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Siebtkleinste AIDS-Gala der Welt

vielbunt und die AIDS-Hilfe Darmstadt veranstalten am Samstag, dem 01.12.2018 zum siebten Mal gemeinsam eine etwas andere AIDS-Gala

Die Siebtkleinste AIDS-Gala der Welt präsentiert bekannte Künstler_innen und neue Talente verschiedenster Genres für den guten Zweck im Queeren Zentrum.
Wie auch in den vergangenen Jahren organisieren vielbunt und die AIDS-Hilfe Darmstadt gemeinsam eine außergewöhnliche Spenden-Gala zum Welt-AIDS-Tag.

Die Veranstalter_innen bleiben dem alternativen Charakter der letzten Jahre treu: Professionelle Bands und Newcomer_innen wechseln sich im Programm ab und versprechen einen vielfältigen Abend für den guten Zweck. Verstörung, Verzauberung, Chic und Rebellion treffen an diesem Abend aufeinander. Nicht zuletzt verkörpert durch die schonungslose Moderatorin des Abends: Drag Queen und Polit-Tunte Rosa Opossum freut sich wieder auf ein volles Haus und ein wie immer spendables Publikum: „Menschen mit HIV sind in unserer Gesellschaft und auch in der Community unsichtbar. Wir wollen am Welt-AIDS-Tag Solidarität zeigen, in Form eines schönen Abends, vielfältiger Beiträge und vieler Spenden!“

Der Name ist Programm

Die Siebtkleinste AIDS-Gala der Welt hat über die Jahre an vielen Locations in Darmstadt stattgefunden. Mit dem Queeren Zentrum ist sie 2018 wieder an einem kleineren Ort gelandet. Rosa Opossum erklärt hierzu: „Auf die Größe kommt es nicht an – die Technik muss stimmen! Vor allem, wenn man die kleinste Gala bleiben will, muss es eng und kuschelig sein! Diese Benefizgala bringt die Menschen wirklich zusammen.“
Die Veranstaltung bietet den Gästen einen abwechslungsreichen Abend und stellt sich gleichzeitig gegen die Stigmatisierung von Menschen die von HIV oder AIDS betroffen sind. Eine Infektion mit HIV bedeutet zu oft noch, dass Menschen an den Rand der Gesellschaft und in Armut gedrängt werden. Die eingenommenen Spenden werden unmittelbar für die Klientinnen und Klienten der AIDS-Hilfe Darmstadt eingesetzt: bei denen nämlich, die wirklich dringend Unterstützung benötigen.

Bühnenprogramm für den guten Zweck

Die Organisator_innen versprechen Live-Musik, Travestie, Kabarett und Anarchie für den guten Zweck: Sämtliche Gewinne der Veranstaltung kommen den Klient_innen der Aids-Hilfe Darmstadt e.V. zugute.

Die Siebtkleinste AIDS-Gala der Welt findet am Welt-AIDS-Tag statt. Weltweit erinnern jährlich am 1. Dezember verschiedenste Organisationen an das Thema HIV/AIDS und rufen dazu auf, aktiv zu werden und Solidarität mit HIV-Infizierten, an AIDS Erkrankten und den ihnen nahestehenden Menschen zu zeigen.

Siebtkleinste AIDS-Gala der Welt
01.12.2018 / 19.00 Uhr

Eintritt: gegen Spende
Queeres Zentrum (Kranichsteiner Str. 81, 64289 Darmstadt)
stefan.kraeh@vielbunt.org
Telefon vielbunt: 0176-62573994

 

Better together! – Integration in der Küche

+++ English Information Below +++

Bereits im letzten Jahr haben wir ein gemeinsames Kochprojekt von Darmstädter_innen und queeren Flüchtlingen aus Darmstadt durchgeführt!

Sehr gerne möchten wir das Projekt in diesem Jahr fortsetzen, allerdings sind wir dafür auf die Unterstützung freiwilliger Helfer_innen angewiesen. Geplant sind insgesamt vier Termine zwischen Juli und Dezember, jeweils samstagabends. Wir wollen uns von 18-21 Uhr zum gemeinsamen Kochen treffen, der Einkauf sowie die Rezeptauswahl soll von den Kochteams im Vorfeld zusammen organisiert werden. Im Mittelpunkt des Projekts steht das gemeinsame Kochen als Erlebnis , und dabei kommt ihr ins Spiel: Die Abende sollen von einer Gruppe aus Darmstädter_innen und Flüchtlingen mit Unterstützung des Jugendbildungsreferenten von vielbunt gemeinsam geplant und durchgeführt werden. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt; ob ein bisschen über den Tellerrand hinauskochen oder gleich eine kulinarische Weltreise zaubern, die Rezeptauswahl bleibt euch überlassen. Interessierte Gäste melden sich bei vielbunt an, so dass die Mengen für den Einkauf gut abgeschätzt werden können. Better together

In diesem Jahr möchten wir die Termine bereits frühzeitig festlegen, um besser planen und die Werbetrommel rühren zu können. Finanziell werden wir dabei wieder vom Aktionsplan für Akzeptanz und Vielfalt des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration unterstützt. Es fehlen uns allerdings noch Helfer_innen für die Umsetzung der einzelnen Termine. Wir möchten die Abende gerne in Absprache mit euch gemeinsam koordinieren. Wenn ihr euch also vorstellen könnt, einen der Termine gemeinsam mit anderen engagierten Menschen zu organisieren, tragt euch bis zum 13. Juni ein. Wir werden die Teams dann zusammenstellen und zeitnah über das Zustandekommen der Termine informieren. Weitere Informationen und Rückfragen können gerne direkt an oliver.delto@vielbunt.org (06151/9715632) gerichtet werden.

Hier geht es zum Formular für die Kochteams

Ergänzt werden soll das Kochprojekt in diesem Jahr von einem Café Internacional, das ab Juli jeden ersten Montag im Monat von 17-19 Uhr stattfinden wird. Mehr Informationen dazu folgen in Kürze.

+++ ENGLISH +++ ENGLISH +++ ENGLISH +++

Vielbunt wants to continue its kitchen-project from locals and refugees that has been initiated last year.

In order to be successful, we need the help of motivated volunteers. We are planning four events between July and December 2018 on a saturday evening. A group of volunteers can organize one of these evenings; choosing meals from different corners of the world, shopping groceries, decorate a living room in our Queer Center. People who want to take part in cooking, register via vielbunt, so that we can calculate what to buy and cook together as a group.

If you want to take responsibility in organizing an event together with other motivated volunteers, please register the formular until 13th of June. We want to set the dates as soon as possible in order to start advertising and make it easier to plan over the year. We will choose the four dates with the most volunteers to be realised. Every event will be accompanied by vielbunt’s employee. If you have any question or need more information about the project, contact oliver.delto@vielbunt.org (06151/9715632). You will get all the information about when and with whom the events will be organized in June.

This year, our cooking project is supposed to be accompanied by a Café Internacional that is supposed to take place every first Monday in a month from 5 pm to 7 pm. More information on that will follow.

We are looking forward to some awesome evenings!

You find the document here.

 

Die Veranstaltung wird gefördert aus Mitteln des Aktionsplans für Akzeptanz und Vielfalt des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration.

Sam wurde nach Jamaika abgeschoben

Im vergangenen Winter ist ein 29-jähriger Mann aus Jamaika in der
Erstaufnahmeeinrichtung in Darmstadt gelandet. Er hat sein Heimatland verlassen müssen, weil der Karibikstaat eines der homofeindlichsten Länder der Erde ist. In Deutschland suchte er Schutz und hoffte auf ein freies Leben als schwuler Mann.

Kurz nachdem Sam* zu uns Kontakt aufgenommen hatte, wurde er auch schon wieder weiterverteilt. Aus der Erstaufnahme in Darmstadt erhielt er einen Transfer in die Nähe von Marburg. Wir konnten ihm Kontaktadressen in der Region nennen. Der Rainbow Refugee Support in Marburg hat ihn weiter betreut und begleitet. Zwar konnten wir Sam nicht mehr treffen, jedoch hielt er den Kontakt über Sprach- und Textnachrichten weiter aufrecht.
So haben wir auch schnell erfahren, dass sein Asylantrag abgelehnt wurde. Er hat sich juristischen Beistand geholt und gegen die Ablehnung geklagt.

Jamaika ist für Touristen der Himmel und für Schwule die Hölle

Wir haben ihm die Daumen gedrückt und auf eine positive Entscheidung des Verwaltungsgerichts gehofft. Dass Jamaika kein sicheres Land für Homosexuelle ist, ist durch zahlreiche Reports von Amnesty International, der US-Regierung und auch durch Hinweise des Auswärtigen Amts erwiesen. Immer wieder lesen wir Nachrichten von Überfällen und Mordanschlägen auf sexuelle
Minderheiten. Jamaikanische Sänger rufen in ihren Liedtexten und auf Konzerten dazu auf, Schwule zu jagen und zu verbrennen. Auch schwule Jamaikaner, die wir bisher in unserer Arbeit getroffen haben, haben gewalttätige und mörderische Angriffe überlebt oder ihnen nahestehende Menschen verloren. Ein Mann aus Kingston sagte uns: „Jamaika ist für Touristen der Himmel und für Schwule die Hölle.“

Mitte April wurde Sams Klage abgewiesen. Wir selbst haben das Urteil nicht gelesen, aber Sam hat uns angerufen und erzählt, dass das Gericht ihm nicht glaubte, als er die Situation von Homosexuellen in Jamaika geschildert hat. Man sagte ihm, er würde übertreiben.

Sam
Von der Polizei eingetretene Zimmertür

Seither verbrachte Sam die Tage und vor allem Nächte in ständiger
Anspannung. An einem Tag schickte er uns Fotos von der vollkommen demolierten Zimmertür seines Nachbarn, der ebenfalls aus Jamaika nach Deutschland geflüchtet war. Mitten in der Nacht sei die Polizei gekommen, um ihn für die Abschiebung abzuholen, hat dabei die Tür eingetreten und alle in Panik versetzt. Auch Sam wurde klar, dass es ihn ebenso jederzeit treffen konnte.

In einem Telefonat mit uns hat er irgendwann nicht mehr sprechen können und begonnen zu weinen. Minutenlang konnte auch unser ehrenamtlicher Supporter nichts mehr sagen. Es fehlten die Worte.

Im Hintergrund wurde derweil eiligst daran gearbeitet, die nächsten
rechtlichen Schritte zu gehen. Auch wir haben recherchiert und eine
Stellungnahme verfasst. Sam sollte in Deutschland bleiben.

Heute Vormittag um kurz nach 11 Uhr hat die Polizei Sam überraschend in der Gemeinschaftsunterkunft aufgesucht. Nichts hat zuvor darauf hingewiesen, dass er heute abgeschoben werden würde. Er hat keine Ausreiseaufforderung erhalten, er wusste nicht, dass er an diesem Tag zurück nach Jamaika gehen muss.
Noch während er notdürftig einige Sachen packte, hat er alle informiert, was gerade passiert Auch uns hat er geschrieben. Er hoffte, dass wir noch irgendetwas tun können. Während er mit einem Bus zum Frankfurter Flughafen gebracht wurde, reichte sein Anwalt neue Eilanträge bei Gericht ein, die die bevorstehende Abschiebung am Nachmittag vielleicht noch abwenden könnten. Wir haben ihn daran erinnert, wie der Abschiebeversuch von Emile verlaufen ist. Auch die Flughafenseelsorge wurde vom Rainbow Refugee Support  in Marburg informiert. Wenigstens sollte der Vorgang beobachtet werden, wenn den Flüchtlingshelfer_innen schon die Hände gebunden waren.

Ich kann nicht zurück nach Jamaika gehen

Sam saß alleine im Bus auf dem Weg zum Flughafen und fragte per
Textnachricht, was nun passieren wird. Er sagte: Ich kann nicht zurück nach Jamaika gehen. Eine ewige Stunde lang haben wir nichts von ihm gehört. Das nächste Mal meldete Sam sich aus dem Flugzeug. Er hat es nicht geschafft, sich bemerkbar zu machen. Er konnte niemandem um ihn herum bitten, ihm zu helfen. Die Resignation und Hilflosigkeit hat ihn gehindert, die letzte, wenn auch kleine Chance zu nutzen, seine Abschiebung doch noch zu verhindern.

Wir sind sicher, dass über seinen Fall in der folgenden Instanz positiv beschieden worden wäre, hätte man ihn nicht vorher eiligst abgeschoben . Wir beobachten in der letzten Zeit eine rasante Beschleunigung der Verfahren. Sobald es zu Ablehnungen kommt, werden Menschen innerhalb kürzester Zeit ohne Vorwarnung abgeholt und zum Flughafen gebracht. Wo zuvor noch Monate Zeit waren, sich auf Klageverfahren vorzubereiten, die dann letztendlich auch erfolgreich waren, werden abgelehnte Asylsuchende mittlerweile innerhalb kürzester Zeit abgeschoben.  Niemand kann innerhalb weniger Tage  neue Hinweise und Argumente recherchieren, die dann letztendlich zu einer positiven Entscheidung führen.

Hier erkennen wir ein System, das vor allem darauf setzt, Ablehnungen schnell durchzuziehen und Menschen in gefährliche Länder und Regionen zurückzuschicken, bevor sich sich gegen das Unrecht das gesprochen wurde zur Wehr setzen können.

Ständig werden mit Leistungskürzungen, nicht versandten Ausreiseaufforderungen, Hausarrest und solchen überfallartigen Abschiebeaktionen neue Formen gesucht, asylsuchende Menschen eine faire Behandlung zu verwehren und sie so schnell es geht abzuschieben. Wir verurteilen diese Asylpolitik, die sich uns vor allem als Abschiebepolitik darstellt. Die in allen Aspekten schwache Position Geflüchteter in Deutschland wird ausgenutzt, um Akten schnell zu schließen. Dass Schutzbedürftige in diesem in unseren Augen unrechten Vorgehen ihrem Schicksal überlassen werden, ist für uns ein beschämender und skandalöser Vorgang.

Heute Nachmittag um 14.30 Uhr ist ein Flugzeug von Frankfurt nach Jamaika gestartet. Ein schwuler Mann sitzt darin, auf dem Weg in homofeindlichste Land der Karibik. Wir fragen uns, wie Behörden und Gerichte eine solche Entscheidung treffen können.

Wir versuchen weiter Kontakt zu Sam zu halten und ihn von hier aus zu unterstützen. Da das für uns der erste Fall einer vollzogenen Abschiebung ist, müssen wir nun zunächst herausfinden was wir tun können. Aber wir bleiben dran.

Wir sind weiter entschlossen, geflüchteten Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Trans* mit allen Mitteln zu helfen.
Ihre Herkunftsländer sind nicht sicher, ihre Abschiebungen sind Unrecht.

 

*Wir haben den Namen geändert

IDAHOBIT 2018 in Darmstadt

Auch in diesem Jahr wollen wir den 17. Mai als Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Trans- und Interfeindlichkeit (IDAHOBIT) mit einer Kundgebung in der Innenstadt begehen.

Während sich die Situation sexueller Minderheiten in Deutschland gerade in letzter Zeit spürbar verbessert hat und man auf den sommerlichen CSD-Demonstrationen oft gerne positive Bilder vermitteln will, wollen wir bei unserer Demonstration am IDAHOBIT auf Missstände hinweisen und die Diskriminierung von Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Intersexuellen und Trans* thematisieren.

Auch in diesem Jahr steht der IDAHOBIT unter einem Thema, das die Community in Darmstadt besonders beschäftigt. Angesichts der wachsenden Zahl an abgelehnten Asylanträgen von verfolgten LSBTI Geflüchteten und jüngster Versuche, einzelne von ihnen unvermittelt abzuschieben, konzentrieren sich die Kundgebungsbeiträge dieses Jahr auf Rainbow Refugees und internationale LSBTI-Verfolgung.

Wir wollen gemeinsam mit allen Unterstützer_innen auf dem Luisenplatz für eine weltoffene Gesellschaft und ein Ende der Verfolgung sexueller Minderheiten demonstrieren.

Wir rufen alle trans*, lesbischen, bisexuellen, inter*, schwulen, queeren und heterosexuellen Menschen auf, ein sichtbares und hörbares Zeichen gegen Diskriminierung sexueller Minderheiten und Rassismus zu setzen und am 17. Mai um 17.30 Uhr zum Darmstädter Luisenplatz zu kommen.

Sagt es auch euren Freund_innen, Bekannten und Familienmitgliedern weiter!

Hier geht es zur Veranstaltung bei Facebook! Teilnehmen und Leute einladen!

Und weil es mittlerweile Tradition hat:
Nach den Redebeiträgen werden wir es uns natürlich nicht nehmen lassen, traditionell einen schmissigen Hit abzuspielen, zu dem man sich umarmen, küssen, die Hand geben oder freundlich zunicken kann.

Schrill und Laut – Domina Day

Jahrelang hielt uns Linda de Mol mit ihrer Weltrekord-Sendung um die gefallenen Steine fest im Griff. Sie war erst zufrieden, wenn auch der letzte umgekippt war und die europäische Öffentlichkeit mit einem wohligen Gefühl der absoluten Befriedigung wieder in die Sofalehne sinken konnte. Es folgten Champagnerduschen und ein Schnaps für die Nerven.
Was viele nicht wussten: Während der ganzen Live-Sendung hatte die beliebte Moderatorin stets Lack- und Leder-Wäsche unter ihrem schickem Blazer und soll auch im Vorfeld laut peitschend durch die Halle gegangen sein, damit die auf dem BodenDomina Day kauernden Sklaven ihr die Stiefel sauber lecken.

20 Jahre später legen wir das Großereignis wieder neu auf und erzählen die wahre Geschichte: Beim Domina Day wird bestraft wer zu früh wackelt und wer von Anastacia oder Kylie angetippt wird, wird eine Kettenreaktion auslösen . Außerdem gibts Dominanzgesten von der Aorta des Abends Rosa Opossum und Hausverbot für Frauke Ludowig.

Achtung: Es ist wieder Pfingsten! Da ist unsere Party traditionell am Kult-Sonntag!

Schrill und Laut – Domina Day
Sonntag, 20.05.2018
Schlosskeller Darmstadt

Hier gehts zum Event bei Facebook – zum Teilnehmen und Leute einladen

 

 

Schrill und Laut – Elektroschwule

Zehn Jahre lang hat eine Partyreihe die Stadt und ihre Menschen in ihren Bann gezogen. Zehn Jahre lang sind wir einmal im Monat zu Doris und Emma gelaufen und haben getanzt bis wir nicht mehr konnten. Die Elektroschule war vom ersten Schultag 2007 bis zur Abschlussprüfung 2017 eine Bildungsinstitution des Nachtlebens und DontCanDJ die besten Lehrerinnen der Welt.
Elektroschwule
Als die schöne Elektroschulzeit vorbei war, flossen Tränen (und Pfeffi). Wohin gehen wir nun? Wie geht es weiter? Wie sieht unsere Zukunft aus?

Schön, dass es auch nach dem Abschluss nie ganz vorbei ist und es immer die Chance gibt, die guten alten Zeiten wieder aufleben zu lassen. Zum Beispiel bei einem Klassentreffen.

Deshalb haben wir DontCanDJ ein Angebot unterbreitet, das sie hätten ablehnen können. Aber auch sie dürstet nach einem one night revival und sie haben zugesagt, exklusiv für euch und uns den Sonder-Abendunterricht zu halten.
Kommt zahlreich und seid fleißig bei Schrill und Laut Elektroschwule mit DontCanDJ, einer beschwipsten Schwulleitung und garantiert ohne Einträge ins Klassenbuch.
Schrill und Laut – Elektroschwule
Freitag, 16.02.2017 // 22.00 Uhr
Schlosskeller Darmstadt
Hier geht es zum Event bei Facebook! Teilnehmen und Leute einladen!

Wir sind Abonnent von queer.de geworden

Queer.de liefert seit 15 Jahren bundesweite und internationale Nachrichten aus Szene, Kultur und Politik.
Für uns ist queer.de eine der wichtigsten Nachrichtenquellen überhaupt.

Die Redakteure beobachten Debatten im Bundestag ebenso wie die Umtriebe der sogenannten „Demo für Alle“. Wenn Parlamentsabstimmungen zu LGBT-Themen anstanden, wussten wir das als erstes von queer.de, wenn unsere Gegner_innen wieder eine Beleidigung von sich gegeben haben, oder neurechte Vereinigungen Aufmärsche organisieren,  können wir das Nötige dazu mit Sicherheit auf queer.de lesen.
Die Berichterstattung über die Einführung des Gesetzes gegen die sogenannte „Homopropaganda“ in Russland und die mörderische Verfolgung von Schwulen in Tschetschenien waren für unsere Arbeit unheimlich wichtig, haben uns aufgerüttelt und zum Handeln motiviert. Ebenso zeigte sich hier, wie wichtig queer.de ist: Kaum eine Zeitung oder Online-Zeitung hat so frühzeitig und umfassend berichtet. Es kam uns wie eine Ewigkeit vor, bis nach der ersten queer.de-Meldung zur staatlich organisierten Schwulenermordung in Grosny auch die deutschsprachigen Mainstream-Medien berichteten.

Nun droht dem schon immer chronisch unterfinanzierten News-Portal die Zahlungsunfähigkeit. Genauso wie viele LGBT-Magazine in der Vergangenheit verschwunden sind, könnte auch queer.de dieses Schicksal ereilen, wenn ihnen niemand unter die Arme greift.
Die Vorstellung auch diese Onlinezeitung zu verlieren, hat uns alarmiert.
queer.de
Auch wenn der Untertitel „Zentralorgan der Homo-Lobby“ wahrscheinlich eher scherzhaft ist: das Redaktionsteam macht ihm alle Ehre. Gerade jetzt mit einer explizit LGBT-feindlichen Partei im Bundestag und vielen Landtagen muss die Community breit aufgestellt sein. Es braucht nicht nur aktivistische, sondern auch journalistische Arbeit.
Wir wollen auch weiterhin schnell und gut informiert sein, wir wollen dass queer.de weiter besteht und wir wollen unseren Teil dazu beitragen.
Deshalb ist vielbunt heute Abonnent_in von queer.de geworden.

Das hat nur fünf Minuten gedauert und fühlt sich extrem richtig an.

Wir hoffen, dass viele weitere Organisationen ebenfalls Abonnent_innen werden, wenn sie es nicht bereits sind. Viel mehr noch: Wir rufen sogar aktiv dazu auf. Schließt Abos ab! Wir brauchen queer.de und queer.de braucht jetzt auch uns.

Schrill und Laut – XXXmas

xxxmasI don’t want a lot for Christmas
There is just one thing I need
I don’t care about the presents
Underneath the Christmas tree
I just want
ein bisschen mehr sexy Sachen an Weihnachten…

Nicht nur dass es rund um die heilige Adventszeit ständig nasskalt draußen ist, auch durch weihnachtliche Familienfeierlichkeiten zieht ziemlich oft ein eisiger Wind. Das Fest der Liebe voller Familienidyll, Harmonie, Enttäuschung, Besinnlichkeit und Vorwürfen artet viel zu häufig in eine einzige Folterstunde aus, von der man kaum mehr weiß, wem das überhaupt noch gefallen kann. Nein, nein, nein, wir wollen das nicht! Es muss ein feuchtwarmes bis heißes Gegengewicht gesetzt werden!

Bevor ihr euch also in die Unglücksspirale der besinnlichen Feiertage stürzt, lasst euch fallen bei unserem Fest der Sinne und tanzt bis zur Besinnungslosigkeit. Wir haben bei unserer XXXMAS Party die sexuellesten Weihnachtselfen, kennen die neusten Ruten-Praktiken aus Knecht Ruprechts S/M-Studio und enthüllen private Nacktfotos vom Weihnachtsmann.

Auf dem Wunschzettel von Schrill und Laut steht dieses Jahr
* ausgelassene Moves ohne Jugendfreigabe auf dem Dancefloor
* vorweihnachtliches Treiben
* XXXtatische Sinnlichkeit

Für alle die zunächst noch etwas scheu sind, verteilen wir wieder Mistelzweige an den unmöglichsten Stellen und Santa Rosa wendet ihren legendär-verführerischen Enthemmungstrick (Schnaps) an.
Musik (garantiert ohne Last Christmas) gibt es von Santa Baby LEo Yamane. Das ist das größte Geschenk das wir uns machen konnten!

Schrill und Laut – XXXmas
Freitag, 15.12.2017
22 Uhr
Schlosskeller Darmstadt
Hier geht es zum Event bei facebook

Deine AIDS-Gala braucht dich!

In diesem Jahr findet wieder einmal unsere AIDS-Gala der etwas anderen Art in der Oetinger Villa statt.

Wie in den letzten Jahren erwartet euch eine erstklassige Revueshow für den guten Zweck. Ziel ist es, so viel Geld wie möglich für die AIDS-Hilfe Darmstadt e.V. zu sammeln. Hierfür aids-galawerden Gäste gebeten, uns für das tolle Programm auf der Bühne, den Glühwein und auch die Plätzchen Geld zu spenden. Und es braucht den ehrenamtlichen Einsatz vieler Menschen, die ihr Talent und Engagement schenken.

Die „Sechstkleinste AIDS-Gala der Welt“ ist ein besonderes Charity-Event und steht vor allem für Solidarität mit Menschen, die mit HIV/AIDS leben und deren Angehörige.

Wir brauchen dein Talent!

Newcomer_innen und alte Hasen gesucht!

Wenn du Lust hast, den Abend mit einem bis zu zehnminütigen Beitrag auf der Bühne mitzugestalten, melde dich einfach bei uns. Es wird sicher wieder eine tolle Veranstaltung für den guten Zweck!

Kontakt: stefan.kraeh@vielbunt.org

Wir brauchen deine Backkünste!aids-gala

Um viel Geld zu sammeln, wollen wir auch viele Gelegenheiten bieten, zu Spenden. Ein Teil dessen ist der traditionelle Plätzchenverkauf, für wir euch und eure Backkünste brauchen: Viele Plätzchen bedeuten viel Geld! Wer also Freude daran hat, zu backen und dabei etwas Gutes zu tun, ist aufgerufen uns am Tag vor der Gala (Donnerstag, 30.11.2017)  Plätzchen, Kekse und Krokant zu spenden, den wir dann auf während der Show in Bares verwandeln können. Je mehr desto besser!

Melde dich einfach bei: stefan.kraeh@vielbunt.org um zu erfahren, wo wir dein Backwerk entgegen nehmen.

Wir brauchen deinen Einsatz!

Wir erwarten wie immer ein volles Haus. Hierzu brauchen wir tatkräftige Unterstützung, die am 1. Dezember beim Aufbau und Abbau, der Betreuung der Künstler_innen und des Publikums unterstützt! Wenn du Lust hast, dich für diesen besonderen Abend ehrenamtlich einzubringen, melde dich bei uns!

Kontakt: stefan.kraeh@vielbunt.org

gaga ladies nicht hilfreich

Schrill und Laut – 500 Jahre GayFormation

GayFormationUnser Organisationsteam sprüht vor Ideen. Wenn wir eine Schrill und Laut-Party planen, kommen meist mehr Mottos zustande als wir uns überhaupt zu feiern trauen. Manche Mottos sind so absurd und in einem kaum mehr nachvollziehbaren Prozess freien Assoziierens entstanden, dass einige Teilnehmende schon am nächsten Tag kaum mehr wissen, wie es dieses oder jenes Motto auf den Partykalender geschafft hat. Zum Glück gibt es Protokolle, die die Gedankengänge des Brainstormings einfangen und uns wieder ins Gedächtnis rufen was wir da eigentlich vorhatten. Tja. Das Protokoll für diese Party ist verloren gegangen.

Niemand von uns weiß mehr, wie wir auf „500 Jahre GayFormation“ gekommen sind und was wir da eigentlich mit gemeint haben. Wahrscheinlich war gerade diese gescheiterte Lutherwoche bei der die Rentner_innen in der Wittenberger Hitze umgekippt sind. Und wir wollten mal so richtig edgy was mit nem schwulen Jesus machen, der ein Andreaskreuz durch die Gegend trägt. Eventuell wollten wir auch Hostien und Messwein ausschenken und im Rahmen unserer zugegeben ziemlich braven Möglichkeiten eine verruchte Messe der Blasphemie feiern. Aber das alles lässt sich nicht mehr rekonstruieren. Das Protokoll ist ja weg.

Vielleicht hat auch nur jemand was über die Beyoncé Formation Tour gesagt… Deshalb werden wir die Sitzung sehr wahrscheinlich wiederholen müssen! Aber was schon mal sicher ist: Ihr könnt euch einstellen auf eine ganz besonders biblische Party mit viel Lithurgie, Urbi und auch Orbi! Heilige Klänge gibt es von sacred DJ Emma England Betet für uns, dass in Zukunft wenigstens eine_r mitschreibt! Amen.

Schrill und Laut – 500 Jahre GayFormation
20. Oktober 2017
ab 22 Uhr
Schlosskeller Darmstadt

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