angekündigt traditionell ihre kostenfreie rektale Prostatavorsorge im Aktionsmonat Movember anzubieten. Jedoch weisen wir dringend darauf hin, ihr und allen anderen Tunten mit langen Gummihandschuhen aus dem Weg zu gehen und sich nicht beschwatzen zu lassen.
    Schrill und Laut – The Barty Party
    Freitag, 18. November 2016

    22 Uhr
    Schlosskeller Darmstadt
    Hier geht es zum Event bei Facebook
  • Schrill und Laut – Dirty Dating

    Dirty DatingSchluss mit Sommer, Schluss mit verstohlenen Blicken quer über die Liegewiese und Schluss mit am Ende doch wieder keinen Move gemacht haben.
    Der Herbst kommt, es wird Zeit sich was Kuschliges auszusuchen und sich gegenseitig Wärme zu spenden. Es ist Zeit, die Hemmungen abzulegen und alle Register zu ziehen. Es ist Zeit für Dirty Dating!
    Lasst euch hinreißend mitreißen vom Sog der Erotik auf der Tanzfläche. Gebt euch gegenseitig sexy einen aus und schaut euch dabei superdeep in die Augen. Verteilt schamlos Küsse bis die Wangen glühen. Tragt eine Wassermelone!

    Für Singles und alle anderen

    Der September ist wie immer besonders den willigen Singles gewidmet. Auch dieses Mal haben wir uns einige Specials ausgedacht, um zusammenzubringen, wer sich sonst nie getroffen hätte. Wir geben euch den sanften Schubs direkt in die Arme eures Schwarms! Verdammt noch mal: Wir verbinden Menschen! Uns ist egal ob jemand gerade schon besetzt ist! Wir verraten nix!
    Heiße und unwiderstehliche Musik für den ersten Schritt ins Glück auf dem Dancefloor liefert euch Collect Call!

    Hier gehts zum facebook-Event. Teilnehmen und Leute einladen!

  • 14 x Darmstadt Frontrunners beim Lauf für mehr Zeit!

    Lauf für mehr Zeit

    Auch dieses Jahr gibt es nur zwei Möglichkeiten: Mitlaufen oder Mitspenden!

    Der Lauf für mehr Zeit ist jedes Jahr ein Highlight für die Darmstadt Frontrunners. Bei diesem Lauf für den guten Zweck laufen so viele Frontrunner wie bei keinem anderen Stadtlauf!

    Dazu gehört immer eine Spendenaktion, bei der die Spenden zu 100% an den Förderverein der AIDS-Hilfe Frankfurt gehen. 2016 soll der Vorjahresbetrag erneut übertroffen werden. Das Spendenziel liegt bei 750€!


    Motiviert die Frontrunner indem ihr spendet! Jeder noch so kleine Betrag hilft, das Ziel zu erreichen und unterstützt die AIDS-Hilfe Frankfurt!

  • OpenMicNight Juni 2016 – Rückblick

    OpenMicNight Juni 2016 – Rückblick

    Kennt ihr das? Ihr freut euch so über etwas, dass ihr einfach nicht die richtigen Worte findet? Nachdem ich die ersten Absätze nun mehrfach gelöscht und irgendwie anders wieder angefangen habe, schreibe ich einfach drauf los:

    WOW! Ihr seid super! Darmstadt ist super! Was ein toller Abend!

    Auf der Bühne der zweiten OpenMicNight in 2016 mit dem Motto „Märchenwelt“ standen dieses mal 14 Künstler_innen. Von Tanz, Stand up, Theater, Zauberei bis Travestie war alles dabei. Moderiert wurde der Abend von unserer liebreizenden Aurora DeMeehl.

    Das HoffArt-Theater war voll, viele von euch harrten trotzdem über Stunden auf dem Boden aus. So füllte sich das Theater mit fast 120 Menschen.

    Dank sommerlicher 35 Grad (gefühlt), naja zumindest im Theater, hattet ihr ordendlich durst und habt  die Getränke-Kasse zum Glühen gebracht. Dank unserer zwei Hoppelhasen-Barkeeper war der Getränkenachschub auch dieses Mal wieder ohne langes Warten gesichert.

    Erst irgendwann nach 22:30 Uhr waren wir mit dem Progamm durch. Sichtlich wohl haben sich alle gefühlt, denn erst gegen 3 Uhr in der Früh haben wir die letzten Gäste aus dem Hof gekehrt. Eine Premiere. Hier geht ein besonder Dank an Lisa Harres, die uns Kurzerhand ein kleines Open Air Konzert geliefert hat. Mit ihrer offenen, warmherzigen Art hat sie sicherlich einige Gäste in ihren Bann gezogen.

    Wir haben uns sehr gefreut, dass wir in eurem Namen und im Namen von Vielbunt e.V., der AIDS-Hilfe Darmstadt e.V. die gesammelten Spenden in der stolzen Höhe von

    +++ 540 EUR +++

    überreichen konnten.

    Wir möchten uns bei allen Menschen bedanken, die uns geholfen haben, die OpenMicNight zu planen, zu gestalten und durchzuführen sowie allen Künstler_innen und Gästen, die diesen Abend zu einem so wunderschönen Ereignis gemacht haben.

    Ach übrigens, auch wenn die Gagaladies das Gerücht verbreiten, dass sie mit Grippe im Bett lagen, in Wirklichkeit hatten wir ihnen ihren Auftritt aufgrund seelischer Grausamkeit gerichtlich untersagt. Alles nur für Euch!

    Bis zur nächsten OpenMicNight am 8.10.2016!

  • Trans* und Recht. Film – Vortrag – Austausch

    Die AIDS-Hilfe Darmstadt e.V. und vielbunt e.V. laden am Donnerstag, 7. Juli 2016, zm Informationsabend „Trans* und Recht“ mit Film, Vortrag und Austausch ein. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im TIP, Theater im Pädagog, Pädagogstraße 5, Darmstadt und richtet sich vor allem an Trans*Menschen, aber auch Allies, Multiplikator_innen, Berater_innen und Interessierte sind herzlich willkommen.

    Der Abend beginnt um 19 Uhr mit einem filmischen Input; ausgewählte Passagen aus dem Film „Transamerica“ weisen auf Herausforderungen hin, denen Trans*Personen begegnen können. Es folgt ein informativer Vortrag in dem, neben rechtlichen Aspekten, auch Unterstützungsstrukturen und die Vielfalt von Geschlechterrollen aufgezeigt werden. Der Referent Till Randolf Amelung ist GenderforschTransRechtBilder und im Vorstand des Landesverbandes für transgeschlechtliche Selbstbestimmung in Niedersachsen. Ein entspanntes Get-Together beendet die Veranstaltung.

    Hintergrund: Menschen die am Anfang ihrer Trans*biografie stehen haben häufig wenige Kenntnisse über juristische und bürokratische Aspekte ihrer Situation. Auch können die Fortschritte einer Transition ins Zielgeschlecht durch rechtliche Hürden gebremst werden. Der von der AIDS-Hilfe Darmstadt und vielbunt konzipierte Abend stellt Informationen für Trans*Personen und für ein interessiertes (Fach)Publikum bereit, zeigt lokale sowie bundesweite Beratungs- und Vernetzungsstrukturen auf und macht das Thema Trans* in der Öffentlichkeit sichtbarer.

    Die Veranstaltung ist kostenfrei und wird aus Landesmitteln des Aktionsplans für Akzeptanz und Vielfalt gefördert.

    Weitere Informationen: Dr. Yvonne Bach
    AIDS-Hilfe Darmstadt e.V.
    Elisabethenstr. 45
    64283 Darmstadt

    Tel. 06151 280 73
    Fax 06151 280 76
    E-Mail: yv.bach@darmstadt.aidshilfe.de

    Hier geht es zur Veranstaltung bei facebook.

    Der Flyer hier zum Download: Trans-und-Recht-Flyer

     

     

  • Mahnwache Pulse Orlando

    Mahnwache OrlandoBei der Mahnwache für die Opfer des Anschlags in Orlando wurde die folgende Ansprache in Hamburg, Münster, Bielefeld und Darmstadt verlesen:

    Wir schauen heute mit großer Trauer und Bestürzung nach Orlando, wo ein sinnloses und brutales Attentat gestern 50 Menschen das Leben gekostet hat und viele weitere Verletzte zu beklagen sind. Die Opfer dieses feigen Verbrechens haben einen Club besucht. Sie wollten feiern, flirten und tanzen. Sie wollten einfach nur ausgelassen sein und eine großartige Nacht erleben. Sie wollten die Freiheit genießen, so sein zu können, wie es ihrer sexuellen Identität und Orientierung entspricht. In ihre Fröhlichkeit hinein trat ein Terrorist, der ihnen diese Freiheit, der ihnen dieses Recht auf Vielfalt absprach, und der 50 von ihnen wahllos erschoss.

    Es ist kaum möglich, Worte zu finden für den Hass und die Brutalität dieses fanatischen Mörders. Zu groß ist das Entsetzen und zu groß ist die Trauer über diese Tat, die unschuldige, wehrlose Menschen getroffen hat – und mit der wir alle gemeint sind, die wir lesbisch sind oder schwul, queer, bi, inter oder trans*. Die Opfer aus dem Pulse in Orlando hatten einfach das Pech, zur falschen Zeit am falschen und doch richtigen Ort zu sein: einem Club, der für Lebensfreude steht und der für 50 von ihnen zur Todesfalle geworden ist.

    Ein Angriff auf unsere Community

    Eine solche Tat kann jeden von uns treffen. Terroristen kennen keine Grenzen, weder räumlich noch in ihrem verbrecherischen Vorgehen. Das haben wir in den letzten Monaten und Jahren schmerzvoll erfahren müssen. Die Terroristen des sogenannten Islamischen Staates wollen unsere offene und pluralistische Gesellschaft treffen. Dafür ist ihnen jedes Ziel und jedes Mittel recht.

    Trotzdem war das Ziel dieses Anschlages sicher nicht zufällig ein Gay Club. Auch wenn wir noch zu wenig über die Hintergründe dieser Tat wissen, so zeigt sie eines doch auf schmerzhafte Weise sehr deutlich: Homophobie tötet! Dieser Angriff zielte explizit auf eine bestimmte Lebensweise. Es ist ein Angriff auf unsere Community.

    Die Frage dabei ist aber nicht, ob es ein islamistischer oder ein homophober Anschlag war. Jeder Gewaltakt des sogenannten Islamischen Staates oder derer, die sich auf ihn berufen, ist automatisch ein homophober Akt. Unsere Community steht für vieles von dem, was Islamisten bekämpfen: die sexuelle Freiheit und eine offene Gesellschaft, die ein Zusammenleben in Vielfalt organisiert und aushält. Das zeigt sich an Taten wie der in Orlando von gestern. Aber das zeigt sich auch an den brutalen Morden schwuler Männer, die im Namen des IS von Hochhausdächern gestürzt werden – und an die wir heute genau so denken wollen.
    Das Attentat von Orlando traf nun erstmals in einem so großen und unvorstellbaren Ausmaß Opfer der LGBTI-Community. Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind bei ihren Familien und all jenen, die ihnen nahestanden.

    Dear folks of Orlando: Our hearts are full of sadness. Our thoughts are with you, with your families and friends. We suffer with you. Our solidarity is with you.

    We send you our love. And we know, that hate will never win. Love is much stronger than hate and violence can ever be. Even such an brutal act can’t take your freedom, your joy of life, your passion, your hope and your love.

    Jeder Mensch hat das Recht, so leben und lieben zu können, wie es seiner/ihrer sexuellen Identität und Orientierung entspricht. Diese Freiheit kann ein solcher Terrorakt auf brutale und erbarmungslose Weise angreifen. Nehmen kann er uns diese Freiheit nicht.

    Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit und Schwesterlichkeit, Solidarität, Menschenwürde und Menschenrechte sind am Ende stärker als Hass, Gewalt und Unfreiheit es jemals sein können. Das dürfen wir bei aller Wut über diese Tat nicht vergessen. Hass und Ausgrenzung können nicht unsere Antwort sein.

    Lasst uns weiter mutig, kämpferisch und entschlossen sein

    Was gestern in Orlando geschehen ist, kann uns jederzeit auch in Deutschland, auch hier in unserer Stadt treffen. Doch diese Gewissheit sollte uns nicht davon abhalten, weiterhin mit allem Selbstbewusstsein, das wir haben, für Vielfalt und Freiheit zu kämpfen und uns den Gegnern der Vielfalt und der Freiheit entschlossen entgegen zu stellen.

    Angst ist kein guter Ratgeber. Deshalb lasst uns auch weiter mutig, kämpferisch und entschlossen sein, um den geistigen Brandstiftern jedweder religiösen oder politischen Ausrichtung hierzulande zu zeigen, dass sie mit ihrem Hass und ihrer Ausgrenzung in unserer Gesellschaft keinen Platz haben. Das sind wir den Opfern von Mord und Gewalt, das sind wir den Toten von Orlando schuldig.

    Es ist nur ein kleiner Schritt vom Wort zur Tat. Wer in seinen Reden gegen Minderheiten hetzt, wer sich auf öffentlichen Plätzen oder in den Parlamenten ans Mikrofon stellt, und sich über sexuelle Orientierung lustig macht, wer in Zwischenrufen fordert, dass Homosexuelle ins Gefängnis gehören: Der legt die Grundlage für solche Taten. Und wer zu all dem schweigt, Frau von Storch, Frau Petry, Herr Höcke oder Herr Gauland, wer sich hiervon nicht klar und glaubhaft distanziert: der stimmt zu!

    „Liebe ist die einzige Macht, die im Stande ist, einen Feind in einen Freund zu verwandeln“, hat Martin Luther King gesagt. Hass führt zu Taten wie jener, die uns heute hier in Trauer und Solidarität vereint.

    „Am Ende“, auch das hat Martin Luther King gesagt, „am Ende werden wir uns nicht an die Worte unserer Feinde erinnern, sondern an das Schweigen unserer Freunde.“

    Noch fehlen uns die Worte, noch lähmt der Schmerz unsere Zungen. Doch wenn Menschenhass und Ausgrenzung laut werden, schweigen wir nicht mehr.

    Doch für den Moment möchte Euch daher einladen und bitten, nun schweigend der Menschen zu gedenken, die gestern in Orlando ihr Leben lassen mussten.

  • Das war eine wunderbar sonnige vielbunte Radtour

    Bei bestem Radelwetter ging es heute zur Thomashütte – und das hat großen Spaß gemacht. Du willst die nächste Tour auf keinen Fall verpassen? Einfach den vielbunt Kalender abonnieren oder unsere Seite liken : https://www.facebook.com/AG-Sport-und-Bewegung-vielbunt-eV-1621089114805391/

    vielbunte Radtour

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  • Kundgebung zum IDAHIT 2016

    Kundgebung zum IDAHIT 2016

    Seit elf Jahren ist der 17. Mai als Internationaler Tag gegen Homophobie (IDAHO) ein wichtiger Tag im queeren Kalender. In Darmstadt begehen wir – wie viele andere Städte weltweit – seit einigen Jahren darüber hinaus den Internationalen Tag gegen Homophobie und Transphobie, um um auf Missstände und Diskriminierung gegenüber Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Trans* aufmerksam zu machen und friedlich für ein tolerantes und offenes Miteinander zu demonstrieren.

    IDAHIT – ein Schritt weiter

    In diesem Jahr möchten wir erstmals einen Schritt weiter gehen: Aus diesem Grund labeln wir dieses Jahr den 17. Mai zum IDAHIT, dem Internationalen Tag gegen Homophobie, Interphobie und Transphobie. So wie Homosexualität nicht mehr als Krankheit diskriminiert wird, wollen wir dies auch für Trans* und Inter* erreichen. Jedes Geschlecht verdient Respekt. Dafür demonstrieren wir gemeinsam mit allen Unterstützer_innen auf dem Luisenplatz.

    Wir werden um 18.30 Uhr eine Kundgebung veranstalten, zu der es verschiedene Redebeiträge geben wird.
    Eingeladen ist unter anderem ein Vorstandsmitglied von Intersexuelle Menschen e.V., und Aktivist_innen aus dem Rhein-Main-Gebiet.

    Wir rufen alle trans*, lesbischen, bisexuellen, inter*, schwulen, queeren und heterosexuellen Menschen auf, ein sichtbares und hörbares Zeichen gegen Homophobie, gegen Transphobie und gegen Gewalt an intersexuell geborenen Menschen zu setzen und am 17. Mai um 18.30 Uhr Uhr zum Darmstädter Luisenplatz zu kommen. Bitte sagt dies auch euren Freund_innen, Bekannten und Familienmitgliedern weiter!

    Nach der Veranstaltung wird dank des Einsatzes der DGB-Jugend und weiterer befreundeter Organisationen im programmkino rex der Film PRIDE gezeigt. Über Kartenvorverkauf und weitere Infos halten wir euch auf dem Laufenden.

  • Kommunalpolitik ist auch Queerpolitik

    Kommunalpolitik ist auch Queerpolitik

    Anlässlich der Hessischen Kommunalwahlen 2016 haben wir erstmals vielbunte Forderungen an die Kommunalpolitik formuliert und veröffentlicht. Im Dezember gingen diese sieben Forderungen mit der Bitte um Antwort bei allen derzeit in der Stadtverordnetenversammlung vertretenen Parteien ein.
    Mittlerweile haben wir von allen acht angeschriebenen Parteien Rückmeldungen erhalten und diese nun als Wahlprüfsteine auf unserer Webseite veröffentlicht.
    Wir haben uns entschieden, nicht auf die einzelnen Antworten einzugehen. Allgemein ziehen wir jedoch ein positives Resümee.
    Für (LGBT-)Wähler_innen in Darmstadt lohnt es sich, auch bei Kommunalwahlen hinsichtlich der Queerpolitik genau hinzusehen. Da sich alle angeschriebenen Parteien in Darmstadt in unterschiedlicher Weise positionieren, können Wähler_innen ihre Wahlentscheidung durchaus an diesem Themenfeld orientieren.
    Zum ersten Mal mussten sich Parteien in Darmstadt zur Kommunalwahl mit Forderungen aus der queeren Community auseinandersetzen. Unabhängig vom Inhalt der Rückmeldungen erkennen wir daran, dass alle Parteien geantwortet haben als positives Signal, dass die Parteien Forderungen von LGBT-Vertretungen ernst nehmen.

    Wir sehen, dass sich innerhalb der Parteien auch auf kommunaler Ebene ein Verständnis für die Notwendigkeit guter Queerpolitik entwickelt. Wir sehen aber auch, dass es sich hierbei um eine Antwort auf die Forderungen einer organisierten Minderheit handelt. Eine gute Minderheitenpolitik ist wichtig für eine Demokratie und sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Minderheitenschutz und eine Politik für Vielfalt und Toleranz sind gut für alle Bürger_innen einer Stadt, eines Landes, eines Staates.

    Unsere zentrale Forderung nach einem queeren Zentrum in Darmstadt wurde mehrheitlich unterstützt. Wir freuen uns darüber sehr. Schade ist, dass sich aus den Antworten beispielsweise nicht absehen lässt, ob sich in Darmstadt eine ernsthafte und umfassende Aufarbeitung der Homosexuellenverfolgung durch die Nationalsozialist_innen realisieren lässt.

    Unsere Wahlprüfsteine sind unter diesem Link zu finden. Zusätzlich zu den einzelnen Forderungen und den jeweiligen Antworten darauf stehen die komppletten Rückmeldungen der Parteien auch als Dateien zum Download zur Verfügung.
    Mithilfe einer Ampelmatrix haben wir alle Forderungen und alle Antworten vereinfacht in eine Grafik zusammengefasst.

    09.02.2016, Der Vorstand
    Kommunalpolitik
  • Vielfalt leben – Veranstaltung in der Stadtkirche

    Hetero, schwul, lesbisch, transqueer, transsexuell, … – Neue Herausforderungen für Kirche und Gesellschaft ?!

    In Kooperation mit vielbunt e.V. laden der Stabsbereich Chancengleichheit der Evangelischen Kirche Hessen-Nassau und die  Evangelische Stadtkirche Darmstadt zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Thema „Vielfalt leben“ ein.

    Aus dem Flyer:

    Kirchenvorstände, Pfarrerinnen und Pfarrer werden zu Segnungen gleichgeschlechtlicher Partnerschaften angefragt. Menschen bitten um seelsorgerliche Begleitung bei Geschlechtsumwandlung und um Segnung der neuen Identität.
    Wie kann Kirche auf solche Veränderungen reagieren, wie Menschen begleiten?
    Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat sich sehr bewuVielfalt lebensst mit Blick auf die Lebenswirklichkeit der Menschen für einen offenen Partnerschafts- und Familienbegriff entschieden. So lässt sich nach Dr. Volker Jung, Kirchenpräsident der EKHN, sehr wohl biblisch begründen, dass es in Familie darum geht, dass Menschen dauerhaft, verbindlich, verlässlich, partnerschaftlich und gerecht Verantwortung füreinander übernehmen.
    Die Änderung der Lebensordnung (Juni 2013) ermöglicht gleichgeschlechtlichen Partnerschaften einen Segnungsgottesdienst und den Eintrag ins Kirchenbuch.
    Dennoch gibt es nach wie vor Menschen, die Vorbehalte und Unsicherheiten gegenüber Menschen, die anders leben bzw. anders sind, haben.
    Wir wollen mit dieser Informations- und Diskussionsveranstaltung
    die Position der EKHN deutlich machen und dazu beitragen, offene Fragen zu klären. Darüber hinaus wollen wir für Offenheit und Toleranz gegenüber verschiedenen Lebensformen und -identitäten und damit für eine Kirche, in der allen ein Platz angeboten wird, werben.

    Panorama-Beitrag „Die Schwulenheiler“
    von Christian Deker

    dekerJournalist Christian Deker wird seinen Film „Die Schwulenheiler“ vorstellen. Der Film zeigt, dass Homophobie und alte Ressentiments gegen Homosexuelle in manchen Gesellschaftskreisen nach wie vor bestehen. Zum Beispiel ist es auch im 21. Jahrhundert noch möglich, dass Ärzt_innen Homosexualität als Krankheit betrachten und an deren angeblicher Heilung Geld verdienen.

    Podiumsdiskussion

    Im Anschluss findet unter der Moderation von Sebastian von Gehren (Referent für Interne Kommunikation bei der EKHN) eine Diskussion mit Vertreter_innen aus Kirchengemeinde und LGBT-Community statt:
    Matthias Roth (Evangelische Jugend in Hessen und Nassau e.V.)
    Eli Wolf (Pfarrerin, lesbisch, 2 Kinder)
    Alexander Arnold (Vorstand vielbunt e.V.)
    Anja Herzog
    und weiteren Menschen aus Kirche und Gesellschaft

    14. Dezember 2015, 19.30 Uhr
    Gemeindehaus der Stadtkirche Darmstadt
    An der Stadtkirche 1
    64283 Darmstadt

    Die Veranstaltung „Vielfalt leben“ beim Stabsbereich Chancengleichheit

  • Plätzchenspenden für die viertkleinste AIDS-Gala der Welt

    Mit der Viertkleinsten AIDS-Gala der Welt fackeln wir wieder ein höchst glamourös-groteskes Feuerwerk für den guten Zweck ab: euch erwartet ein gnadenlos gemischtes Programm mit vielen bekannten und neuen Künstler_innen. Seid gespannt!

    Plätzchenspenden für die viertkleinste AIDS-GalaWie auch in den letzten Jahren wollen wir möglichst viele Spendengelder für die Darmstädter AIDS-Hilfe sammeln. Ein Teil dessen ist der traditionelle Plätzchenverkauf für den wir euch und eure Backkünste brauchen: Viele Plätzchen bedeuten viel Geld! Wer also Freude daran hat, zu backen und dabei etwas Gutes zu tun, ist aufgerufen uns in den kommenden Tagen (bis zum 27.11.)  Plätzchen, Kekse und Krokant zu spenden, den wir dann auf der AIDS-Gala in Bares verwandeln können. Je mehr desto besser!

    Meldet euch einfach bei: sanny.schmidt@hotmail.de

    Hier gehts zur Veranstaltung bei Facebook

  • Die viertkleinste AIDS-Gala der Welt

    vielbunt e.V. und die AIDS-Hilfe Darmstadt e.V. veranstalten am 28.11.2015 gemeinsam eine AIDS-Gala der etwas anderen Art.
    Die Solidaritätsveranstaltung mit Kultcharakter versammelt bekannte Künstler_innen und Newcomer aus verschiedenen Genres für den guten Zweck auf einer gemeinsamen Bühne. Moderatorin Rosa Opossum kündigt eine neue Form der Schonungslosigkeit an.
    Während man sich Spenden-Galas eher als große Prunk-Veranstaltungen mit viel Glanz und Gloria vorstellt, setzt die alternative AIDS-Gala von vielbunt, der AIDS-Hilfe und dem AStA der h_da auf Kanonen-Glitzer, Trash-Chic und verlotterten Pomp.
    Im Rahmen des Welt-AIDS-Tags geben sich am Samstag, den 28.11 überregional bekannte Künstler_innen und Newcomer, aber auch talentbefreite Störenfriede und altbekannte Publikumsschrecke auf der vielbunten Bühne die Klinke in die Hand. Wie auch bei den vergangenen „kleinsten AIDS-Galas der Welt“ wissen die Macher_innen genau so wenig wie das Publikum, wie das Bühnenprogramm letztendlich aussehen wird: Ganz nach dem Vorbild der Veranstaltungen in den letzten Jahren präsentiert Drag Queen und Moderatorin Rosa Opossum eine außergewöhnliche Mischung aus Live-Musik, Travestie, Kabarett und Anarchie: „Unser gemeinsamer Einsatz für Menschen die mit HIV leben besteht nicht nur aus Geld sammeln. Wer zu unserer Gala kommt, zeigt sich solidarisch und spricht sich gegen Stigmatisierung und Ausgrenzung aus. Das schützt die Künstler_innen und die sich so nennen, jedoch nicht vor meiner vernichtenden Moderation.“Bereits angekündigt haben sich Singer/Songwriter Hanne Kah und Patrik Jost sowie die Musiker Mad und Clinton aus Mainz und Kapstadt. Die anschließende After-Show-Party wird von klingt-gut.com mit tanzbarer Musik versorgt.viertkleinste AIDS-Gala
    Sämtliche Gewinne der Veranstaltung kommen der Aids-Hilfe Darmstadt e.V. zugute.
    Die Viertkleinste AIDS-Gala der Welt findet im Rahmen des Welt-AIDS-Tages statt. Weltweit erinnern jährlich am 1. Dezember verschiedenste Organisationen an das Thema HIV/AIDS und rufen dazu auf, aktiv zu werden und Solidarität mit HIV-Infizierten, an AIDS Erkrankten und den ihnen nahestehenden Menschen zu zeigen.
    Viertkleinste AIDS-Gala der Welt
    Datum: 28.11.2013
    Uhrzeit: 19.30 Uhr
    Ort: Glaskasten, Schöfferstraße 3, 64295 Darmstadt
    Internet: www.vielbunt.org
    Email: presse@vielbunt.org
    Telefon: 06151-3534346
    Hier geht es zum Event bei Facebook