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  • Wir sind Abonnent von queer.de geworden

    Wir sind Abonnent von queer.de geworden

    Queer.de liefert seit 15 Jahren bundesweite und internationale Nachrichten aus Szene, Kultur und Politik.
    Für uns ist queer.de eine der wichtigsten Nachrichtenquellen überhaupt.

    Die Redakteure beobachten Debatten im Bundestag ebenso wie die Umtriebe der sogenannten „Demo für Alle“. Wenn Parlamentsabstimmungen zu LGBT-Themen anstanden, wussten wir das als erstes von queer.de, wenn unsere Gegner_innen wieder eine Beleidigung von sich gegeben haben, oder neurechte Vereinigungen Aufmärsche organisieren,  können wir das Nötige dazu mit Sicherheit auf queer.de lesen.
    Die Berichterstattung über die Einführung des Gesetzes gegen die sogenannte „Homopropaganda“ in Russland und die mörderische Verfolgung von Schwulen in Tschetschenien waren für unsere Arbeit unheimlich wichtig, haben uns aufgerüttelt und zum Handeln motiviert. Ebenso zeigte sich hier, wie wichtig queer.de ist: Kaum eine Zeitung oder Online-Zeitung hat so frühzeitig und umfassend berichtet. Es kam uns wie eine Ewigkeit vor, bis nach der ersten queer.de-Meldung zur staatlich organisierten Schwulenermordung in Grosny auch die deutschsprachigen Mainstream-Medien berichteten.

    Nun droht dem schon immer chronisch unterfinanzierten News-Portal die Zahlungsunfähigkeit. Genauso wie viele LGBT-Magazine in der Vergangenheit verschwunden sind, könnte auch queer.de dieses Schicksal ereilen, wenn ihnen niemand unter die Arme greift.
    Die Vorstellung auch diese Onlinezeitung zu verlieren, hat uns alarmiert.
    queer.de
    Auch wenn der Untertitel „Zentralorgan der Homo-Lobby“ wahrscheinlich eher scherzhaft ist: das Redaktionsteam macht ihm alle Ehre. Gerade jetzt mit einer explizit LGBT-feindlichen Partei im Bundestag und vielen Landtagen muss die Community breit aufgestellt sein. Es braucht nicht nur aktivistische, sondern auch journalistische Arbeit.
    Wir wollen auch weiterhin schnell und gut informiert sein, wir wollen dass queer.de weiter besteht und wir wollen unseren Teil dazu beitragen.
    Deshalb ist vielbunt heute Abonnent_in von queer.de geworden.

    Das hat nur fünf Minuten gedauert und fühlt sich extrem richtig an.

    Wir hoffen, dass viele weitere Organisationen ebenfalls Abonnent_innen werden, wenn sie es nicht bereits sind. Viel mehr noch: Wir rufen sogar aktiv dazu auf. Schließt Abos ab! Wir brauchen queer.de und queer.de braucht jetzt auch uns.

  • Bilder von der Eröffnungsfeier

    Bilder von der Eröffnungsfeier

    Am 27. Mai eröffnete in der Oetinger Villa offiziell das Queere Zentrum Darmstadt mit einem Sektempfang. Nach der Begrüßung durch die Vorstände von vielbunt, haben auch Oberbürgermeister Jochen Partsch und Sozial- und Jugenddezernentin Barbara Akdeniz in ihren Redebeiträgen erklärt, dass das neue Zentrum nicht nur ein großer Schritt für die LGBT-Community, sondern auch für die Stadtgesellschaft insgesamt sind. Im Anschluss haben die Gaga-Ladies mit einem ganz eigenen Grußwort die Bühne geentert und Aurora DeMeehl hat als Stargast dem Programm das perfekte Finale verliehen.

    Ein Album mit Bildern von der Eröffnungsfeier haben wir bei Facebook veröffentlicht.

    Bilder von der Eröffnungsfeier

  • Das Queere Zentrum wird eröffnet

    Das Queere Zentrum wird eröffnet

    In den Räumen der Oetinger Villa eröffnet vielbunt am 27.05.2017 das erste Queere Zentrum in Darmstadt. vielbunt ist bereits seit Januar kontinuierlich mit der Renovierung der Räumlichkeiten beschäftigt, um queeren Menschen zukünftig einen Ort in der Stadt zu bieten.

    Ab dem 27. Mai öffnet das Queere Zentrum in der Oetinger Villa in

    der TräEröffnunggerschaft des Vereins vielbunt seine Türen für eine breite Zielgruppe. Die Angebote des Vereins richten sich an Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans* und intersexuelle Menschen in Darmstadt und Umgebung.

    Am Nachmittag werden stellen die Veranstalter_innen die neuen Räume Vertreter_innen aus Politik und Presse vor und laden gleichzeitig die Unterstützer_innen der letzten Jahre ein, gemeinsam die Eröffnung des neuen Zentrums zu feiern.

     Ab 22 Uhr steigt die öffentliche Opening Party im Keller der Oetinger Villa. Feierwillige Menschen sind herzlich eingeladen, gemeinsam das Ergebnis monatelanger Anstrengungen zu feiern.

    Erweiterung und Professionalisierung

    Zukünftig soll vom Queeren Zentrum aus auch die Arbeit von vielbunt koordiniert werden. vielbunt arbeitet weitgehend ehrenamtlich; organisiert jährlich die Kundgebung zum Internationalen Tag gegen Homophobie und Transphobie, den Christopher-Street-Day im August, die AIDS-Gala zum Welt-AIDS-Tag und weitere kulturelle und politische Veranstaltungen. Neben aktiver Flüchtlingsarbeit, leistet die Organisation auch Aufklärung über sexuelle und geschlechtliche Vielfalt an Schulen und bietet Gruppenangebote z.B. für trans*
    Menschen oder Familien mit trans* Kindern an. Seit Januar dieses Jahres sind ehrenamtlich Aktive und Nutzer_innen der vielbunten Angebote partizipativ mit der Renovierung der Räume in der Oetinger Villa beschäftigt gewesen.
    Mit der Eröffnung am 27.05. erfüllt sich auch der lang gehegte Wunsch nach einer erweiterten Jugendarbeit mit offenem Jugendtreff für queere Menschen bis 27 Jahre.
    Darüber hinaus bietet der Verein nun qualifizierte Beratung bei Fragen und Unsicherheiten zu sexueller Orientierung oder geschlechtlicher Identität, insbesondere für junge Menschen an. Auch die Beratung und Begleitung von geflüchteten Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Trans* wird durch die feste Anlaufstelle mit Bürozeiten professionalisiert.
    Das offene Angebot für queere Jugendliche ist dienstags, donnerstags und freitags jeweils von 16 – 20 Uhr geöffnet.
    Die Beratung ist während der Bürozeiten erreichbar.
  • Aufruf – Wir brauchen Geschirr und Besteck!

    Noch vor der Eröffnung unseres Queeren Zentrums sind schon viele fleißige Hände bei Umbau, Renovierung und Einrichtung zugange.
    Es ist sehr schön, dass viele Menschen aus dem engeren und weiteren Umfeld von vielbunt ehrenamtlich aktiv sind und sich am Aufbau unseres neuen Zuhauses beteiligen.

    Spätestens in der Mittagspause zeigt sich allerdings, dass es uns jetzt schon an einigen Dingen fehlt. Deshalb sind wir auch hier wieder auf eure Hilfe angewiesen: Wir brauchen dingend Geschirr und Besteck!

    Wer also folgende Sachen zu viel im Keller stehen hat und nicht bis zum nächsten Polterabend warten will, kann sie gerne bei uns los werden:

    – Tassen/KaffeebecherGeschirr und Besteck
    – flache Teller
    – tiefe Teller
    – Messer, Gabeln, Esslöffel

    Wir sind an den kommenden beiden Wochenenden
    (18./19./25./26. März) jeweils von 11.00 bis 17.00 Uhr beim Renovieren in der
    Oetinger Villa, Kranichsteiner Straße 81
    anzutreffen und freuen uns über eure Spenden!

  • Kick-Off des Arbeitskreises Queeres Zentrum

    Kick-Off des Arbeitskreises Queeres Zentrum

    Liebe Mitglieder

     Am 28.11.2010 wurde vielbunt gegründet. An diesem Tag hat eine Handvoll Menschen ein neues Kapitel in der queeren Geschichte von Darmstadt und darüber hinaus gelegt. In den letzten sechs Jahren haben wir viel Arbeit geleistet, konnten einige wichtige Ziele erreichen und sind dafür auch ziemlich bekannt geworden.
    Wir haben Christopher Street Days quasi aus Wohnzimmern heraus organisiert, mussten Jugendgruppenstunden in viel zu kleinen Kellerräumen verbringen und die angesammelten vielbunten Schätze vom Demo-Megafon bis zum aufblasbaren Einhorn sind über etliche Dachböden, Regale und Abstellkammern in der ganzen Stadt verteilt.
    Vor zwei Jahren erhielt der damalige Vorstand deshalb den Auftrag, sich noch mehr als zuvor um eigene Räume für die vielfältigen Angebote Arbeitskreis Queeres Zentrumund Projekte von vielbunt zu kümmern. Und es hat auch wirklich genau zwei Jahre gedauert, bis dieses Ziel in greifbare Nähe gerückt ist. Bei der letzten Mitgliederversammlung in diesem Monat konnten wir euch mitteilen, dass die Stadtverordnetenversammlung beabsichtigt, vielbunt eigene Räume in Darmstadt zu überlassen. Kurz darauf war es beschlossene Sache: Wir werden in einem Teil der Oetinger Villa ein Queeres Zentrum mit einer vollen hauptamtlichen Stelle einrichten!

     

    Gefeiert wurde diese Neuigkeit am letzten Wochenende bei unserem vielbunten Jahresabschluss. Nun kommt wohl der größte aber auch schönste Teil der Arbeit und ein weiterer Meilenstein in unserer Vereinsgeschichte:
    Zum Jahreswechsel werden wir in unsere eigenen Räume in der Oetinger Villa einziehen können. vielbunt bekommt ein Zuhause, das ein wenig renoviert und mit Leben gefüllt werden muss.

    Mitmachen und Mitgestalten

    Da dies das Ergebnis des Engagements und der Unterstützung aller Mitglieder ist, möchten wir euch einladen, die nächsten Schritte auch weiterhin gemeinsam zu gehen.
    Wie soll ein Queeres Zentrum in Darmstadt aussehen? Wie wird sich unsere Arbeit in Zukunft gestalten? Wie soll das Queere Zentrum heißen und wie sieht das erste Jahr in unseren eigenen vier Wänden aus?
    Um dies zu diskutieren, zu planen und gemeinsam zu entscheiden und auch tatkräftig anzupacken, gründet sich
    am 13. Dezember 2016 um 18.00 Uhr
    der Arbeitskreis Queeres Zentrum.

     

    Wir freuen uns über eine breite Beteiligung aller Mitglieder. Um besser planen zu können und eine passende Räumlichkeit für dieses Treffen zu finden, sagt uns per Email kurz Bescheid, ob ihr teilnehmt: info@vielbunt.org

    Wir freuen uns auf euer Kommen

  • Deine 10 Minuten bei der Fünftkleinsten AIDS-Gala der Welt

    Newcomer_innen und Alte Hasen gesucht!
    In diesem Jahr findet wieder einmal unsere unschlagbare AIDS-Gala der etwas anderen Art in Darmstadt statt. Wir haben uns hierfür am Donnerstag, den 1.12.2016 ab 19.00 Uhr in die Oetinger Villa eingebucDeine 10 Minutenht.
    Huch, das ist ja schon bald!
    Auch dieses Mal wollen wir wieder eine kleine Revueshow auf die Bühne bringen, mit vielen verschiedenen Beiträgen von den unterschiedlichsten Leuten. Ziel ist es, so viel Geld wie möglich für die AIDS-Hilfe Darmstadt e.V. zu sammeln. Hierfür werden Gäste gebeten, uns für das tolle Programm auf der Bühne, den Glühwein und auch die Plätzchen Geld zu spenden.
    Genauso bitten wir aber alle Künstler_innen und Helfer_innen für die gute Sache gratis mitzuwirken. Die „Fünftkleinste AIDS-Gala der Welt“ soll ein kleines, geiles Charityevent bleiben.

    Deine 10 Minuten

    Wenn du Lust hast, den Abend mitzugestalten, melde dich einfach bei uns. Es wird sicher wieder eine tolle Veranstaltung für den guten Zweck!
    Kontakt: stefan.kraeh@vielbunt.org

  • Fünftkleinste AIDS-Gala der Welt

    Fünftkleinste AIDS-Gala der Welt

    vielbunt e.V. und die AIDS-Hilfe Darmstadt e.V. veranstalten am Donnerstag, dem 01.12.2016 zum fünften Mal gemeinsam eine AIDS-Gala der etwas anderen Art.

    Die Solidaritätsveranstaltung mit Kultcharakter versammelt bekannte Künstler_innen und Newcomer aus verschiedenen Genres für den guten Zweck in der Oetinger Villa.
    Wie auch in den vergangenen Jahren organisieren vielbunt und die AIDS-Hilfe Darmstadt gemeinsam eine außergewöhnliche Spenden-Gala zum Welt-AIDS-Tag. Wieder einmal treffen Trash und Glamour schonungslos aufeinander. Das Publikum darf sich einen Abend lang mitreißen lassen von den Darbietungen bekannter Künstler_innen und neuer Talente. Die Veranstaltung bleibt ihrem alternativen Charakter treu und präsentiert eine Mischung aus Verstörung, Verzauberung, Chic und Rebellion.

    Zeichen setzen gegen Stigmatisierung

    Durch das Programm führt Drag Queen und Polit-Tunte Rosa Opossum: „Unsere Gala soll nicht nur Geld für die wichtige Arbeit der AIDS-Hilfe Darmstadt einbringen, sondern auch ein Zeichen setzen gegen die Stigmatisierung von Menschen, die mit HIV leben.“
    „Wir von der AIDS-Hilfe in Darmstadt sind sehr froh gemeinsam mit vielbunt am Welt-Aids-Tag diese wunderbare Gala zu gestalten, vielen Menschen einen schönen Abend zu bieten und nicht zuletzt auch die Öffentlichkeit wieder auf das Thema HIV und Aids aufmerksam zu machen. In meiner täglichen Arbeit erfahre ich, dass es noch viel zu viel Stigmatisierung in der Gesellschaft gibt, unter der die Betroffenen und ihre Familien stark leiden und auch, dass eine HIV-Infektion oft mit Armut einhergeht. Daher freuen wir uns sehr über Spenden und garantieren, dass sie direkt und fünftkleinste AIDS-Galaunbürokratisch bei unseren Klientinnen und Klienten ankommen, dort, wo sie wirklich dringend benötigt werden“ erklärt Yvonne Bach, Geschäftsführerin der AIDS-Hilfe Darmstadt
    Die Organisator_innen versprechen Live-Musik, Travestie, Kabarett und Anarchie für den guten Zweck: Sämtliche Gewinne der Veranstaltung kommen der Aids-Hilfe Darmstadt e.V. zugute.
    Die Fünftkleinste AIDS-Gala der Welt findet am Welt-AIDS-Tag statt. Weltweit erinnern jährlich am 1. Dezember verschiedenste Organisationen an das Thema HIV/AIDS und rufen dazu auf, aktiv zu werden und Solidarität mit HIV-Infizierten, an AIDS Erkrankten und den ihnen nahestehenden Menschen zu zeigen.
    Fünftkleinste AIDS-Gala der Welt
    01.12.2016 / 19.00Uhr
    Oetinger Villa (Kranichsteiner Str. 81, 64289 Darmstadt)
    stefan.kraeh@vielbunt.org, yv.bach@darmstadt.aidshilfe.de
    Telefon: 06151-3534346
    Telefon AIDS-Hilfe: 06151 – 28073

    Das Event bei Facebook zum Zusagen und Teilen

  • OpenMicNight Juni 2016 – Rückblick

    OpenMicNight Juni 2016 – Rückblick

    Kennt ihr das? Ihr freut euch so über etwas, dass ihr einfach nicht die richtigen Worte findet? Nachdem ich die ersten Absätze nun mehrfach gelöscht und irgendwie anders wieder angefangen habe, schreibe ich einfach drauf los:

    WOW! Ihr seid super! Darmstadt ist super! Was ein toller Abend!

    Auf der Bühne der zweiten OpenMicNight in 2016 mit dem Motto „Märchenwelt“ standen dieses mal 14 Künstler_innen. Von Tanz, Stand up, Theater, Zauberei bis Travestie war alles dabei. Moderiert wurde der Abend von unserer liebreizenden Aurora DeMeehl.

    Das HoffArt-Theater war voll, viele von euch harrten trotzdem über Stunden auf dem Boden aus. So füllte sich das Theater mit fast 120 Menschen.

    Dank sommerlicher 35 Grad (gefühlt), naja zumindest im Theater, hattet ihr ordendlich durst und habt  die Getränke-Kasse zum Glühen gebracht. Dank unserer zwei Hoppelhasen-Barkeeper war der Getränkenachschub auch dieses Mal wieder ohne langes Warten gesichert.

    Erst irgendwann nach 22:30 Uhr waren wir mit dem Progamm durch. Sichtlich wohl haben sich alle gefühlt, denn erst gegen 3 Uhr in der Früh haben wir die letzten Gäste aus dem Hof gekehrt. Eine Premiere. Hier geht ein besonder Dank an Lisa Harres, die uns Kurzerhand ein kleines Open Air Konzert geliefert hat. Mit ihrer offenen, warmherzigen Art hat sie sicherlich einige Gäste in ihren Bann gezogen.

    Wir haben uns sehr gefreut, dass wir in eurem Namen und im Namen von Vielbunt e.V., der AIDS-Hilfe Darmstadt e.V. die gesammelten Spenden in der stolzen Höhe von

    +++ 540 EUR +++

    überreichen konnten.

    Wir möchten uns bei allen Menschen bedanken, die uns geholfen haben, die OpenMicNight zu planen, zu gestalten und durchzuführen sowie allen Künstler_innen und Gästen, die diesen Abend zu einem so wunderschönen Ereignis gemacht haben.

    Ach übrigens, auch wenn die Gagaladies das Gerücht verbreiten, dass sie mit Grippe im Bett lagen, in Wirklichkeit hatten wir ihnen ihren Auftritt aufgrund seelischer Grausamkeit gerichtlich untersagt. Alles nur für Euch!

    Bis zur nächsten OpenMicNight am 8.10.2016!

  • Kommunalpolitik ist auch Queerpolitik

    Kommunalpolitik ist auch Queerpolitik

    Anlässlich der Hessischen Kommunalwahlen 2016 haben wir erstmals vielbunte Forderungen an die Kommunalpolitik formuliert und veröffentlicht. Im Dezember gingen diese sieben Forderungen mit der Bitte um Antwort bei allen derzeit in der Stadtverordnetenversammlung vertretenen Parteien ein.
    Mittlerweile haben wir von allen acht angeschriebenen Parteien Rückmeldungen erhalten und diese nun als Wahlprüfsteine auf unserer Webseite veröffentlicht.
    Wir haben uns entschieden, nicht auf die einzelnen Antworten einzugehen. Allgemein ziehen wir jedoch ein positives Resümee.
    Für (LGBT-)Wähler_innen in Darmstadt lohnt es sich, auch bei Kommunalwahlen hinsichtlich der Queerpolitik genau hinzusehen. Da sich alle angeschriebenen Parteien in Darmstadt in unterschiedlicher Weise positionieren, können Wähler_innen ihre Wahlentscheidung durchaus an diesem Themenfeld orientieren.
    Zum ersten Mal mussten sich Parteien in Darmstadt zur Kommunalwahl mit Forderungen aus der queeren Community auseinandersetzen. Unabhängig vom Inhalt der Rückmeldungen erkennen wir daran, dass alle Parteien geantwortet haben als positives Signal, dass die Parteien Forderungen von LGBT-Vertretungen ernst nehmen.

    Wir sehen, dass sich innerhalb der Parteien auch auf kommunaler Ebene ein Verständnis für die Notwendigkeit guter Queerpolitik entwickelt. Wir sehen aber auch, dass es sich hierbei um eine Antwort auf die Forderungen einer organisierten Minderheit handelt. Eine gute Minderheitenpolitik ist wichtig für eine Demokratie und sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Minderheitenschutz und eine Politik für Vielfalt und Toleranz sind gut für alle Bürger_innen einer Stadt, eines Landes, eines Staates.

    Unsere zentrale Forderung nach einem queeren Zentrum in Darmstadt wurde mehrheitlich unterstützt. Wir freuen uns darüber sehr. Schade ist, dass sich aus den Antworten beispielsweise nicht absehen lässt, ob sich in Darmstadt eine ernsthafte und umfassende Aufarbeitung der Homosexuellenverfolgung durch die Nationalsozialist_innen realisieren lässt.

    Unsere Wahlprüfsteine sind unter diesem Link zu finden. Zusätzlich zu den einzelnen Forderungen und den jeweiligen Antworten darauf stehen die komppletten Rückmeldungen der Parteien auch als Dateien zum Download zur Verfügung.
    Mithilfe einer Ampelmatrix haben wir alle Forderungen und alle Antworten vereinfacht in eine Grafik zusammengefasst.

    09.02.2016, Der Vorstand
    Kommunalpolitik
  • Plätzchenspenden für die viertkleinste AIDS-Gala der Welt

    Mit der Viertkleinsten AIDS-Gala der Welt fackeln wir wieder ein höchst glamourös-groteskes Feuerwerk für den guten Zweck ab: euch erwartet ein gnadenlos gemischtes Programm mit vielen bekannten und neuen Künstler_innen. Seid gespannt!

    Plätzchenspenden für die viertkleinste AIDS-GalaWie auch in den letzten Jahren wollen wir möglichst viele Spendengelder für die Darmstädter AIDS-Hilfe sammeln. Ein Teil dessen ist der traditionelle Plätzchenverkauf für den wir euch und eure Backkünste brauchen: Viele Plätzchen bedeuten viel Geld! Wer also Freude daran hat, zu backen und dabei etwas Gutes zu tun, ist aufgerufen uns in den kommenden Tagen (bis zum 27.11.)  Plätzchen, Kekse und Krokant zu spenden, den wir dann auf der AIDS-Gala in Bares verwandeln können. Je mehr desto besser!

    Meldet euch einfach bei: sanny.schmidt@hotmail.de

    Hier gehts zur Veranstaltung bei Facebook

  • Zweites Treffen der Task Force LGBT Refugees

    Liebe Mitglieder, liebe Community

    Am vergangenen Mittwoch fand die erste Task Force LGBT Flüchtlinge statt und hat gemeinsam über eine spezialisierte Hilfe für homosexuelle, bisexuelle und trans* Geflüchtete in Darmstadt nachgedacht.
    Wir haben uns entschieden, am Sonntag (27. September) einen Stand beim Willkommensfest für Geflüchtete in der Michaelisstraße zu organisieren Institutionen sowie andere Gruppen darüber zu informieren, dass Flüchtlinge mit LGBT-Hintergrund an uns verwiesen werden können.

    Task Force LGBT refugees
    refugees-welcome-darmstadt

    Für die Vorbereitung dieses Stands sowie weiterer Maßnahmen wird am kommenden Mittwoch weiter konkretisiert.

    Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, am Mittwoch, den 23. September zu unserem nächsten treffen zu kommen und sich einzubringen.

    Wir treffen uns um 19.30 Uhr im Seminarraum S103/9 im Alten Hauptgebäude der TU Darmstadt, Hochschulstraße 1 (barrierefrei zugänglich).

    Refugees Welcome! <3

  • Task Force LGBT Flüchtlinge

    Liebe Mitglieder, liebe Community

    Seitdem in Darmstadt eine Außenstelle des Gießener Erstaufnahmelagers für Flüchtlinge eingerichtet wurde und einige hundert Menschen in unserer Stadt eine erste Zuflucht gefunden haben, ist die Hilfe für Geflüchtete ein noch größeres Thema als zuvor.
    Sehr solidarisch wurde von hunderten Freiwilligen eine Erstversorgung sichergestellt. Viele haben Kleidung, Spielsachen und auch Geld gespendet. Wichtig war, dass die die ohne irgendwas hier ankamen, genügend Kleidung und wenigstens eine bescheide Grundausstattung erhalten, bevor es weiter geht.

    Task Force LGBT Flüchtlinge
    refugees-welcome-darmstadt

    Immer auch denken einige von uns daran, dass unter den vielen, die kommen auch einige Schwule, Lesben, Bisexuelle und Trans* sein werden. Wir kennen die Berichte von IS-Terroristen, die schwule Männer vor großem Publikum von Hausdächern in den Tod werfen. Wir wissen, dass Homosexuelle in den meisten Ländern aus denen die Geflüchteten kommen, noch zusätzliche Verfolgung erleiden und um Leib und Leben fürchten müssen. Wir kennen auch Berichte von einzelnen Schwulen und Lesben die in Flüchtlingsunterkünften Diskriminierung ausgesetzt sind.
    Viele von uns haben das Bedürfnis, geflüchteten LGBT hier in Darmstadt zu helfen. Wie können wir den LGBT Menschen im Zeltcamp sagen, dass es uns und damit auch ein queeres Leben gibt? Wie können wir für sie da sein? Wie können wir helfen? Welche Hilfe ist überhaupt nötig?

    Um all diese Ideen zu sammeln und zu diskutieren, was nun zu tun ist und wie wir gemeinsam die richtigen Schritte einleiten können, laden wir euch herzlich zur Task Force LGBT Flüchtlinge ein:

    Am kommenden Mittwoch, 16.9.2015 um 19.30 Uhr treffen wir uns im Seminarraum S103/9 im Alten Hauptgebäude der TU Darmstadt, Hochschulstraße 1 (barrierefrei zugänglich).

    Refugees Welcome! <3

  • Ein vielbunter Brief an Annegret Kramp-Karrenbauer

    In dieser ereignisreichen Woche mussten wir gleich zwei vielbunte Briefe an hochrangige Politikerinnen schicken.
    Zunächst hat sich Annegret Kramp-Karrenbauer, die Ministerpräsidentin des Saarlandes, in einem Interview mit der Saarbrücker Zeitung durch verstörende AussageKramp-Karrenbauern über die gleichgeschlechtliche Lebensweisen, Vielehe und Inzest hervorgetan. Nach Kritik sowohl von außen als auch von intern hat es die „Landesmutter“ bisher nicht für nötig erachtet, ihre Aussagen  zurückzunehmen oder sich gar angemessen zu entschuldigen. Vielmehr verteidigt sie ihre Haltung und fühlt sich, wie viele homophobe_transphobe Menschen, schlicht missverstanden.

    Grund genug, nach Barbara Eggert auch Annegret Kramp-Karrenbauer einzuladen, auf dem CSD Darmstadt 2015 etwas gegen ihre Menschenfeindlichkeit zu tun.

    Kramp-Karrenbauer

     

    Hier noch mal der genaue Wortlaut des Briefes an die Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer

     

    Sehr geehrte Frau Kramp-Karrenbauer,

    mit großem Interesse haben wir das Interview mit Ihnen in der Saarbrücker Zeitung vom 02. Juni 2015 gelesen, in dem Sie unter anderem die Meinung vertreten, die Öffnung der Ehe führe zu Vielehe und der Heirat zwischen engen Verwandten. Wir sind zu dem Ergebnis gekommen, dass Sie mit dieser homophoben „Argumentation“ bewusst Ängste schüren um Stimmung gegen eine ohnehin schon diskriminierte Minderheit zu machen. In nachfolgenden Statements haben Sie Ihre Position weiter bekräftigt.

    Wir möchten Sie deshalb sehr herzlich zu unserem Christopher-Street-Day am 15. August 2015 in Darmstadt einladen. Es wird eine Demonstration mit Kundgebung geben, im Anschluss findet ein sehr buntes Open-Air-Fest mit zahlreichen Künstler_innen auf dem Riegerplatz statt.

    Bei dieser Veranstaltung geht es vor allem um die Akzeptanz von Minderheiten und den Abbau von Diskriminierung. Wir sind der Auffassung, dass ein Besuch des CSDs Ihnen sehr gut tun würde. Dies wäre auch eine gute Gelegenheit, sich persönlich bei den Menschen zu entschuldigen, die Sie mit Ihren Äußerungen verletzen wollten.

    Hinweise zum Programm finden Sie demnächst auf www.csd-darmstadt.de

    Bitte sagen Sie uns vor Ihrer Anreise Bescheid, damit wir uns Zeit für ein persönliches Gespräch nehmen können.  

    Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

  • Erfolgreiches CSD-Forum 2015

    csd-forumDer Christopher Street Day 2015 soll ein buntes Fest sein, auf dem sich Lesben, Schwule, Bis und Trans austauschen, kennenlernen, informieren und gemeinsam feiern können. Vor allem soll der CSD aber ein lautes und sichtbares Statement für Vielfalt und Akzeptanz sein. Dazu stellen wir den CSD jedes Jahr unter ein Thema.

    Am 3. Februar haben wir mit allen Interessierten und befreundeten Organisationen gemeinsam darüber diskutiert, welches Thema den CSD 2015 prägen soll. Dies war eine Gelegenheit eigene Ideen und Vorschläge im Rahmen unseres ersten CSD-Forums auszutauschen.
    Zu Beginn der Diskussion gaben drei Inputgeber_innen Empfehlungen, Ratschläge und Hinweise aus ihrer Perspektive.

    Aus der Presse:

    „Klaus Stehling (Geschäftsführer der Aidshilfe Hessen) und Stefan Timmermanns (Sexualpädagoge an der Hochschule Frankfurt) schlugen die Schwerpunkte Provokation, Bildung und Aufklärung oder ‚gesellschaftliches Unbehagen im Blick‘ vor. Ein Vertreter von CSD Deutschland empfahl, ‚deutlicher in seinen Forderungen zu werden‘. Lesben, Schwule und Bisexuelle sollte wegen Inhalten ‚und nicht wegen der Folklore einer Parade‘ auf die Straße gehen.“
    Hier geht es zum Online-Artikel im Darmstädter Echo