Alle Beiträge von Stefan Kräh

Schrill und Laut – Glory Holy Christmas

I’m dreaming of a white Christmas
Just like the holes I used to know
Where the three tops glisten and bottoms listen
To hear queens yell in the snow

Das Fest der Liebe steht wieder vor der Tür und die unerschütterliche Bande der Familie wird bei den Feierlichkeiten wieder hart auf die Probe gestellt. Wird’s wieder so besinnlich, dass man es kaum mehr aushält? Versucht Oma wieder den Veganen unter uns vom Braten aufzutun? Wird der Bruder wieder Witze machen, die alle beschämen? Hat die Tante wieder einen ausgewählt geschmacklosen Blazer an? Werde ich es schaffen, das ohne Alkohol auszuhalten, damit ich auf jeden Fall noch mit dem Auto wieder nach Hause fahren kann und nicht im alten Kinderzimmer übernachten muss? Immerhin ist es jetzt ein Bügelzimmer.

Diesem Drama, das sich alle Jahre wieder in etlichen Haushalten wiederholt setzen wir etwas entgegen. Statt langjähriger Tradition einfach mal was Neues wagen! Statt den immer gleichen Abläufen einfach mal ein Abenteuer mit Unbekannten. Verbringen wir das Wochenende statt mit der Familie lieber mit jemandem, den_die wir im Leben noch nie gesehen haben und wir vielleicht auch nie wieder treffen werden. Sinnlichkeit statt Besinnlichkeit! Ohne Verbindlichkeit! Anonymität statt Blutbande!

Vorweihnachtliches Treiben und verführerische Endzeitstimmung vor dem Feiertagsmarathon sind garantiert. Die erste Etappe ist die Klappe!
Stürzt euch anonym in unseriöse Unbekanntschaften! Packt Geschenke aus, die für jede_n sein könnten. Schaut rein, greift durch, haltet inne und haltet ein: Es ist Glory Holy Christmas!
Das Tor zum Glück hat nur einen kleinen Durchmesser! Gebt denen, die ihr nicht kennt, alles was ihr wollt. Es ist das Fest der körperlichen Liebe.

Für alle die zunächst noch etwas scheu sind, verteilen wir wieder Mistelzweige an den unmöglichsten Stellen und Santa Rosa wendet ihren legendär-verführerischen Enthemmungstrick (Schnaps) an. DJ crstn lässt euch auf dem Dancefloor besinnungslos besinnlich werden. Jingelt eure Balls und lasst die Glocken klingen – Es ist doch Weihnachten!

Schrill und Laut – Glory Holy Christmas
Freitag, 20.12.2019 // 23 Uhr
Schlosskeller Darmstadt
Hier gehts es zum Event bei Facebook – teilnehmen und Leute einladen!

Schrill und Laut – Toy Ride

Hello, you tool, I love you!
C’mon join the toy ride

Schrill und Laut nimmt euch mit auf eine lustvolle Vergnügungsfahrt. Reitet die ganze Nacht auf dem Discostick. Lernt jemand neues kennen, stoßt zusammen an, gebt euch hin und lasst den Abend zu einer unvergesslichen Spritztour werden.

Rosa setzt noch mal überall neue Batterien ein und die pulsierenden und vibrierenden Sounds von DJ Leo Yamane werden euch in Extase versetzen.

Be a toy rider!

Schrill und Laut – Toy Ride
Freitag, 15.11.2019 // 23.00 Uhr
Schlosskeller Darmstadt
Hier gehts zum Event bei Facebook zum teilnehmen und einladen

toy ride

Your AIDS-Gala needs you

Hast du mal Zeit für einen schönen Abend?

Wieder einmal stampfen wir unsere unschlagbare AIDS-Gala der etwas anderen Art aus dem Boden. Diesmal geht es schon einen Abend vor dem Welt-AIDS-Tag ab. Am Samstag, den 30.11.2019 ab 19.00 Uhr haben wir uns im Queeren Zentrum eingebucht!

Newcomer_innen und Alte Hasen gesucht!

Auch dieses Jahr werden wir eine kleine Revueshow auf die Bühne bringen, mit vielfältigen Beiträgen von den unterschiedlichsten Leuten. Unser Ziel ist wie immer so viele Spenden wie möglich für die AIDS-Hilfe Darmstadt e. V. zu sammeln. Hierfür werden Gäste gebeten, uns für das tolle Programm auf der Bühne, den Glühwein und auch die Plätzchen Geld zu geben.

Genauso bitten wir aber alle Künstler_innen und Helfer_innen für die gute Sache gratis mitzuwirken. Die „Achtkleinste AIDS-Gala der Welt“ soll ein kleines, geiles Charityevent bleiben.

Wenn du Lust hast, den Abend mitzugestalten, melde dich einfach bei uns. Es wird sicher wieder eine tolle Veranstaltung für den guten Zweck!
Kontakt: stefan.kraeh@vielbunt.org

Wir brauchen deine Backkünste!

aids-gala

Um viele Spenden zu sammeln, wollen wir auch viele Gelegenheiten bieten, das Geld mit vollen Händen auszugeben. Ein Teil dessen ist der traditionelle Plätzchenverkauf, für den wir euch und eure Backkünste brauchen: Viele Plätzchen bedeuten viel Geld! Wer also Freude daran hat, zu backen und dabei etwas Gutes zu tun, ist aufgerufen uns am Tag vor der Gala (Freitag, 29.11.2019) Plätzchen, Kekse und Krokant zu bringen, den wir dann während der Show in Bares verwandeln können. Je mehr desto besser!

Melde dich einfach bei: stefan.kraeh@vielbunt.org um zu erfahren, wo wir dein Backwerk entgegen nehmen.

Wir brauchen deinen Einsatz!

Wir erwarten wie immer ein volles Haus. Hierzu brauchen wir tatkräftige Unterstützung, die am 30. November beim Aufbau und Abbau, der Betreuung der Künstler_innen und des Publikums unterstützt!
Wenn du Lust hast, dich für diesen besonderen Abend ehrenamtlich einzubringen, melde dich bei uns!
Kontakt: stefan.kraeh@vielbunt.org

gaga ladies nicht hilfreich

Achtkleinste AIDS-Gala der Welt

vielbunt und die AIDS-Hilfe Darmstadt veranstalten am Samstag, den 30.11.2019 zum achten Mal gemeinsam eine etwas andere AIDS-Gala.

Die Achtkleinste AIDS-Gala der Welt präsentiert bekannte Künstler_innen und neue Talente verschiedenster Genres für den guten Zweck im Queeren Zentrum. Wie auch in den vergangenen Jahren organisieren vielbunt und die AIDS-Hilfe Darmstadt gemeinsam eine außergewöhnliche Spenden-Gala zum Welt-AIDS-Tag. Die Veranstalter_innen bleiben dem alternativen Charakter der letzten Jahre treu: Professionelle Bands und Newcomer_innen wechseln sich im Programm ab und versprechen einen vielfältigen Abend für den guten Zweck. Verstörung, Verzauberung, Chic und Rebellion treffen an diesem Abend aufeinander. Nicht zuletzt verkörpert durch die schonungslose Moderatorin des Abends: Drag Queen und Polit-Tunte Rosa Opossum freut sich wieder auf ein volles Haus und ein wie immer spendables Publikum: „Menschen mit HIV sind ein selbstverständlicher Teil unserer Community und unserer Gesellschaft. Wir wollen am Welt-AIDS-Tag Solidarität zeigen, in Form eines schönen Abends mit vielfältigem Programm und einer Menge Spenden!“

Die Veranstaltung bietet den Gästen einen abwechslungsreichen Abend und stellt sich gleichzeitig gegen die Stigmatisierung von Menschen, die von HIV oder AIDS betroffen sind. Eine HIV-Infektion bedeutet zu oft noch, dass Menschen an den Rand der Gesellschaft und in Armut gedrängt werden. Die eingenommenen Spenden werden unmittelbar für die Unterstützung der Klientinnen und Klienten der AIDS-Hilfe Darmstadt eingesetzt. Die Organisator_innen versprechen Live-Musik, Travestie, Kabarett und Anarchie für den guten Zweck.

Achtkleinste AIDS-Gala

Die Achtkleinste AIDS-Gala der Welt findet im Rahmen desWelt-AIDS-Tagesstatt. Weltweit erinnern jährlich am 1. Dezember verschiedenste Organisationen an das Thema HIV/AIDS und rufen dazu auf, aktiv zu werden und Solidarität mit HIV-Infizierten, an AIDS Erkrankten und ihnen nahestehenden Menschen zu zeigen.

Achtkleinste AIDS-Gala der Welt
30.11.2019/ 19.00 Uhr
Queeres Zentrum

Kranichsteiner Str. 81
64289 Darmstadt
Eintritt: gegen Spende
hier gehts zum Event bei facebook

Pressenanfragen: stefan.kraeh@vielbunt.org / 0176-62573994

Farbenfroher Drag-Workshop mit Rosa Opossum

Es ist endlich wieder so weit – der nächste Drag-Workshop für unsere Jugendlichen (14-27) findet bald in der Oetinger Villa statt.

Nach einer kleinen Reise durch die Geschichte des Drags werden wir selber Hand, äh, Pinsel anlegen und uns zu den buntesten Drag-Queens/Kings/* schminken, die Darmstadt jemals gesehen hat!

Doch wer wäre wohl am besten dafür geeignet, uns durch so einen Abend zu führen?

Wir haben viele berühmte Drag-Queens mit viel Charme gefragt und danach auch ROSA OPOSSUM, als sie nach einem Kater erreichbar war. Tja, was gibt es dazu mehr zu sagen?
Unsere selbsternannte Expertin für alles macht es tatsächlich? Bis mindestens 20 Uhr werden wir uns gegenseitig schminken, Spaß haben und so lange Vogue von Madonna hören, bis wir den Text auswendig mitsingen können.

Haltet eure Kunsthaarperücken fest für die einzige Gelegenheit dieses Jahr, bei der ihr euch Niveau wortwörtlich abschminken könnt!
Save the date! Mehr Ausrufezeichen!

Damit wir genug Schminke und Spiegel vorrätig haben können, bitten wir um zahlreiche Zusagen. Teilnehmen können auch die minderjährigen Farbenfroh-Mitglieder.
Schreibt uns, dem Jugendvorstand, bei Bedarf weitere Fragen via WhatsApp.

Wir freuen uns sehr, dass dieses Projekt vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration unterstützt und gefördert wird.

Drag Workshop Rosa

Schrill und Laut – Cocktopussy

Mit einem mehrdeutigen und dennoch eindimensionalen Motto begrüßen wir alle neuen (und volljährigen) Studis zur sexiesten und gleichzeitig einzigen Queer-Party der Stadt. Gewöhnt euch dran ihr Süßen, in nur wenigen Wochen werdet ihr beim Namen „Darmstadt“ nicht mehr schmunzeln und den perversen Stadtteil im Norden sowieso aus eurer inneren Landkarte gestrichen haben. Stattdessen wird Schrill und Laut euch mit genoppten Greifarmen in die Tiefen des Schlosskellers ziehen und euch eure Unschuld auf der Tanzfläche heraussaugen, wie Ursula die Meerhexe es einst mit Arielles Stimme tat, um Prinz Eric mit den eisblauen Augen und dem geil aufgeknöpften Hemd abzuschleppen. Tentakelt euch auf und tanzt zu den geilen Beats von DJ Käry! Lernt von End-Muräne Rosa Opossum (gespielt von Roger Moore), wie man es beim Flirten auf keinen Fall machen sollte. Releast euren inneren Kraken und gebt einer fremden Person was aus (Special Drink Kalmardos)!

Schrill und Laut – Cocktopussy
Freitag, 18.10.2019 // 23.00 Uhr
Schlosskeller Darmstadt
Hier geht es zum Event bei Facebook

8 Jahre Schrill und Laut

8ung! 8ung! Wir haben mal wieder Geburtstag! Weil Feiern uns besonders viel Spaß m8, schmeißen wir eine Party zu diesem be8enswerten Ehrentag.

Steigt ein in die 8erbahn der Gefühle, lasst euch mitreißen und tanzt bis es kr8! Es ist angebr8, dass ihr euch mit Bed8 schick zurechtm8, damit ihr bei wem das Feuer entf8 und man euch ohne Unterlass anschm8en kann. Aber denkt dran: Das N8leben ist wie eine Pralinensch8el: Man weiß nie wen man abkriegt. Unge8et dessen hat das n8aktive Schl8ross Rosa aber dennoch schon einiges weggem8 und ist neben vielen groß8igen (auweia!) Pr8kerlen aufgew8. Ihrer Selbst8ung hat das also nicht geschadet. Sie bleibt eine Mehrf8äterin.

Die ganze N8 lang wird euch Carsten (LGQ, Schl8hof Wiesbaden) über die Tanzfläche jagen, bis der Morgen erw8 und die Sonne l8.

Let’s get one thing str8: We’re not.

Hoch8ungsvoll Schrill und Laut

Schrill und Laut – 8 Jahre

Freitag, 15.03.2019 /// 23.00 Uhr /// Schlosskeller Darmstadt https://www.facebook.com/events/405660343588912/

Siebtkleinste AIDS-Gala der Welt

vielbunt und die AIDS-Hilfe Darmstadt veranstalten am Samstag, dem 01.12.2018 zum siebten Mal gemeinsam eine etwas andere AIDS-Gala

Die Siebtkleinste AIDS-Gala der Welt präsentiert bekannte Künstler_innen und neue Talente verschiedenster Genres für den guten Zweck im Queeren Zentrum.
Wie auch in den vergangenen Jahren organisieren vielbunt und die AIDS-Hilfe Darmstadt gemeinsam eine außergewöhnliche Spenden-Gala zum Welt-AIDS-Tag.

Die Veranstalter_innen bleiben dem alternativen Charakter der letzten Jahre treu: Professionelle Bands und Newcomer_innen wechseln sich im Programm ab und versprechen einen vielfältigen Abend für den guten Zweck. Verstörung, Verzauberung, Chic und Rebellion treffen an diesem Abend aufeinander. Nicht zuletzt verkörpert durch die schonungslose Moderatorin des Abends: Drag Queen und Polit-Tunte Rosa Opossum freut sich wieder auf ein volles Haus und ein wie immer spendables Publikum: „Menschen mit HIV sind in unserer Gesellschaft und auch in der Community unsichtbar. Wir wollen am Welt-AIDS-Tag Solidarität zeigen, in Form eines schönen Abends, vielfältiger Beiträge und vieler Spenden!“

Der Name ist Programm

Die Siebtkleinste AIDS-Gala der Welt hat über die Jahre an vielen Locations in Darmstadt stattgefunden. Mit dem Queeren Zentrum ist sie 2018 wieder an einem kleineren Ort gelandet. Rosa Opossum erklärt hierzu: „Auf die Größe kommt es nicht an – die Technik muss stimmen! Vor allem, wenn man die kleinste Gala bleiben will, muss es eng und kuschelig sein! Diese Benefizgala bringt die Menschen wirklich zusammen.“
Die Veranstaltung bietet den Gästen einen abwechslungsreichen Abend und stellt sich gleichzeitig gegen die Stigmatisierung von Menschen die von HIV oder AIDS betroffen sind. Eine Infektion mit HIV bedeutet zu oft noch, dass Menschen an den Rand der Gesellschaft und in Armut gedrängt werden. Die eingenommenen Spenden werden unmittelbar für die Klientinnen und Klienten der AIDS-Hilfe Darmstadt eingesetzt: bei denen nämlich, die wirklich dringend Unterstützung benötigen.

Bühnenprogramm für den guten Zweck

Die Organisator_innen versprechen Live-Musik, Travestie, Kabarett und Anarchie für den guten Zweck: Sämtliche Gewinne der Veranstaltung kommen den Klient_innen der Aids-Hilfe Darmstadt e.V. zugute.

Die Siebtkleinste AIDS-Gala der Welt findet am Welt-AIDS-Tag statt. Weltweit erinnern jährlich am 1. Dezember verschiedenste Organisationen an das Thema HIV/AIDS und rufen dazu auf, aktiv zu werden und Solidarität mit HIV-Infizierten, an AIDS Erkrankten und den ihnen nahestehenden Menschen zu zeigen.

Siebtkleinste AIDS-Gala der Welt
01.12.2018 / 19.00 Uhr

Eintritt: gegen Spende
Queeres Zentrum (Kranichsteiner Str. 81, 64289 Darmstadt)
stefan.kraeh@vielbunt.org
Telefon vielbunt: 0176-62573994

 

Dein Einsatz für die Siebtkleinste AIDS-Gala der Welt

Ein Heimspiel

In diesem Jahr findet wieder einmal unsere unschlagbare AIDS-Gala der etwas anderen Art in Darmstadt statt. Wir haben uns hierfür am Samstag, den 1.12.2018 ab 19.00 Uhr in das Queere Zentrum  eingebucht. !

Newcomer_innen und Alte Hasen gesucht!

Auch dieses Mal wollen wir wieder eine kleine Revueshow auf die Bühne bringen, mit vielen verschiedenen Beiträgen von den unterschiedlichsten

Leuten. Ziel ist es, so viel Geld wie möglich für die AIDS-Hilfe Darmstadt e. V. zu sammeln. Hierfür werden Gäste gebeten, uns für das tolle Programm auf der Bühne, den Glühwein und auch die Plätzchen Geld zu spenden.

Genauso bitten wir aber alle Künstler_innen und Helfer_innen für die gute Sache gratis mitzuwirken. Die „Siebtkleinste AIDS-Gala der Welt“ soll ein kleines, geiles Charityevent bleiben.

Wenn du Lust hast, den Abend mitzugestalten, melde dich einfach bei uns. Es wird sicher wieder eine tolle Veranstaltung für den guten Zweck!
Kontakt: stefan.kraeh@vielbunt.org

Wir brauchen deine Backkünste!

Um viel Geld zu sammeln, wollen wir auch viele Gelegenheiten bieten, zu Spenden. Ein Teil dessen ist der traditionelle Plätzchenverkauf, für wir euch und eure Backkünste brauchen: Vieaids-galale Plätzchen bedeuten viel Geld! Wer also Freude daran hat, zu backen und dabei etwas Gutes zu tun, ist aufgerufen uns am Tag vor der Gala (Freitag, 30.11.2018)  Plätzchen, Kekse und Krokant zu spenden, den wir dann auf während der Show in Bares verwandeln können. Je mehr desto besser!

Melde dich einfach bei: stefan.kraeh@vielbunt.org um zu erfahren, wo wir dein Backwerk entgegen nehmen.

Wir brauchen deinen Einsatz!

Wir erwarten wie immer ein volles Haus. Hierzu brauchen wir tatkräftige Unterstützung, die am 1. Dezember beim Aufbau und Abbau, der Betreuung der Künstler_innen und des Publikums unterstützt!
Wenn du Lust hast, dich für diesen besonderen Abend ehrenamtlich einzubringen, melde dich bei uns!
Kontakt: stefan.kraeh@vielbunt.org

gaga ladies nicht hilfreich

Fachtag: Umgang mit trans* Kindern. Vielfalt in der Kinder- und Jugendarbeit

Der Umgang mit Transidentität bei Kindern und Jugendlichen
stellt viele Erzieher*innen, Sozialpädagog*innen und
Lehrer*innen vor bisher nie wahrgenommene Herausforderungen.
Fachkräfte sind in der pädagogischen Arbeit mit trans*
Kindern und Jugendlichen mit Fragen befasst, die sich zuvor
nicht gestellt haben. Kann ein Kind schon so früh wissen, dass
es ein anderes Geschlecht hat? Was ist Transidentität überhaupt?
Wie können trans* Kinder und Jugendliche unterstützt
werden? Wie kann der geschlechtliche Rollenwechsel des einen
Kindes den anderen verständlich und sensibel kommuniziert
werden? Welche Hürden haben trans* Kinder und Jugendliche
zu meistern?

Der Fachtag bietet mit Inputreferaten und Workshops einen
ersten Einblick in das Thema „trans* Kinder und Jugendliche“
und möchte gleichzeitig Hilfestellungen zum Umgang und
Handlungstipps für die berufliche Praxis bieten.

Fachtag: Umgang mit trans* Kindern. Vielfalt in der Kinder- und Jugendarbeit
Mittwoch 24.10.2018
von 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Queeres Zentrum, Kranichsteiner Straße 81, 64289 Darmstadt

Flyer zum Download

Vorträge und Workshops

Dr. Erik Schneider (Intersex & Transgender Luxembourg), Felizia Weidmann & Kerstin Weiße (Projekt Kim&Alex, vielbunt e. V.)

Der Fachtag richtet sich an Verantwortliche und Mitarbeitende der offenen Kinder- und Jugendarbeit sowie Erzieher*innen, Lehrer*innen und Schulsozialarbeiter*innen.

Für Getränke und Verpflegung ist gesorgt

Grußworte durch: Sozialdezernentin Barbara Akdeniz

Anmeldungen bis 19.10.2018 telefonisch
oder per Mail:
alexander.arnold@darmstadt.de
06151-132165
Für Rückfragen steht Alexander Arnold gerne zur
Verfügung.

Veranstalter_innen

  • Jugendamt der Wissenschaftsstadt Darmstadt
    Kinder- und Jugendförderung
  • Hessisches Ministerium für Soziales und Integration
  • vielbunt e. V.

 

 

 

Schrill und Laut – Fuckschaftsparty

Junge Menschen sind so unglaublich leicht zu beeinflussen. Seit Jahren wird uns Frühsexualisierung und die Verführung unbedarfter Heterosexueller zu skandalöser gleichgeschlechtlicher Liebe vorgeworfen. Allein der Anblick einer Regenbogenfahne soll spontan eine chronische geschlechtliche Verwirrung auslösen! Wenn man nur das Wort „schwul“ hört, kann es auch sehr schnell passieren, dass man es selber wird. Ja: Auch als Frau.
Sollte man den besorgten Eltern glauben, die seit Jahren versuchen, Homosexualität zu verbieten oder wegzubeten, dann ist jede öffentliche Zusammenkunft von Lesben, Schwulen, BisexFuckschaftspartyuellen und Trans* nichts als eine Werbeaktion für moralischen Zerfall und Teil der großen Umpolung. Initiiert und finanziert von der internationalen Homo-Lobby.
 
Gut! Ihr habt uns ertappt. Wenn das so einfach zu durchschauen ist, dann spielen wir jetzt mit offenen Karten: Zum Semesterbeginn gibt es von uns nichts als Homo-Propaganda und Genderwahn für die jungen und unbedarften Erstsemester-Studis. Wer sich auf die Fuckschaftsparty verirrt und auch nur einen Hauch von Heterosexualität im Leib hat, wird ohne Umschweife umgepolt. Wir versprechen die große geschlechtliche Verunsicherung. Männer und Frauen werden abgeschafft! Es wird ein großes Durcheinander und die Weltordnung bricht zusammen! Aber erst mal wird getanzt: crstn bringt euch auf der Tanzfläche in die richtige Stimmung und lässt euch vergessen, dass der Gendergaga euch schon längst ins Moloch gezogen hat. Lasst los und gebt euch hin, es ist ohnehin zu spät.
 
Wer dann am Ende in welchem Fuckbereich die nächste Einführungsveranstaltung belegt, bleibt offen.
Fuckschaftsparty.
Unsere Einführungsveranstaltung nach der Umorientierungswoche
Freitag, 19.10.2018
23 Uhr
Schlosskeller Darmstadt

Holly Schlott – 2 Spirits

Am Freitag, den 5. Oktober 2018 präsentiert das Jazzinstitut  Darmstadt

Jazz Talk 125: Zwischen den Welten, zwischen den Geschlechtern

Holly Schlott 2 Spirits
Aus der Pressemitteilung:
„Mit 2 Spirits erfüllte sich Volker Schlott anlässlich seines 60. Geburtstages einen lang ersehnten Wunsch zur Vervollkommnung seines persönlichen Lebensweges als Musiker und Mensch. Der vom dualen Dogmatismus geprägten Geschlechternorm begegnet Schlott substanziell. Als erster deutscher Jazzmusiker überhaupt  erklärte er öffentlich, was er selbst schon seit seinem 15. Lebensjahr mehr oder weniger bewusst mit sich herumtrug. Künftig versöhnen sich (mindestens) zwei Seelen bei Schlott in der neuen Transgender-Identität Holly.

Foto: Holly Schlott Promo©

Die Geschichte dreht sich eigentlich zunächst aber auch um ein ganz spezielles Saxophon, das C-Melody-Tenor, denn mit ihm hat der Berliner Saxophonist, Dozent und Komponist entdeckt, dass genau dieses Instrument seinen inneren Seelenzustand als nun offen lebende Transgender Person exakt verkörpert. So fügen sich die Dinge zusammen. Alle Aufnahmen auf der demnächst  erscheinenden neuen CD „2 Spirts“ (NRW Jazz) entstanden in den letzten fünf Jahren in nächtlichen, intuitiven Kompositions-Sessions zunächst am Keyboard. Später kamen dann alle anderen Instrumente hinzu, die Schlott selbst eingespielte. Nun wurde das ursprünglich als Soloprojekt im eigenen Studio produzierte Album auf die Bühne geholt. Für die jetzt anstehende Release-Tour engagierte Holly schließlich Lieblingsmusiker, allesamt aus der Berliner Musikszene und mindestens eine Generation jünger als Holly Schlott. Transgender und Geschlechteridentitäten und deren Bedeutung für den eigenen künstlerischen und ästhetischen Musikansatz werden ein Thema des Gesprächs sein, das Holly Schlott mit Wolfram Knauer nach der Pause zwischen den beiden Konzertteilen führen wird. Ein außergewöhnlich spannender JazzTalk erwartet das Publikum.
Mehr über Holly Schlott:
Holly Schlott 2 Spirits
Gewölbekeller unterm Jazzinstitut, 20.30 Uhr
18,- Euro / erm. 12,- Euro [U21 und Teilhabecard: 3,- Euro]
Das Jazzinstitut empfiehlt Tickets vorzubestellen und an der Abendkasse abzuholen

Offene Vorstandssitzung im Oktober

vielbunt wählt alle zwei Jahre einen neuen Vorstand, Im November ist es wieder soweit: Die Amtszeit aller fünf Vorstandsmitglieder endet und es stehen wieder Wahlen an.
Als Vorstand bei vielbunt hat man viel zu tun und gleichzeitig auch sehr viel Spaß. Wer sich für die Vorstandsarbeit interessiert, mal schauen will mit welchen Themen man sich dabei befasst und vielleicht auch Fragen stellen möchte, kann bei den offenen Vorstandssitzungen reinschnuppern.
Offene Vorstandssitzung

Montag, 22.10.2018
19.00 – 20.30 Uhr

Queeres Zentrum Darmstadt

Wir freuen uns über Gäste. Gerne könnt ihr uns auch vorab kontaktieren. vorstand@vielbunt.org

Tag der offenen Tür

Liebe Freund_innen, Mitglieder, Unterstützer_innen und Partner_innen,
seit über einem Jahr hat das Queere Zentrum seine Türen geöffnet. Für vielbunt war und ist das ein großer Schritt, der viele Veränderungen mitgebracht hat. In den letzten 18 Monaten haben wir gemeinsam viel geschafft. Darauf sind wir wahnsinnig stolz und dafür sind wir auch dankbar.
Bei der Eröffnung im Mai 2017 konnten sich die Besucher_innen ein erstes Bild davon machen, wie das Queere Zentrum Darmstadt einmal werden soll. Damals klaffte noch die eine oder andere Lücke in der provisorischen Einrichtung. Das hat sich nun geändert.
Falls ihr es bisher noch nicht zu einer der vielen Veranstaltungen im Queeren Zentrum geschafft haben solltet, könnt ihr das nachholen beim
Tag der offenen Tür
am Samstag, den 29.09.2018
von 14 – 18 Uhr
Hier besteht die Möglichkeit, unsere Räume zu besichtigen, sich über unsere vielbunten Angebote allgemein und die queere Jugendarbeit im Speziellen zu informieren und sich mit den Vertreter_innen unserer verschiedenen Arbeitsgruppen auszutauschen.
Für Essen und Trinken ist ebenso gesorgt, wie für die musikalische Begleitung des Nachmittags.
Wir freuen uns über euer Kommen! Für die bessere Planung sagt uns bitte Bescheid ob ihr kommt (info@vielbunt.org).

Ausstellung ‚Unverschämt‘ zur Verfolgung homosexueller Menschen im Justus-Liebig-Haus

Oberbürgermeister Jochen Partsch eröffnet am kommenden Donnerstag, 20. September, um 18 Uhr die Ausstellung ‚Unverschämt. Lesbische Frauen und schwule Männer in Hessen von 1945 bis 1985‘ in der Eingangshalle des Justus-Liebig-Hauses. Grundlage der Ausstellung bildete das Forschungsprojekt ‚Aufarbeitung der Schicksale der Opfer des ehemaligen § 175 StGB in Hessen‘. Die Ausstellung wurde vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration in Auftrag gegeben und der Wissenschaftsstadt Darmstadt zur Verfügung gestellt. Alle Bürgerinnen und Bürger sowie Medienvertreterinnen und Medienvertreter sind zur Ausstellungseröffnung und dem Besuch der Ausstellung in den kommenden Wochen herzlich eingeladen.

An die Verfolgung erinnern und die Emanzipationsbewegung würdigen

Oberbürgermeister Jochen Partsch: „ Mit dieser Ausstellung  erinnern wir an die Diskriminierung und Verfolgung von homosexuellen Menschen und würdigen gleichsam mit dieser Ausstellung ihre Emanzipationsbewegung. Der Christopher Street Day im vergangenen August hat wieder gezeigt, wie sich die Menschen hier in Darmstadt zu ihrer Vielfalt und Freiheit aller Lebensweisen bekennen. Wir freuen uns daher sehr, dass Darmstadt nach Wiesbaden, Groß-Gerau und Frankfurt nun die vierte Station der Wanderausstellung ist. Rechtliche Gleichstellung geht leider nicht immer und überall einher mit der gesellschaftlichen Akzeptanz vielfältiger Lebensweisen. Dafür müssen wir alle gemeinsam einstehen. Momentan erleben wir leider, wie schnell Toleranz und Wohlwollen in Hass und Ablehnung umschlagen können.“

Das Ausstellungskonzept umfasst drei Themenbereiche: Der erste Bereich umfasst die Dokumentation der strafrechtlichen Verfolgung schwuler Männer aufgrund des ehemaligen § 175 StGB. Der zweite enthält die Darstellung der Geschichte der nicht-strafrechtlichen Unterdrückung schwuler Männer bis hin zu den Emanzipationsbewegungen. Die Geschichte der Ausgrenzung und Repression lesbischer Frauen und ihrer Emanzipationsbewegung ist Gegenstand des dritten Teils.

Eröffnung
Donnerstag, 20. September
18.00 Uhr

Stellenausschreibung: Neuer Vorstand gesucht

Wir suchen zum 11.11.2018 einen neuen

Vorstand

vielbunt – queere community darmstadt ist eine gemeinnützige Organisation, die sich für die Interessen von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans* und intergeschlechtlichen Menschen einsetzt. Zu uns gehören 280 Mitglieder, von denen viele in zehn Arbeitsgruppen und Arbeitskreisen ehrenamtlich engagiert sind. vielbunt betreibt das Queere Zentrum Darmstadt und ist Arbeitgeber eines hauptamtlichen Mitarbeiters.

Deine Aufgaben

  • Repräsentation
    Als Vorstandsmitglied vertrittst du vielbunt nach außen und bist Ansprechperson für die Mitglieder
  • Leitung
    Du hältst die Organisation zusammen. Der Vorstand hat einen Überblick über sämtliche Aktivitäten des Vereins und kümmert sich darum, dass alle hauptamtlich und ehrenamtlich Aktiven eine gute Grundlage haben, ihre vielfältige Arbeit bei vielbunt gut auszuführen.
  • Geschäftsführung
    Der Vorstand verwaltet das Vermögen von vielbunt und trifft hier Grundsatzentscheidungen. Als Arbeitgeber_in sorgst du dich auch darum, dass angestellte Mitarbeiter_innen einen guten und sicheren Arbeitsplatz haben.
  • Strategien entwickeln
    Vorstand sein bedeutet Entscheidungen treffen können! Jedoch triffst du diese Entscheidung für uns 280 Mitglieder und das bedeutet, gut informiert zu sein, dich reinzuhängen und auch zu wissen was für uns das Beste ist.

Die Arbeit im Vorstand bedeutet für dich monatlich eine Vorstandssitzung, mehrmals im Jahr eine große Runde mit den AG-Leitungen und eine halbjährliche Mitgliederversammlung. Hinzu kommen Anfragen per Email, Telefon und soziale Medien.

Was du sonst noch zu tun hast

Die Mitgliederversammlung entwickelt in einem Arbeitsprogramm die Zukunftsstrategie von vielbunt für die kommenden zwei Jahre. Dieses wird dann auch vom Vorstand umgesetzt. vielbunt wird oft von anderen Organisationen und Institutionen nach Unterstützung gefragt. Wir wollen darauf und auch auf tagesaktuelle Ereignisse schnell reagieren. Du auch!

Das solltest du mitbringen

Wichtig ist eine sehr hohe Motivation und Verbindlichkeit. Vorstandsarbeit kostet streckenweise viel Zeit und Ressourcen. Du solltest bereit sein, dich mit Themen zu befassen, mit denen du zuvor noch nie zu tun hattest. Du solltest teamfähig sein und dich mit den Zielen von vielbunt identifizieren.

Was wir bieten

Wir bieten die Arbeit in einem Kernteam von sieben motivierten Vorstandsmitgliedern und einem Jugendbildungsreferenten. Darüber hinaus besteht eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit einem dynamischen Jugendvorstand und den Leitungen der vielbunten Arbeitsgruppen und Arbeitskreise.

Die neuen Vorstandsmitglieder erhalten zu Anfang die Möglichkeit in einer Klausurtagung zu einem Team zusammenzuwachsen. Neue Vorstandsmitglieder werden von den erfahrenen Vorstandskolleg_innen eingewiesen und begleitet. Die Zusammenarbeit im vielbunt-Vorstand ist immer sehr vertrauensvoll und persönlich.

Der neue Vorstand bei vielbunt hat viel Verantwortung und viel zu tun. Er wird aber auch sehr viel erreichen und besonders nach langen Tagen mit einem guten Gefühl nach Hause gehen.
vielbunt wird hin und wieder zu Empfängen oder anderen Veranstaltungen eingeladen. Den Ruhm für die gute Arbeit aller aktiven Mitglieder nimmt der Vorstand stellvertretend entgegen, lernt wichtige Leute kennen und ist dann auch bei diesen schnell bekannt.

Bei vielbunt lernen Vorstände viele Dinge, die in anderen Bereichen des Lebens nützlich sind: Organisationsplanung, Personalführung, Ehrenamtsmanagement, Öffentlichkeitsarbeit, Projektarbeit, öffentliche Auftritte, gelassenes Jonglieren mit hohen Geldbeträgen, Moderation, Lobbyarbeit, Krisenmanagement, Verhandlungsführung, Evaluation und ganz en passant rechtliche Grundlagen von Vereinsrecht, Verwaltungsrecht, Jugendschutz, Sozialrecht.

Das wichtigste was wir Mitglieder dir bieten können ist jedoch unser Vertrauen.

Interessent_innen können bereits vorab die nächsten Vorstandssitzungen besuchen um in den Job reinzuschnuppern. Auch darüber hinaus stehen alle aktuellen Vorstandsmitglieder für Gespräche bereit:

alexander.arnold@vielbunt.org
dennis.hochmann@vielbunt.org
heidi.schweitzer@vielbunt.org
stefan.zoll@vielbunt.org
stefan.kraeh@vielbunt.org

Die Stelle ist nicht vergütet und befristet auf zwei Jahre. Eine Verlängerung um weitere zwei Jahre ist möglich!

Bewerbungen gehen bitte direkt am 11.11.2018 um 14 Uhr
an die Mitgliederversammlung von vielbunt
Queeres Zentrum Darmstadt
Kranichsteiner Straße 81
64289 Darmstadt

Schrill und Laut – Bums Basement

Mit einem großen Bums kommen wir aus der Sommerpause zurück! Bums im Basement Bums in allen Formen auf der Tanzfläche und ordentlich Bums aus den Boxen.

Serviervorschlag

Und wer bei dem Wort Bums an irgendwas anderes gedacht hat, kann das dann ja auch noch machen. Aber zuerst wird bitte getanzt, sich scheu angeschaut, der ganze Mut zusammengenommen, dann doch wieder abgebrochen und nach einen couragierten Pfeffi an der Theke beim zweiten Anlauf endlich der_die Auserwählte angesprochen.
#protipp von Rosa: „Zurückhaltung war gestern! Immer in die Vollen gehen!“
 
An den Turntables verzaubert euch die Gründerin und beste Frau der legendären Bedroomdisco Franzi Maurer. Ihr werdet eure Augen und Ohren kaum von ihr lassen können.
 
Schrill und Laut – Bums Basement
Freitag, 21.09.2018
ab 23 Uhr
Schlosskeller Darmstadt

Offene Vorstandssitzung im September

vielbunt wählt alle zwei Jahre einen neuen Vorstand, Im November ist es wieder soweit: Die Amtszeit aller fünf Vorstandsmitglieder endet und es stehen wieder Wahlen an.
Als Vorstand bei vielbunt hat man viel zu tun und gleichzeitig auch sehr viel Spaß. Wer sich für die Vorstandsarbeit intere

ssiert, mal schauen will mit welchen Themen man sich dabei befasst und vielleicht auch Fragen stellen möchte, kann bei den offenen Vorstandssitzungen reinschnuppern.
Offene Vorstandssitzung

Mittwoch, 12.09.2018
19.00 – 20.30 Uhr

Queeres Zentrum Darmstadt

Wir freuen uns über Gäste. Gerne könnt ihr uns auch vorab kontaktieren. vorstand@vielbunt.org

Sam wurde nach Jamaika abgeschoben

Im vergangenen Winter ist ein 29-jähriger Mann aus Jamaika in der
Erstaufnahmeeinrichtung in Darmstadt gelandet. Er hat sein Heimatland verlassen müssen, weil der Karibikstaat eines der homofeindlichsten Länder der Erde ist. In Deutschland suchte er Schutz und hoffte auf ein freies Leben als schwuler Mann.

Kurz nachdem Sam* zu uns Kontakt aufgenommen hatte, wurde er auch schon wieder weiterverteilt. Aus der Erstaufnahme in Darmstadt erhielt er einen Transfer in die Nähe von Marburg. Wir konnten ihm Kontaktadressen in der Region nennen. Der Rainbow Refugee Support in Marburg hat ihn weiter betreut und begleitet. Zwar konnten wir Sam nicht mehr treffen, jedoch hielt er den Kontakt über Sprach- und Textnachrichten weiter aufrecht.
So haben wir auch schnell erfahren, dass sein Asylantrag abgelehnt wurde. Er hat sich juristischen Beistand geholt und gegen die Ablehnung geklagt.

Jamaika ist für Touristen der Himmel und für Schwule die Hölle

Wir haben ihm die Daumen gedrückt und auf eine positive Entscheidung des Verwaltungsgerichts gehofft. Dass Jamaika kein sicheres Land für Homosexuelle ist, ist durch zahlreiche Reports von Amnesty International, der US-Regierung und auch durch Hinweise des Auswärtigen Amts erwiesen. Immer wieder lesen wir Nachrichten von Überfällen und Mordanschlägen auf sexuelle
Minderheiten. Jamaikanische Sänger rufen in ihren Liedtexten und auf Konzerten dazu auf, Schwule zu jagen und zu verbrennen. Auch schwule Jamaikaner, die wir bisher in unserer Arbeit getroffen haben, haben gewalttätige und mörderische Angriffe überlebt oder ihnen nahestehende Menschen verloren. Ein Mann aus Kingston sagte uns: „Jamaika ist für Touristen der Himmel und für Schwule die Hölle.“

Mitte April wurde Sams Klage abgewiesen. Wir selbst haben das Urteil nicht gelesen, aber Sam hat uns angerufen und erzählt, dass das Gericht ihm nicht glaubte, als er die Situation von Homosexuellen in Jamaika geschildert hat. Man sagte ihm, er würde übertreiben.

Sam

Von der Polizei eingetretene Zimmertür

Seither verbrachte Sam die Tage und vor allem Nächte in ständiger
Anspannung. An einem Tag schickte er uns Fotos von der vollkommen demolierten Zimmertür seines Nachbarn, der ebenfalls aus Jamaika nach Deutschland geflüchtet war. Mitten in der Nacht sei die Polizei gekommen, um ihn für die Abschiebung abzuholen, hat dabei die Tür eingetreten und alle in Panik versetzt. Auch Sam wurde klar, dass es ihn ebenso jederzeit treffen konnte.

In einem Telefonat mit uns hat er irgendwann nicht mehr sprechen können und begonnen zu weinen. Minutenlang konnte auch unser ehrenamtlicher Supporter nichts mehr sagen. Es fehlten die Worte.

Im Hintergrund wurde derweil eiligst daran gearbeitet, die nächsten
rechtlichen Schritte zu gehen. Auch wir haben recherchiert und eine
Stellungnahme verfasst. Sam sollte in Deutschland bleiben.

Heute Vormittag um kurz nach 11 Uhr hat die Polizei Sam überraschend in der Gemeinschaftsunterkunft aufgesucht. Nichts hat zuvor darauf hingewiesen, dass er heute abgeschoben werden würde. Er hat keine Ausreiseaufforderung erhalten, er wusste nicht, dass er an diesem Tag zurück nach Jamaika gehen muss.
Noch während er notdürftig einige Sachen packte, hat er alle informiert, was gerade passiert Auch uns hat er geschrieben. Er hoffte, dass wir noch irgendetwas tun können. Während er mit einem Bus zum Frankfurter Flughafen gebracht wurde, reichte sein Anwalt neue Eilanträge bei Gericht ein, die die bevorstehende Abschiebung am Nachmittag vielleicht noch abwenden könnten. Wir haben ihn daran erinnert, wie der Abschiebeversuch von Emile verlaufen ist. Auch die Flughafenseelsorge wurde vom Rainbow Refugee Support  in Marburg informiert. Wenigstens sollte der Vorgang beobachtet werden, wenn den Flüchtlingshelfer_innen schon die Hände gebunden waren.

Ich kann nicht zurück nach Jamaika gehen

Sam saß alleine im Bus auf dem Weg zum Flughafen und fragte per
Textnachricht, was nun passieren wird. Er sagte: Ich kann nicht zurück nach Jamaika gehen. Eine ewige Stunde lang haben wir nichts von ihm gehört. Das nächste Mal meldete Sam sich aus dem Flugzeug. Er hat es nicht geschafft, sich bemerkbar zu machen. Er konnte niemandem um ihn herum bitten, ihm zu helfen. Die Resignation und Hilflosigkeit hat ihn gehindert, die letzte, wenn auch kleine Chance zu nutzen, seine Abschiebung doch noch zu verhindern.

Wir sind sicher, dass über seinen Fall in der folgenden Instanz positiv beschieden worden wäre, hätte man ihn nicht vorher eiligst abgeschoben . Wir beobachten in der letzten Zeit eine rasante Beschleunigung der Verfahren. Sobald es zu Ablehnungen kommt, werden Menschen innerhalb kürzester Zeit ohne Vorwarnung abgeholt und zum Flughafen gebracht. Wo zuvor noch Monate Zeit waren, sich auf Klageverfahren vorzubereiten, die dann letztendlich auch erfolgreich waren, werden abgelehnte Asylsuchende mittlerweile innerhalb kürzester Zeit abgeschoben.  Niemand kann innerhalb weniger Tage  neue Hinweise und Argumente recherchieren, die dann letztendlich zu einer positiven Entscheidung führen.

Hier erkennen wir ein System, das vor allem darauf setzt, Ablehnungen schnell durchzuziehen und Menschen in gefährliche Länder und Regionen zurückzuschicken, bevor sich sich gegen das Unrecht das gesprochen wurde zur Wehr setzen können.

Ständig werden mit Leistungskürzungen, nicht versandten Ausreiseaufforderungen, Hausarrest und solchen überfallartigen Abschiebeaktionen neue Formen gesucht, asylsuchende Menschen eine faire Behandlung zu verwehren und sie so schnell es geht abzuschieben. Wir verurteilen diese Asylpolitik, die sich uns vor allem als Abschiebepolitik darstellt. Die in allen Aspekten schwache Position Geflüchteter in Deutschland wird ausgenutzt, um Akten schnell zu schließen. Dass Schutzbedürftige in diesem in unseren Augen unrechten Vorgehen ihrem Schicksal überlassen werden, ist für uns ein beschämender und skandalöser Vorgang.

Heute Nachmittag um 14.30 Uhr ist ein Flugzeug von Frankfurt nach Jamaika gestartet. Ein schwuler Mann sitzt darin, auf dem Weg in homofeindlichste Land der Karibik. Wir fragen uns, wie Behörden und Gerichte eine solche Entscheidung treffen können.

Wir versuchen weiter Kontakt zu Sam zu halten und ihn von hier aus zu unterstützen. Da das für uns der erste Fall einer vollzogenen Abschiebung ist, müssen wir nun zunächst herausfinden was wir tun können. Aber wir bleiben dran.

Wir sind weiter entschlossen, geflüchteten Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Trans* mit allen Mitteln zu helfen.
Ihre Herkunftsländer sind nicht sicher, ihre Abschiebungen sind Unrecht.

 

*Wir haben den Namen geändert

IDAHOBIT 2018 in Darmstadt

Auch in diesem Jahr wollen wir den 17. Mai als Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Trans- und Interfeindlichkeit (IDAHOBIT) mit einer Kundgebung in der Innenstadt begehen.

Während sich die Situation sexueller Minderheiten in Deutschland gerade in letzter Zeit spürbar verbessert hat und man auf den sommerlichen CSD-Demonstrationen oft gerne positive Bilder vermitteln will, wollen wir bei unserer Demonstration am IDAHOBIT auf Missstände hinweisen und die Diskriminierung von Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Intersexuellen und Trans* thematisieren.

Auch in diesem Jahr steht der IDAHOBIT unter einem Thema, das die Community in Darmstadt besonders beschäftigt. Angesichts der wachsenden Zahl an abgelehnten Asylanträgen von verfolgten LSBTI Geflüchteten und jüngster Versuche, einzelne von ihnen unvermittelt abzuschieben, konzentrieren sich die Kundgebungsbeiträge dieses Jahr auf Rainbow Refugees und internationale LSBTI-Verfolgung.

Wir wollen gemeinsam mit allen Unterstützer_innen auf dem Luisenplatz für eine weltoffene Gesellschaft und ein Ende der Verfolgung sexueller Minderheiten demonstrieren.

Wir rufen alle trans*, lesbischen, bisexuellen, inter*, schwulen, queeren und heterosexuellen Menschen auf, ein sichtbares und hörbares Zeichen gegen Diskriminierung sexueller Minderheiten und Rassismus zu setzen und am 17. Mai um 17.30 Uhr zum Darmstädter Luisenplatz zu kommen.

Sagt es auch euren Freund_innen, Bekannten und Familienmitgliedern weiter!

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Und weil es mittlerweile Tradition hat:
Nach den Redebeiträgen werden wir es uns natürlich nicht nehmen lassen, traditionell einen schmissigen Hit abzuspielen, zu dem man sich umarmen, küssen, die Hand geben oder freundlich zunicken kann.