Schlagwort-Archive: lesbisch

Schrill und Laut – The Barty Party

Die Temperaturen sinken. Es wird kalt im Gesicht – besonders an der Oberlippe. Schön dass man zur Schrill und Laut den warmen Damenbart stehen lassen darf. Schnauzer, Schnorres und Pornobalken sind am 18. November nicht nur gern gesehen, sondern das absolute Must-Have des
Abends. Egal oBarty Partyb aus Plastik, Echthaar oder Kokosfaser, fein gezwirbelt oder als breite Rotzstop- Bürste: Lasst eurem Haarwuchs und eurer Fantasie freien Lauf! Als Experte für Haarmoden im Gesicht und vor allem für tanzbare Musik empfängt euch DemBambiSeiMudder mit Elektroswing, House und anderen elektronischen Beats
 
Achtung: Rosa hat angekündigt traditionell ihre kostenfreie rektale Prostatavorsorge im Aktionsmonat Movember anzubieten. Jedoch weisen wir dringend darauf hin, ihr und allen anderen Tunten mit langen Gummihandschuhen aus dem Weg zu gehen und sich nicht beschwatzen zu lassen.
Schrill und Laut – The Barty Party
Freitag, 18. November 2016

22 Uhr
Schlosskeller Darmstadt
Hier geht es zum Event bei Facebook

Protest gegen die „Demo für Alle“ in Wiesbaden

Mach mit beim bunten Widerstand!
Für Solidarität und Vielfalt
Gegen die sogenannte ‚Demo für Alle‘

Am 30. Oktober werden wir uns dem antifeministischen, homofeindlichen, transfeindlichen und rassistischen Aufmarsch der sogenannten „Demo für Alle“ in Wiesbaden entschieden entgegenstellen.

Gemeinsam mit den Wiesbadener ‚Bündnis für Akzeptanz und Vielfalt – gegen Diskriminierung und Ausgrenzung‘ und anderen Gruppen werden wir lautstark und bunt die Hetzveranstaltung von Reaktionär*innen, Erzkonservativen, Fundamentalist*innen, Rechtspopulist*innen und Neonazis zu einem Desaster machen.

Gemeinsame Anreise aus Darmstadt

Wir rufen alle Menschen in Darmstadt und Umgebung auf, mit uns zu kommen. Hierfür wurde vom Darmstädter Bündnis für Solidarität und Vielfalt eine gemeinsame Anreise mit dem Bus organisiert.

Abfahrt am 30.10.2016 um 11.00 Uhr am Europaplatz (Hbf Darmstadt)
Rückfahrt um 18.30 in Wiesbaden.

Bitte meldet euch über unser Formular an.
Die Mitfahrt ist kostenfrei, wir bitten aber im Bus um eine Spende.

"Demo für Alle" in Wiesbaden

Aufruf – Bündnis für Solidarität und Vielfalt

Schrill und Laut – Dirty Dating

Dirty DatingSchluss mit Sommer, Schluss mit verstohlenen Blicken quer über die Liegewiese und Schluss mit am Ende doch wieder keinen Move gemacht haben.
Der Herbst kommt, es wird Zeit sich was Kuschliges auszusuchen und sich gegenseitig Wärme zu spenden. Es ist Zeit, die Hemmungen abzulegen und alle Register zu ziehen. Es ist Zeit für Dirty Dating!
Lasst euch hinreißend mitreißen vom Sog der Erotik auf der Tanzfläche. Gebt euch gegenseitig sexy einen aus und schaut euch dabei superdeep in die Augen. Verteilt schamlos Küsse bis die Wangen glühen. Tragt eine Wassermelone!

Für Singles und alle anderen

Der September ist wie immer besonders den willigen Singles gewidmet. Auch dieses Mal haben wir uns einige Specials ausgedacht, um zusammenzubringen, wer sich sonst nie getroffen hätte. Wir geben euch den sanften Schubs direkt in die Arme eures Schwarms! Verdammt noch mal: Wir verbinden Menschen! Uns ist egal ob jemand gerade schon besetzt ist! Wir verraten nix!
Heiße und unwiderstehliche Musik für den ersten Schritt ins Glück auf dem Dancefloor liefert euch Collect Call!

Hier gehts zum facebook-Event. Teilnehmen und Leute einladen!

Demo für Alle nimmt Abstand

Der homophobe Verein Ehe-Familie-Leben e.V. unter der Führung von Hedwig von Beverfoerde ruft für den 24. Juli zu einer „Demo für Alle“ in München auf. Es ist davon auszugehen, dass auch an diesem Tag etliche Rechte, Evanglikale, Identitäre, AfD-Menschen und Fundamentalist_innen aller Lager sich zu einer unheiligen und Besorgnis erregenden Allianz zusammenschließen. Das Ziel dieser Veranstaltungen ist  – nach unseren Erfahrungen – den meisten Teilnehmenden der sogenannten „Demo für Alle“ nicht klar. Der einzige Konsens zwischen Nazis, Fundis und verhindertem Landadel scheint der gemeinsame Hass gegen Lesben, Schwule, Trans* und Bisexuelle zu sein. Über eine darüber hinausgehende Verklemmtheit, mangelnde Erziehung, fehlende Bildung oder sonstige Schäden bei Organisator_innen und Teilnehmenden möchten wir keine öffentliche Aussage treffen.

Demo für Alle nimmt Abstandvielbunt e.V. hat gegen die letzten drei rechten Aufmärsche der sogenannten „Demo für Alle“ in Stuttgart mobilisiert und ist mit großen Gruppen aus Darmstadt, Frankfurt und Wiesbaden angereist, um aktiv Widerstand zu leisten. Wir waren hier Teil einer großen Bewegung, die sich rechter Hetze und homophober Propaganda in den Weg gestellt hat. Unsere Gegner_innen haben den Gegenwind gespürt und es wurde ruhiger um die sogenannte „Demo für Alle“.

Auf Distanz gegangen

Seit einigen Tagen rufen Ehe-Familie-Leben e.V., die AfD, rechte Medien und andere Strukturen des menschenverachtenden Dunstkreises von Hedwig von Beverfoerde, Beatrix von Storch und Birgit Kelle zu einer weiteren „Demo für Alle“ in München auf.

Wir erkennen hieran, dass unsere Gegner_innen Stuttgart als Schauplatz für ihr rechtes Treiben zunächst einmal als verloren betrachten. Man widmet sich nun der Bayerischen Landespolitik und versucht dort, Stimmung gegen sexuelle Minderheiten und gegen eine aufgeklärte Gesellschaft zu machen. Die Vermutung liegt nahe, dass die sogenannte „Demo für Alle“ sich in Bayern große Chancen erhofft, die Uhren zurück zu drehen.

Wir erkennen an der Orientierung noch weiter nach Süden aber auch:
Die sogenannte „Demo für Alle“ versucht, einen größtmöglichen Abstand zu Darmstadt einzunehmen. 😉

Die Gegenveranstaltung Vielfalt für Alle! startet am 24. Juli um 12.30 Uhr am Richard-Strauss-Brunnen.

Wir haben wieder eine Busfahrt organisiert: weitere Infos

Die beste Zugverbindung ab Darmstadt mit dem EC 113 um 08.38 Uhr ab Gleis 10 erreicht um 12.10 Uhr den Münchener Hauptbahnhof.

Bildet Gruppen, bleibt zusammen, seid friedlich und entschlossen!

mehr Informationen:

Queer.de Homophobe „Demo für alle“ kommt nach München (08.07.2016)

OpenMicNight Juni 2016 – Rückblick

Kennt ihr das? Ihr freut euch so über etwas, dass ihr einfach nicht die richtigen Worte findet? Nachdem ich die ersten Absätze nun mehrfach gelöscht und irgendwie anders wieder angefangen habe, schreibe ich einfach drauf los:

WOW! Ihr seid super! Darmstadt ist super! Was ein toller Abend!

Auf der Bühne der zweiten OpenMicNight in 2016 mit dem Motto „Märchenwelt“ standen dieses mal 14 Künstler_innen. Von Tanz, Stand up, Theater, Zauberei bis Travestie war alles dabei. Moderiert wurde der Abend von unserer liebreizenden Aurora DeMeehl.

Das HoffArt-Theater war voll, viele von euch harrten trotzdem über Stunden auf dem Boden aus. So füllte sich das Theater mit fast 120 Menschen.

Dank sommerlicher 35 Grad (gefühlt), naja zumindest im Theater, hattet ihr ordendlich durst und habt  die Getränke-Kasse zum Glühen gebracht. Dank unserer zwei Hoppelhasen-Barkeeper war der Getränkenachschub auch dieses Mal wieder ohne langes Warten gesichert.

Erst irgendwann nach 22:30 Uhr waren wir mit dem Progamm durch. Sichtlich wohl haben sich alle gefühlt, denn erst gegen 3 Uhr in der Früh haben wir die letzten Gäste aus dem Hof gekehrt. Eine Premiere. Hier geht ein besonder Dank an Lisa Harres, die uns Kurzerhand ein kleines Open Air Konzert geliefert hat. Mit ihrer offenen, warmherzigen Art hat sie sicherlich einige Gäste in ihren Bann gezogen.

Wir haben uns sehr gefreut, dass wir in eurem Namen und im Namen von Vielbunt e.V., der AIDS-Hilfe Darmstadt e.V. die gesammelten Spenden in der stolzen Höhe von

+++ 540 EUR +++

überreichen konnten.

Wir möchten uns bei allen Menschen bedanken, die uns geholfen haben, die OpenMicNight zu planen, zu gestalten und durchzuführen sowie allen Künstler_innen und Gästen, die diesen Abend zu einem so wunderschönen Ereignis gemacht haben.

Ach übrigens, auch wenn die Gagaladies das Gerücht verbreiten, dass sie mit Grippe im Bett lagen, in Wirklichkeit hatten wir ihnen ihren Auftritt aufgrund seelischer Grausamkeit gerichtlich untersagt. Alles nur für Euch!

Bis zur nächsten OpenMicNight am 8.10.2016!

Trans* und Recht. Film – Vortrag – Austausch

Die AIDS-Hilfe Darmstadt e.V. und vielbunt e.V. laden am Donnerstag, 7. Juli 2016, zm Informationsabend „Trans* und Recht“ mit Film, Vortrag und Austausch ein. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im TIP, Theater im Pädagog, Pädagogstraße 5, Darmstadt und richtet sich vor allem an Trans*Menschen, aber auch Allies, Multiplikator_innen, Berater_innen und Interessierte sind herzlich willkommen.

Der Abend beginnt um 19 Uhr mit einem filmischen Input; ausgewählte Passagen aus dem Film „Transamerica“ weisen auf Herausforderungen hin, denen Trans*Personen begegnen können. Es folgt ein informativer Vortrag in dem, neben rechtlichen Aspekten, auch Unterstützungsstrukturen und die Vielfalt von Geschlechterrollen aufgezeigt werden. Der Referent Till Randolf Amelung ist GenderforschTransRechtBilder und im Vorstand des Landesverbandes für transgeschlechtliche Selbstbestimmung in Niedersachsen. Ein entspanntes Get-Together beendet die Veranstaltung.

Hintergrund: Menschen die am Anfang ihrer Trans*biografie stehen haben häufig wenige Kenntnisse über juristische und bürokratische Aspekte ihrer Situation. Auch können die Fortschritte einer Transition ins Zielgeschlecht durch rechtliche Hürden gebremst werden. Der von der AIDS-Hilfe Darmstadt und vielbunt konzipierte Abend stellt Informationen für Trans*Personen und für ein interessiertes (Fach)Publikum bereit, zeigt lokale sowie bundesweite Beratungs- und Vernetzungsstrukturen auf und macht das Thema Trans* in der Öffentlichkeit sichtbarer.

Die Veranstaltung ist kostenfrei und wird aus Landesmitteln des Aktionsplans für Akzeptanz und Vielfalt gefördert.

Weitere Informationen: Dr. Yvonne Bach
AIDS-Hilfe Darmstadt e.V.
Elisabethenstr. 45
64283 Darmstadt

Tel. 06151 280 73
Fax 06151 280 76
E-Mail: yv.bach@darmstadt.aidshilfe.de

Hier geht es zur Veranstaltung bei facebook.

Der Flyer hier zum Download: Trans-und-Recht-Flyer

 

 

Mahnwache Pulse Orlando

Mahnwache OrlandoBei der Mahnwache für die Opfer des Anschlags in Orlando wurde die folgende Ansprache in Hamburg, Münster, Bielefeld und Darmstadt verlesen:

Wir schauen heute mit großer Trauer und Bestürzung nach Orlando, wo ein sinnloses und brutales Attentat gestern 50 Menschen das Leben gekostet hat und viele weitere Verletzte zu beklagen sind. Die Opfer dieses feigen Verbrechens haben einen Club besucht. Sie wollten feiern, flirten und tanzen. Sie wollten einfach nur ausgelassen sein und eine großartige Nacht erleben. Sie wollten die Freiheit genießen, so sein zu können, wie es ihrer sexuellen Identität und Orientierung entspricht. In ihre Fröhlichkeit hinein trat ein Terrorist, der ihnen diese Freiheit, der ihnen dieses Recht auf Vielfalt absprach, und der 50 von ihnen wahllos erschoss.

Es ist kaum möglich, Worte zu finden für den Hass und die Brutalität dieses fanatischen Mörders. Zu groß ist das Entsetzen und zu groß ist die Trauer über diese Tat, die unschuldige, wehrlose Menschen getroffen hat – und mit der wir alle gemeint sind, die wir lesbisch sind oder schwul, queer, bi, inter oder trans*. Die Opfer aus dem Pulse in Orlando hatten einfach das Pech, zur falschen Zeit am falschen und doch richtigen Ort zu sein: einem Club, der für Lebensfreude steht und der für 50 von ihnen zur Todesfalle geworden ist.

Ein Angriff auf unsere Community

Eine solche Tat kann jeden von uns treffen. Terroristen kennen keine Grenzen, weder räumlich noch in ihrem verbrecherischen Vorgehen. Das haben wir in den letzten Monaten und Jahren schmerzvoll erfahren müssen. Die Terroristen des sogenannten Islamischen Staates wollen unsere offene und pluralistische Gesellschaft treffen. Dafür ist ihnen jedes Ziel und jedes Mittel recht.

Trotzdem war das Ziel dieses Anschlages sicher nicht zufällig ein Gay Club. Auch wenn wir noch zu wenig über die Hintergründe dieser Tat wissen, so zeigt sie eines doch auf schmerzhafte Weise sehr deutlich: Homophobie tötet! Dieser Angriff zielte explizit auf eine bestimmte Lebensweise. Es ist ein Angriff auf unsere Community.

Die Frage dabei ist aber nicht, ob es ein islamistischer oder ein homophober Anschlag war. Jeder Gewaltakt des sogenannten Islamischen Staates oder derer, die sich auf ihn berufen, ist automatisch ein homophober Akt. Unsere Community steht für vieles von dem, was Islamisten bekämpfen: die sexuelle Freiheit und eine offene Gesellschaft, die ein Zusammenleben in Vielfalt organisiert und aushält. Das zeigt sich an Taten wie der in Orlando von gestern. Aber das zeigt sich auch an den brutalen Morden schwuler Männer, die im Namen des IS von Hochhausdächern gestürzt werden – und an die wir heute genau so denken wollen.
Das Attentat von Orlando traf nun erstmals in einem so großen und unvorstellbaren Ausmaß Opfer der LGBTI-Community. Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind bei ihren Familien und all jenen, die ihnen nahestanden.

Dear folks of Orlando: Our hearts are full of sadness. Our thoughts are with you, with your families and friends. We suffer with you. Our solidarity is with you.

We send you our love. And we know, that hate will never win. Love is much stronger than hate and violence can ever be. Even such an brutal act can’t take your freedom, your joy of life, your passion, your hope and your love.

Jeder Mensch hat das Recht, so leben und lieben zu können, wie es seiner/ihrer sexuellen Identität und Orientierung entspricht. Diese Freiheit kann ein solcher Terrorakt auf brutale und erbarmungslose Weise angreifen. Nehmen kann er uns diese Freiheit nicht.

Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit und Schwesterlichkeit, Solidarität, Menschenwürde und Menschenrechte sind am Ende stärker als Hass, Gewalt und Unfreiheit es jemals sein können. Das dürfen wir bei aller Wut über diese Tat nicht vergessen. Hass und Ausgrenzung können nicht unsere Antwort sein.

Lasst uns weiter mutig, kämpferisch und entschlossen sein

Was gestern in Orlando geschehen ist, kann uns jederzeit auch in Deutschland, auch hier in unserer Stadt treffen. Doch diese Gewissheit sollte uns nicht davon abhalten, weiterhin mit allem Selbstbewusstsein, das wir haben, für Vielfalt und Freiheit zu kämpfen und uns den Gegnern der Vielfalt und der Freiheit entschlossen entgegen zu stellen.

Angst ist kein guter Ratgeber. Deshalb lasst uns auch weiter mutig, kämpferisch und entschlossen sein, um den geistigen Brandstiftern jedweder religiösen oder politischen Ausrichtung hierzulande zu zeigen, dass sie mit ihrem Hass und ihrer Ausgrenzung in unserer Gesellschaft keinen Platz haben. Das sind wir den Opfern von Mord und Gewalt, das sind wir den Toten von Orlando schuldig.

Es ist nur ein kleiner Schritt vom Wort zur Tat. Wer in seinen Reden gegen Minderheiten hetzt, wer sich auf öffentlichen Plätzen oder in den Parlamenten ans Mikrofon stellt, und sich über sexuelle Orientierung lustig macht, wer in Zwischenrufen fordert, dass Homosexuelle ins Gefängnis gehören: Der legt die Grundlage für solche Taten. Und wer zu all dem schweigt, Frau von Storch, Frau Petry, Herr Höcke oder Herr Gauland, wer sich hiervon nicht klar und glaubhaft distanziert: der stimmt zu!

„Liebe ist die einzige Macht, die im Stande ist, einen Feind in einen Freund zu verwandeln“, hat Martin Luther King gesagt. Hass führt zu Taten wie jener, die uns heute hier in Trauer und Solidarität vereint.

„Am Ende“, auch das hat Martin Luther King gesagt, „am Ende werden wir uns nicht an die Worte unserer Feinde erinnern, sondern an das Schweigen unserer Freunde.“

Noch fehlen uns die Worte, noch lähmt der Schmerz unsere Zungen. Doch wenn Menschenhass und Ausgrenzung laut werden, schweigen wir nicht mehr.

Doch für den Moment möchte Euch daher einladen und bitten, nun schweigend der Menschen zu gedenken, die gestern in Orlando ihr Leben lassen mussten.

Kundgebung zum IDAHIT 2016

Seit elf Jahren ist der 17. Mai als Internationaler Tag gegen Homophobie (IDAHO) ein wichtiger Tag im queeren Kalender. In Darmstadt begehen wir – wie viele andere Städte weltweit – seit einigen Jahren darüber hinaus den Internationalen Tag gegen Homophobie und Transphobie, um um auf Missstände und Diskriminierung gegenüber Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Trans* aufmerksam zu machen und friedlich für ein tolerantes und offenes Miteinander zu demonstrieren.

IDAHIT – ein Schritt weiter

In diesem Jahr möchten wir erstmals einen Schritt weiter gehen: Aus diesem Grund labeln wir dieses Jahr den 17. Mai zum IDAHIT, dem Internationalen Tag gegen Homophobie, Interphobie und Transphobie. So wie Homosexualität nicht mehr als Krankheit diskriminiert wird, wollen wir dies auch für Trans* und Inter* erreichen. Jedes Geschlecht verdient Respekt. Dafür demonstrieren wir gemeinsam mit allen Unterstützer_innen auf dem Luisenplatz.

Wir werden um 18.30 Uhr eine Kundgebung veranstalten, zu der es verschiedene Redebeiträge geben wird.
Eingeladen ist unter anderem ein Vorstandsmitglied von Intersexuelle Menschen e.V., und Aktivist_innen aus dem Rhein-Main-Gebiet.

Wir rufen alle trans*, lesbischen, bisexuellen, inter*, schwulen, queeren und heterosexuellen Menschen auf, ein sichtbares und hörbares Zeichen gegen Homophobie, gegen Transphobie und gegen Gewalt an intersexuell geborenen Menschen zu setzen und am 17. Mai um 18.30 Uhr Uhr zum Darmstädter Luisenplatz zu kommen. Bitte sagt dies auch euren Freund_innen, Bekannten und Familienmitgliedern weiter!

Nach der Veranstaltung wird dank des Einsatzes der DGB-Jugend und weiterer befreundeter Organisationen im programmkino rex der Film PRIDE gezeigt. Über Kartenvorverkauf und weitere Infos halten wir euch auf dem Laufenden.

Informationsveranstaltung Rainbow Refugees

Schwule, lesbische, bisexuelle, trans* oder inter* Geflüchtete sind eine Minderheit innerhalb einer Minderheit.
Die Betroffenen stellen eine besonders vulnerable Gruppe mit spezifischen Bedarfen und Problemlagen dar.

In der ersten von zwei Informationsveranstaltungen hat die Gruppe Rainbow Refugees Darmstadt von vielbunt e.V. in Kooperation mit dem Frauenbüro eine Fachreferentin mit langer Erfahrung in der LGBT-Flüchtlingsarbeit für eine Informationsveranstaltung eingeladen. Jouanna Hassoun ist hauptamtliche Mitarbeiterin des LSVD Berlin-Brandenburg und ist dort unter anderem mit der Leitung des Projekts MILES (Zentrum für Migranten, Lesben und Schwule) betraut.

Rainbow Refugees sind überall

Die Informationsveranstaltung richtet sich sowohl an Menschen die hauptamtlich in der Flüchtlingsarbeit tätig sind, als auch an freiwillig Helfer_innen und solche die sich zukünftig gerne ehrenamtlich engagieren möchten. Es sind sowohl Aktive aus der LGBT-Flüchtlingsarbeit angesprochen als auch diejenigen die allgemein Flüchtlingsarbeit machen. Rainbow Refugees sind überall.

Ziele der Veranstaltungsreihe „Rainbow Refugees“ ist sind
Sensibilisierung für kulturspezifische Auffassungen von Sexualität und Geschlecht, Besondere Bedürfnislagen und Schutzaspekte von LGBT-Geflüchteten, die Vernetzung von Strukturen und Einzelpersonen.

Rainbow Refugees

Refugees welcome!


Wir freuen uns auf eine fruchtbare und interessante erste Veranstaltung.

22. April 2016
18.30 Uhr
Bessunger Knabenschule
Hier geht es zum Event bei Facebook

Elterntreff

elterntreffMein Sohn verlangt immer wieder vehement, im Kleid in den Kindergarten gehen zu dürfen. Meine Tochter hat mir erzählt, dass sie sich in eine Mitschülerin verliebt hat. Was ist mit meinem Kind los, und was soll ich jetzt tun? Der Elterntreff wendet sich an Eltern, deren Kinder sich anders entwickeln, als die gesellschaftliche Norm es aufgrund des bei der Geburt zugewiesenen Geschlechts und des heteronormativen Weltbilds erwartet. Wir wollen unsere Kinder unterstützen, damit sie glücklich, stark und selbstbewusst aufwachsen können. Der Austausch mit anderen Familien hilft bei vielen Fragen, vom Coming-Out in der Schule über den Umgang mit Diskriminierung bis hin zur medizinischen Unterstützung von Trans*Kindern. Wichtig ist uns dabei, dass es nicht den einen richtigen Weg für alle gibt, sondern dass wir im Austausch mit anderen ausloten können, wie wir unserem Kind und dessen individueller Situation am besten gerecht werden können.

Erster Elterntreff in Darmstadt

Wir laden Eltern, Großeltern und andere Bezugpersonen, die sich angesprochen fühlen, herzlich zu unserem ersten Elterntreff in Darmstadt ein:

28. April 2016, 20.00 Uhr
Jugendforum Darmstadt
Büdinger Straße 10
64293 Darmstadt

Kommunalpolitik ist auch Queerpolitik

Anlässlich der Hessischen Kommunalwahlen 2016 haben wir erstmals vielbunte Forderungen an die Kommunalpolitik formuliert und veröffentlicht. Im Dezember gingen diese sieben Forderungen mit der Bitte um Antwort bei allen derzeit in der Stadtverordnetenversammlung vertretenen Parteien ein.
Mittlerweile haben wir von allen acht angeschriebenen Parteien Rückmeldungen erhalten und diese nun als Wahlprüfsteine auf unserer Webseite veröffentlicht.
Wir haben uns entschieden, nicht auf die einzelnen Antworten einzugehen. Allgemein ziehen wir jedoch ein positives Resümee.
Für (LGBT-)Wähler_innen in Darmstadt lohnt es sich, auch bei Kommunalwahlen hinsichtlich der Queerpolitik genau hinzusehen. Da sich alle angeschriebenen Parteien in Darmstadt in unterschiedlicher Weise positionieren, können Wähler_innen ihre Wahlentscheidung durchaus an diesem Themenfeld orientieren.
Zum ersten Mal mussten sich Parteien in Darmstadt zur Kommunalwahl mit Forderungen aus der queeren Community auseinandersetzen. Unabhängig vom Inhalt der Rückmeldungen erkennen wir daran, dass alle Parteien geantwortet haben als positives Signal, dass die Parteien Forderungen von LGBT-Vertretungen ernst nehmen.

Wir sehen, dass sich innerhalb der Parteien auch auf kommunaler Ebene ein Verständnis für die Notwendigkeit guter Queerpolitik entwickelt. Wir sehen aber auch, dass es sich hierbei um eine Antwort auf die Forderungen einer organisierten Minderheit handelt. Eine gute Minderheitenpolitik ist wichtig für eine Demokratie und sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Minderheitenschutz und eine Politik für Vielfalt und Toleranz sind gut für alle Bürger_innen einer Stadt, eines Landes, eines Staates.

Unsere zentrale Forderung nach einem queeren Zentrum in Darmstadt wurde mehrheitlich unterstützt. Wir freuen uns darüber sehr. Schade ist, dass sich aus den Antworten beispielsweise nicht absehen lässt, ob sich in Darmstadt eine ernsthafte und umfassende Aufarbeitung der Homosexuellenverfolgung durch die Nationalsozialist_innen realisieren lässt.

Unsere Wahlprüfsteine sind unter diesem Link zu finden. Zusätzlich zu den einzelnen Forderungen und den jeweiligen Antworten darauf stehen die komppletten Rückmeldungen der Parteien auch als Dateien zum Download zur Verfügung.
Mithilfe einer Ampelmatrix haben wir alle Forderungen und alle Antworten vereinfacht in eine Grafik zusammengefasst.

09.02.2016, Der Vorstand
Kommunalpolitik

Wohnung für einen syrischen Geflüchteten

Liebe Menschen,
ein 29jähriger Wirtschaftsabsolvent aus Syrien sucht eine kleine Wohnung in Darmstadt, Frankfurt oder München.
Er darf für die nächsten drei Jahre in Deutschland bleiben, spricht Englisch und beginnt Deutsch zu lernen. Das Jobcenter bezahlt die Miete.

Wer was weiß, darf sich gerne bei uns melden.
Wir stellen den Kontakt her.

stefan.kraeh@vielbunt.org

vielbunte Forderungen an die Kommunalpolitik

Forderungen an die KommunalpolitikDer Verein vielbunt e.V. sieht sich als Gestalter queeren Lebens sowie als Ansprechpartner und Sprachrohr für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Trans* (LGBT*) in Darmstadt. Aus diesem Grund nehmen wir die anstehenden hessischen Kommunalwahlen am 6. März 2016 zum Anlass, queere Forderungen an die Stadtpolitik zu formulieren.

  • In Darmstadt gibt es keinen physischen Ort des queeren Lebens. LGBT* stellen in unserer Gesellschaft nach wie vor eine diskriminierte Minderheit dar und brauchen Begegnungsräume und Schutzorte.
    Wir fordern ein
    queeres Zentrum, um ehrenamtliches Engagement in vielfältigen, bereits bestehenden Projekten (z.B. vielbunt Jugendgruppe und vielbunt Trans*gruppe) weiterhin zu ermöglichen und um anderen LGBT* und denen, die Erstkontakt zur Community suchen, eine Anlaufstelle zu bieten. Die queere Community braucht ein Zuhause und Ratsuchende eine offene Tür. 

  • Viele große und kleine Projekte von LGBT*-Organisationen werden durch immensen ehrenamtlichen Aufwand mit teilweise unzureichenden finanziellen Mitteln realisiert.
    Gerade bei der Arbeit, die wir als öffentliche Aufgaben betrachten, fordern wir eine stabile und fortlaufende finanzielle Unterstützung durch die Stadt Darmstadt.

  • Neben Aufklärungsarbeit und Unterstützung einzelner Projekte braucht es auch ein wiederholtes öffentlich sichtbares Bekenntnis der Stadt Darmstadt zu sexueller und geschlechtlicher Vielfalt ebenso, wie die klare Positionierung gegen Homophobie und Transphobie, damit LGBT* sich in ihrer Stadt anerkannt, willkommen und zugehörig fühlen.
    Beim Christopher Street Day 2015 haben viele Organisationen, Einrichtungen, Geschäfte und Privatmenschen durch Regenbogenfahnen an ihren Häusern Solidarität gezeigt.
    Wir fordern ein solches Zeichen künftig auch an allen öffentlichen Gebäuden der Stadt Darmstadt.
    Ebenso fordern wir fernab des Christopher Street Days ein Statement der Stadt Darmstadt. Sei es zum Internationalen Tag gegen Homophobie und Transphobie jährlich am 17. Mai oder an einem eigenen Darmstädter Aktionstag. 

  • Es gibt in Darmstadt bisher keine aktive LGBT*-Flüchtlingsarbeit. Die meisten Geflüchteten, die in Darmstadt ankommen und voraussichtlich bleiben werden, stammen aus Ländern, in denen Homosexualität verboten und unter Strafe gestellt ist. Ebenso bestehen bis in die Flüchtlingsunterkünfte gesellschaftliche Tabus und Diskriminierungsformen. Auch in Deutschland sind nicht-heterosexuelle bzw. trans* Geflüchtete gefährdet, müssen um ihre Sicherheit fürchten und können sich oft an niemanden wenden, um Hilfe zu erhalten. Auch die erfolgreiche Integration in eine Gesellschaft, in der sie nicht kriminalisiert und verfolgt werden, brauchen LGBT*-Flüchtlinge Unterstützung.
    Die Stadt Darmstadt muss die sensible Thematik von LGBT*-Flüchtlingen im Fokus haben und gewährleisten, dass auch in Flüchtlingsunterkünften niemand aufgrund seiner_ihrer sexuellen Identität diskriminiert oder bedroht wird. Ebenso muss es besondere Beratungs- und Betreuungsangebote für nicht-heterosexuelle bzw. trans* Geflüchtete geben.

  • Immer wieder melden sich Eltern, deren Kinder unter 14 Jahren sich zum gleichen Geschlecht hingezogen fühlen oder erklären, dass sie sich mit ihrem Geburtsgeschlecht nicht identifizieren können. Die bestehenden Beratungsstellen sind für diese Altersgruppe nicht ausreichend spezialisiert und wenden sich in solchen Fällen hilfesuchend an vielbunt e.V. Wir können jedoch weder für Kinder noch Eltern eine versierte Beratung anbieten.
    Wir fordern, für solche zwar seltenen aber dafür besonders sensiblen Fälle ein Hilfsangebot sicherzustellen.

  • Queere Belange benötigen in der Stadtverwaltung einen Ort. Derzeit wissen Menschen in Darmstadt bei LGBT*-spezifischen Angelegenheiten nicht, an welche Stelle sie sich wenden können und wer jeweils der_die richtige Ansprechpartner_in der Stadt Darmstadt ist.
    Auch die Stadtverwaltung braucht eine Zuständigkeit, um an LGBT*-Themen professionell zu arbeiten. So wie es auch städtische Beauftragte für Frauen, Jugend, Migrant_innen etc. gibt, fordern wir eine_n Ansprechpartner_in für sämtliche Angelegenheiten von Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Trans*.  Ein_eine solche städtische_r Beauftragte_r könnte auch zuständig sein für einen kommunalen Aktionsplan gegen Homophobie und Transphobie, der den Aktionsplan für Akzeptanz und Vielfalt des Landes Hessen ergänzt.

  • Auch in Darmstadt wurden Männer wegen ihrer Homosexualität verhaftet, in Konzentrationslager verschleppt und ermordet. Dieser Opfergruppe wird in Darmstadt weder gedacht, noch hat eine umfassende Aufarbeitung der Verfolgung von Homosexuellen in der Zeit des Nationalsozialismus und auch in der jungen Bundesrepublik stattgefunden.
    Wir fordern, sich mit diesem Aspekt der Geschichte auseinander zu setzen. Hierbei geht es um eine angemessene Aufarbeitung und einen Ort des Gedenkens, Erinnerns und Mahnens.

Vielfalt leben – Veranstaltung in der Stadtkirche

Hetero, schwul, lesbisch, transqueer, transsexuell, … – Neue Herausforderungen für Kirche und Gesellschaft ?!

In Kooperation mit vielbunt e.V. laden der Stabsbereich Chancengleichheit der Evangelischen Kirche Hessen-Nassau und die  Evangelische Stadtkirche Darmstadt zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Thema „Vielfalt leben“ ein.

Aus dem Flyer:

Kirchenvorstände, Pfarrerinnen und Pfarrer werden zu Segnungen gleichgeschlechtlicher Partnerschaften angefragt. Menschen bitten um seelsorgerliche Begleitung bei Geschlechtsumwandlung und um Segnung der neuen Identität.
Wie kann Kirche auf solche Veränderungen reagieren, wie Menschen begleiten?
Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat sich sehr bewuVielfalt lebensst mit Blick auf die Lebenswirklichkeit der Menschen für einen offenen Partnerschafts- und Familienbegriff entschieden. So lässt sich nach Dr. Volker Jung, Kirchenpräsident der EKHN, sehr wohl biblisch begründen, dass es in Familie darum geht, dass Menschen dauerhaft, verbindlich, verlässlich, partnerschaftlich und gerecht Verantwortung füreinander übernehmen.
Die Änderung der Lebensordnung (Juni 2013) ermöglicht gleichgeschlechtlichen Partnerschaften einen Segnungsgottesdienst und den Eintrag ins Kirchenbuch.
Dennoch gibt es nach wie vor Menschen, die Vorbehalte und Unsicherheiten gegenüber Menschen, die anders leben bzw. anders sind, haben.
Wir wollen mit dieser Informations- und Diskussionsveranstaltung
die Position der EKHN deutlich machen und dazu beitragen, offene Fragen zu klären. Darüber hinaus wollen wir für Offenheit und Toleranz gegenüber verschiedenen Lebensformen und -identitäten und damit für eine Kirche, in der allen ein Platz angeboten wird, werben.

Panorama-Beitrag „Die Schwulenheiler“
von Christian Deker

dekerJournalist Christian Deker wird seinen Film „Die Schwulenheiler“ vorstellen. Der Film zeigt, dass Homophobie und alte Ressentiments gegen Homosexuelle in manchen Gesellschaftskreisen nach wie vor bestehen. Zum Beispiel ist es auch im 21. Jahrhundert noch möglich, dass Ärzt_innen Homosexualität als Krankheit betrachten und an deren angeblicher Heilung Geld verdienen.

Podiumsdiskussion

Im Anschluss findet unter der Moderation von Sebastian von Gehren (Referent für Interne Kommunikation bei der EKHN) eine Diskussion mit Vertreter_innen aus Kirchengemeinde und LGBT-Community statt:
Matthias Roth (Evangelische Jugend in Hessen und Nassau e.V.)
Eli Wolf (Pfarrerin, lesbisch, 2 Kinder)
Alexander Arnold (Vorstand vielbunt e.V.)
Anja Herzog
und weiteren Menschen aus Kirche und Gesellschaft

14. Dezember 2015, 19.30 Uhr
Gemeindehaus der Stadtkirche Darmstadt
An der Stadtkirche 1
64283 Darmstadt

Die Veranstaltung „Vielfalt leben“ beim Stabsbereich Chancengleichheit

Plätzchenspenden für die viertkleinste AIDS-Gala der Welt

Mit der Viertkleinsten AIDS-Gala der Welt fackeln wir wieder ein höchst glamourös-groteskes Feuerwerk für den guten Zweck ab: euch erwartet ein gnadenlos gemischtes Programm mit vielen bekannten und neuen Künstler_innen. Seid gespannt!

Plätzchenspenden für die viertkleinste AIDS-GalaWie auch in den letzten Jahren wollen wir möglichst viele Spendengelder für die Darmstädter AIDS-Hilfe sammeln. Ein Teil dessen ist der traditionelle Plätzchenverkauf für den wir euch und eure Backkünste brauchen: Viele Plätzchen bedeuten viel Geld! Wer also Freude daran hat, zu backen und dabei etwas Gutes zu tun, ist aufgerufen uns in den kommenden Tagen (bis zum 27.11.)  Plätzchen, Kekse und Krokant zu spenden, den wir dann auf der AIDS-Gala in Bares verwandeln können. Je mehr desto besser!

Meldet euch einfach bei: sanny.schmidt@hotmail.de

Hier gehts zur Veranstaltung bei Facebook

Die viertkleinste AIDS-Gala der Welt

vielbunt e.V. und die AIDS-Hilfe Darmstadt e.V. veranstalten am 28.11.2015 gemeinsam eine AIDS-Gala der etwas anderen Art.
Die Solidaritätsveranstaltung mit Kultcharakter versammelt bekannte Künstler_innen und Newcomer aus verschiedenen Genres für den guten Zweck auf einer gemeinsamen Bühne. Moderatorin Rosa Opossum kündigt eine neue Form der Schonungslosigkeit an.
Während man sich Spenden-Galas eher als große Prunk-Veranstaltungen mit viel Glanz und Gloria vorstellt, setzt die alternative AIDS-Gala von vielbunt, der AIDS-Hilfe und dem AStA der h_da auf Kanonen-Glitzer, Trash-Chic und verlotterten Pomp.
Im Rahmen des Welt-AIDS-Tags geben sich am Samstag, den 28.11 überregional bekannte Künstler_innen und Newcomer, aber auch talentbefreite Störenfriede und altbekannte Publikumsschrecke auf der vielbunten Bühne die Klinke in die Hand. Wie auch bei den vergangenen „kleinsten AIDS-Galas der Welt“ wissen die Macher_innen genau so wenig wie das Publikum, wie das Bühnenprogramm letztendlich aussehen wird: Ganz nach dem Vorbild der Veranstaltungen in den letzten Jahren präsentiert Drag Queen und Moderatorin Rosa Opossum eine außergewöhnliche Mischung aus Live-Musik, Travestie, Kabarett und Anarchie: „Unser gemeinsamer Einsatz für Menschen die mit HIV leben besteht nicht nur aus Geld sammeln. Wer zu unserer Gala kommt, zeigt sich solidarisch und spricht sich gegen Stigmatisierung und Ausgrenzung aus. Das schützt die Künstler_innen und die sich so nennen, jedoch nicht vor meiner vernichtenden Moderation.“Bereits angekündigt haben sich Singer/Songwriter Hanne Kah und Patrik Jost sowie die Musiker Mad und Clinton aus Mainz und Kapstadt. Die anschließende After-Show-Party wird von klingt-gut.com mit tanzbarer Musik versorgt.viertkleinste AIDS-Gala
Sämtliche Gewinne der Veranstaltung kommen der Aids-Hilfe Darmstadt e.V. zugute.
Die Viertkleinste AIDS-Gala der Welt findet im Rahmen des Welt-AIDS-Tages statt. Weltweit erinnern jährlich am 1. Dezember verschiedenste Organisationen an das Thema HIV/AIDS und rufen dazu auf, aktiv zu werden und Solidarität mit HIV-Infizierten, an AIDS Erkrankten und den ihnen nahestehenden Menschen zu zeigen.
Viertkleinste AIDS-Gala der Welt
Datum: 28.11.2013
Uhrzeit: 19.30 Uhr
Ort: Glaskasten, Schöfferstraße 3, 64295 Darmstadt
Internet: www.vielbunt.org
Email: presse@vielbunt.org
Telefon: 06151-3534346
Hier geht es zum Event bei Facebook

Bericht: 8. „Demo für Alle“ in Stuttgart

vielbunt leistet Widerstand gegen die 8. „Demo für Alle“ am 11.10.2015 in Stuttgart

Am 11. Oktober fand in Stuttgart zum achten Mal die „Demo für Alle“ statt.
Hierbei handelt es sich um eine ultrakonservative bis rechtsradikale Bewegung, die sowohl religiöse Fundamentalist_innen als auch Anhänger_innen verfassungsfeindlicher Gruppierungen in sich vereint. Mit den Schlagworten „Frühsexualisierung“ und „Gender-Wahnsinn“ wird vorgeblich gegen Schulaufklärung und die Baden-Württembergische Bildungsplanreform demonstriert, ebenso spricht sich die „Demo für Alle“ gegen die Gleichberechtigung von gleichgeschlechtliche Partnerschaften aus. Aus den Reihen der Demonstrationsteilnehmer_innen sind zudem offener Hass gegen Schwule, Lesben, Trans*, Frauen, Migrant_innen und andere Minderheiten zu vernehmen.

Weiterlesen

Offenes Vorbereitungstreffen AIDS-Gala 2015

Seit der Kleinsten AIDS-Gala der Welt im Zucker hat sich unsere Charity-Veranstaltung für die Darmstädter AIDS-Hilfe immer weiter entwickelt und gewandelt. Auch dieses Jahr soll Platz für Neues sein und wir fragen uns gemeinsam, was wir wiederholen und was wir nicht mehr weiter verfolgen wollen.

Wie waren unsere vergangenen AIDS-Galas?

Die Kleinste AIDS-Gala der Welt fand am 1. Dezember 2011 mit etwa 30 Menschen im Publikum und den bekanntesten Darmstädter Straßenmusiker_innen statt. Das sehr kleine Zucker war übervoll.

Deshalb musste die Zweitkleinste AIDS-Gala der Welt 2013 dann auch schon in einer anderen Location stattfinden, um den vielen Menschen Platz zu bieten. Hierfür war das HoffART-Theater die perfekte Wahl. Mit einer Mischung aus Trash, echter Kunst, viel Glühwein uAIDS-Gala 2015nd einem spenden- und spaßwilligen Publikum war diese eine unserer besten Veranstaltungen.

Die Drittkleinste AIDS-Gala der Welt 2014 hat das HoffART-Theater letztendlich an seine Grenzen gebracht. So viele Menschen für so viel Trash und Talente! Auch die Presse berichtete.  Da jedes Jahr mehr Menschen die Show sehen wollen,  war diese wohl auch die letzte AIDS-Gala im HoffART. Wir brauchen mehr Platz für mehr Leute.

Was wir sicher sagen können: Auch 2015 soll es eine Gala geben, sie soll am 28. November stattfinden und die Chancen stehen gut, dass sie die wahrscheinlich Viertkleinste AIDS-Gala der Welt sein wird.
Wenn du deine Ideen einbringen,  mitarbeiten und dich dem guten Zweck vollkommen hingeben möchtest, dann komm einfach am 06.10.2015 um 18.30 Uhr zu unserem Vorbereitungstreffen!

Hier geht es zum Event bei Facebook

Zweites Treffen der Task Force LGBT Refugees

Liebe Mitglieder, liebe Community

Am vergangenen Mittwoch fand die erste Task Force LGBT Flüchtlinge statt und hat gemeinsam über eine spezialisierte Hilfe für homosexuelle, bisexuelle und trans* Geflüchtete in Darmstadt nachgedacht.
Wir haben uns entschieden, am Sonntag (27. September) einen Stand beim Willkommensfest für Geflüchtete in der Michaelisstraße zu organisieren Institutionen sowie andere Gruppen darüber zu informieren, dass Flüchtlinge mit LGBT-Hintergrund an uns verwiesen werden können.

Task Force LGBT refugees

refugees-welcome-darmstadt

Für die Vorbereitung dieses Stands sowie weiterer Maßnahmen wird am kommenden Mittwoch weiter konkretisiert.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, am Mittwoch, den 23. September zu unserem nächsten treffen zu kommen und sich einzubringen.

Wir treffen uns um 19.30 Uhr im Seminarraum S103/9 im Alten Hauptgebäude der TU Darmstadt, Hochschulstraße 1 (barrierefrei zugänglich).

Refugees Welcome! <3