Aktuelles

Neuer Vorstand mit neuen Gesichtern

Neuer VorstandAnlässlich der Mitgliederversammlung von vielbunt e. V. am 16. November 2014 hat sich auch ein neuer Vorstand gebildet. Der bisherige erste Vorsitzende Jan Rothermel wie auch der Beisitzer Christian März haben nach vier bzw. zwei Jahren Vorstandsarbeit beschlossen, nicht mehr zu kandidieren und somit Platz für neue Vorstandsmitglieder und neue Ideen zu machen.

Der neue Vorstand

Nach angeregten Diskussionen zum Arbeitsprogramm der kommenden zwei Jahre und zu weiteren Zukunftsplänen von vielbunt wurden mit eindeutigen Ergebnissen Stefan Zoll und Florianne Blöcher zu den neuen Beisitzer_innen gewählt. Beide haben den Verein und seine Ziele durch ihr Engagement in verschiedenen Projekten bereits in der Vergangenheit mit vorangebacht.

Dennis Hochmann, seit Gründung von vielbunt verdienter Kassenwart des Vereins wurde in seinem Amt ebenso bestätigt wie der zweite Vorsitzende Alexander Arnold. Neuer erster Vorsitzender ist nun der bisherige Beisitzer Stefan Kräh. In seinem Schlusswort zur Mitgliederversammlung betonte er, dass der Vorstand bei vielbunt gleichberechtigt ist und er sich auf zwei weitere spannende Jahre der Zusammenarbeit für die Rechte und Interessen queerer Menschen und für die Bewegung freue.

Dank für ehrenamtliches Engagement

Die Verabschiedung der beiden ausscheidenden Vorstandsmitglieder wird im Rahmen des vielbunten Jahresabschlusses und CSD-Helfer_innentreffens am Donnerstag, den 20. November im 60,3 qm stattfinden. Hier geht es zum Facebook-Event

Neuer Vorstand

„Invisible – Stories from Kenya’s Queer Community“ eine Lesung mit Kevin Mwachiro

Invisible
Kevin Mwachiro

Wir freuen uns darauf, am 18.11.2014 Kevin Mwachiro um 20:00 Uhr im „zucker“ (Liebfrauenstraße 66) für eine Lesung und anschließender Diskussionsrunde begrüßen zu dürfen. Die Lesung und Diskussion wird in englischer Sprache gehalten. Als Journalist und Aktivist hat er die meiste Zeit seines Lebens in Nairobi gelebt und in seinem Buch Geschichten aus der Community in Kenya gesammelt.

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Schrill und Laut – MOVEMBER

Schrill und Laut - MovemberDie Temperaturen sinken. Es wird kalt im Gesicht – besonders an der Oberlippe. Schön dass man zur Schrill und Laut den warmen Damenbart stehen lassen darf. Schnauzer, Schnorres und Pornobalken sind am 21. November nicht nur gern gesehen, sondern das absolute Must-Have des Abends. Egal ob aus Plastik, Echthaar oder Kokosfaser, fein gezwirbelt oder als breite Rotzstop-Bürste: Lasst eurem Haarwuchs und eurer Fantasie freien Lauf! Die besten Bärte werden reich belohnt!

Achtung: Rosa hat angekündigt, gratis rektale Prostatavorsorge anzubieten. Jedoch weisen wir dringend darauf hin, ihr und allen anderen Tunten mit langen Gummihandschuhen aus dem Weg zu gehen und sich nicht beschwatzen zu lassen.

Schrill und Laut – MOVEMBER
Freitag, 21. November 2014
ab 22 Uhr /// 4 (3) Euro
Schlosskeller Darmstadt
hier gehts zum Event bei facebook

Drittkleinste AIDS-Gala der Welt

Auch 2014 stellen wir wieder eine spektakulöööse Solidaritätsveranstaltung zum Welt-AIDS-Tag auf die Beine

Am 30.11. liefern wir mit euch und für euch eine bunte Revue aus Entertainment, Perücken und ganz viel Glamour. Durch das Programm mit Profis und Newcomern führt mal wieder die hinreißende und zudem sehr, sehr schlaue Rosa Opossum.
Einige Künstler_innen haben schon zugesagt, aber wer sich berufen fühlt, ohne Gage für die gute Sache aufzutreten, kann sich gerne auch noch melden!

Da unsere Gala auch den Zweck hat, Spenden für die AIDS-Hilfe Darmstadt zu sammeln, verkaufen wir Glühwein und selbst gebackene Plätzchen und bitten euch am Eingang um eine freiwillige Spende von 5 Euro pro Person. Der Erlös geht vollständig an die AIDS-Hilfe und unterstützt deren wichtige Arbeit.

Weil wir die Location lieb gewonnen haben und sie uns auch, freuen wir uns, dass das HoffART-Theater uns wieder seine Türen öffnet

Ganz wichtig: Auch in diesem Jahr werden wieder Plätzchenspenden benötigt. Zuckerbäcker_innen die ihre Spezialitäten für einen guten Zweck unter die Menschen bringen wollen, können sich melden bei opossum.arts[ät]gmx.de

Drittkleinste AIDS-Gala der Welt
30.11.2013 // Ab 19.30 Uhr
HoffART-Theater /// Lauteschlägerstraße 28a
hier gehts zur Facebook-Veranstaltung

 

Mitbestimmen und wählen!

Mitbestimmen und wählen!Am 16. November laden wir zu unserer großen Mitgliederversammlung ein, bei der wir auch unseren Vorstand neu wählen werden.

Wie immer ist die Mitgliederversammlung ein Ort um sich über vielbunte Projekte und Veranstaltungen zu informieren, die Arbeit der Arbeitsgruppen und -kreise kennenzulernen und über zukünftige Wege und Ziele des Vereins zu diskutieren und zu entscheiden. Weiterlesen

Themenwoche Toleranz – Offener Brief an den Hessischen Rundfunk

Offener Brief an den Hessischen Rundfunk zur ARD Themenwoche Toleranz

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

auf Ihrer Webseite www.hr.de kündigen Sie anlässlich der ARD Themenwoche Toleranz die Sendung Horizonte mit dem Titel „Der Tanz um die Toleranz“ an. Der zugehörige Text stellt die Frage „Was müssen wir uns gefallen lassen – was nicht?“ und bezieht sich gleich im Anschluss auch auf Schwule: „Ist sich das knutschende schwule Paar in der U-Bahn eigentlich bewusst, wie viel Toleranz es seinen Mitreisenden abverlangt?“. Weiter heißt es: „Toleranz ist etwas, was die Mehrheit der Minderheit gewährt.

Wir stellen fest, dass dieser Text verletzend ist und sich auf unverschämte Art einer diskriminierten Minderheit bedient, statt sich fachlich mit Toleranz zu beschäftigen. Das „knutschende schwule Paar“ muss sich nicht bewusst machen, wie viel Toleranz es Mitreisenden abverlangt, da das Geschlecht bei einem öffentlichen Kuss keine Frage der Toleranz ist. Wer einen Unterschied macht zwischen einem heterosexuellen und einem homosexuellen Paar das sich küsst, hat kein Problem mit Toleranz, sondern ist schlicht homophob. Schwule und Lesben die ihr Beziehungs- und Sozialverhalten genauso selbstverständlich und offen leben wie Heterosexuelle, sind kein Angriff auf die sogenannte „Mehrheit“. Sie verlangen den Mitmenschen keine Toleranz ab, welche ihnen dieselbe „gewährt“, ARD Themenwoche Toleranzsondern lassen sich vielmehr von der Gefahr einer etwaigen direkten oder indirekten Diskriminierung nicht einschüchtern. Es ist unerhört, dass sich Schwule und Lesben immer wieder mit dem Vorwurf konfrontiert sehen, dass sie provozieren wollten oder die Toleranz überstrapazieren, nur weil sie sich so verhalten, wie es für heterosexuelle Menschen vollkommen unproblematisch wäre. Toleranz als etwas zu bezeichnen, das „die Mehrheit der Minderheit gewährt“ impliziert, dass „die Mehrheit“ „der Minderheit“ nur so viel Raum gewährt, wie für erstere gerade noch erträglich ist. Diese Sichtweise und Einstellung erkennen wir genauso als falsch wie die Logik, dass über die Grenzen der Toleranz gesprochen werden muss, sobald sich jemand, bedingt durch Werte, Bauchgefühl oder sonstiges an schwulen Küssen, lesbischen Müttern oder der Gleichstellung der eingetragenen Lebenspartnerschaft gegenüber der Ehe stört. Menschenrechte sind unteilbar. Bauchgefühl rechtfertigt Diskriminierung nicht. Schwule und Lesben, die sich öffentlich küssen, Hand in Hand die Straße entlanggehen oder einfach nur offen mit ihrer sexuellen Orientierung umgehen sind nichts, was Sie sich „gefallen lassen“ müssen, sondern sind eine Realität mit der Sie endlich klar kommen sollten.

Weiter schreiben Sie: „ Aber auch zu viel Toleranz kann zu Konflikten führen, – etwa wenn dadurch etwa[sic] eigene Überzeugungen, Werte oder Lebensmodelle zurückstecken müssen.“

Hierzu stellen wir fest, dass es in der Frage um Menschenrechte kein „zu viel“ an Toleranz geben kann. Minderheiten wie Schwule und Lesben finden sich in Deutschland nach wie vor in einer Situation der strukturellen, sozialen und individuellen Diskriminierung wieder. Wir fragen uns ernstlich, welche Ihrer Überzeugungen, Werte und Lebensmodelle beeinträchtigt sein könnten, wenn alle Menschen die gleichen Rechte haben. Vielmehr stellen wir uns die Frage, wie viel Toleranz homosexuellen und auch anderen Gebührenzahler_innen abverlangt wird, wenn sie sehen, dass mit ihren Beiträgen eine Sendung finanziert wird, in der Matthias Matussek über Toleranz diskutieren soll. Matussek bildet in keinster Weise eine zugewandte Einstellung zu der Vielfältigkeit in unserer Gesellschaft ab, sondern hat sich nach unserer Einschätzung lediglich durch seine Aussage „Ich bin wohl homophob. Und das ist auch gut so.“ als Gast der Sendung qualifiziert. Wir finden es weder zulässig, noch akzeptabel, eine Diskussion um Toleranz führen zu wollen, zu der ein offen homophober Gast eingeladen ist. Es ist eine gängige Praxis der öffentlich-rechtlich produzierten Talk-Runden insgesamt, bei dem Thema Homosexualität homophobe Gäste einzuladen und ihren menschenfeindlichen Reden eine Bühne zu geben. Man stelle sich Sendungen zu den Themen Judentum in Deutschland oder Flüchtlinge vor, in denen ein_e Antisemit_in oder Rassist_in eingeladen werden. Das Konzept, einen Schwulen mit einem Schwulenhasser diskutieren zu lassen um dann so etwas wie eine „gesunde Mitte“ zu finden, funktioniert nicht. Diskriminierung ist und bleibt Diskriminierung und ist nicht verhandelbar – und das darf sie auch niemals sein. Wie lange noch müssen Zuschauer_innen die schwulen- und lesbenfeindliche Gäste tolerieren?

 

46. Treffbunt – kreuz und queer durch Darmstadt

15273239467_ffa962ff80_zDer Treffbunt ist ein Stammtisch für alle queeren Menschen in Darmstadt. Ob vielbunt-Mitglieder oder Interessierte, ganz egal. In der Regel findet er jeden 2. Montag im Monat statt. Das Besondere: eine Stammkneipe gibt es nicht. Die nächste Location wird jedes Mal ausgelost. Also entdecke mit uns Darmstadt, lerne neue Leute kennen und verbringe einen schönen Abend!

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Kreativität am Kochlöffel…

WP_20141018_109Lisa: „Es ist interessant herauszufinden, wie andere Menschen ‚ticken‘, wie sie wohnen, was sie denken, was sie gerne essen. Ein wirklich unterhaltsamer, lustiger Abend, mit offenen Menschen und einer ordentlichen Portion ‚Comedytalent‘.“

… war gefragt beim ersten Kitchenswitchen. 4 Teams traten an – und so funktionierte es:  Nachdem man erfahren hatte, mit wem man kocht und welchen Gang man zubereiten soll, waren erst einmal kreative Ideen gefragt. Ich kann  berichten, hier wurde ordentlich gearbeitet!

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