Aktuelles

Keine Demo für Alle am 28.02.2016!

vielbunt fährt am 28.02.2016 wieder mit einem Bus nach Stuttgart um gegen die homophobe „Demo für Alle!“ zu demonstrieren. Wir haben einen  Bus organisiert.

Um was geht es?

facebook-events-banner-queerer-widerstandKurz vor der Landtagswahl in Baden Württemberg, gehen am 28.02.2016 Stuttgart wieder Seite an Seite Neonazis, evangelikale und fundamentalistische Christ_innen, rechte Hetzer_innen, rechtspopulistische Politiker_innen und die sogenannten „Besorgten Eltern“ auf die Straße, um gegen Gleichstellung, gleiche Rechte, Menschenrechte und die Ehe für Alle zu demonstrieren.

Kurz vor der Wahl wollen sie hetzen und Stimmung machen gegen Vielfalt und Gleichstellung.

Kurz vor der Wahl dürfen diese Vielfaltsgegner_innen kein Gehör und keine Öffentlichkeit finden. Dazu sind wir alle aufgrufen, uns diesen Menschen entgegenzustellen.

vielbunt eingekesseltvielbunt war auch im April und Oktober letzten Jahres vor Ort, bei den letzten „Demos für Alle!“. Deshalb, komm mit uns nach Stuttgart, leiste Widerstand, steh auf gegen die Feinde der Vielfalt, zeig, dass unsere Gesellschaft bunt ist!

Wir werden denen, die gegen uns hetzen, nicht den Platz überlassen, damit sie ihre menschenverachtenden Parolen ungehindert verbreiten können.

Wir werden denen, die als „Demo für Alle“ im Glauben sind, die Stimme einer stillen Mehrheit zu sein, zeigen, dass dem nicht so ist, sondern, dass „alle“ auch wir sind.

Ein breites Bündnis von queeren Verbänden, Parteiorganisationen und antifaschistischen Gruppen wird unter dem Titel „Keine Demo für Alle!“ vor Ort sein klar machen, dass der öffentliche Raum nicht ohne Widerstand von Vielfaltsgegner_innen besetzt werden kann.

Deshalb, nicht nur am CSD:

Bezieh Position!
Protestiere!
Leiste Widerstand!
Stonewall was a riot!
Peace :*

Wie kommt man dahin?

Wir fahren dieses Mal mit zwei Bussen nach Stuttgart:
08:30 Uhr ab Frankfurt HBF
09:00 Uhr ab Darmstadt Jugendstilbad Parkplatz
Die Mitfahrt ist kostenfrei, über Spenden für den Verein freuen wir uns.
Anmeldung hier: http://goo.gl/forms/VXLtbzalZj

OpenMicNight #1 Rückblick

Logo rotWir möchten uns bei allen bedanken die uns geholfen haben, die erste OpenMicNight 2016 zu so einem schönen Abend zu machen.

Ob auf, vor oder hinter der Bühne! Ein dickes Dankeschön geht an euch alle.

Wir konnten an diesem Abend 286,50 EUR für die AIDS-Hilfe Darmstadt e.V. sammeln.

Die erste OpenMicNight des Jahres  stand unter dem Motto „Wohnzimmeratmosphäre“  und wurde von unserer liebreizenden Louise van Opulence moderiert.

OpenMicNight-2016-02-_MG_8134Die Bühne wurde von unsern Helfer_innen liebevoll dekoriert.  Alle  Drag Queen Stars – und auch die Gaga-Ladies, beobachteten das Geschehen aus ihren Gemälden heraus. Auch Rosa Opossum, die leider an diesem Abend nicht da sein konnte, hatte ihren Ehrenplatz auf dem Klavier. Der Bär auf dem Sessel schaute gemühtlich TV und nur er weiß, was mit der Keksdose auf dem Tisch wirklich passiert ist.

OpenMicNight-2016-02-_MG_8176Das Programm war wie immer bunt  gemischt. Travestie, Poesie, Gesang und StandUp-Comedy waren an diesem Abend vertreten.

Auf der OpenMicNight wurden bestimmt schon einige Stars entdeckt, somit freuen wir uns besonders, dass wir zum ersten Mal Violet Peacock auf der Bühne begrüßen durften.  Wir werden bestimmt noch mehr von ihr sehen.

OpenMicNight-2016-02-_MG_8271Cati meldete sich ganz spontan an und sang uns mehrere Lieder aus bekannten Filmen wie z.B. „Die schöne  und das Biest“ oder „Frozen“. Nervös war sie vor ihrem ersten Auftritt, meisterte diesen aber bestens. Wir werden bestimmt noch mehr von ihr hören.

OpenMicNight-2016-02-_MG_8160Auch Aurora DeMeehl durfte an diesem Abend natürlich nicht fehlen. Von ihrem liebreizenden Gatten Herrn Schmidt am Klavier begleitet, gab Sie uns ein paar Stücke aus Ihrem aktuellen Programm zum Besten. Auch bewies sie uns wieder, wie spontan unser Showgirl Menschenmengen bei Laune halten kann und überbrückte die kurzfristig ausgefallenen Künstler_innen im Programm einfach mit einer sehr lustigen Lesung aus der „Bild der Frau“.

OpenMicNight-2016-02-_MG_8187Bastian Schächer stand bei uns zum ersten Mal mit seinem eigenen, selbt geschriebenen StandUp-Comedy-Programm auf der Bühne. Dem Publikum hat es sichtlich gefallen und er fand es bei uns auf der Bühne so toll, dass er sich gleich wieder angemeldet hat. Wir freuen uns schon!

OpenMicNight-2016-02-_MG_8234Nun war es an der Zeit, den Auftritt der Gaga-Ladies zu überstehen. Heimlich haben mir manche mitgeteilt,  dass sie sich sogar auf den Auftritt gefreut haben. Aber mit den Gaga-Ladies ist es wie mit Helene Fischer, man darf nicht zugegeben, dass man sich doch darüber freut. Ich werde also keine Namen nennen.

Tobias, wenn du nicht folgende Worte in den Rückblick schreibst, campen wir nächstes Wochenende vor deiner Tür: „Die Gaga Ladies überzeugten die Zuschauermengen mit ihrem professionell geplanten Auftritt . Den restlichen Künstler_innen war es nicht möglich dieses Niveau zu halten. Wir sind schon gespannt auf die nächsten Auftritte.“

OpenMicNight-2016-02-_MG_8249Franziska gab das Stück „Ein älterer, aber leicht besoffener Herr“ zum Besten.  Ich bin mir nur nicht sicher, ob die leicht betrunkene Stimme gegen Ende noch gespielt war, oder sie doch während des Stücks zu viel am Glas genippt hat. Auf jeden Fall war es am Ende leer.
Ich hoffe doch, dass wir sie mal wieder auf der Bühne begrüßen dürfen.

OpenMicNight-2016-02-_MG_8197Simone kam sehr spontan auf die Bühne. Mit einem kleinen, zerknüllten Zettel, der wie sie sagte „es irgendwann mal auf die Bühne schaffen sollte“. Und da war er – der Zettel, zusammen mit Simone. Ich freue mich immer, wenn ich sie auf der Bühne sehe. Egal ob sie ein Lied auf der Flöte oder   ein poetisches, meist selbst geschriebenes Stück zum Besten gibt. Auch dieses Mal brachte Sie das Publikum sehr zum Lachen. Simone, wir wollen dich öfter auf der Bühne sehen!

 

OpenMicNight-2016-02-_MG_8336Leider hat auch jedes Programm ein Ende, Louise van Opulence lud uns allerdings alle ein noch ein wenig zu bleiben. So wurde die Bühne kurzerhand als Tanzfläche umfunktioniert.

 

 

„Ein toller, abwechslungreicher Abend. Fehlte eigentlich nur ein Zauber…“ wurde mir am Tag darauf mitgeteilt. Nun ratet mal, was ich für die kommene OpenMicNight am 10.11. bereits organisiert habe… Also, bis zum nächsten Mal!

Hier ein paar Eindrücke:

Queere Forderungen an die Kommunalpolitik

facebook-share-picAnlässlich der Hessischen Kommunalwahlen 2016 haben wir erstmals vielbunte Forderungen an die Kommunalpolitik formuliert und veröffentlicht. Im Dezember gingen diese sieben Forderungen mit der Bitte um Antwort bei allen derzeit in der Stadtverordnetenversammlung vertretenen Parteien ein.
Mittlerweile haben wir von allen acht angeschriebenen Parteien Rückmeldungen erhalten und diese nun als Wahlprüfsteine auf unserer Webseite veröffentlicht.

Antworten der Parteien mit Übersichtsmatrix

Mehr Informationen in unserer Pressemitteilung

Kitchenswitchen

Kreativität am Kochlöffel…

Kochen verbindet und ein gemeinsames Essen führt zusammen. Wir schicken Dich auf eine Schnitzeljagd durch die Stadt und lassen Dich kochen – beim Kitchenswitchen.

Was ist denn Kitchenswitchen?

Das ist eine charmante Art, Leute kennen zu lernen. Es werden Teams zu je  drei bis vier Personen gebildet, die gemeinsam kochen werden: Vorspeise, Hauptgang oder Nachspeise. Wer mit wem,  entscheidet das Los.
Ins Leben gerufen wurde die Aktion von Heiko Röhl, der noch bis heute als Glücksfee über das Los entscheidet.

Wie funktioniert das?

Du meldest Dich an. Wir sagen Dir mit wem Du kochst und von da an bildet ihr ein Team. Ihr entscheidet was ihr kocht, wann und wer einkauft und bei wem denn gekocht und aufgetischt wird. Ihr trefft Euch mit weiteren Teilnehmer_innen Eurer Gruppe dann zur Vorspeise und wandert zu jedem Gang in die nächste Wohnung. Am Ende treffen wir alle Gruppen noch in einer Bar, lassen den Abend ausklingen und vergleichen natürlich noch die Menüs.

Muss ich eine eigene Küche stellen?

Nein, du kannst natürlich auch beim Kitchenswitchen mitmachen, wenn du in Darmstadt keine Küche bereitstellen kannst.

Allerdings funktioniert das Kitchenswitchen natürlich nur, wenn es auch genug Küchen zum Kochen gibt. Egal wie klein deine Küche ist, egal wie klein dein Esstisch ist, wir freuen uns über jede Küche in der gekocht werden kann! Die Gruppen werden natürlich auf den verfügbaren Platz angepasst.

Bitte gebe einfach bei der Anmeldung an, wie viele Menschen bei dir am Esstisch Platz finden könnten.

Da will ich mitmachen!

Wenn Du teilnehmen willst, schick bitte eine Mail an treffpunkte@vielbunt.org.

Nach Ablauf der Anmeldefrist erhältst Du eine Nachricht mit folgenden Infos: dem genauen Ablauf, wer Dein_e Kochpartner_in ist, welchen Gang Ihr zubereiten werdet und – falls nicht selbst zubereitet – wo die Vorspeise Euch erwartet.

Und wann ist das?

Wir haben für 2018 folgende Termine geplant.

17.02.2018 Mit Mitropa durch Europa
bitte bis 11.02.2018 anmelden.

07.04.2018 Rhein-Main, City-Switchen -SPECIAL-
bitte bis 01.04.2018 anmelden:

Wir freuen uns auf einen interessanten Abend!

 Rückblicke

Tobias: „Keine Minute war es langweilig – Spaß pur! Schon lange nicht mehr so lecker gegessen, so viel gelacht und so viele nette Menschen kennengelernt bzw. wieder getroffen! Ich freue mich jetzt schon auf das nächste Mal!“

Lisa: „Es ist interessant herauszufinden, wie andere Menschen ‚ticken‘, wie sie wohnen, was sie denken, was sie gerne essen. Ein wirklich unterhaltsamer, lustiger Abend, mit offenen Menschen und einer ordentlichen Portion ‚Comedytalent‘.“

Heike: „Mein erstes Kitchen switchen!
Schöne Vorbereitungszeit mit meinem Team „Nachspeise“ .
Ein toller Abend mit vielen schönen Momenten und lieben Leute“

Seminar: „Sexuell übertragbare Infektionen / Hepatitis C“

Die AIDS-Hilfe Darmstadt e.V. und die Deutsche AIDS-Hilfe e.V. bieten im Rahmen der Medizinischen Rundreise der Deutschen AIDS-Hilfe e.V. ein Seminar zum Thema „Sexuell übertragbare Infektionen / Hepatitis C“ an.

Donnerstag, 19. Mai 2016, 
10 – 17 Uhr
AIDS-Hilfe Darmstadt e.V., Elisabethenstr. 45, 64283 Darmstadt

Neben Mitarbeiter/innen von Aidshilfen gehören auch HIV-positive Menschen und andere Multiplikator/innen sowie Mitarbeiter/innen kooperierender Institutionen zur Zielgruppe.

Referentin: Christiane Stöter, MPH, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Berlin
Tagungsleitung/ Moderation: Ulla Clement Wachter, Stuttgart

Mehr Informationen im Anmeldeformular.Sexuell übertragbare Infektionen / Hepatitis C

Da die Plätze begrenzt sind, ist eine verbindliche Anmeldung bis zum 29. April 2016 erforderlich:
Yvonne Bach
AIDS-Hilfe Darmstadt e.V.

yv.bach@darmstadt.aidshilfe.de 
Tel: 06151 / 280 73
Fax: 06151 / 280 76

SEMINARGEBÜHREN FALLEN NICHT AN – FÜR GETRÄNKE UND SNACKS IST GESORGT
EINE TEILNAHMEBESTÄTIGUNG KANN AUSGESTELLT WERDEN

Queere Forderungen an die Kommunalpolitik

Die Antworten der Parteien auf unsere Forderungen:

  1. Queeres Zentrum
  2. Finanzielle Förderung von LGBT*-Projekten
  3. Regenbogenbeflaggung an öffentlichen Gebäuden
  4. LGBT*-Flüchtlingsarbeit
  5. Hilfsangebote von LGBT* unter 14 Jahren
  6. Städtische_r LGBT*-Beauftragte_r
  7. Gedenken

Übersichtstabelle der Antworten

Quellen: Die einzelnen Antworten als PDF zum Download


1. Queeres Zentrum

In Darmstadt gibt es keinen physischen Ort des queeren Lebens. LGBT* stellen in unserer Gesellschaft nach wie vor eine diskriminierte Minderheit dar und brauchen Begegnungsräume und Schutzorte. Wir fordern ein queeres Zentrum, um ehrenamtliches Engagement in vielfältigen, bereits bestehenden Projekten (z.B. vielbunt Jugendgruppe und vielbunt Trans*gruppe) weiterhin zu ermöglichen und um anderen LGBT* und denen, die Erstkontakt zur Community suchen, eine Anlaufstelle zu bieten. Die queere Community braucht ein Zuhause und Ratsuchende eine offene Tür.

Die Antworten der Parteien in der Reihenfolge des Eingangsdatums:

DIE LINKE.

In unserer Stadt herrscht ein großer Mangel an Räumlichkeiten für ehrenamtliche politische und soziale Aktivitäten. Viele migrantische Vereine fordern seit langem die Unterstützung durch die Bereitstellung geeigneter und preiswerter Räumlichkeiten, vielleicht in einem „Haus der Migration“. Der kurdische Verein beispielsweise sucht seit über einem Jahr nach einem Vereinslokal, nachdem das bisherige Zentrum im Zusammenhang mit der Aufwertung der Mollerstadt gekündigt wurde. In Eberstadt Süd wird geklagt, dass für größere Feste oder andere Veranstaltungen keine geeigneten Räume zur Verfügung stehen.

Grundsätzlich halten wir es nicht für sinnvoll und machbar, jedem Verein und jeder Initiative kostenlos oder stark vergünstigt eine eigene Räumlichkeit zur Verfügung zu stellen. Wir wollen, dass mit öffentlicher Förderung politisch-kulturelle Zentren eingerichtet werden, in denen Organisationen aller Art eigene kleinere Büros erhalten, und Sitzungs- oder größere Versammlungsräume gemeinsam genutzt werden können. Dies sollte allerdings nicht auf das Thema „Migration“ beschränkt sein. Dadurch würden nicht nur die Ressourcen besser ausgenutzt, sondern auch Kontakte und Querverbindungen zwischen den angesiedelten Organisationen geschaffen. Die Bessunger Knabenschule oder die Oetinger Villa haben eine solche Funktion, sind aber schon voll belegt und teilweise auch zu stark milieuspezifisch ausgerichtet, um eine allgemeine Lösung darzustellen. In diesem größeren Rahmen könnte auch ein queeres Zentrum eingerichtet werden.

Solange solche Möglichkeiten nicht existieren, fordern wir, dass die Stadt die Vereine bei der Suche nach Räumen unterstützt.

Die Initiative für ein politisch-kulturelles Zentrum muss von interessierten Organisationen ausgehen. Ein ohne politische Vorarbeit der potentiellen Nutzergruppen in die Stadtverordnetenversammlung eingebrachter Antrag hätte geringe Erfolgsaussichten. DIE LINKE würde eine solche Initiative unterstützen und könnte durch die eigenen Kontakte insbesondere zu migrantischen Vereinen dazu beitragen, dass eine „kritische Masse“ zustande kommt.
Es ist klar, dass eine Anlaufstelle für den Erstkontakt nicht in einem solchen allgemeinen Zentrum eingerichtet werden kann. Hierzu müssen im Rahmen der in Punkt 2 benannten öffentlich geförderten Projekte spezielle Räumlichkeiten finanziert werden. Diese Projekt-Räume könnten zumindest teilweise die Funktion eine queeren Zentrums erfüllen.
yellow

UFFBASSE

So könnte doch der physische Ort für die LGTB Community ein „vielbuntzentrum“ sein, das ein Treffpunkt und gleichzeitig auch Zufluchtsort und Beratungsbüro für den LGTB-Beauftragten der Stadtverwaltung ist. Ich denke, es wäre sinnvoll einen Ort zu schaffen, der allen als Anlaufstelle begreiflich ist. Dort könnte man direkt auch die Anlaufstelle für die Familien schaffen, in denen die Kinder schon im Kindesalter ihre Identität erkennen. Aus meiner Erfahrung gibt es ja nun Gott sei Dank immer mehr Eltern, die bereit sind, ihr Kind in seiner Entwicklung zu unterstützen und nur deshalb überfordert sind, weil sie nicht wissen, wie sie helfen sollen. Da ist die Hilfe zur Selbsthilfe das wichtigste. Dort könnten ehrenamtliche Fachleute Beratungsstunden anbieten.

Es sollte dort auch Aktionstage geben, unabhängig von einem CSD, um Möglichkeiten zu geben, einen Dialog herzustellen und Vorurteile abzubauen. Denn aus eigener Erfahrung bin ich überzeugt: wer akzeptiert, toleriert und einfach ein Teil einer bunten Gesellschaft sein will, muss auch von seiner Seite die Hand reichen und auf andere zugehen, Ich selbst habe damit immer gute Erfahrungen gemacht. Ich stelle mir einen neutralen Ort vor, in dem man sich aber dennoch wohl und geborgen fühlt. Quasi ein offenes Wohnzimmer ….  Ich bin mir sicher, dass es möglich ist, so eine Location in Darmstadt zu finden und zur Verfügung zu stellen.
green

PIRATEN

Wir Piraten unterstützen diese Forderung von vielbunt e.V. Auf dem letzten CSD auf dem Rieger-Platz hat sich wieder einmal gezeigt, dass Darmstadt eine große, lebendige, queere und bunte Community hat. Es reicht jedoch nicht aus, dass die Stadt Darmstadt diesen Menschen einmal im Jahr einen CSD als Sprachrohr ermöglicht und sonst passiert wenig bis nichts. Ein vielfältiges, buntes Zusammenleben erfordert hingegen kontinuierliche politische Arbeit. Ein Ort des Zusammentreffens für die queere Community für die Ausarbeitung solcher Themen ist sehr sinnvoll.
Wir würden es begrüßen, wenn ein Ort gefunden werden könnte, der nicht irgendwo am Rande ist, sondern gut sichtbar in der Öffentlichkeit. Es gibt keinen Grund etwas zu verstecken.
green

SPD

Die SPD Darmstadt teilt die Überzeugung, dass es für das queere Leben Darmstadts eigener Räumlichkeiten bedarf. Insbesondere für die wichtigen Beratungs- und Gruppenangebote für queere Jugendliche und Erwachsene wird eine sichere und angenehme Atmosphäre benötigt. Um diese an einer festen Anlaufstelle zu schaffen, sehen wir auch das Land Hessen in der Verantwortung.
green

GRÜNE

Bezüglich eines queeren Zentrums ist Sozialdezernentin Barbara Akdeniz im Gespräch mit Vielbunt. Vorschläge für diesen Ort werden begrüßt und daraufhin geprüft, wie sie durch Unterstützung der Stadt ermöglicht werden können. Einen Ort für Gruppentreffen und Veranstaltungen – insbesondere auch für die vielbunt Jugendgruppe – halten wir für sehr wichtig und unterstützenswert.
green

FDP

Die FDP steht der Einrichtung eines queeren Zentrums positiv gegenüber und setzt sich dafür ein, dass die Stadt einen Beitrag zur Findung eines geeigneten Ortes leistet. Sollte es sich hierbei um eine städtische Liegenschaft handeln, so befürwortet die FDP eine subventionierte Raumüberlassung als Beitrag der Stadt zur Förderung der queeren Community in Darmstadt.
green

UWIGA

UWIGA hält unsere Forderungen für nicht berechtigt und hat dies in einer allgemeinen Antwort geäußert, jedoch nicht zu den einzelnen Forderungen Stellung bezogen.
red

CDU

Den Wunsch nach einer zentralen Anlaufstelle können wir gut nachvollziehen. Wir haben uns erkundigt: derzeit verfügt die Stadt leider über keine freien Räume. Die Suche nach einem Begegnungsraum werden wir aber gern unterstützen.
green

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2. Finanzielle Förderung

Viele große und kleine Projekte von LGBT*-Organisationen werden durch immensen ehrenamtlichen Aufwand mit teilweise unzureichenden finanziellen Mitteln realisiert.
Gerade bei der Arbeit, die wir als öffentliche Aufgaben betrachten, fordern wir eine stabile und fortlaufende finanzielle Unterstützung durch die Stadt Darmstadt.

Die Antworten der Parteien in der Reihenfolge des Eingangsdatums:

DIE LINKE.

Es darf nicht sein, dass Anti-Diskriminierungsarbeit von Bildung und Aufklärung bis hin zur Unterstützung der Opfer hauptsächlich auf den Schultern ehrenamtlicher Aktiver getragen wird. Solches Engagement ist enorm wichtig, damit diese Aufgaben unabhängig und unbürokratisch erfüllt werden können. Die Stadt ist aber in der Pflicht, den Ehrenamtlichen den finanziellen und räumlichen Rahmen zu sichern, und darüber hinaus auch einzelne – ggf. aus dem Kreis dieser Ehrenamtlichen besetzte – Projektstellen einzurichten. Dabei könnten wir euch mit den Mitteln einer kleinen Fraktion, die wahrscheinlich wieder der Opposition angehören wird, unterstützen, etwa indem wir die künftigen Magistratsparteien durch Anträge an ihre Wahlversprechen erinnern.

Ihr seid nicht die einzigen Aktiven, die sich berechtigterweise über die unzureichende Unterstützung und Finanzierung wichtiger gesellschaftlicher Aufgaben beklagen. Das Problem betrifft daher auch grundsätzliche Aspekte der Kommunalpolitik sowie die Landes- und Bundespolitik. Die öffentlichen Finanzen wurden in den vergangenen zwei Jahrzehnten durch diverse Steuerreformen auf der Einnahmenseite erheblich geschrumpft. Beginnend mit der „Operation düstere Zukunft“ der Koch-Regierung wurden die Ausgaben daran angepasst. Die Ideologie der Schwarzen Null, repräsentiert durch Instrumente wie Schuldenbremse und „Rettungsschirm“, sorgen heute dafür, dass dieses Kürzungsprogramm nicht rückgängig gemacht werden kann. In der Kommune selbst verzichtet die grünschwarze Koalition ungeachtet der großen Attraktivität der Stadt als Gewerbestandort auf die Anpassung der Gewerbesteuer auf das Niveau vergleichbarer hessischer Großstädte. Dadurch erzichtet sie auf Einnahmen in Höhe von ca. 10 Mio Euro, die auch in eurem Sinne verwendet werden könnten.
green

UFFBASSE

Auch gehe ich/wir mit der Forderung nach einer finanziellen Unterstützung von Seiten der Stadt mit. Die Unterstützung und damit Integration in das Stadtbild und das städtische Leben, der LGTB Community ist längst überfällig. Gerade eine insgesamt Links-Liberal dominierte Stadt wie Darmstadt braucht mehr Präsenz der Community im öffentlichen Leben.
green

PIRATEN

Die Stadt Darmstadt ist Mitglied in über 150 Vereinen, Stiftungen und anderen gemeinnützigen Einrichtungen und zahlte dort Mitgliedsbeiträge im Gesamtwert von über 589.000 Euro in 2015. vielbunt e. V. oder ein anderer queerer Verein ist nicht darunter. Es wird höchste Zeit, dass sich dies ändert und Darmstadt die queere Community finanziell wenigstens mit einem Mitgliedsbeitrag unterstützt.[1]

Wir haben in unserem Kommunalwahlprogramm für 2016 ganz explizit aufgenommen, dass auch Kulturangebote der Subkultur finanziell zu unterstützen sind. [2]

[1] Stadtverordnetenversammlung vom 7.5.15, TOP 33
https://darmstadt.more-rubin1.de/sitzungen_top.php?sid=ni_2015-Stavo-103
[2] Kommunalwahlprogramm der Piraten für die Stadt Darmstadt
http://www.piratenfraktion-darmstadt.de/info/kommunalwahl-2016
green

SPD

Die SPD Darmstadt steht für eine Kommune, die das Ehrenamt und Ehrenamtliche nach allen ihren Möglichkeiten unterstützt. Dies gilt insbesondere für die unerlässliche Arbeit u.a. von vielbunt und SchLAU.
green

GRÜNE

Einer finanziellen Unterstützung steht grundsätzlich nichts entgegen. Voraussetzung ist eine Mittelanmeldung mit einem Finanzierungsplan und einer Projektbeschreibung. Die Arbeit von Vielbunt ist absolut anerkannt, ein Zuschuss kann in das kann sich auch finanziell niederschlagen. Das Sozialdezernat hatte hierzu bereits Gespräche mit dem Vorstand von vielbunt, mit dem Hintergrund, eine Finanzplanung einzureichen.
green

FDP

Die FDP wird sich dafür einsetzen, dass auch weiterhin queere Aktionen und Projekt durch die Stadt projektbezogen gefördert werden. Eine institutionelle Förderung stehen wir jedoch kritisch gegenüber.
yellow

UWIGA

UWIGA hält unsere Forderungen für nicht berechtigt und hat dies in einer allgemeinen Antwort geäußert, jedoch nicht zu den einzelnen Forderungen Stellung bezogen.
red

CDU

Eine Projektförderung von LGBT-Gruppen und -Aktivitäten wird von der CDU-Darmstadt ausdrücklich unterstützt. Schwieriger ist es mit der institutionellen Förderung: die Kommunalaufsicht fordert die Stadt regelmäßig auf, keine neuen „freiwilligen“ Aufgaben zu übernehmen, diese eher zu reduzieren.

Wir sehen aber zB bei der Beratung von Jugendlichen einen Bedarf und werden Vielbunt e.V. bei der Prüfung unterstützen, ob Mittel der offenen Kinder- und Jugendhilfe dafür verlässlich verwendet werden können.
yellow

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3. Regenbogenbeflaggung an öffentlichen Gebäuden

Neben Aufklärungsarbeit und Unterstützung einzelner Projekte braucht es auch ein wiederholtes öffentlich sichtbares Bekenntnis der Stadt Darmstadt zu sexueller und geschlechtlicher Vielfalt ebenso, wie die klare Positionierung gegen Homophobie und Transphobie, damit LGBT* sich in ihrer Stadt anerkannt, willkommen und zugehörig fühlen.
Beim Christopher Street Day 2015 haben viele Organisationen, Einrichtungen, Geschäfte und Privatmenschen durch Regenbogenfahnen an ihren Häusern Solidarität gezeigt.
Wir fordern ein solches Zeichen künftig auch an allen öffentlichen Gebäuden der Stadt Darmstadt.
Ebenso fordern wir fernab des Christopher Street Days ein Statement der Stadt Darmstadt. Sei es zum Internationalen Tag gegen Homophobie und Transphobie jährlich am 17. Mai oder an einem eigenen Darmstädter Aktionstag. .

Die Antworten der Parteien in der Reihenfolge des Eingangsdatums:

DIE LINKE.

Die Regenbogenfahne ist – sowohl als Symbol der LGBT- als auch der Friedensbewegung – eine sehr angenehme Alternative zu staatlichen Hoheitssymbolen und kann aus unserer Sicht gerne flächendeckend an öffentlichen Gebäuden gehisst werden. Dass die Stadt außerdem auch zu weiteren Anlässen außerhalb des CSD Flagge zeigen möge ist eine sinnvolle Anregung. Angesichts des Erstarkens rechter Aktivitäten rund um PEGIDA, AfD und die „besorgten Bürger“ ist auch symbolische Politik wichtig, um solches Gedankengut zurück zu drängen.

UFFBASSE

Gerade eine insgesamt Links-Liberal dominierte Stadt wie Darmstadt braucht mehr Präsenz der Community im öffentlichen Leben. Nicht nur am CSD aus Solidaritätsgründen, sondern immer sollte ein deutlich sichtbares Zeichen der Solidarität und Zugehörigkeit vorhanden sein.

Auch einen festen Tag unter dem Motto „Darmstadt ist bunt“ ( oder so) werden wir unterstützen! Ich fände einen eigenen Darmstädter Aktionstag zum Thema Toleranz besser als einen schon besetzten Tag.

PIRATEN

Einen eigenen Darmstädter Aktionstag ohne überregionalen Bezug sehen wir als nicht so vorteilhaft. Wir Piraten unterstützen hingegen die Forderung, dass sich die Stadt Darmstadt an dem Internationalen Tag gegen Homophobie, Transphobie und Biphobie beteiligt. Wie diese Beteiligung dann konkret aussehen könnte, beispielsweise durch eine Beflaggung, sollte in Abstimmung mit dem vielbunt e. V. geschehen.

SPD

Die SPD Darmstadt steht zum weltoffenen, bunten Bild der Stadt und wird sich für eine entsprechende Beflaggung an öffentlichen Gebäuden an den Aktionstagen stark machen.

GRÜNE

Das politische Bekenntnis zu einer vielbunten Gesellschaft hat die Stadt – durch den Oberbürgermeister, die Sozialdezernentin und natürlich durch Politiker*innen unserer Fraktion und Partei deutlich gegeben. Die Grünen lehnen Homophobie und Transphobie schon immer eindeutig ab. Wir benutzen unseren politischen Einfluss um dem klar entgegen zu wirken. Dennoch teilen wir die Auffassung, dass dies insgesamt noch deutlicher und klarer positioniert werden kann. Gerade durch öffentliche Sichtbarkeit wie eine Beflaggung mit Regenbogenfahnen wird dies in der gesamten Stadt zum politischen Signal. Wir können uns gut vorstellen, dass z. B. im Rahmen des CSD Regenbogenfähnchen an Bussen und Bahnen angebracht werden oder an städtischen Gebäuden entsprechend beflaggt wird. An vielen Orten wird – gefördert durch die Stadt – deutlich gemacht, dass Homophobie und Transphobie in Darmstadt keinen Platz hat. vielbunt ist an vielen Plätzen (Weihnachtsmarkt, Heinerfest und anderes) präsent und dies wird von der aktuellen Stadtregierung offensiv gefördert und befürwortet.

FDP

Es ist unsere feste Überzeugung, dass die Stadt grundsätzlich und immer in ihrem Tun und Handeln zum Ausdruck bringt, dass sich die Darmstadt zur geschlechtlichen Vielfalt bekennt und homophobe und andere negative Meinungen in Darmstadt keinen Raum haben. Um hierzu ein Zeichen zu setzen, kann sich die FDP vorstellen, dass am CSD an geeigneter öffentlicher Stelle, etwa an den Fahnenmasten auf dem Luisenplatz, die Regenbogenfahne geflaggt wird. Wichtiger jedoch als solche einmaligen Zeichen der Unterstützung ist die Förderung auch queeren Lebens im städtischen Alltag.

UWIGA

UWIGA hält unsere Forderungen für nicht berechtigt und hat dies in einer allgemeinen Antwort geäußert, jedoch nicht zu den einzelnen Forderungen Stellung bezogen.
red

CDU

Flaggen an privaten Häusern begrüßen wir ausdrücklich, zurückhaltender sind wir bei öffentlichen Gebäuden. Es dürfte kaum möglich sein, da Abgrenzungen zu finden und für bestimmte Gruppen zu flaggen, für andere nicht.

Viele städtische Vertreter und Mandatsträger nehmen am CSD teil und machen ihn mit zu einem Aktionstag. Am Internationalen Tag sollte sich DA mit anderen Städten zusammenschließen.
yellow

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4. LGBT-Flüchtlingsarbeit

Es gibt in Darmstadt bisher keine aktive LGBT*-Flüchtlingsarbeit. Die meisten Geflüchteten, die in Darmstadt ankommen und voraussichtlich bleiben werden, stammen aus Ländern, in denen Homosexualität verboten und unter Strafe gestellt ist. Ebenso bestehen bis in die Flüchtlingsunterkünfte gesellschaftliche Tabus und Diskriminierungsformen. Auch in Deutschland sind nicht-heterosexuelle bzw. trans* Geflüchtete gefährdet, müssen um ihre Sicherheit fürchten und können sich oft an niemanden wenden, um Hilfe zu erhalten. Auch die erfolgreiche Integration in eine Gesellschaft, in der sie nicht kriminalisiert und verfolgt werden, brauchen LGBT*-Flüchtlinge Unterstützung.
Die Stadt Darmstadt muss die sensible Thematik von LGBT*-Flüchtlingen im Fokus haben und gewährleisten, dass auch in Flüchtlingsunterkünften niemand aufgrund seiner_ihrer sexuellen Identität diskriminiert oder bedroht wird. Ebenso muss es besondere Beratungs- und Betreuungsangebote für nicht-heterosexuelle bzw. trans* Geflüchtete geben.

Die Antworten der Parteien in der Reihenfolge des Eingangsdatums:

DIE LINKE.

Nötig sind die kostenlose medizinische, psychologische und psychosoziale Versorgung für LGBTFlüchtlinge, Weiterbildungsangebote für die Mitarbeiter/innen im Sozialdienst bezüglich der Belange von Geflüchteten mit LGBT-Hintergrund sowie anonyme Notrufnummern und andere sichere Anlaufstellen. Nur mit direkter Anbindung an eure Community können Beratung und Betreuung die volle Wirkung entfalten. Dies wären Aufgaben, die von einer Beratungsstelle und/oder in einem queeren Zentrum gut geleistet werden könnten. Auch hier zeigt sich, wie die Kürzungspolitik der Vergangenheit nun die Möglichkeiten zur angemessenen Versorgung der Geflüchteten einschränkt. Eine Anerkennung von Handlungsbedarf durch den Magistrat könnte eurer Forderung nach der Finanzierung entsprechender Projekte Nachdruck verleihen. Eine entsprechende Initiative sollte – gern mit unserer Unterstützung – möglichst bald nach der Konstituierung der neuen Stadtverordnetenversammlung gestartet werden. Einfache Lösungen für die Probleme von LGBT-Flüchtlingen im Rahmen der Massenunterkünfte und Notaufnahmen gibt es wohl nicht. Die Schaffung von gesonderten Bereichen innerhalb solcher Unterkünfte ist  offensichtlich nicht sinnvoll. Ob sich für die von einigen geforderte Unterbringung in spezielle Erstaufnahmeeinrichtungen dann auch tatsächlich die Zielgruppe gleich bei der Einreise „outen“ würde, müsste sich zeigen. Die Entscheidung über solche Einrichtungen trifft ohnehin die Landes- oder Bundesebene.

Geschützten Wohnraum bereit zu stellen ist einfacher für die der Kommune zugewiesenen „Kontingentflüchtlinge“. Es gibt bereits spezielle Wohnbereichen für Frauen, Kinder und Familien oder unbegleitete Jugendliche. Deshalb ist es äußerst wichtig, dass die Wartezeiten in Massenunterkünften möglichst kurz bleiben. Durch ihre restriktive Asylpolitik verlängert die Bundesregierung jedoch die Zeit bis zur dezentralen Unterbringung in kleineren oder individuellen Wohneinheiten in unerträglicher Weise. Das ist für LGBT-Flüchtlinge besonders hart. Die Einzelfallprüfung für Kriegsflüchtlinge muss wieder aufgehoben werden. Repression aufgrund der sexuellen Identität ist als Fluchtgrund anzuerkennen.

UFFBASSE

Das Thema LGTB-Flüchtlinge ist ein ganz eigenes und sehr komplexes. Ich bin mir ganz sicher, dass diese Thematik stark unterschätzt wird. Gerade Homo- und Transsexualität, ist in vielen auch sogenannten „sicheren Herkunftsländern“ nach wie vor strafbar und wird sogar vieler Orts noch mit dem Tod bestraft. Das ist ein Grund, das die Zahl derer, die wegen ihrer sexuellen Orientierung bzw. Veranlagung flüchten, sehr hoch ist. Viele der Flüchtlinge können dies aber auch hier in den Erstaufnahme-Lagern nicht zeigen, da viele ihrer Mitflüchtlinge das nicht tolerieren. Wir müssen diesen Flüchtlingen Anlaufstellen bieten, wo sie Kontakte zu unserer Community hier bekommen, um sie schnellst möglich aus den Lagern heraus zu bekommen. Nur so viel zu diesem Thema. Denn das würde hier den Rahmen sprengen, ich finde wirklich, das muss einzeln viel größer bearbeitet und besprochen werden.

PIRATEN

Das Thema „Flüchtlinge“ möchten wir aus dem Kommunalwahlkampf heraushalten. Wir wollen nicht mit dem Leid von Menschen Politik machen. Es ist selbstverständlich, dass man allen Menschen hilft,  die hierher nach Darmstadt kommen und Hilfe benötigen.

Es gibt auf der Bundesebene der Piraten ein ganz eindeutige Position für Migration und Integration, die wir hier in Darmstadt ebenfalls vertreten.
https://www.piratenpartei.de/politik/gesellschaftliche-teilhabe/migration-und-integration/
yellow

SPD

Generell ist unser Ziel, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung für dieses Thema stärker sensibilisiert werden. Dies gilt auch für die Flüchtlingsarbeit, besonders für die Betreuerinnen und Betreuer, aber auch für die ehrenamtliche Flüchtlingshelferinnen und -helfer – und nicht nur in den Einrichtungen für die die Stadt Darmstadt verantwortlich ist, sondern auch in denen in Landesträgerschaft. LGBT-Flüchtlinge müssen Zugang zu Beratungsstellen haben.
yellow

GRÜNE

Tatsächlich ist eine aktive LGBT-Flüchtlingsarbeit von großer Bedeutung. Da Homosexualität in vielen Herkunftsstaaten ein großes Tabuthema ist, muss eine entsprechende Beratungs- und Informationsstruktur geschaffen werden. Deshalb hat das Frauenbüro bereits zwei Projektanträge von vielbunt positiv beschieden. Die Arbeit wird auch – neben den Informationen, die in den Erstunterkünften gegeben werden können – weitergehend in der Integrationsarbeit von Bedeutung sein. An dieser Stelle bedanken wir uns sehr, dass vielbunt von Anfang an hier aktiv ist und damit eine wichtige Funktion für die geflüchteten Menschen übernimmt. Dies wollen wir weiterhin fördern.

FDP

Die FDP unterstützt den Gedanken auch in der aktiven Flüchtlingsarbeit den besonderen Belangen von Flüchtlingen mit queeren Veranlagungen Rechnung zu tragen. Das in der Flüchtlingsunterkünften der Schutz vor Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung gewährleistet sein muss ist für uns eine Selbstverständlichkeit.

UWIGA

UWIGA hält unsere Forderungen für nicht berechtigt und hat dies in einer allgemeinen Antwort geäußert, jedoch nicht zu den einzelnen Forderungen Stellung bezogen.
red

CDU

Darmstadt ist in der persönlichen Begleitung von Flüchtlingen sehr gut aufgestellt. Dennoch bedarf es der Sensibilität für versteckte und offene Diskriminierung von Homosexualität und eindeutige Signale, dass Angriffe in unserer Kultur schon ansatzweise nicht geduldet werden.
yellow

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5. Hilfsangebote für LGBT* unter 14 Jahren

Immer wieder melden sich Eltern, deren Kinder unter 14 Jahren sich zum gleichen Geschlecht hingezogen fühlen oder erklären, dass sie sich mit ihrem Geburtsgeschlecht nicht identifizieren können. Die bestehenden Beratungsstellen sind für diese Altersgruppe nicht ausreichend spezialisiert und wenden sich in solchen Fällen hilfesuchend an vielbunt e.V. Wir können jedoch weder für Kinder noch Eltern eine versierte Beratung anbieten.
Wir fordern, für solche zwar seltenen aber dafür besonders sensiblen Fälle ein Hilfsangebot sicherzustellen.

Die Antworten der Parteien in der Reihenfolge des Eingangsdatums:

DIE LINKE.

Diese Forderung sollte im Rahmen einer ausreichend geförderten Beratungsstelle nach den  Punkten 1 und 2 erfüllbar sein.
green

UFFBASSE

So könnte doch der physische Ort für die LGTB Community ein „vielbuntzentrum“ sein, das ein Treffpunkt und gleichzeitig auch Zufluchtsort und Beratungsbüro für den LGTB-Beauftragten der Stadtverwaltung ist. Ich denke, es wäre sinnvoll einen Ort zu schaffen, der allen als Anlaufstelle begreiflich ist. Dort könnte man direkt auch die Anlaufstelle für die Familien schaffen, in denen die Kinder schon im Kindesalter ihre Identität erkennen. Aus meiner Erfahrung gibt es ja nun Gott sei Dank immer mehr Eltern, die bereit sind, ihr Kind in seiner Entwicklung zu unterstützen und nur deshalb überfordert sind, weil sie nicht wissen, wie sie helfen sollen. Da ist die Hilfe zur Selbsthilfe das wichtigste. Dort könnten ehrenamtliche Fachleute Beratungsstunden anbieten.
green

PIRATEN

Wir halten es für sinnvoller generell alle städtischen Mitarbeiter mit direktem Kontakt zu Menschen hinsichtlich des Themas zu sensibilisieren und zu schulen.
green

SPD

Auch hier gilt, dass die entsprechenden Beratungsstellen, die für Eltern bei diesen Fragen die ersten Anlaufstellen sind, für diese Personengruppe sensibilisiert werden und weitere Informationsquellen zu diesem Thema nennen können. Eine Anlaufstelle für queere Belange bei der Stadt (s. Frage 6) kann für diese Personengruppe auch  ein entsprechendes Angebot vorhalten.
green

GRÜNE

Mit dem angesprochenen Thema sollten sich alle Regel-Beratungsstellen auseinandersetzen. Es ist eine gute Anregung, beispielsweise in der städtischen Erziehungsberatungsstelle oder einer anderen Beratungsstelle eine Spezialisierung aufzunehmen.
green

FDP

Wir unterstützen den Vorschlag, dass Familien- und Jugendamt für die Problemstellungen minderjähriger Kinder mit gleichgeschlechtlicher Orientierung oder von Kindern, die sich nicht mit ihrem Geburtsgeschlecht identifizieren können, zu sensibilisieren und die städtischen Mitarbeiter entsprechend zu schulen und fort zu bilden.
green

UWIGA

UWIGA hält unsere Forderungen für nicht berechtigt und hat dies in einer allgemeinen Antwort geäußert, jedoch nicht zu den einzelnen Forderungen Stellung bezogen.
red

CDU

Diese Aufgabe ist wahrscheinlich nur durch Kooperation mit benachbarten Kreisen und den engagierten Organisationen zu bewältigen.
yellow

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6. Städtische_r LGBT*-Beauftragte_r

Queere Belange benötigen in der Stadtverwaltung einen Ort. Derzeit wissen Menschen in Darmstadt bei LGBT*-spezifischen Angelegenheiten nicht, an welche Stelle sie sich wenden können und wer jeweils der_die richtige Ansprechpartner_in der Stadt Darmstadt ist.
Auch die Stadtverwaltung braucht eine Zuständigkeit, um an LGBT*-Themen professionell zu arbeiten. So wie es auch städtische Beauftragte für Frauen, Jugend, Migrant_innen etc. gibt, fordern wir eine_n Ansprechpartner_in für sämtliche Angelegenheiten von Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Trans*.  Ein_eine solche städtische_r Beauftragte_r könnte auch zuständig sein für einen kommunalen Aktionsplan gegen Homophobie und Transphobie, der den Aktionsplan für Akzeptanz und Vielfalt des Landes Hessen ergänzt.

Die Antworten der Parteien in der Reihenfolge des Eingangsdatums:

DIE LINKE.

Wir unterstützen diese sinnvolle Forderung. Die Widerstände gegen ihre Umsetzung ergeben sich sicherlich auch durch die angespannte Personalsituation in der Stadtverwaltung. Auch hier zeigt sich, dass die Kürzungspolitik, hier in Form des von der grün-schwarzen Koalition fortgeführten Personalabbaus, beendet werden muss: seit 2011 wurden bei der Stadt in den Bereichen ohne Sozial- und Erziehungsdienst 5,5% der Planstellen abgebaut, Mitte 2014 waren darüber hinaus 8% der bestehenden Stellen  unbesetzt. DIE LINKE fordert zur Verbesserung der städtischen Dienstleistungen und zur Entlastung der Beschäftigten die Schaffung neuer Stellen und die schnellere Besetzung bestehender Stellen.

Unabhängig von Fragen des Stellenplans muss es aber möglich sein, auch kurzfristig eine/n „nebenamtliche/n“ Beauftragte/n für LGBT-Angelegenheiten zu benennen.
green

UFFBASSE

So könnte doch der physische Ort für die LGTB Community ein „vielbuntzentrum“ sein, das ein Treffpunkt und gleichzeitig auch Zufluchtsort und Beratungsbüro für den LGTB-Beauftragten der Stadtverwaltung ist. (…) Dort könnten ehrenamtliche Fachleute Beratungsstunden anbieten. Es sollte dort auch Aktionstage geben, unabhängig von einem CSD, um Möglichkeiten zu geben, einen Dialog herzustellen und Vorurteile abzubauen. Denn aus eigener Erfahrung bin ich überzeugt: wer akzeptiert, toleriert und einfach ein Teil einer bunten Gesellschaft sein will, muss auch von seiner Seite die Hand reichen und auf andere zugehen, Ich selbst habe damit immer gute Erfahrungen gemacht.
green

PIRATEN

LGBT-Themen sollten zum Zuständigkeitsbereich der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Darmstadt gehören. Eine entsprechende Schulung zur Thematik sollte selbstverständlich sein.

https://www.darmstadt.de/leben-in-darmstadt/sicherheit-feuerwehr/organisation-der-feuerwehr/kontakt/gleichstellungsbeauftragte/index.htm
yellow

SPD

Die SPD wird eine Anlaufstelle für queere Belange in der Stadtverwaltung schaffen. Darüber hinaus sollen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kommune und ihrer Unternehmen entsprechend sensibilisiert werden. Des weiteren soll auch das Pflegepersonal von Einrichtungen für ältere Menschen fortgebildet und entsprechend sensibilisiert werden, da in der alternden Gesellschaft immer mehr Lesben, Schwule, Transgender, Intersexuelle und Bisexuelle nach Möglichkeiten suchen, ihre sexuelle Identität auch im Alter in Würde und ohne Diskriminierung zu leben.
green

GRÜNE

Es sollte genau geprüft werden, wo eine solche Aufgabe angebunden werden könnte und in welcher Form. Wir schlagen vor, gemeinsame Vorschläge zu erarbeiten. Wichtig ist die Beschreibung dieses Arbeitsfeldes, mit einer Stelle und einer Zuschreibung allein ist es nicht getan. Eine Zuständigkeit zur kooridinierten Erarbeitung und partizipativen Umsetzung eines Aktionsplanes gegen Homophobie und Transphobie muss tatsächlich sinnvoll definiert werden.
green

FDP

Der kostenneutralen Einrichtung eines städtischen Beauftragten für LGBT-Belang stehen wir grundsätzlich offen gegenüber.
green

UWIGA

UWIGA hält unsere Forderungen für nicht berechtigt und hat dies in einer allgemeinen Antwort geäußert, jedoch nicht zu den einzelnen Forderungen Stellung bezogen.
red

CDU

Die CDU Darmstadt bekennt sich zum Hessischen Aktionsplan und sieht Darmstadt hier eindeutig als Teil dieses Plans. Ein Bestandteil kann sinnvollerweise die Bündelung der LGBT-Themen innerhalb der Stadtverwaltung sein, zB bei einer Antidiskriminierungsstelle.
green

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7. Gedenken

Auch in Darmstadt wurden Männer wegen ihrer Homosexualität verhaftet, in Konzentrationslager verschleppt und ermordet. Dieser Opfergruppe wird in Darmstadt weder gedacht, noch hat eine umfassende Aufarbeitung der Verfolgung von Homosexuellen in der Zeit des Nationalsozialismus und auch in der jungen Bundesrepublik stattgefunden.
Wir fordern, sich mit diesem Aspekt der Geschichte auseinander zu setzen. Hierbei geht es um eine angemessene Aufarbeitung und einen Ort des Gedenkens, Erinnerns und Mahnens.

Die Antworten der Parteien in der Reihenfolge des Eingangsdatums:

DIE LINKE.

Unsere Fraktion beschäftigt sich seit zwei Legislaturperioden mit der Aufarbeitung der deutschen Vergangenheit in Darmstadt und hat dabei auch parlamentarisch einiges erreicht. Zwar wird die Frage nach der Umbenennung der Hindenburgstraße weiterhin von der Koalition nicht aufgegriffen. Doch es ist gelungen, eine Überprüfung der städtischen Ehrengräber auf braune oder militaristische Vergangenheit zu veranlassen. Diese hat die Streichung von sieben Gräbern aus der Ehrenliste geführt. Wir sind gerne bereit, unsere geschichtspolitische Arbeit auch auf die Verfolgung von homosexuellen Menschen zu erweitern, bzw. entsprechende Initiativen zu unterstützen. Ähnlich wie bei der Frage der Ehrengräber könnten wir ein historisches Gutachten aus Fraktionsmitteln finanzieren.

Die Aufstellung eines Mahnmals an einem geeigneten Ort werden wir im Parlament unterstützen. Die Initiative dazu sollte aus der Community kommen.
green

UFFBASSE

Zu der Aufarbeitung der homosexuellen Verfolgten, auch da sind wir vollkommen bei euch. Auch eine „Gedenkstätte“ bzw. ein Mahnmal für diese Opfer finden wir richtig. Ich werde mal den Werdegang meines Urgroßonkels recherchieren, er war schwul und hat das dritte Reich unbeschadet überlebt, aber vielleicht kann ich da etwas herausfinden….. Des Weiteren der Hinweis, das im vergangenen Oktober in Arheilgen bereits der zweite Stolperstein für einen im KZ ermordeten Homosexuellen gelegt wurde! Vielbunt hatte im Oktober über die Stolperstein Verlegung für den homosexuellen Pastor Heinrich Orlemann  berichtet 😉
green

PIRATEN

Am allgemeinen Mahnmal für die Opfer der Gewaltherrschaft an der Erich-Ollenhauer-Promenade sollte auch den Opfern gedacht werden, die aufgrund ihrer sexuellen Orientierung verfolgt oder getötet wurden. Ein separates Mahnmal halten wir für nicht so sinnvoll, da es eher ausgrenzend wirken könnte.

https://www.darmstadt.de/standort/stadtportraet/gedenkstaetten

Die geschichtliche, juristische, ethische und soziale Aufarbeitung der NS-Vergangenheit begrüßen und unterstützen wir.
yellow

SPD

Darmstadt war eine Hochburg der nationalsozialistischen Bewegung und Heimat von hochrangigen nationalsozialistischen Verbrechern. Dieser Vergangenheit ist sich die Stadt bewusst und erinnert vielfältig an die Verbrechen im Nationalsozialismus. Im Rahmen dieser Erinnerungskultur will sich die SPD Darmstadt dafür einsetzen, dass alle damals verfolgten Personengruppen mit entsprechenden Formen des  Gedenkens berücksichtigt werden.
yellow

GRÜNE

Für die Stadt Darmstadt ist Erinnerungskultur von großer Bedeutung. Dass eine solche Erinnerungskultur auf alle Verfolgten des Nationalsozialismus fokussiert sein muss, ist notwendig. Die Brisanz dieser Aufgabe ist uns bewusst, ja, es ist daher Zeit für die Umsetzung, das wollen wir – am besten mit vielbunt gemeinsam – anpacken.
green

FDP

Die Einbeziehung der Opfergruppe der Homosexuellen im Rahmen der Verfolgung durch das NS-Regime in die aktive Erinnerungsarbeit der Stadt und der Stadtgesellschaft werden wir unterstützen.
green

UWIGA

UWIGA hält unsere Forderungen für nicht berechtigt und hat dies in einer allgemeinen Antwort geäußert, jedoch nicht zu den einzelnen Forderungen Stellung bezogen.
red

CDU

Es ist gut, dass in Darmstadt bei jeder Gedenkveranstaltung aller Opfergruppen gemeinsam gedacht wird und die wegen Homosexualität Verfolgten regelmäßig benannt werden. Diese Gemeinsamkeit gilt es im Gedenken zu bewahren.
yellow

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Übersicht unserer Bewertung der Antworten

(Klicken zum Vergrößern)


Die Antworten der Parteien im Original als  PDF-Download

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One Billion Rising 2016

Auch in diesem Jahr erhebt sich Darmstadt wieder am 13.02.2016, um sich mit einer Tanzdemo der weltweiten Aktion OneBillionRising gegen Gewalt an Frauen und Mädchen anzuschließen.

OBR_Plakat2_2016_Generalprobe_weiss
13.30 Uhr Beginn mit einem Demonstrationszug vom Theater Mollerhaus, Sandstr. 10 zum Ludwigsplatz
14.00 Uhr Begrüßung durch Stadträtin Barbara Akdeniz und Tanzdemo auf dem Ludwigsplatz
Trommeln und Transparente nicht vergessen!

Zur Vorbereitung sind alle interessierten Mädchen und Frauen, Männer und Jungen zu Tanzproben in das Jugendhaus *huette, Kiesstraße 16, 64283 Darmstadt eingeladen. Diese findet am 04.02.16 jeweils ab 16.00 Uhr statt.

Anleitung zum Song und Tanz „Break the Chain“, der bei den Proben eingeübt wird, findet ihr hier.

Queere Filme im Februar in Weiterstadt

danish-girl-the-1-rcm0x1920uDas Kommunale Kino Weiterstadt zeigt im Februar das vielbeachtete Transgender Drama The Danish Girl, die wahre Geschichte des Landschaftsmalers Einar Wegener, der mehr oder weniger durch einen Zufall seine Transidentität entdeckt, und das in einer Zeit, in der es nicht einmal eine Idee von Trans geschweige denn Genderwissenschaften gab.

Außerdem werden zwei Filme aus dem Programm des QUEER Filmfests 2015 noch einmal gezeigt: Der beeindruckende Film „Eisenstein in Guanajuato“ über die Reise des legendären russischen Regisseurs aus Sicht von Peter Greenaway sowie der bewegende Eröffnungsfilm „Margarita, with a Straw“ über ein lebisches Mädchen in Indien, das sich von seiner körperlichen Behinderung nicht unterkriegen lässt. Weiterlesen

61. Treffbunt – kreuz und queer durch Darmstadt

3klang-csddarmstadtWenn ich „Kommt! Wir treffen uns zum nächsten Treffbunt in unserem Stammlokal!“ schreiben würde, wissen bestimmt viele von Euch gleich wo es das nächste Mal hin geht. Viel zu lange waren wir nicht mehr im Martinsviertel… Darum treffen wir uns am  08.02.2016 im 3klang.

Ja, es ist Rosenmontag… Wer also im rosa Bunny Kostüm oder als Winnie Puuh verkleidet beim Treffbunt erscheinen will – NUR ZU! Hauptsache du bist dabei!

3klang café restaurant bar
Riegerplatz 3
64289 Darmstadt

08.02.2016 19:30 Uhr Weiterlesen

Jugendmitglieder-Versammlung vielbunt e.V.

Im vergangenen Mai wurde auf der Mitgliederversammlung von vielbunt der neue Jugendvorstand des Vereins gewählt. Nun ist es soweit und wir laden euch alle ein zur ersten Jugendversammlung!

Sie wird am 22.01.2016 um 18:00 Uhr stattfinden.
TUD (altes Hauptgebäude) Gebäude S103 Raum 107

Wir möchten uns bei euch vorstellen, damit ihr uns besser kennen lernen könnt. Außerdem wollen wir gerne wissen, was eure Wünsche und Belange bezüglich der Jugendarbeit von vielbunt sind.
Wir sind offen für alle eure Anregungen und freuen uns, so viele wie möglich begrüßen zu dürfen! Auch Gäste sind willkommen.

Neue Sportangebote 2016 in Darmstadt durch den FVV

FVV Badminton und Schwimmen-01

Die AG Sport und Bewegung hat 2015 den FVV motiviert, sein Engagement auf Darmstadt auszuweiten! Als Ergebnis gibt es nun zwei neue gute Angebote:

Queeres Badminton!

Abendgymnasium / jeden Mittwoch / drei Stunden /  19:00 Uhr

Queeres Schwimmen!

Schul- und Trainingsbad am Woog / jeden Mittwoch / 20:30  Uhr

Wie immer beim FVV kann man drei Mal um Schnuppern vorbei schauen, danach als FVV Vereinsmitglied.  (www.fvv.org)

Für Fragen könnt ihr uns gerne schreiben: sportundbewegung@vielbunt.org

Schwimmen und Badminton sind nicht so das richtige für die guten Vorsätze im neuen Jahr? In Darmstadt gibt es noch eine ganze Reihen weiterer queerer Sport- und Bewegungsangebote:

www.vielbunt.org/ag-sport-und-bewegung

Wohnung für einen syrischen Geflüchteten

Liebe Menschen,
ein 29jähriger Wirtschaftsabsolvent aus Syrien sucht eine kleine Wohnung in Darmstadt, Frankfurt oder München.
Er darf für die nächsten drei Jahre in Deutschland bleiben, spricht Englisch und beginnt Deutsch zu lernen. Das Jobcenter bezahlt die Miete.

Wer was weiß, darf sich gerne bei uns melden.
Wir stellen den Kontakt her.

stefan.kraeh@vielbunt.org

60. Treffbunt – kreuz und queer durch Darmstadt

1024px-Cocktail_02Der 50. Treffbunt ist nun kaum ein Jahr her, schon steht die nächste runde Zahl vor der Tür. Wir treffen uns nun schon zum 60. Mal in Darmstadt und haben uns nach so viel Glühwein und Waffeln entschieden, das neue Jahr in karibischem Flair zu beginnen!

Cubana Darmstadt
Donnersbergring 20
Linie 1, 7, 8: Haltestelle Prinz-Emil-Garten
Linie 6: Haltestelle Bessunger Straße

11.01.2016 19:30 Uhr Weiterlesen

vielbunte Weihnachtszeit: Ein Rückblick auf den vielbunten Weihnachtsmarkt 2015

DSC_5639Das Jahresende nähert sich mit großen Schritten. Gestern war schon die längste Nacht des Jahres und der Countdown für 2016 läuft. Aber zunächst sollten wir nochmal auf die vergangenen vier Wochen zurückblicken.

32c1ee3d-1f6a-4565-add5-495e8b78bc7cZum zweiten Mal haben wir in Kooperation mit der Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH den vielbunten Weihnachtsmarkt als Teil des Darmstädter Weihnachtsmarkts organisiert. Vier Wochenenden waren wir im Herzen Darmstadts – auf dem Friedensplatz – präsent und haben informiert, Spenden gesammelt und unterhalten. Wie auch im letzten Jahr waren die Darmstädter_innen sehr interessiert an unserer Arbeit und wir haben einige interessante Gespräche führen können.

Ein wichtiger Teil war auch wieder die Spendenaktion zugunsten der AIDS-Hilfe Darmstadt mit Tombola und Bärchenverkauf. Hierbei sind dieses Jahr sage und schreibe:

2.314,49 €

zusammen gekommen, die wir heute mittag an die AIDS-Hilfe übergeben durften.

IMG_20151205_190905All dies wäre nicht möglich ohne die Mithilfe vieler fleißiger Helfer_innen hinter den Kulissen. Da wäre zuerst das Staatstheater Darmstadt und die Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH genannt, die die tollen Gewinne für die Tombola gestiftet haben. Ohne Gewinne sieht bekanntlich jede Tombola alt aus.

6c8a84b3-929d-4523-a4b9-b3908ceed39eDann haben natürlich jede Menge fleißiger Helfer_innen dafür gesorgt, dass der Stand morgens rechtzeitig aufgemacht, Abends rechtzeitig zugeschlossen und zwischendurch ständig besetzt war. Einen lieben Dank für Euren Einsatz an dieser Stelle!

IMG_20151206_153438Für den benötigten Zulauf sorgten unsere Künstler_innen auf der Bühne! Auch hier haben wir einen neuen Rekord aufgestellt und können danken: Silke Melzer und Manuel Bender, dem Jugendchor „just amaSing“ aus Wixhausen, dem Vokalensemble Capella Moguntina aus Mainz, Christian Klischat und Stefan Schuster vom Staatstheater Darmstadt, dem ImproTheater KurzFormChaos, Piana, Sven, Louise IMG_20151206_180101van Opulence, FreshFive, den Ding Dong Singers, Rosa Opossum, Aurora DeMeehl und Herrn Schmidt, sowie unseren Märchenlesern PeterIMG_20151206_151857 Engels, Alexa Christ, Anja Zink-Bühler, Barb Mehrens und Jochen Werner.

Ein weiterer wichtiger Beitrag fürs Gelingen ist die großartige Versorgung mit Glühwein und Crepé durch die Familie Spargerer. Auch hier an dieser Stelle vielen Dank und man wächst einfach über die Wochen ein bisschen zusammen, wenn man gemeinsam in der Kälte steht.

Auch die AG Kultur & Community geht jetzt in die verdiente Weihnachtspause und meldet sich dann im neuen Jahr mit einem spannenden Programm und vermutlich mit einem weiteren vielbunten Weihnachtsmarkt wieder.

59. Treffbunt – kreuz und queer durch Darmstadt

IMG_20141203_152530Der Treffbunt ist ein Stammtisch für alle queeren Menschen in Darmstadt. Ob vielbunt-Mitglieder oder Interessierte, ganz egal. In der Regel findet er jeden 2. Montag im Monat statt. Das Besondere: eine Stammkneipe gibt es nicht. Die nächste Location wird jedes Mal ausgelost. Also entdecke mit uns Darmstadt, lerne neue Leute kennen und verbringe einen schönen Abend!

Wenn du neu dabei bist, Fragen hast oder einfach ein bisschen Hilfe beim Kennenlernen brauchst, melde dich bei uns unter treffpunkte@vielbunt.org oder einfach direkt beim Treffbunt.

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vielbunte Forderungen an die Kommunalpolitik

Forderungen an die KommunalpolitikDer Verein vielbunt e.V. sieht sich als Gestalter queeren Lebens sowie als Ansprechpartner und Sprachrohr für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Trans* (LGBT*) in Darmstadt. Aus diesem Grund nehmen wir die anstehenden hessischen Kommunalwahlen am 6. März 2016 zum Anlass, queere Forderungen an die Stadtpolitik zu formulieren.

  • In Darmstadt gibt es keinen physischen Ort des queeren Lebens. LGBT* stellen in unserer Gesellschaft nach wie vor eine diskriminierte Minderheit dar und brauchen Begegnungsräume und Schutzorte.
    Wir fordern ein
    queeres Zentrum, um ehrenamtliches Engagement in vielfältigen, bereits bestehenden Projekten (z.B. vielbunt Jugendgruppe und vielbunt Trans*gruppe) weiterhin zu ermöglichen und um anderen LGBT* und denen, die Erstkontakt zur Community suchen, eine Anlaufstelle zu bieten. Die queere Community braucht ein Zuhause und Ratsuchende eine offene Tür. 

  • Viele große und kleine Projekte von LGBT*-Organisationen werden durch immensen ehrenamtlichen Aufwand mit teilweise unzureichenden finanziellen Mitteln realisiert.
    Gerade bei der Arbeit, die wir als öffentliche Aufgaben betrachten, fordern wir eine stabile und fortlaufende finanzielle Unterstützung durch die Stadt Darmstadt.

  • Neben Aufklärungsarbeit und Unterstützung einzelner Projekte braucht es auch ein wiederholtes öffentlich sichtbares Bekenntnis der Stadt Darmstadt zu sexueller und geschlechtlicher Vielfalt ebenso, wie die klare Positionierung gegen Homophobie und Transphobie, damit LGBT* sich in ihrer Stadt anerkannt, willkommen und zugehörig fühlen.
    Beim Christopher Street Day 2015 haben viele Organisationen, Einrichtungen, Geschäfte und Privatmenschen durch Regenbogenfahnen an ihren Häusern Solidarität gezeigt.
    Wir fordern ein solches Zeichen künftig auch an allen öffentlichen Gebäuden der Stadt Darmstadt.
    Ebenso fordern wir fernab des Christopher Street Days ein Statement der Stadt Darmstadt. Sei es zum Internationalen Tag gegen Homophobie und Transphobie jährlich am 17. Mai oder an einem eigenen Darmstädter Aktionstag. 

  • Es gibt in Darmstadt bisher keine aktive LGBT*-Flüchtlingsarbeit. Die meisten Geflüchteten, die in Darmstadt ankommen und voraussichtlich bleiben werden, stammen aus Ländern, in denen Homosexualität verboten und unter Strafe gestellt ist. Ebenso bestehen bis in die Flüchtlingsunterkünfte gesellschaftliche Tabus und Diskriminierungsformen. Auch in Deutschland sind nicht-heterosexuelle bzw. trans* Geflüchtete gefährdet, müssen um ihre Sicherheit fürchten und können sich oft an niemanden wenden, um Hilfe zu erhalten. Auch die erfolgreiche Integration in eine Gesellschaft, in der sie nicht kriminalisiert und verfolgt werden, brauchen LGBT*-Flüchtlinge Unterstützung.
    Die Stadt Darmstadt muss die sensible Thematik von LGBT*-Flüchtlingen im Fokus haben und gewährleisten, dass auch in Flüchtlingsunterkünften niemand aufgrund seiner_ihrer sexuellen Identität diskriminiert oder bedroht wird. Ebenso muss es besondere Beratungs- und Betreuungsangebote für nicht-heterosexuelle bzw. trans* Geflüchtete geben.

  • Immer wieder melden sich Eltern, deren Kinder unter 14 Jahren sich zum gleichen Geschlecht hingezogen fühlen oder erklären, dass sie sich mit ihrem Geburtsgeschlecht nicht identifizieren können. Die bestehenden Beratungsstellen sind für diese Altersgruppe nicht ausreichend spezialisiert und wenden sich in solchen Fällen hilfesuchend an vielbunt e.V. Wir können jedoch weder für Kinder noch Eltern eine versierte Beratung anbieten.
    Wir fordern, für solche zwar seltenen aber dafür besonders sensiblen Fälle ein Hilfsangebot sicherzustellen.

  • Queere Belange benötigen in der Stadtverwaltung einen Ort. Derzeit wissen Menschen in Darmstadt bei LGBT*-spezifischen Angelegenheiten nicht, an welche Stelle sie sich wenden können und wer jeweils der_die richtige Ansprechpartner_in der Stadt Darmstadt ist.
    Auch die Stadtverwaltung braucht eine Zuständigkeit, um an LGBT*-Themen professionell zu arbeiten. So wie es auch städtische Beauftragte für Frauen, Jugend, Migrant_innen etc. gibt, fordern wir eine_n Ansprechpartner_in für sämtliche Angelegenheiten von Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Trans*.  Ein_eine solche städtische_r Beauftragte_r könnte auch zuständig sein für einen kommunalen Aktionsplan gegen Homophobie und Transphobie, der den Aktionsplan für Akzeptanz und Vielfalt des Landes Hessen ergänzt.

  • Auch in Darmstadt wurden Männer wegen ihrer Homosexualität verhaftet, in Konzentrationslager verschleppt und ermordet. Dieser Opfergruppe wird in Darmstadt weder gedacht, noch hat eine umfassende Aufarbeitung der Verfolgung von Homosexuellen in der Zeit des Nationalsozialismus und auch in der jungen Bundesrepublik stattgefunden.
    Wir fordern, sich mit diesem Aspekt der Geschichte auseinander zu setzen. Hierbei geht es um eine angemessene Aufarbeitung und einen Ort des Gedenkens, Erinnerns und Mahnens.

Vielfalt leben – Veranstaltung in der Stadtkirche

Hetero, schwul, lesbisch, transqueer, transsexuell, … – Neue Herausforderungen für Kirche und Gesellschaft ?!

In Kooperation mit vielbunt e.V. laden der Stabsbereich Chancengleichheit der Evangelischen Kirche Hessen-Nassau und die  Evangelische Stadtkirche Darmstadt zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Thema „Vielfalt leben“ ein.

Aus dem Flyer:

Kirchenvorstände, Pfarrerinnen und Pfarrer werden zu Segnungen gleichgeschlechtlicher Partnerschaften angefragt. Menschen bitten um seelsorgerliche Begleitung bei Geschlechtsumwandlung und um Segnung der neuen Identität.
Wie kann Kirche auf solche Veränderungen reagieren, wie Menschen begleiten?
Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat sich sehr bewuVielfalt lebensst mit Blick auf die Lebenswirklichkeit der Menschen für einen offenen Partnerschafts- und Familienbegriff entschieden. So lässt sich nach Dr. Volker Jung, Kirchenpräsident der EKHN, sehr wohl biblisch begründen, dass es in Familie darum geht, dass Menschen dauerhaft, verbindlich, verlässlich, partnerschaftlich und gerecht Verantwortung füreinander übernehmen.
Die Änderung der Lebensordnung (Juni 2013) ermöglicht gleichgeschlechtlichen Partnerschaften einen Segnungsgottesdienst und den Eintrag ins Kirchenbuch.
Dennoch gibt es nach wie vor Menschen, die Vorbehalte und Unsicherheiten gegenüber Menschen, die anders leben bzw. anders sind, haben.
Wir wollen mit dieser Informations- und Diskussionsveranstaltung
die Position der EKHN deutlich machen und dazu beitragen, offene Fragen zu klären. Darüber hinaus wollen wir für Offenheit und Toleranz gegenüber verschiedenen Lebensformen und -identitäten und damit für eine Kirche, in der allen ein Platz angeboten wird, werben.

Panorama-Beitrag „Die Schwulenheiler“
von Christian Deker

dekerJournalist Christian Deker wird seinen Film „Die Schwulenheiler“ vorstellen. Der Film zeigt, dass Homophobie und alte Ressentiments gegen Homosexuelle in manchen Gesellschaftskreisen nach wie vor bestehen. Zum Beispiel ist es auch im 21. Jahrhundert noch möglich, dass Ärzt_innen Homosexualität als Krankheit betrachten und an deren angeblicher Heilung Geld verdienen.

Podiumsdiskussion

Im Anschluss findet unter der Moderation von Sebastian von Gehren (Referent für Interne Kommunikation bei der EKHN) eine Diskussion mit Vertreter_innen aus Kirchengemeinde und LGBT-Community statt:
Matthias Roth (Evangelische Jugend in Hessen und Nassau e.V.)
Eli Wolf (Pfarrerin, lesbisch, 2 Kinder)
Alexander Arnold (Vorstand vielbunt e.V.)
Anja Herzog
und weiteren Menschen aus Kirche und Gesellschaft

14. Dezember 2015, 19.30 Uhr
Gemeindehaus der Stadtkirche Darmstadt
An der Stadtkirche 1
64283 Darmstadt

Die Veranstaltung „Vielfalt leben“ beim Stabsbereich Chancengleichheit

„The Normal Heart“ im HoffART-Theater

„The Normal Heart“ im HoffART-Theater Darmstadt

Anlässlich des Welt-Aids-Tages zeigt das HoffART Theater in Zusammenarbeit mit der AIDS-Hilfe Darmstadt, dem Kommunalen Kino Weiterstadt und vielbunt – queere community darmstadt – das berührende Drama „The Normal Heart“ in deutscher Fassung.

Der Film wird präsentiert von SKY.

Termin: 01.12.2015, 19:30 Uhr, EINTRITT FREI

 „The Normal Heart“ im HoffART-TheaterThe Normal Heart (USA 2014, 132 min.)

Im Sommer 1981 feiert der schwule Schriftsteller Ned Weeks (Mark Ruffalo) in einem Strandhaus auf Long Island den Geburtstag seines Freundes Craig Donner (Johnathan Groff), der seit kurzem mit dem charismatischen Bruce Niles (Taylor Kitsch) ausgeht. Obwohl Craig in der Blüte seines Lebens steht, bricht er am Strand zusammen. Nachdem Ned auf dem Heimweg in der New York Times über einen seltenen Krebs gelesen hat, der bei 41 Homosexuellen diagnostiziert wurde, sucht er Dr. Emma Brookner (Julia Roberts) auf, die schon mehrere schwule Patienten mit sonderbar seltenen Krankheiten behandelt hat. Als die ersten von Neds Freunden sterben, lädt er sein Umfeld zu Informationsabenden mit Dr. Brookner ein, die glaubt, dass die Krankheit sexuell übertragen wird. Je mehr Leute sterben, desto organisierter und lauter protestieren sie alle gegen die nachlässige Haltung des Gesundheitssystems, wodurch Ned auch den New-York-Times-Reporter Felix Turner (Matt Bomer) kennen lernt.

Trailer anschauen unter: http://www.thenormalheart.hbo.com/

Plätzchenspenden für die viertkleinste AIDS-Gala der Welt

Mit der Viertkleinsten AIDS-Gala der Welt fackeln wir wieder ein höchst glamourös-groteskes Feuerwerk für den guten Zweck ab: euch erwartet ein gnadenlos gemischtes Programm mit vielen bekannten und neuen Künstler_innen. Seid gespannt!

Plätzchenspenden für die viertkleinste AIDS-GalaWie auch in den letzten Jahren wollen wir möglichst viele Spendengelder für die Darmstädter AIDS-Hilfe sammeln. Ein Teil dessen ist der traditionelle Plätzchenverkauf für den wir euch und eure Backkünste brauchen: Viele Plätzchen bedeuten viel Geld! Wer also Freude daran hat, zu backen und dabei etwas Gutes zu tun, ist aufgerufen uns in den kommenden Tagen (bis zum 27.11.)  Plätzchen, Kekse und Krokant zu spenden, den wir dann auf der AIDS-Gala in Bares verwandeln können. Je mehr desto besser!

Meldet euch einfach bei: sanny.schmidt@hotmail.de

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