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  • info*bar Konversionsbehandlungen am 10. Juli 2024

    18 – 20 Uhr im Queeren Zentrum Darmstadt, mit Dr. Klemens Ketelhut, Leiter des Forschungsprojekts „Konversionsbehandlungen: Kontexte. Praktiken. Biografien“

    Bild mit Piktogrammen und Eckdaten zur Veranstaltung

    Konversionsbehandlungen bezeichnen Versuche, die sexuelle Orientierung und/oder die Geschlechtsidentität von LSBT*IQ (Lesben, Schwule, bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche und queere Menschen) so zu ändern, dass sie sich einem cis-heterosexuellen Gesellschaftsbild anpassen. Oft sind diese Maßnahmen mit religiösen Überzeugungen verbunden.

    Obwohl in Deutschland seit 2020 per Gesetz verboten, sind solche Pseudo-Therapien nach wie vor präsent. So zeigen erste Ergebnisse der Online-Befragung „Unheilbar queer? – Erfahrungen mit queerfeindlichen Haltungen in Deutschland“, dass 29 Prozent der Befragten nahegelegt wurde, ihre Geschlechtsidentität zu verändern und 32 Prozent ihre sexuelle Orientierung zu unterdrücken.

    Oft sind Konversionsbehandlungen schwer zu erkennen, da sie sich bspw. hinter pseudo-wissenschaftlichen Begriffen oder religiösen Praktiken verbergen.
    Der Vortrag gibt zu Beginn Einblick in die ersten Ergebnisse des Forschungsprojekts „Konversionsbehandlungen: Kontexte. Praktiken. Biografien“, zeigt, dass es sich bei Konversionsbehandlungen um gefährliche Formen von heteronormativer Gewalt handelt und bietet Raum für Diskussion.

    Das Forschungsprojekt „Konversionsbehandlungen: Kontexte. Praktiken. Biografien“ geht als deutschlandweit erstes wissenschaftliches Forschungsprojekt der Frage nach, inwieweit in Deutschland versucht wurde und wird, die sexuelle Orientierung und den Geschlechtsausdruck von LSBT*IQA zu ändern. Es handelt sich um Kooperationsprojekt von Mosaik Deutschland e.V. und dem Amt für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg und wird gefördert durch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit. Die Online-Befragung „Unheilbar Queer?“ ist Teil des Forschungsprojekts.

    Klemens Ketelhut ist Bildungs- und Sozialwissenschaftler und promovierte mit einer bildungshistorischen Arbeit zur deutschen Reformpädagogik. Er leitet er das erste deutsche Forschungsprojekt zu Konversionsmaßnahmen bei Mosaik Deutschland e. V. und ist Lehrbeauftragter an verschiedenen Universitäten und Hochschulen.

    Anmeldungen bitte bis zum 05. Juli an info@lsbtiq-suedhessen.net.

    Die Veranstaltung wird durchgeführt in Kooperation mit der Aidshilfe Darmstadt e.V., vielbunt e.V. und dem LSBT*IQ-Netzwerk Südhessen.

    Weiterführende Informationen

  • Info*Bar: Dyke*March – eine lesbische Bewegung kommt nach Europa

    Info*Bar: Dyke*March – eine lesbische Bewegung kommt nach Europa

    Seit 2013 ziehen auch in Berlin jedes Jahr am Vorabend des CSD
    Lesben*, Dykes* und Divas durch die Straßen. Dana Müller ist seit
    Beginn der Bewegung mittendrin und berichtet von ihren Erfahrungen als Aktivistin und Journalistin im Kampf für lesbische Sichtbarkeit und Lebensfreude.

    Mit Dana Müller (L-MAG-Redakteurin, Aktivistin, Journalistin)

    Eintritt frei!

    Ort: Queeres Zentrum, Kranichsteiner Str. 81 in Darmstadt
    Zeit: Beginn um 18 Uhr

    Eine Kooperationsveranstaltung von AIDS-Hilfe Darmstadt e.V., vielbunt e.V., LSBT*IQ Netzwerk Südhessen und Hessen ist geil!

  • Info*Bar: Regenbogenfamilien

    Info*Bar: Regenbogenfamilien

    Erfahrungen, Empowerment, Perspektiven, Austausch: Michaela
    Herbertz-Floßdorf ist Gründerin der LAG Regenbogenfamilie NRW
    und beleuchtet mögliche Wege zum Kind für LSBT*IQ, mögliche Familienformen – und deren Risiken, Herausforderungen und Chancen.

    Mit Michaela Herbertz-Floßdorf (selbstständige Pädagogin, Autorin)

    Eintritt frei!

    Am 5.12.2019 von 18 bis 20 Uhr im Queeren Zentrum, Kranichsteiner Straße 81, 64289 Darmstadt.

    Eine Kooperationsveranstaltung von AIDS-Hilfe Darmstadt e.V., vielbunt e.V., LSBT*IQ Netzwerk Südhessen und Hessen ist geil!